Die Kantonspolizei Zürich nahm am Dienstagnachmittag (3.3.2026) in Schlieren mehrere Männer fest, die auf offener Strasse aufeinander losgingen.
Bei der Verhaftung musste ein Destabilisierungsgerät eingesetzt werden.
Am Montagabend wurde ein Mann in Bern tätlich angegangen und dabei schwer verletzt.
Im Zuge der polizeilichen Intervention konnte die Kantonspolizei Bern in diesem Zusammenhang in Bern einen mutmasslichen Täter festnehmen. Die Ermittlungen sind im Gang.
Am Sonntag, 22. Februar 2026, kurz vor 12.30 Uhr, wurde ein 52-jähriger französischer Lenker auf der Route des Ronquoz in Sitten angehalten, nachdem er eine Kundin aus Genf abgesetzt hatte.
Er übte Kabotage mit einem in Frankreich zugelassenen Fahrzeug aus, was gegen geltendes Recht verstösst.
Am Samstag, 21. Februar 2026, beging ein Automobilist im Tunnel du Mont-Chemin in Martinach eine massive Geschwindigkeitsüberschreitung. Er wurde mit 173 km/h statt der erlaubten 80 km/h gemessen.
Am Sonntag, 22. Februar 2026, wurde in Sitten zudem ein Fall von Kabotage aufgedeckt.
Am Mittwochmorgen (04.03.2026) traf der auf die Autobahn A13, Höhe Haag, gerufene Pannendienst auf einen in seinem Auto schlafenden Autofahrer. Nachdem die Panne des Autos behoben war, stellte der Mitarbeiter des Pannendienstes eine auffallend unsichere Fahrweise des Autofahrers fest.
Die im Anschluss ausgerückte Patrouille stufte diesen als fahrunfähig ein.
Am Samstag, 25. April 2026, organisiert die Kantonspolizei Wallis gemeinsam mit Partnern der Verkehrsprävention einen kostenlosen Ausbildungstag für junge und neue Motorradfahrerinnen und Motorradfahrer an den Standorten St-Maurice und Visp.
Eine praxisnahe und konkrete Ausbildung
Ein fahrunfähiger Autofahrer verursachte am Dienstagabend in Weinfelden eine Parkkollision und entfernte sich vom Unfallort. Verletzt wurde niemand.
Kurz vor 20 Uhr verursachte ein 61-jähriger Autofahrer auf dem östlichen Parkplatz der Sportanlage an der Lauligstrasse eine Parkkollision. Ohne sich um den Schaden zu kümmern, fuhr der Mann nach Hause. Verletzt wurde niemand, der Sachschaden beträgt einige hundert Franken.
Am Montag, 2. März 2026, kurz nach 18.00 Uhr, hat ein Unbekannter einen 45-jährigen Mann in der Jungstrasse durch eine Schussabgabe verletzt.
Der Täter flüchtete. Die Sanität der Rettung Basel-Stadt brachte den noch ansprechbaren Geschädigten ins Spital. Eine umgehend eingeleitete Fahndung nach dem unbekannten Täter durch die Kantonspolizei Basel-Stadt verlief bislang erfolglos.
Ein Hochdruckgebiet mit Kern über Osteuropa bestimmt am Dienstag und Mittwoch das Wetter in der Schweiz. Ein Kaltlufttropfen über den östlichen Alpen zieht nach Osten ab, womit auch im Süden die Luftmasse immer mehr abgetrocknet wird.
Am Donnerstag gelangt mit einer schwachen süd-südwestlichen Strömung eine mit Saharastaub angereicherte Luftmasse den westlichen Alpenraum.
Am Dienstag, 3. März 2026, kurz nach 08:00 Uhr, kam es im Auhafen im Industriegebiet Schweizerhalle beim Betanken eines Tankmotorschiffes zu einem Zwischenfall.
Dabei gelangte Dieselöl in den Rhein.
Die Genfer Behörden verurteilen den weitverbreiteten Einsatz von Pyrotechnik und Rauchbomben, der sich am vergangenen Samstag im Stade de Genève ereignete.
Trotz der für Servette FC verhängten Stufe-2-Maßnahme („Progresso“) für zwei Spiele, die nach Ausschreitungen und insbesondere dem Einsatz von Pyrotechnik am Bahnhof Lausanne am Sonntag, dem 15. Februar 2026, erfolgte, wurden die Auflagen der Genehmigung nicht erfüllt. Gemäß dem Stufenmodell von „Progresso“ ordneten die Behörden die Schließung der Nordtribüne für die Fans beim Heimspiel zwischen Servette FC und dem FC Zürich am Samstag, dem 7. März, an. Diese Maßnahme gilt zunächst für drei Spiele.
Die bisherige Seelsorgetätigkeit in Spitälern und Gefängnissen im Kanton Basel-Stadt soll neu organisiert werden.
Dafür wird eine Trägerschaft gegründet. Der Kanton Basel-Stadt unterstützt die seelsorgerische Tätigkeit – neu auch in den Privatspitälern – mit einem jährlichen Betriebsbeitrag von 1.6 Mio. Franken. Der Regierungsrat hat eine entsprechende Vorlage zuhanden des Parlaments verabschiedet.
Am Dienstagvormittag (03.03.2026) ist es direkt vor der Polizeistation Rorschach zu einer Kollision zweier Autos gekommen.
Dabei wurde niemand verletzt, doch wurde eine Autofahrerin als fahrunfähig eingestuft. Die Frau steht in Verdacht, zuvor mit ihrem Auto bereits einen Unfall verursacht und diesen nicht gemeldet zu haben.
In den vergangenen Tagen sind bei der Schaffhauser Polizei mehrere Dutzend Meldungen zu betrügerischen Anrufen von vermeintlichen Banken, Polizeibehörden oder Spitexverbänden eingegangen.
Hierbei hat die Täterschaft stets versucht Daten zu erfragen, unterschiedliche Dienstleitungen anzubieten oder Termine für Gesundheitskontrollen zu vereinbaren. Die Schaffhauser Polizei rät zur Vorsicht.
Ende Dezember 2025 hat die Zuger Polizei in Rotkreuz ein Personenfahrzeug kontrolliert und aufgrund gravierender technischer Mängel polizeilich sichergestellt.
Der Lenker wird bei der Staatsanwaltschaft des Kantons Zug zur Anzeige gebracht.
Bei einem Verkehrsunfall sind am Montagabend (2.3.2026) in Weiach die Zweiradlenker und ihre Mitfahrenden verletzt worden.
Der genaue Unfallhergang wird ermittelt.
Am Montagabend, 2. März 2026, fiel der Stadtpolizei Zürich ein Motorradfahrer im Kreis 4 auf.
Nach einem Raserdelikt endete die Fahrt für den Lenker in Handschellen.
Die Abteilung Bedrohungs- und Risikomanagement (BRM) der Kantonspolizei St.Gallen ist im Gewaltschutz präventiv und proaktiv tätig.
Das Verhindern von schwerer, zielgerichteter Gewalt ist das Ziel ihrer Arbeit.
Am Montag, 2. März 2026, fuhr ein 90-jähriger Rollerfahrer kurz nach 17 Uhr auf der Goldauerstrasse in Richtung Steinen.
Aus noch unbekannten Gründen verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug, touchierte den Randstein und stürzte.
Am frühen Dienstagmorgen (03.03.2026), kurz nach 03.00 Uhr, versuchten bisher unbekannte Täter die Schaufensterscheibe eines Goldschmiedegeschäfts an der Poststrasse in Appenzell einzuschlagen.
Trotz massiver Gewaltanwendung gelang es der Täterschaft nicht, die Scheibe zu zerstören.
Am Montagnachmittag kam es in Lommis zu einer Kollision zwischen einem Auto und einer Fussgängerin.
Sie wurde dabei leicht verletzt. Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
Die Zürcher Staatsanwaltschaft hat Ende Februar 2026 beim Bezirksgericht Meilen Anklage gegen zwei Männer erhoben wegen banden- und gewerbsmässigen Diebstahls sowie Raubs.
Den Beschuldigten wird vorgeworfen, sich in 18 Fällen unter Vorspiegelung falscher Tatsachen in mehreren Kantonen Zutritt zu den Liegenschaften von älteren Menschen verschafft und Wertsachen im Umfang von insgesamt knapp 300’000 Franken entwendet zu haben.
Auf der Staffeleggstrasse verlor ein Automobilist die Kontrolle über den Wagen und prallte heftig gegen ein entgegenkommendes Auto.
Anschliessend landete er in der Wiese. Ein Beteiligter wurde leicht verletzt.
Die Staatsanwaltschaft I des Kantons Zürich hat die Strafuntersuchung im Zusammenhang mit dem Tötungsdelikt vom Mai 2024 in Männedorf abgeschlossen.
Sie qualifiziert das Tötungsdelikt als Mord und beantragt dem zuständigen Bezirksgericht Meilen eine freiheitsentziehende therapeutische Massnahme für eine schuldunfähige Person.
Ende 2024 verzeichnete die Polizei eine Zunahme von Einbruchdiebstählen in Walliser Unternehmen, die Kupfer lagern.
Die von der Kantonspolizei unter der Leitung der Staatsanwaltschaft geführten Ermittlungen ermöglichten die Identifizierung von sechs Beschuldigten.
Die Baudirektion Uri führt im März während zehn Nächten an der Isenthalerstrasse Sicherheitsmassnahmen aus.
Die Arbeiten – Erstellung von drei Versuchsankern und Felssicherungen an drei Objekten – werden auf dem Abschnitt Kehrtunnel bis Chäppelicher jeweils zwischen 20.00 Uhr und 04.30 Uhr ausgeführt.
Am Freitag (27. Februar 2026) führten Einsatzkräfte mehrerer Polizeikorps unter der Leitung der Staatsanwaltschaft 4 des Kantons Luzern in den Kantonen Luzern und Zürich koordinierte Zugriffe durch.
Dabei wurden insgesamt sechs Personen festgenommen und neun Kilogramm Kokain sichergestellt.
Bei der Kollision mit einem Lastwagen wurde am Montagmittag in St. Margarethen ein Scooter-Fahrer leicht verletzt.
Er musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Im Kurierverkehr haben Mitarbeitende des Bundesamts für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) eine verdächtige Sendung mit 18 PET-Flaschen aus Südafrika kontrolliert.
Die darin enthaltene sirupartige Flüssigkeit wurde positiv auf Codein und Paracetamol getestet.
Heute gegen 15:10 Uhr fuhr ein Mopedfahrer vom Ortskern von Courtemaîche in Richtung Grandgourt.
Kurz vor der Kreuzung mit der Rue Sous la Chapelle bog er vorläufig links ab.
Ein Hochdruckgebiet mit Kern über Osteuropa bestimmt das Wetter in der Schweiz. In der Nacht auf Dienstag ist die Luft auf der Alpensüdseite noch angefeuchtet, wobei es in Verbindung mit einem Kaltlufttropfen über dem Alpenraum zu letzten Schauern kommt.
Am Dienstag zieht der Kaltlufttropfen ostwärts und auch im Süden wird die Luft trockener. Bis auf Weiteres bleibt unser Wetter hochdruckbestimmt.
Die Polizeiakademie des Fünften Bezirks (SCP 2026) nahm heute um 8:00 Uhr in Giubiasco ihren Betrieb auf.
Claudio Zali, Direktor der Territorialabteilung, Hauptmann Christophe Cerinotti, Leiter der Ausbildungsabteilung, und Andrea Pronzini, Direktor des Polizeiausbildungszentrums (CFP), begrüssten die neuen Auszubildenden mit offiziellen Ansprachen.
Heute Montag, 2. März 2026, kurz nach 06.30 Uhr, fuhr der Lenker eines Lieferwagens mit Zürcher Kontrollschildern im Flüelertunnel in Fahrtrichtung Süden.
Gleichzeitig fuhr die Lenkerin eines Personenwagens mit Urner Kontrollschildern in Fahrtrichtung Norden.
Mehrere derzeit unbekannte Männer haben am Samstag, 28. Februar 2026, beim Bahnhof Olten Hammer einen Mann tätlich angegangen und ihm dabei seine Halskette entwendet.
Die Kantonspolizei Solothurn hat umgehend Ermittlungen zur Täterschaft aufgenommen und sucht in diesem Zusammenhang Zeugen.
Am Samstagabend, 28. Februar 2026, entzog sich ein Autolenker einer Polizeikontrolle im Kreis 4.
Mithilfe des Diensthundes «Gin» konnte die Stadtpolizei Zürich den flüchtenden Mann ausfindig machen und festnehmen.
Am Samstag (28. Februar 2026, 17:20 Uhr) führte die Luzerner Polizei in Luthern, Ortsteil Hofstatt, eine Verkehrskontrolle durch.
Dabei konnte festgestellt werden, wie ein Motorrad ohne Kontrollschilder unterwegs war.
Am Freitag (27. Februar 2026, 12:00 Uhr) fuhr ein 10-jähjriges Mädchen auf der Seetalstrasse in Emmen mit dem Velo auf dem Radstreifen in Richtung Waldibrücke.
Bei der Einmündung in die Meierhofstrasse bog ein unbekannter Lieferwagen ab und kollidierte mit dem Fahrrad.
Am Freitag (27. Februar 2026, 16.30 Uhr) fuhr eine Autofahrerin von Ettiswil in Richtung Sursee.
Ausgangs des Dorfes Kottwil geriet ihr Auto über die Sicherheitslinie und kollidierte mit einem entgegenkommenden Fahrzeug.
Am Montagmorgen kam es in Oeschseite zu einer Frontalkollision zwischen zwei Autos.
Beide Fahrzeuglenkende wurden dabei verletzt, davon eine Person mittelschwer.
Nach einem Selbstunfall in Wittenwil musste ein Autofahrer in der Nacht zum Montag seinen Führerausweis abgeben.
Ein 26-jähriger Autofahrer war gegen 23 Uhr auf der Wittenwilerstrasse in Richtung Matzingen unterwegs.
Eine Autofahrerin wurde am Montagmorgen bei einem Selbstunfall auf der A7 bei Hüttlingen leicht verletzt und musste ins Spital gebracht werden.
Eine 39-Jährige verlor um 7 Uhr in Fahrtrichtung Zürich die Kontrolle über ihr Auto.
Am Samstagnachmittag wurde die Kantonspolizei Freiburg darüber informiert, dass in Guschelmuth eine Person im Zusammenhang mit Reparaturarbeiten an einer Wasserleitung verstorben ist.
Ermittlungen wurden aufgenommen.
Am Sonntagmorgen (01.03.2026) hat die Kantonspolizei St.Gallen drei Männer festgenommen, die verdächtigt werden, zuvor einen Diebstahl aus einem Auto begangen zu haben.
In der Zeit zwischen Samstagabend und Sonntagmorgen (01.03.2026) ist eine unbekannte Täterschaft in einen Garagenbetrieb an der Kapplerstrasse eingebrochen.
Dabei stahl sie einen Fahrzeugschlüssel und entwendete ein Auto.
Ab dem 2. März 2026 ist die Zufahrt zur Rue de Vermont von der Rue de Montbrillant für drei Wochen gesperrt.
Vom Bahnhof aus ist die Rue de Vermont über die Rue du Vidollet erreichbar.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.