Die Kantonspolizei und die Gemeindepolizeien teilen mit, dass zur Förderung der Verkehrssicherheit in der Woche 52 vom 23.12.2024 bis 29.12.2024 mobile und semi-stationäre Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt werden.
In den folgenden Ortschaften ist mit Radarkontrollen zu rechnen:
Am Freitag, 20.12.2024, 20:05 Uhr, ereignete sich auf der Hauptstrasse in Bilten ein Verkehrsunfall mit Sachschadenfolge.
Eine 63-jährige Autolenkerin war auf der Hauptstrasse von Niederurnen in Richtung Bilten unterwegs.
In der Nacht auf Samstag hat ein Hausbewohner einen Mann beobachtet, der ein parkiertes Auto durchsucht.
Die alarmierte Polizei konnte den Tatverdächtigen in der Nähe des Tatorts festnehmen.
Am Freitagnachmittag fuhr ein unbekanntes Fahrzeug in einen Mofa-Lenker.
Dabei kam dieser zu Fall und verletzte sich. Der verursachende Fahrzeuglenkende entfernte sich nach der Kollision.
Am Freitag (20.12.2024), um 21 Uhr, hat die Kantonspolizei St.Gallen in Bernhardzell einen 58-jährigen Schweizer angehalten.
Dies, nachdem der Mann in einem Fall von häuslicher Gewalt seine Ehefrau verletzt hatte und danach bei der Flucht mit dem Auto mehrere Unfälle verursachte. Der Mann wurde als fahrunfähig eingestuft und festgenommen.
Am Freitag, 20. Dezember 2024, um 07:20 Uhr, ereignete sich auf der Rue des Rouges-Terres in Hauterive ein Verkehrsunfall.
Ein weisses Nutzfahrzeug beschädigte den Aussenspiegel eines schwarzen Opel Mokka, der auf dieser Strasse unterwegs war.
In den ersten Stunden vom Samstag (21.12.2024), hat die Kantonspolizei St.Gallen insgesamt fünf Verkehrsteilnehmende angehalten, die als fahrunfähig eingestuft wurden oder bei denen bei der Überprüfung der Atemalkoholwerte ein zu hoher Wert angezeigt wurde.
Am Abend zuvor wurde ein weiterer Verkehrsteilnehmer mit zu hohem Atemalkoholwert angehalten.
Bei einem Verkehrsunfall ist am Samstagvormittag (21.12.2024) in Au (Gemeinde Wädenswil) eine Fussgängerin verletzt worden.
Ein Rettungsteam transportierte sie in ein Spital.
Nach einem Einbruch in eine Privatwohnung konnten drei Tatverdächtige auf der Flucht festgenommen werden.
Bei den mutmasslichen Einbrechern handelt es sich um drei italienische Staatsangehörige. Die Staatsanwaltschaft des Kantons Zug hat gegen die drei Männer eine Strafuntersuchung eröffnet.
Die Staatsanwaltschaft und die Kantonspolizei teilen mit, dass am 17.12.2024 zwei mutmassliche Täter einer Reihe von Diebstählen in Selbstbedienungsläden für Lebensmittel identifiziert, festgenommen und vernommen wurden.
Es handelt sich um einen 21-jährigen italienischen Staatsbürger aus der Region Bellinzona und einen 21-jährigen portugiesischen Staatsbürger aus der Region Locarno.
Am Freitag (20.12.2024), kurz vor 18:40 Uhr, ist ein 25-jähriger Mann mit seinem Auto auf der Staatsstrasse, Höhe Verzweigung Bahnhofstrasse, verunfallt.
Der Mann war von Altstätten kommend Richtung Rüthi gefahren und das Auto dabei ins Schlingern geraten.
Am Freitag (20.12.2024) hat die Kantonspolizei St.Gallen mehrere Meldungen von Einbrüchen, verteilt im ganzen Kanton, erhalten.
Unbekannte Täterschaften sind in Wohnungen, ein Einfamilienhaus und ein Büro eingebrochen. Die Täterschaften stahlen hauptsächlich Bargeld und verursachten Sachschaden von mehreren tausend Franken.
Nach ersten Erkenntnissen und aus Gründen, die durch die polizeilichen Ermittlungen noch geklärt werden müssen, entgleiste ein leerer TILO-Zug.
Es gab keine Verletzten, jedoch erhebliche Schäden am Zug und an der Infrastruktur.
Die Staatsanwaltschaft und die Kantonspolizei teilen mit, dass am 17.12.2024 zwei Männer im Alter von 45 und 46 Jahren, beide chilenische Staatsbürger mit Wohnsitz im Ausland, festgenommen wurden.
Die beiden Verdächtigen wurden im Gebiet von Seseglio im Rahmen einer Verkehrskontrolle der Kantonspolizei angehalten, während sie in einem Auto mit italienischen Kennzeichen unterwegs waren.
Die Staatsanwaltschaft, die Kantonspolizei und das Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) teilen mit, dass am 19.12.2024 vier Personen festgenommen wurden: eine 60-jährige Frau sowie drei Männer im Alter von 42, 33 und 31 Jahren, allesamt ecuadorianische Staatsangehörige mit Wohnsitz in Italien.
Sie stehen im Verdacht, mindestens zwei Raubüberfälle auf Tankstellen im Kanton Tessin verübt zu haben.
In der Aarburgerstrasse in Olten ist Freitagabend ein Autolenker auf die Gegenfahrbahn geraten und mit zwei entgegenkommenden Fahrzeugen kollidiert.
Zwei Personen wurden leicht verletzt.
Am Samstagmorgen, 21. Dezember 2024, kam es im Kreis 4 zu einer Auseinandersetzung zwischen drei Männern.
Dabei wurden alle drei mit einer Stichwaffe verletzt. Der mutmassliche Täter wurde festgenommen. Die Polizei sucht Zeugen.
Am Freitag, 20. Dezember 2024, kam es um 15.15 Uhr auf der Kantonsstrasse in Freienbach zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Personenwagen.
Ein 88-jähriger Autolenker fuhr mit seiner 95-jährigen Begleiterin auf der Kantonsstrasse in Richtung Bäch. Gleichzeitig bog eine 21-jährige PW-Lenkerin von der Hinterwacht nach links in die Kantonsstrasse in Richtung Bäch ein.
Am 20.12.2024, ca. 21.15 Uhr, wurde ein 64-jähriger Mann in Riehen an der Bäumlihofstrasse in der Nähe des Keltenweges durch zwei Unbekannte beraubt.
Es wurde niemand verletzt. Die mutmasslichen Täter konnten festgenommen werden.
Am Freitagabend kollidierte eine PW-Lenkerin in der Autobahnausfahrt Aarau-West mit der Kurvensignalisation.
Die Lenkerin blieb unverletzt. Der durchgeführte Atemalkoholtest ergab ein qualifiziertes Ergebnis. Der Führerausweis wurde ihr abgenommen.
Schützen Sie Ihre Bestellungen mit diesen 3 Tipps:
Lassen Sie Ihre Pakete an einen sicheren Ort liefern, wie z.B. einen Paketshop oder Ihre Arbeitsstelle.
Bitten Sie einen vertrauenswürdigen Nachbarn, Ihre Pakete entgegenzunehmen.
Aktivieren Sie Lieferbenachrichtigungen, um stets über den Status Ihrer Sendungen informiert zu sein.
Auch über die Festtage ist die Kantonspolizei Zürich für die Bevölkerung da – persönlich und virtuell.
Allerdings gelten bei verschiedenen Posten besondere Öffnungszeiten. In Notfällen wenden Sie sich jederzeit an die Telefonnummer 117.
Du möchtest deine Kontrollschilder deponieren? Kein Problem!
Wirf sie einfach in den Briefkasten vor der MFK (Motorfahrzeugkontrolle) – und schon ist alles erledigt!
Am Freitagmorgen geriet ein PW-Lenker auf die Gegenfahrbahn und kollidierte frontal mit einem entgegenkommenden Fahrzeug.
Dabei wurden beide Lenker mittelschwer verletzt. Sie mussten mit Ambulanzen in Spitäler transportiert werden. An den Fahrzeugen entstand Totalschaden.
Am 16. Dezember 2024 wurde ein Fahrzeug in der Limmat versenkt, um die Rettung von Personen aus einem fliessenden Gewässer zu üben.
Eine echte Herausforderung für die Einsatzkräfte der Verkehrspolizei, die vor Ort blitzschnell reagieren mussten.
Anfang April 2022 kam es in Wallisellen im Zuge der Verhaftung eines Entführers zu einem polizeilichen Schusswaffengebrauch, bei welchem der Entführer ums Leben kam.
Die Staatsanwaltschaft II des Kantons Zürich hat ihre umfangreichen Untersuchungen abgeschlossen und das Verfahren gegen vier Polizisten eingestellt. Sowohl die Einsatzplanung wie auch der Schusswaffengebrauch waren verhältnismässig, und es konnten keine Pflichtverletzungen festgestellt werden.
Heute Morgen kam es in Courlevon zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Fahrzeugen.
Drei Personen wurden dabei verletzt, eine davon schwer. Die Hauptstrasse zwischen Murten und Courtepin musste in beide Richtungen für mehr als vier Stunden gesperrt werden. Ermittlungen sind im Gange.
Am Donnerstag, den 19. Dezember 2024, ereigneten sich im Kanton mehrere Unfälle mit Fussgängern im Bereich von Fussgängerstreifen.
Ein 59-jähriger Mann wurde dabei schwer verletzt. Die Polizei ruft alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer auf, besonders nachts und bei schlechten Wetterbedingungen vorsichtig zu sein.
Die Kantonspolizei Freiburg wünscht Ihnen schöne Feiertage und einen guten Rutsch ins neue Jahr!
Wir sind immer für Sie da, um rund um die Uhr 24/7 für Ihre Sicherheit zu sorgen.
Die Kantonspolizei Bern wurde für ihre besonderen Rettungs- und Bergungsleistungen vom Christophorus Rat der Schweizerischen Lebensrettungs-Gesellschaft (SLRG) geehrt.
Die Gewässerpolizei nahm die Anerkennung stellvertretend für das gesamte Korps entgegen.
Am 1. Januar 2025 werden die Stabsbereiche des Justiz- und Sicherheitsdepartements (JSD) im Generalsekretariat zusammengeführt.
Mit der Reorganisation sollen namentlich die Leistungsfähigkeit und die Qualität erhöht werden. Der Regierungsrat hat diese organisatorische Neustrukturierung genehmigt.
Ab dem 1. Januar 2025 behandelt die Ombudsstelle alle Beschwerden gegen Mitarbeitende des Justiz- und Sicherheitsdepartements.
Mit dem Übergang zur unabhängigen Ombudsstelle als Pilotprojekt wird dem Auftrag des Grossen Rats entsprochen, die Beschwerdestelle der Kantonspolizei vom Justiz- und Sicherheitsdepartement aufzuheben.
Ein Fahrzeuglenker / eine Fahrzeuglenkerin ist auf der Autobahn in eine Baustellensignalisation gefahren. Die Trümmerteile beschädigten zahlreiche nachfolgende Fahrzeuge.
Der oder die Unfallverursacher/in entfernte sich unerlaubterweise von der Unfallstelle. Die Polizei sucht Zeugen.
Die Fachgruppe Prävention der Regionalpolizei Zofingen hat am 17. Dezember 2024 in mehreren Einkaufzentren im Raum Oftringen eine Standaktion zum Thema Taschendiebstahl durchgeführt.
An Informationsständen wurden die Kundinnen und Kunden dafür sensibilisiert, wie sie sich mit einfachen Verhaltensmassnahmen vor Diebstählen schützen können.
Am Donnerstagabend wurde in Kreuzlingen eine Fussgängerin von einem Rollerfahrer angefahren.
Beide Personen wurden verletzt, die Fussgängerin musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Bei der Kollision mit einem Auto wurde am Donnerstagabend in Schweizersholz ein Motorradfahrer mittelschwer verletzt.
Er musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Am Freitag, 20. Dezember, verlor ein Lastwagen während der Fahrt Flüssigkeit.
Die Fahrbahn und der Wechselcontainer des Lastwagens musste durch die Berufsfeuerwehr der Rettung Basel-Stadt gereinigt werden.
Am Donnerstag (19. Dezember 2024, kurz vor 15:30 Uhr) fuhr ein Sattelmotorfahrzeug auf der Kantonsstrasse in Richtung Wolhusen.
Ein Reifen beim Anhänger verlor Luft und löste sich von der Felge.
Am Donnerstagabend (19. Dezember 2024, kurz vor 22:45 Uhr) fuhr eine Autofahrerin von Menznau in Richtung Willisau.
In Daiwil geriet sie aus noch ungeklärten Gründen rechts von der Strasse ab und prallte frontal gegen eine Mauer.
Mitte September hatte eine unbekannte Täterschaft die Bewohnenden eines Einfamilienhauses in Schlosswil beraubt.
Gestützt auf die getätigten Ermittlungen konnten die mutmasslich an dem Raub beteiligten Täter angehalten und festgenommen werden.
Die invasive Quaggamuschel verbreitet sich rasch in den Schweizer Gewässern.
Um den Walensee zu schützen, hat die Linthkommission beschlossen, für die Schifffahrt zwischen Obersee und Walensee keine Bewilligungen mehr auszustellen. Gummiboote und Stand-up-Paddleboards sind von diesem Entscheid nicht betroffen.
Sowohl in Zetzwil wie auch in Schöftland kam es im Feierabendverkehr zu einer Kollision zwischen einem Personenwagen und einer Fussgängerin.
Dabei erlitten die Fussgängerinnen mittelschwere Verletzungen. Sie wurden mit Ambulanzen in ein Spital transportiert.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.