Die Kantonspolizei Thurgau hat am Freitag in Braunau einen Lieferwagenfahrer aus dem Verkehr gezogen.
Dieser war alkoholisiert und trotz Führerausweisentzugs unterwegs.
In Gais ist am Freitag, 09. Mai 2025, ein Personenwagen angehalten worden, bei welchem die Sicht durch die Ladung eingeschränkt und keine Ladungssicherung vorhanden war.
Die Autofahrerin wird angezeigt.
Zwei Mädchen auf einem E-Scooter stiessen am Freitagabend in Schafisheim mit einem Auto zusammen.
Während sie zu Boden fielen und sich leicht verletzten, fuhr das Auto weiter und wird gesucht.
Ein farbenfroher Empfang für die Walliser Grossratspräsidentin, Patricia Constantin!
Gestern Morgen (09.05.2025) durften wir mit Stolz und Ehre an der feierlichen Empfangszeremonie von Frau Patricia Constantin, der neuen Walliser Grossratspräsidentin, teilnehmen!
Busunglück oberhalb der Steig mit mehreren Verletzten.
So lautete das Szenario der diesjährigen Führungsausbildung zusammen mit dem Rettungsdienst Winterthur und Schutz & Intervention Winterthur.
Am Freitagmittag ist es auf der Prättigauerstrasse in Davos Laret zu einem Verkehrsunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen gekommen.
Eine Person erlitt dabei leichte Verletzungen.
In den letzten Tagen wurde die Kantonspolizei Freiburg auf zahlreiche Betrugsfälle im Zusammenhang mit falschen Polizisten aufmerksam gemacht.
So hat die Kriminalpolizei mehrere Personen festgenommen. Die Bevölkerung wird gebeten, wachsam zu bleiben.
Am Freitagmorgen (09.05.2025) ist in Thayngen (Ortsteil Bibern) ein Arbeiter – aus noch ungeklärten Gründen – von einem Baugerüst gestürzt und hat sich beim Aufprall schwer verletzt.
Die Unfallursache und der Unfallhergang sind Gegenstand laufender Ermittlungen.
Am gestrigen Freitag, 09.05.2025, ca. 17:00 Uhr, ereignete sich auf der Netstalerstrasse in Mollis ein Verkehrsunfall mit Sachschadenfolge.
Eine 54-jährige Lenkerin war mit ihrem Personenwagen von Glarus herkommend auf der Netstalerstrasse in Richtung Mollis unterwegs.
Am Samstag (09.05.2025), kurz vor 23:45 Uhr, ist ein 21-jähriger Mann mit seinem Auto auf der Autobahn A1 zwischen Rheineck und Meggenhus verunfallt und gegen die Mittelleitplanke geprallt.
Der Mann wurde dabei leicht verletzt. Der Rettungsdienst brachte ihn ins Spital.
Am Samstag (10.05.2024), kurz vor 04:15 Uhr, ist ein 37-jähriger Mann mit seinem Roller auf der St.Gallerstrasse gegen einen Inselschutzpfosten geprallt und dabei gestürzt.
Der Mann wurde leicht verletzt. Eine bei ihm durchgeführte Atemalkoholmessung zeigte einen Wert von über 0.5 mg/l.
Am Freitagabend (09.05.2025) ist ein Rollerfahrer auf der Dufourstrasse gestürzt.
Nach dem Unfall begab sich der 34-Jährige nach Hause, wo ihn eine Patrouille verletzt antraf.
Ein jugendlicher Motorradfahrer verunfallte am späten Freitagabend an der Wandfluh oberhalb Zetzwil und erlitt schwere Verletzungen.
Ein Rettungshelikopter flog ihn ins Spital.
Am Freitagabend, 9. Mai 2025, verunfallte ein Fahrradfahrer auf der Hinterbergstrasse in Galgenen.
Der 34-Jährige war gegen 17.50 Uhr alleine talwärts unterwegs, als er unbekannten Gründen die Kontrolle über sein Rennrad verlor und stürzte.
In würdigem Rahmen hat gestern Nachmittag (09.05.2025) Regierungsrätin Karin Kayser-Frutschi, Justiz- und Sicherheitsdirektorin des Kantons Nidwalden, elf Polizistinnen und Polizisten neu vereidigt.
Gleichzeitig führte die Kantonspolizei ihre jährliche Beförderungsfeier durch.
Bei einer gezielten Kontrolle auf der A1 legte die Kantonspolizei ihren Fokus auf die Höchstbreite innerhalb der Baustelle.
Sie verzeigte mehrere fehlbare Lenker.
Am späteren Montagvormittag (05.05.2025) hat eine unbekannte Person mit einem unbekannten Fahrzeug ein parkiertes Auto auf einem Parkplatz in Beringen massiv beschädigt.
Die Schaffhauser Polizei bittet die Bevölkerung um sachdienliche Hinweise zu diesem Vorfall.
Auf der Hochwaldstrasse in Seewen hat sich am Freitag, 9. Mai 2025, eine Kollision zwischen einem Motorrad und einem Lieferwagen ereignet. Dabei ist der Motorradlenker erheblich verletzt worden.
Zur Klärung des Unfallhergangs sucht die Polizei Zeugen.
Sarah Wichert ist vieles: Hochbauzeichnerin, Influencerin und Oberwachtmeister der Schweizer Infanterie.
Doch vor allem ist sie eine Kämpferin, die ihren Weg mit Entschlossenheit, Mut und viel Menschlichkeit geht. Ein Porträt.
Am Freitagmorgen, dem 9. Mai 2025, gegen 07:50 Uhr, kam es auf der Strasse von Châtillon nach Rossemaison zu einem Selbstunfall mit einem Personenwagen.
Aus noch ungeklärter Ursache verlor der Lenker die Kontrolle über sein Fahrzeug, das gegen den Randstein zwischen Fahrbahn und Veloweg prallte.
Auf der A2 zwischen Quinto und dem Rastplatz bei der Dosierstelle Airolo (TI) kommt es aktuell zu einem etwa einen Kilometer langen Stau.
Grund ist eine Überlastung des Streckenabschnitts, die laut TCS einen Zeitverlust von bis zu zehn Minuten verursacht.
Am Freitag (9.5.2025) sind im Fraumünster in Zürich 41 Polizeiaspirantinnen und Polizeiaspiranten (16 Frauen und 25 Männer) in feierlichem Rahmen durch den Sicherheitsdirektor vereidigt worden.
Sicherheitsdirektor Mario Fehr betonte: "Zürich ist ein sicherer Kanton, und so soll es auch bleiben. Unser Kanton, seine Einwohnerinnen und Einwohner, unsere Gesellschaft und ihre Institutionen brauchen Stabilität und Sicherheit."
In Chur ist es auf einem Fussgängerstreifen zu einem Verkehrsunfall zwischen einer Fussgängerin und einem Auto gekommen.
Die Fussgängerin verletzte sich dabei.
Auf der Nationalstrasse N29 ist am Donnerstag ein Personenwagen von der Fahrbahn abgekommen.
Er fuhr eine Böschung hinauf und stürzte auf die Fahrbahn.
Am Donnerstag (08.05.2025) ist ein Autofahrer auf der Dufourstrasse mit einem Motorfahrradfahrer kollidiert.
Der Motorfahrradfahrer wurde mittelschwer verletzt und ins Spital gebracht.
Tag für Tag Entscheidungen unter Zeitdruck, tausende Zuführungen, anhaltend hohe Falleingangszahlen.
Am diesjährigen Mediengespräch zieht die Staatsanwaltschaft Bilanz, stellt den Jahresbericht 2024 mit den wichtigsten Kennzahlen und Schwerpunkten vor und zeigt in einem Praxiseinblick, wie stark der Pikettdienst mit stetig wachsenden Zuführungszahlen gefordert ist.
In den letzten Tagen wurde die Kantonspolizei Freiburg auf zahlreiche Betrugsfälle im Zusammenhang mit falschen Polizisten aufmerksam gemacht. So hat die Kriminalpolizei mehrere Personen festgenommen.
Die Bevölkerung wird gebeten, wachsam zu bleiben.
Nach dem Tötungsdelikt am 3. April 2025 in Münchwilen haben die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft und der Kantonspolizei Thurgau zu neuen Erkenntnissen geführt.
In diesem Zusammenhang suchen die Strafverfolgungsbehörden Zeugen.
Transfer erfolgreich: Der neue Genfer Hubschrauber "HB-TIH" wurde heute von Airbus Helicopter-Werkstätten in Deutschland ins Rega-Zentrum in Zürich verlegt.
Montagearbeiten werden in den nächsten Wochen stattfinden, bevor das neue Gerät Patientinnen und Patienten helfen kann.
Am Donnerstagnachmittag ist es in Schwarzenbach zu einer Frontalkollision zwischen zwei Autos gekommen. Dabei hat sich ein Auto überschlagen.
Eine Autolenkerin und ihr Beifahrer wurden beim Unfall verletzt. Der Unfall wird untersucht.
Am Donnerstag (08.05.2025), in der Zeit zwischen 5 Uhr und 15:30 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in einen Barbetrieb an der Zürcherstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich über ein Fenster gewaltsam Zutritt in die Lokalität.
Am Donnerstag (08.05.2025), kurz nach 15 Uhr, ist es auf der Arbonerstrasse zu einem Unfall zwischen einem Auto und einem Roller gekommen.
Der 57-jährige Rollerfahrer wurde dabei unbestimmt verletzt. Er wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Frühling liegt in der Luft – und der Frühjahrsputz steht vor der Tür!
Gerade jetzt klingeln vermehrt zwielichtige Wanderhandwerker an der Tür: „Wir machen Ihr Dach sauber!“, „Wir streichen Ihre Fassade zum Schnäppchenpreis!“ Klingt verlockend? Vorsicht!
Am Donnerstag (08.05.2025), kurz vor 17:15 Uhr, ist es auf der Burietstrasse zu einer Auffahrkollision zwischen zwei Autos gekommen.
Eine 85-jährige Frau wurde dabei unbestimmt verletzt. Sie wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Die AAA Alpine Air Ambulance AG hat eindrucksvolle Aufnahmen eines Landeanflugs ihres Rettungshelikopters Christoph Liechtenstein auf den Heliport des Spitals Grabs veröffentlicht.
Das Video zeigt aus der Perspektive der Crew, wie der Helikopter unter anspruchsvollen Windbedingungen präzise auf dem Dachlandeplatz des Spitals landet.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.