Am Donnerstagabend (19. Dezember 2024, kurz vor 22:45 Uhr) fuhr eine Autofahrerin von Menznau in Richtung Willisau.
In Daiwil geriet sie aus noch ungeklärten Gründen rechts von der Strasse ab und prallte frontal gegen eine Mauer.
Mitte September hatte eine unbekannte Täterschaft die Bewohnenden eines Einfamilienhauses in Schlosswil beraubt.
Gestützt auf die getätigten Ermittlungen konnten die mutmasslich an dem Raub beteiligten Täter angehalten und festgenommen werden.
Die invasive Quaggamuschel verbreitet sich rasch in den Schweizer Gewässern.
Um den Walensee zu schützen, hat die Linthkommission beschlossen, für die Schifffahrt zwischen Obersee und Walensee keine Bewilligungen mehr auszustellen. Gummiboote und Stand-up-Paddleboards sind von diesem Entscheid nicht betroffen.
Sowohl in Zetzwil wie auch in Schöftland kam es im Feierabendverkehr zu einer Kollision zwischen einem Personenwagen und einer Fussgängerin.
Dabei erlitten die Fussgängerinnen mittelschwere Verletzungen. Sie wurden mit Ambulanzen in ein Spital transportiert.
Die Interessenbindungen von Richterinnen und Richtern sowie Mitgliedern der Staatsanwaltschaft und Schlichtungsbehörden sollen in Zukunft offengelegt werden.
Das Anliegen basiert auf einem Vorstoss der Justizkommission. Der Regierungsrat hat diesen Auftrag umgesetzt und legt eine Teilrevision des Gerichtsgesetzes vor. Die Vernehmlassung dazu wurde eröffnet.
In den vergangenen Wochen setzte eine unbekannte Täterschaft gegen mehrere Unternehmen Terrordrohungen per Mail ab.
Die Kantonspolizei Aargau ermittelt.
Am Freitagmorgen (20.12.2024), kurz vor 07.00 Uhr fuhr ein 18-jähriger Mann mit seinem Auto von Gontenbad her in Richtung Appenzell.
Auf der leicht mit Schneematsch bedeckten Strasse geriet das Fahrzeug ausser Kontrolle, kollidierte mit der rechtsseitigen Leitplanke, rutschte über die Gegenfahrbahn und das dortige Trottoir in die Stützmauer und kam auf der Gegenfahrbahn zum Stillstand.
Am Donnerstagabend, 19. Dezember 2024, ging bei der Kantonspolizei Schwyz um 21.40 Uhr die Meldung ein, dass in der Küche eines Mehrfamilienhauses an der Löwenstrasse in Siebnen ein Brand ausgebrochen war.
Zwei Bewohner versuchten erfolglos das Feuer, welches durch eine Pfanne auf dem Herd ausgebrochen war, selbst zu löschen.
Beim traditionellen Jahresschlussrapport blickten Kommandant Marius Weyermann, das Kader sowie Gäste aus Politik, Verwaltung und Partnerorganisationen gemeinsam auf das Jahr 2024 zurück – und wagten einen Ausblick in die Zukunft.
Sicherheitsdirektor Mario Fehr würdigte den Einsatz der Mitarbeitenden und betonte, wie tief Überzeugung und Leidenschaft im Polizeiberuf verankert seien.
Wir wünschen euch allen einen schönen 4. Advent, frohe Weihnachten und eine schöne, besinnliche Zeit.
Auch an den Festtagen sind wir für euch im Einsatz.
Am Donnerstag (19.12.2024), um 23:30 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung von verdächtigen Personen erhalten, die soeben versucht hatten, durch ein offenes Fenster in eine Wohnung zu gelangen.
Während einer daraufhin eingeleiteten Fahndung konnte eine Patrouille der Kantonspolizei St.Gallen zwei Männer anhalten, die im Begriff gewesen sein dürften, einen Diebstahl aus einem unverschlossenen Auto zu begehen. Bei der Festnahme wurde ein Polizist von einem der Männer gebissen.
Am Donnerstag (19.12.2024), kurz nach 12 Uhr, hat die Kantonspolizei St.Gallen die Meldung erhalten, dass ein Auto mit unsicherer Fahrweise auf der Wasserfluhstrasse von Brunnadern (siehe Titelbild) Richtung Wattwil fahre.
Dabei geriet das Auto von der Fahrbahn und prallte gegen eine Steinmauer am Strassenrand. Der vorerst unbekannte Autofahrer setzte seine Fahrt jedoch fort und konnte in Wattwil angehalten werden. Der 71-jährige Mann wurde als fahrunfähig eingestuft.
Die Einsatzzentrale der Kantonspolizei Wallis nimmt täglich über 900 Anrufe entgegen, um der Bevölkerung und den Touristen zu helfen.
Unsere Notrufnummern (117-112-118) sind jedoch ausschliesslich für Notfälle vorgesehen. Leider beobachten wir, dass rund ein Drittel der Anrufe auf diesen Nummern einfache Auskünfte betreffen, die keine Notfälle darstellen.
In feierlichem Rahmen erhielten Angehörige des Polizeikorps höhere Grade verliehen und wurden für ihre Verdienste geehrt.
Die traditionelle Jahresschlussfeier mit Gästen aus Politik, Justiz und Verwaltung fand in diesem Jahr in Rothrist statt.
Gestern Morgen, kurz nach 07:00 Uhr, kam es am Brünigpass zu einem Verkehrsunfall.
Eine 23-jährige Fahrzeuglenkerin fuhr mit ihrem Auto talwärts in Richtung Lungern.
Am Donnerstagabend (19.12.2024) ist in einer Zelle im kantonalen Gefängnis in der Stadt Schaffhausen ein Brand ausgebrochen. Bei diesem Brandereignis wurde niemand verletzt.
Gemäss Ermittlungen dürfte der Zelleninsasse den Brand selbst gelegt haben.
Bei der Frontalkollision mit einem Lastwagen wurde am Donnerstagmorgen in Wäldi ein Motorradfahrer schwer verletzt.
Er musste von der Rega in kritischem Zustand ins Spital geflogen werden.
Am 19.12.2024 gegen 13:00 Uhr ereignete sich kurz vor der Einfahrt zum Dorf Bourrignon ein Verkehrsunfall.
Ein Autofahrer, der in Richtung Bourrignon unterwegs war, kam aus noch ungeklärter Ursache von der Fahrbahn ab.
In Marin hat ein weisses Fahrzeug am Donnerstag, 19. Dezember 2024, gegen 17:05 Uhr eine Fussgängerin am Zebrastreifen bei Manor erfasst.
Der Fahrer sowie Zeugen des Unfalls werden gebeten, sich bei der Kantonspolizei Neuenburg unter 032/889.90.00 zu melden.
Mutmasslich wegen Missachtung eines Rotlichts hat sich am Donnerstagmorgen, 19. Dezember 2024, auf der Luzernstrasse in Zuchwil eine seitlich-frontale Kollision zwischen zwei Autos ereignet.
Beide Fahrzeuglenkerinnen wurden dabei leicht verletzt.
Am Donnerstag (19.12.2024) wurde am Bahnhofplatz eine E-Scooter-Fahrerin aufgrund auffälliger Fahrweise angehalten.
Die Lenkerin war in alkoholisiertem Zustand unterwegs.
Im Schulhaus Utenberg hat am Donnerstagvormittag ein Schüler während des Unterrichts mehrere Substanzen zusammengemischt, was eine chemische Reaktion auslöste. Das Schulhaus wurde vorsorglich evakuiert.
Von den direkt beteiligten 18 Schülerinnen und Schülern wurden sechs zur Kontrolle in Spital gefahren.
Mit selbstgebackenen Guetzli und Kaffee im Gepäck begab sich die Quartierpolizei gestern ins Stadtzentrum von, um in den Austausch mit der Bevölkerung zu kommen.
Die partnerschaftliche Beziehung zu den Ustemerinnen und Ustemer liegt uns am Herzen.
Gestern Nachmittag begaben sich mehrere Einsatzkräfte nach St. Ursen, nachdem Gülle in den „Guchetbach“ gelangt war. Eine Ermittlung ist im Gange.
Am Mittwoch, 18. Dezember 2024, gegen 14.30 Uhr, wurde die Kantonspolizei Freiburg über die Verschmutzung eines Baches in St. Ursen, Strauss, informiert.
Eine E-Scooter-Fahrerin überquerte am Mittwoch (18. Dezember 2024, kurz vor 13:30 Uhr) einen Fussgängersteifen beim Kasernenplatz.
Dabei kam es zur Kollision mit einem Auto.
Ein Autofahrer fuhr am Mittwoch (18. Dezember 2024, ca. 15:30) auf der Aargauerstrasse und bog bei der Kreuzung nach links in Richtung Aescherstrasse ab.
Dabei kam es zur Kollision mit einem entgegenkommenden Auto, wobei der Lenker dieses Fahrzeugs verletzt wurde.
Ein Kind lief am Mittwoch (18. Dezember 2024, ca. 16:30 Uhr) in Meierskappel rückwärts auf die Dietisbergstrasse.
Dabei prallte der Junge gegen ein Auto, welches an der Kreuzung wartete und stürzte.
Am Donnerstag (19. Dezember 2024, kurz nach 07:00 Uhr) fuhr ein Autofahrer auf der Hauptstrasse von Meisterschwanden in Richtung Aesch.
Aus noch ungeklärten Gründen geriet das Fahrzeug rechtsseitig von der Fahrbahn und prallte gegen eine Böschung.
Im Dorfkern von Schwellbrunn wird eine Tempo-30-Zone eingeführt. Gegen die Publikation der Verkehrsanordnung sind keine Einsprachen eingegangen.
Die Gemeinde und das kantonale Tiefbauamt planen daher die Umsetzung bereits auf Anfang des kommenden Jahres. Die Tempo-30-Zone kann unabhängig von der Neugestaltung der Ortsdurchfahrt signalisiert werden.
Am Donnerstagmorgen, 19. Dezember 2024, kollidierte im Kreis 1 ein Personenwagen mit einer Frau.
Diese erlitt dabei lebensbedrohliche Verletzungen und musste in ein Spital gebracht werden, wo sie kurze Zeit später verstarb. Die Stadtpolizei Zürich sucht Zeug/innen.
Entscheiden Sie sich für Sicherheit – gerade in der Festzeit! Die Feiertage stehen vor der Tür, und mit ihnen kommen gesellige Runden, gutes Essen und vielleicht das ein oder andere Glas.
Doch beim Thema Alkohol und Autofahren gibt es keine Kompromisse. Hier einige Tipps, um sicher durch die Festtage zu kommen:
Am Dienstag, den 17. Dezember 2024, gegen 20:10 Uhr, wurde die Zentrale der Kantonspolizei Waadt (CVP) über einen schweren Verkehrsunfall im Zentrum von Forel (Lavaux) informiert.
Ein 10-jähriger Junge kam ums Leben, nachdem er von einem Postauto erfasst wurde. Die Staatsanwaltschaft hat eine Untersuchung eingeleitet.
Die Kantonspolizei Freiburg sucht eine/n ICT-System-Ingenieur/in für eine Position in Granges-Paccot. Es handelt sich um einen unbefristeten Vertrag mit einem Pensum von 80-100%.
Der Stellenantritt ist für den 1. Februar 2025 oder nach Vereinbarung vorgesehen. Bewerbungen können noch bis zum 17. Januar 2025 eingereicht werden.
Ein Autofahrer wurde von einem mobilen Radar mit 146 km/h im Tunnel der Autobahn N5 zwischen Valangin und Neuchâtel gemessen, auf einem Abschnitt mit einer Geschwindigkeitsbegrenzung von 80 km/h.
Sein Führerschein wurde eingezogen.
Am Mittwochabend ist ein E-Bike-Fahrer in Köniz bei einem Selbstunfall schwer verletzt worden. Er wurde mit der Ambulanz in kritischem Zustand ins Spital gefahren.
Der Unfallhergang wird untersucht.
Am Mittwoch, den 18. Dezember 2024, gegen 14:50 Uhr, ereignete sich ein Verkehrsunfall am Col des Rangiers in Fahrtrichtung St-Ursanne.
Kurz nach der Abzweigung nach Séprais geriet ein Autofahrer aus bislang ungeklärter Ursache von seiner Fahrbahn ab.
Am Dienstag, 17. Dezember 2024, kurz nach 14.00 Uhr, kam es am Fischmarkt in Liestal zu einem Raubüberfall auf ein Ladengeschäft. Personen wurden dabei keine verletzt.
Der Täter erbeutete Bargeld. Die Polizei sucht Zeugen.
Am Mittwoch, 18. Dezember 2024, ist es in Teufen zu einem Einbruch in ein Mehrfamilienhaus gekommen.
Die Täterschaft entwendete Bargeld und Wertsachen.
Am 18.12.2024, um 21.45 Uhr, wurde ein 20-jähriger Schweizer auf dem Vorplatz des Bahnhof SBB an der Centralbahnstrasse Opfer eines Raubes.
Er wurde dabei leicht verletzt. Ein mutmasslicher Täter konnte festgenommen werden.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.