Schweiz

Kanton Nidwalden: Bei den Justizbehörden wird eine höhere Transparenz angestrebt

Die Interessenbindungen von Richterinnen und Richtern sowie Mitgliedern der Staatsanwaltschaft und Schlichtungsbehörden sollen in Zukunft offengelegt werden. Das Anliegen basiert auf einem Vorstoss der Justizkommission. Der Regierungsrat hat diesen Auftrag umgesetzt und legt eine Teilrevision des Gerichtsgesetzes vor. Die Vernehmlassung dazu wurde eröffnet.

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Gontenbad AI: Autofahrer (18) verunfallt auf schneebedeckter Fahrbahn

Am Freitagmorgen (20.12.2024), kurz vor 07.00 Uhr fuhr ein 18-jähriger Mann mit seinem Auto von Gontenbad her in Richtung Appenzell. Auf der leicht mit Schneematsch bedeckten Strasse geriet das Fahrzeug ausser Kontrolle, kollidierte mit der rechtsseitigen Leitplanke, rutschte über die Gegenfahrbahn und das dortige Trottoir in die Stützmauer und kam auf der Gegenfahrbahn zum Stillstand.

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Siebnen SZ: Küchenbrand in Mehrfamilienhaus

Am Donnerstagabend, 19. Dezember 2024, ging bei der Kantonspolizei Schwyz um 21.40 Uhr die Meldung ein, dass in der Küche eines Mehrfamilienhauses an der Löwenstrasse in Siebnen ein Brand ausgebrochen war. Zwei Bewohner versuchten erfolglos das Feuer, welches durch eine Pfanne auf dem Herd ausgebrochen war, selbst zu löschen.

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Kapo Zürich: Jahresschlussrapport 2024

Beim traditionellen Jahresschlussrapport blickten Kommandant Marius Weyermann, das Kader sowie Gäste aus Politik, Verwaltung und Partnerorganisationen gemeinsam auf das Jahr 2024 zurück – und wagten einen Ausblick in die Zukunft. Sicherheitsdirektor Mario Fehr würdigte den Einsatz der Mitarbeitenden und betonte, wie tief Überzeugung und Leidenschaft im Polizeiberuf verankert seien.

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Rorschach SG: Zwei Marokkaner (21, 25) nach Diebstahl aus Auto festgenommen

Am Donnerstag (19.12.2024), um 23:30 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung von verdächtigen Personen erhalten, die soeben versucht hatten, durch ein offenes Fenster in eine Wohnung zu gelangen. Während einer daraufhin eingeleiteten Fahndung konnte eine Patrouille der Kantonspolizei St.Gallen zwei Männer anhalten, die im Begriff gewesen sein dürften, einen Diebstahl aus einem unverschlossenen Auto zu begehen. Bei der Festnahme wurde ein Polizist von einem der Männer gebissen.

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Brunnadern / Wattwil SG: Fahrunfähig von Strasse abgekommen

Am Donnerstag (19.12.2024), kurz nach 12 Uhr, hat die Kantonspolizei St.Gallen die Meldung erhalten, dass ein Auto mit unsicherer Fahrweise auf der Wasserfluhstrasse von Brunnadern (siehe Titelbild) Richtung Wattwil fahre. Dabei geriet das Auto von der Fahrbahn und prallte gegen eine Steinmauer am Strassenrand. Der vorerst unbekannte Autofahrer setzte seine Fahrt jedoch fort und konnte in Wattwil angehalten werden. Der 71-jährige Mann wurde als fahrunfähig eingestuft.

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Kapo Wallis: Notrufnummern für Notfälle, nicht für Auskünfte!

Die Einsatzzentrale der Kantonspolizei Wallis nimmt täglich über 900 Anrufe entgegen, um der Bevölkerung und den Touristen zu helfen. Unsere Notrufnummern (117-112-118) sind jedoch ausschliesslich für Notfälle vorgesehen. Leider beobachten wir, dass rund ein Drittel der Anrufe auf diesen Nummern einfache Auskünfte betreffen, die keine Notfälle darstellen.

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Marin NE: Fussgängerin am Zebrastreifen angefahren - Zeugen gesucht

In Marin hat ein weisses Fahrzeug am Donnerstag, 19. Dezember 2024, gegen 17:05 Uhr eine Fussgängerin am Zebrastreifen bei Manor erfasst. Der Fahrer sowie Zeugen des Unfalls werden gebeten, sich bei der Kantonspolizei Neuenburg unter 032/889.90.00 zu melden.

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Stadt Luzern LU: Nach chemischer Reaktion – sechs Personen zur Kontrolle im Spital

Im Schulhaus Utenberg hat am Donnerstagvormittag ein Schüler während des Unterrichts mehrere Substanzen zusammengemischt, was eine chemische Reaktion auslöste. Das Schulhaus wurde vorsorglich evakuiert. Von den direkt beteiligten 18 Schülerinnen und Schülern wurden sechs zur Kontrolle in Spital gefahren.

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Tempo-30-Zone Schwellbrunn AR wird eingeführt

Im Dorfkern von Schwellbrunn wird eine Tempo-30-Zone eingeführt. Gegen die Publikation der Verkehrsanordnung sind keine Einsprachen eingegangen. Die Gemeinde und das kantonale Tiefbauamt planen daher die Umsetzung bereits auf Anfang des kommenden Jahres. Die Tempo-30-Zone kann unabhängig von der Neugestaltung der Ortsdurchfahrt signalisiert werden.

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Stadt Zürich ZH (Kreis 1): Rentnerin (†) nach Verkehrsunfall im Spital verstorben

Am Donnerstagmorgen, 19. Dezember 2024, kollidierte im Kreis 1 ein Personenwagen mit einer Frau. Diese erlitt dabei lebensbedrohliche Verletzungen und musste in ein Spital gebracht werden, wo sie kurze Zeit später verstarb. Die Stadtpolizei Zürich sucht Zeug/innen.

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Kantonspolizei Freiburg: Kein Alkohol am Steuer – Tipps für sichere Festtage

Entscheiden Sie sich für Sicherheit – gerade in der Festzeit! Die Feiertage stehen vor der Tür, und mit ihnen kommen gesellige Runden, gutes Essen und vielleicht das ein oder andere Glas. Doch beim Thema Alkohol und Autofahren gibt es keine Kompromisse. Hier einige Tipps, um sicher durch die Festtage zu kommen:

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Forel (Lavaux) VD: Tragischer Unfall: 10-jähriger Junge von Postauto erfasst

Am Dienstag, den 17. Dezember 2024, gegen 20:10 Uhr, wurde die Zentrale der Kantonspolizei Waadt (CVP) über einen schweren Verkehrsunfall im Zentrum von Forel (Lavaux) informiert. Ein 10-jähriger Junge kam ums Leben, nachdem er von einem Postauto erfasst wurde. Die Staatsanwaltschaft hat eine Untersuchung eingeleitet.

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Kantonspolizei Freiburg sucht ICT-System-Ingenieur/in

Die Kantonspolizei Freiburg sucht eine/n ICT-System-Ingenieur/in für eine Position in Granges-Paccot. Es handelt sich um einen unbefristeten Vertrag mit einem Pensum von 80-100%. Der Stellenantritt ist für den 1. Februar 2025 oder nach Vereinbarung vorgesehen. Bewerbungen können noch bis zum 17. Januar 2025 eingereicht werden.

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Séprais JU: Verkehrsunfall am Col des Rangiers - Fahrzeug überschlägt sich mehrfach

Am Mittwoch, den 18. Dezember 2024, gegen 14:50 Uhr, ereignete sich ein Verkehrsunfall am Col des Rangiers in Fahrtrichtung St-Ursanne. Kurz nach der Abzweigung nach Séprais geriet ein Autofahrer aus bislang ungeklärter Ursache von seiner Fahrbahn ab.

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Wappen der Schweiz



Die Polizei in der Schweiz

In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.

Polizeihoheit der Kantone

Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.


In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. (Bildquelle: Philipp Ochsner)

Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz

Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.

Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.

Die Aufgaben von fedpol

Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:

  • gerichtspolizeiliche Aufgaben
  • sicherheitspolizeiliche Aufgaben
  • verwaltungspolizeiliche Aufgaben
  • koordinative Aufgaben

Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.

Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.

Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.

Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.

Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.


Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen. (Bildquelle: Polizei ZH)

Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei

Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:

  • weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
  • bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
  • europäische Zusammenarbeit über EUROPOL

Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.

Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone

Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.

Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.

Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.

Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps

Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.

Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.

Die kommunale Polizei in der Schweiz

Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.



Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz

In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.

Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.

Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.

Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.

Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei

Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.

Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.