Heute Morgen wurde in den Räumlichkeiten des Landwirtschaftlichen Instituts in Grangeneuve ein akustischer Alarm ausgelöst.
Es handelte sich um einen Fehlalarm. Zu keinem Zeitpunkt waren die Personen vor Ort gefährdet.
Eine Frau wurde in der Eingangshalle eines Gebäudes in Le Locle von ihrem Partner schwer verletzt.
Der Täter wurde noch am Tatort festgenommen. Das Opfer wurde mit dem Hubschrauber in ein Universitätskrankenhaus gebracht.
Heute kam es auf der Engelbergerstrasse, unterhalb vom Grünenwald, zu einem Fahrzeugbrand. Das Fahrzeug erlitt dabei einen Totalschaden.
Personen wurden keine verletzt.
Am Montag, 25.11.2024, ca. 13.15 Uhr, kam es auf dem Bahnübergang an der Holensteinstrasse in Ennenda zu einem Verkehrsunfall mit Sachschadenfolge.
Eine 65-jährige Fahrzeuglenkerin war vom Bahnhof Ennenda kommend unterwegs und bog rechts ab, um den Bahnübergang zu überqueren.
Heute Montag, 25. November 2024, kurz nach 10.15 Uhr, fuhr der Lenker eines Zürcher Sattelmotorfahrzeuges mit Anhänger auf der Autobahn A2 in Fahrtrichtung Süd.
Im Bereich Wiler / Bielenhofstatt erfasste eine Windböe den leeren Anhänger, weshalb dieser auf die Seite kippte. Verletzt wurde bei diesem Vorfall niemand.
Heute Morgen wurde in den Räumlichkeiten des Institut Agricole de Grangeneuve ein akustischer Alarm ausgelöst. Es handelte sich um einen Fehlalarm.
Zu keinem Zeitpunkt waren die Personen vor Ort gefährdet.
Aus noch unbekannten Gründen brannte am Montag in Tuttwil eine Scheune. Zwei Personen wurden leicht verletzt.
Es entstand Sachschaden von einigen hunderttausend Franken.
Aus Sicht der Kantonspolizei Bern ist der diesjährige Zibelemärit bisher (Stand 15.00 Uhr) ruhig verlaufen.
Die Polizistinnen und Polizisten sind noch bis in die Abendstunden verstärkt in der Berner Innenstadt unterwegs.
Heute, 25. November 2024, ist der Internationale Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen.
Passend zum Thema möchten wir euch hier einen Einblick in die wichtige Arbeit unserer Fachstelle Häusliche Gewalt geben.
Die Stadtpolizei Winterthur hat am Montagnachmittag, 18. November 2024, in Winterthur - Neuhegi bei einer Verkehrskontrolle rund 2 Kilogramm Marihuana sichergestellt.
Bei der anschliessenden Hausdurchsuchung fand die Polizei eine abgeerntete Hanfindooranlage. Der Besitzer wurde festgenommen.
Am vergangenen Samstag ist eine Frau in einer Wohnung Opfer eines Sexualdelikts geworden.
Der mutmassliche Täter wurde wenig später durch die Polizei leblos aufgefunden.
In der Nacht von Freitag (22. November 2024) auf Samstag (23. November 2024) ist in der Stadt Schaffhausen in mehrere Restaurants und Geschäftsliegenschaften eingebrochen worden.
In diesem Zusammenhang macht die Schaffhauser Polizei auf die Präven-tionskampagne "Verdacht – RUF AN! POLIZEI-NOTRUF 117 - GEMEINSAM GEGEN EIN-BRUCH" aufmerksam.
Aufgrund der Feierlichkeiten an Andrea Caronis Wohnort Herisau wird es am 4. Dezember zwischen 15 Uhr und 17.30 Uhr zu kürzeren Störungen im Verkehrsfluss kommen.
Am Mittwoch, 4. Dezember, feiert Appenzell Ausserrhoden aller Voraussicht nach die Wahl von Andrea Caroni zum Präsidenten des Ständerats.
Ein Lastwagen ist auf einem schneebedeckten Weg ins Rutschen geraten und in die Lorze gekippt.
Der Chauffeur konnte sich selbstständig befreien und blieb unverletzt.
Am Wochenende hat die Polizei mehrere Fahrzeuglenkende zur Kontrolle gezogen, die teilweise mit bis zu 30 cm Schnee auf dem Dach unterwegs waren.
Die Polizei fordert Fahrzeuglenkende auf, Fahrzeuge und Scheiben vor der Abfahrt von Schnee und Eis zu befreien. Ansonsten droht eine Anzeige bei der Staatsanwaltschaft.
Auf der Zofingerstrasse in Murgenthal verlor ein Automobilist die Herrschaft über seinen Wagen und landete im Wald. Er wurde beim Unfall leicht verletzt. Am Auto entstand Totalschaden.
Der Unfall ereignete sich am Sonntag, 24. November 2024, gegen 16.45 Uhr auf der Zofingerstrasse zwischen St. Urban und Murgenthal.
Per 2025 tritt im Kanton Luzern eine neue Bemessungsgrundlage für die Besteuerung von Personenwagen in Kraft.
Wie die neue Verkehrssteuer funktioniert und welche Auswirkungen sie auf die Besteuerung des eigenen Fahrzeugs hat, erklärt die Webseite www.verkehrssteuer.lu.ch
Sachschaden ist am Sonntag, 24. November 2024, bei einer leichten Streifkollision zwischen einem Personenwagen und einem Postauto in Walzenhausen entstanden.
Ein 28-jähriger Lenker fuhr kurz nach 13.45 Uhr mit seinen Personenwagen vom Dorf Walzenhausen kommend auf einer Nebenstrasse in Richtung Lachen Walzenhausen.
Sachschaden ist am frühen Sonntagmorgen, 24. November 2024, bei einem Selbstunfall in Herisau entstanden.
Ein 39-jähriger Lenker fuhr kurz nach 05.00 Uhr mit seinen Personenwagen auf der Kasernenstrasse in Richtung St. Gallen.
Sachschaden ist am Samstag, 23. November 2024, bei einem Selbstunfall in Teufen entstanden.
Der Bahnbetrieb zwischen Bühler und Teufen musste für rund zwei Stunden eingestellt werden.
So mühsam das Freikratzen der Scheiben und Entfernen des Schnees auch ist, es führt kein Weg daran vorbei.
Ansonsten gefährdet ihr durch die eingeschränkte Sicht andere Verkehrsteilnehmer, eure Mitfahrer und euch selber. Zudem riskiert ihr eine Busse, einen Führerausweisentzug und bei Unfällen Leistungskürzungen seitens der Versicherung.
Am Sonntagabend, 24. November 2024, kurz vor 20.00 Uhr, erhielt die Betriebszentrale der SBB eine mündliche Bombendrohung.
Aufgrund dessen wurde eine Zugkomposition der S3 beim Bahnhof Laufen angehalten und die Passagiere evakuiert. Personen wurde keine verletzt. Sprengstoff befand sich keiner im Zug
Am Sonntag (24.11.2024), kurz nach 20:10 Uhr, ist es auf der Rainstrasse zu einem Unfall zwischen einem Auto und einer Fussgängerin gekommen.
Das 14-jährige Mädchen wurde dabei leicht verletzt. Der unbekannte Autofahrer entfernte sich von der Unfallstelle, ohne sich um das Mädchen zu kümmern. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Am Sonntag (24.11.2024), kurz nach 02:30 Uhr, ist es zwischen Wildhaus und Alt St. Johann zu einem Selbstunfall eines Autos gekommen.
Ein 19-Jähriger war in fahrunfähigem Zustand unterwegs und entfernte sich von der Unfallstelle. Eine Patrouille der Kantonspolizei St.Gallen konnte ihn später an seinem Wohnort antreffen.
Am Sonntag (24.11.2024), kurz nach 13 Uhr, ist es auf der Zürcherstrasse zu einer Auffahrkollision mit drei beteiligten Autos gekommen.
Ein 24-jähriger Autofahrer und seine beiden 23- und 28-jährigen Beifahrer wurden dabei leicht verletzt und vom Rettungsdienst ins Spital gebracht. Es entstand Sachschaden von rund 16'000 Franken.
In Däniken hat sich am späten Sonntagabend, 24. November 2024, ein Verkehrsunfall zwischen zwei Autos der Marke BMW ereignet.
Nach der Kollision hat sich der Lenker oder die Lenkerin eines blauen 1er BMWs vom Unfallort entfernt, ohne sich um die Schadenregulierung zu kümmern. Dieses Auto dürfte im Frontbereich entsprechende Unfallschäden aufweisen.
Auf der Nationalstrasse N29 ist es am Sonntagnachmittag zu einer seitlich-frontalen Kollision mit zwei Fahrzeugen gekommen.
Ein Automobilist lenkte sein Fahrzeug alkoholisiert.
Wenn der Winter mit seinen frostigen Temperaturen Einzug hält, steigen auch die Herausforderungen für Rettungseinsätze aus der Luft.
Die AAA Alpine Air Ambulance ist rund um die Uhr in Bereitschaft.
In Bern findet am Dienstagabend das Gruppenphasenspiel der Champions League zwischen dem BSC Young Boys und Atalanta Bergamo statt.
Im Grossraum Wankdorf ist mit Verkehrseinschränkungen und kurzzeitigen Strassensperrungen zu rechnen.
Am Sonntagmorgen hat sich in Alchenflüh eine tätliche Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen zugetragen, wovon zwei Personen verletzt wurden.
Die Kantonspolizei Bern hat Ermittlungen aufgenommen.
Am Sonntag (24.11.2024), kurz vor 05:30 Uhr, ist an der Bungertstrasse ein Geräteschuppen in Brand geraten. Es entstand Sachschaden.
Die Brandursache ist unklar.
Die Stimmbevölkerung des Kantons Schaffhausen hat den Zusatzkredit von 7 Millionen Franken für ein zusätzliches Stockwerk beim Polizei- und Sicherheitszentrum mit deutlicher Mehrheit von 68.4% angenommen.
Die Schaffhauser Polizei dankt der Bevölkerung für das Vertrauen und sieht im Ergebnis ein klares Zeichen für die Unterstützung einer nachhaltigen und vorausschauenden Sicherheitsplanung.
Zwischen Freitag (22.11.2024) und Sonntag hat die Kantonspolizei St.Gallen diverse Verkehrsteilnehmende angehalten, die fahrunfähig oder alkoholisiert im Strassenverkehr unterwegs waren.
Samstag
Am Samstag (23.11.2024), kurz nach 17 Uhr, erhielt die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung von einem Diebstahl aus einem Auto.
Kurz danach ging eine Meldung über eine Person unweit des Tatortes ein, die versuche, parkierte Autos zu öffnen.
Nach einem Angriff auf einen Mann haben Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau am Samstag in Arbon vier Tatverdächtige festgenommen.
Kurz nach 17.15 Uhr wurde der Kantonalen Notrufzentrale gemeldet, dass ein Mann bei einer Bushaltestelle an der St.Gallerstrasse von vier Personen niedergeschlagen worden sei. Der Mann wurde dabei mittelschwer verletzt. Er wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Die Schaffhauser Polizei hat am Sonntagmorgen (24. November 2024) einen Mann verhaftet, der vier Personen, darunter zwei Kinder, tätlich angegriffen und zum Teil verletzt haben soll.
Die Schaffhauser Polizei sucht Zeugen des Vorfalls.
In der Zeit zwischen Samstagabend (23.11.2024) und Sonntagmorgen ist eine unbekannte Täterschaft in eine Bäckerei an der Poststrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich mit Körpergewalt Zutritt zum Gebäude.
Am Samstag, den 23. November 2024 um 1409 Uhr wurde die Zentrale der Kantonspolizei Jura über einen Brandausbruch in einem Reihenhaus in Bourrignon benachrichtigt.
Vor Ort stellten die Einsatzkräfte des SIS Haut-Plateau und des CRISD fest, dass das Feuer von den Bewohnern des betroffenen Gebäudes teilweise eingedämmt worden war und sie den Brand vollständig löschen konnten.
Am Sonntag, 24. November 2024, führten Unbekannte einen sogenannten Distributed-Denial-of-Service-Hackerangriff (DDoS) auf die gemeinsame Betreiberin der Webseiten der Verwaltungen des Kantons und der Gemeinden durch.
Dies führte dazu, dass die Webseiten nicht abrufbar waren.
Grossereignisse fordern Einsatzorganisationen in Führung und Koordination von Personal und Material stark heraus.
Ihre Bewältigung gelingt nur durch enge Zusammenarbeit der Partnerorganisationen, basierend auf gemeinsamen Strukturen und einheitlicher Kommunikation.
Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau haben am Samstag auf einer Nebenstrasse zwischen Basadingen und Dickihof einen Autofahrer aus dem Verkehr gezogen, der mit 147 km/h ausserorts unterwegs war.
Sein Führerausweis wurde ihm aberkannt.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.