Die Kantonspolizei teilt mit, dass es heute kurz vor 9.30 Uhr in Brusino Arsizio zu einem Verkehrsunfall gekommen ist. Nach ersten Erkenntnissen war ein 88-jähriger italienischer Autofahrer aus der Provinz Varese auf der Via Al Confine aus Richtung Italien unterwegs.
Aus noch zu klärenden Gründen, möglicherweise aufgrund eines medizinischen Notfalls, verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug, kam von der Strasse ab und prallte gegen eine Zapfsäule.
Bei einem Selbstunfall mit einem gestohlenen Auto in Bettwiesen entstand in der Nacht auf Donnerstag Sachschaden.
Nach einem Fluchtversuch mit einem weiteren gestohlenen Auto wurden zwei Tatverdächtige festgenommen.
Am Mittwochabend ist eine Fussgängerin in Steffisburg von einem Auto erfasst worden.
Die Frau wurde dabei schwer verletzt und wurde mit einer Ambulanz ins Spital gefahren. Der Unfall wird untersucht.
Eine unbekannte Täterschaft hat sich gewaltsam Zutritt in zwei Verkaufsgeschäfte in der Zuger Innenstadt verschafft und zahlreiche elektronische Geräte gestohlen.
Der Deliktsbetrag beläuft sich auf mehrere zehntausend Franken.
Die SBB baut die Strecke Opfikon Riet–Kloten im Rahmen des Ausbauschrittes 2035 des Bundes auf eine Doppelspur aus. Damit wird im Reiseverkehr der Viertelstundentakt ermöglicht.
Zudem kann der nachhaltige Güterverkehr auf der Schiene ausgebaut werden. Die ersten Bauarbeiten beginnen Mitte November 2024.
Der Kanton Basel-Stadt, IWB und StadtKonzeptBasel feierten heute den Bauabschluss der Freien Strasse.
Zwischen Bankverein und Marktplatz laden nun durchgehend Quarzsandsteinplatten zum Flanieren auf der ganzen Strassenbreite ein. Energie-, Wasser- und Telekomleitungen sowie die öffentliche Beleuchtung wurden saniert.
Am Mittwochnachmittag bedrohte ein Mann in Arbon mehreren Personen mit einem Messer.
Er wurde durch die Kantonspolizei Thurgau überwältigt und festgenommen.
In der Adventszeit sind viele Menschen in den Städten, in Warenhäusern, Einkaufsstrassen und an Weihnachtsmärkten unterwegs.
Taschendiebe nutzen die Zeit der Menschenansammlungen und des Gedränges ebenfalls besonders gerne. Damit die Festtage die erwartete Freude bereiten, empfehlen die Zentralschweizer Polizeikorps, ein besonderes Auge auf die persönlichen Wertsachen zu haben.
Am Mittwoch (20.11.2024) kam auf der schneebedeckten Rehetobelstrasse ein Autofahrer ins Rutschen und kollidierte mit einem anderen Auto.
Verletzt wurde niemand. Es entstand Sachschaden.
Am Montag (18.11.2024), kurz vor 17:50 Uhr, hat die Kantonspolizei St.Gallen die Meldung von einem Raubüberfall auf die Postfiliale an der Staatsstrasse in Oberriet erhalten.
Beim Überfall blieben die beiden Angestellten körperlich unverletzt.
Die Kantonspolizei Zürich präsentiert ein historisches Foto.
Eine Busse einer Geschwindigkeitsübertretung der Regionalpolizei in Uster aus dem Jahr 1930.
Auch Einsätze im eiskalten Wasser gehören zu den herausfordernden Aufgaben unserer Taucherinnen und Taucher bei der Kantonspolizei St.Gallen – wie auf diesem Bild von 1977 zu sehen.
Ob bei der Suche nach vermissten Personen, Tatwerkzeugen, der Bergung von Fahrzeugen oder bei Tauchunfällen – unsere Taucher sind immer bereit.
Das Tiefbauamt Graubünden bezieht die Gemeinden, verschiedene Unternehmen aus Tourismus, Gesundheitswesen, Handel und Gewerbe sowie Mitglieder des Grossen Rates in die Weiterentwicklung der Signalisation und Kommunikation zum Strassenzustand ein.
Zu Beginn der Woche fand in St. Moritz das zweite Werkstattgespräch zum Optimierung künftiger Kommunikationsleistungen bei Strassensperrungen statt. Im Fokus standen dabei die gewonnenen Erkenntnisse aus der ersten Gesprächsrunde und die Vorstellung der neuen Wintersignalisation für das Oberengadin.
In der Nacht auf Donnerstag ist in Grono ein vermisster Rentner bei einer grossangelegten Suchaktion durch einen Polizeihund gefunden worden.
Der Mann wurde zur Kontrolle in ein Spital gebracht.
Nach einem versuchten Telefonbetrug ist es der Kantonspolizei Solothurn am Mittwoch, 20. November 2024 in Dulliken gelungen, einen mutmasslichen Betrüger anzuhalten.
Vorgängig haben Unbekannte eine Rentnerin telefonisch kontaktiert und diese aufgefordert, bei einer Bank Geld abzuheben.
Am späten Mittwochnachmittag ist in Kallnach das Gebäude des ehemaligen Tierparks ausgebrannt. Es wurden keine Personen verletzt.
Ermittlungen zur Brandursache und zur Höhe des Sachschadens sind im Gang.
In Schwellbrunn ist es am Mittwoch, 20. November 2024, zu einem Selbstunfall mit einem Personenwagen gekommen.
Der Autofahrer wurde mit Verletzungen ins Spital überführt.
In der Zeit zwischen Montagabend und Mittwoch (20.11.2024), um 17:25 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Einfamilienhaus im Bereich Gstaltlig eingebrochen.
Sie verschaffte sich durch eine Fenster gewaltsam Zugang ins Innere des Hauses.
Am Dienstag (19.11.2024), kurz vor 16 Uhr, ist es in einem Einfamilienhaus am Reiherweg zu einem Brand gekommen (Polizei.news berichtete).
Die 81-jährige Schweizerin, die mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung vom Rettungsdienst ins Spital gebracht worden ist, ist gestern Abend dort verstorben.
Der Regierungsrat hat 1,74 Millionen Franken für die Sanierung eines Abschnitts der Kantonsstrasse in der Gemeinde Thierachern aus dem Investitionsrahmenkredit Strasse genehmigt.
Ziel der Sanierung im Abschnitt Egg – Abzweigung Wahlenweg ist unter anderem eine Verbesserung der Sicherheit für den Fuss- und Veloverkehr.
Am Dienstag, 19. November 2024, kurz nach 16.30 Uhr, kam es auf Höhe der Leonhardstrasse 30 in Erstfeld zu einem Verkehrsunfall.
Ein sich auf dem Nachhauseweg befindlicher 11-jähriger Knabe wurde von einem Personenwagen gestreift und verletzte sich dabei leicht.
Am frühen Donnerstagnachmittag (14.11.2024) hat eine unbekannte Person mit einem unbekannten Fahrzeug ein parkiertes Auto in der Stadt Schaffhausen beschädigt.
In der Folge hat sich die unfallverursachende Person pflichtwidrig von der Unfallstelle entfernt. Die Schaffhauser Polizei bittet die Bevölkerung um sachdienliche Hinweise zu diesem Vorfall.
Zwischen dem 13. und 15. November wurde an der Mooshalden-, Brachen- und Schöttlerstrasse in je ein Einfamilienhaus eingebrochen.
Die bislang unbekannte Täterschaft wuchtete, während der Abwesenheit der Bewohnenden, Sitzplatztüren und Fenster auf, um in die Objekte zu gelangen.
Im Kreisel Ring-/Rheinstrasse in Chur ist es zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Personenwagen und einem Fahrradfahrer gekommen.
Der Fahrradfahrer verletzte sich dabei.
Nach einem Verkehrsunfall in Eschenz musste am Mittwochmorgen ein Fussgänger mittelschwer verletzt ins Spital gebracht werden.
Sein Hund wurde tödlich verletzt.
Fussgängerinnen und Fussgänger sollen sicher durch den Winter kommen.
Eigentümerinnen und Eigentümer der angrenzenden Grundstücke müssen noch diesen Winter verschneite oder vereiste Trottoirs selber begehbar machen.
Unbekannte haben am Dienstag, 19. November 2024, in Solothurn eine Harley-Davidson entwendet.
Der Bereich des Entwendungsortes ist in der Regel durch Passanten/Passantinnen stark frequentiert und deshalb besteht die Möglichkeit, dass der Diebstahl des Motorrades beobachtet wurde. Allfällige Zeugen werden gebeten, sich bei der Kantonspolizei Solothurn zu melden.
Mit heutigem Entscheid hat der Generalstaatsanwalt die Zuständigkeit des Strafgerichts des Broyebezirks in der Strafsache gegen Pascal JAUSSI bestätigt.
Am 23. September 2024 hat die Staatsanwaltschaft Pascal JAUSSI an das Strafgericht des Broyebezirks überwiesen.
In der Nacht von Freitag, 15., auf Samstag, 16. November 2024, drangen mindestens zwei Personen in die Räumlichkeiten des Bauhofs der Stadt La Chaux-de-Fonds an der Rue du Marais ein und richteten Schäden an mehreren Fahrzeugen an.
Drei Bauhoffahrzeuge wurden während der Tat beschädigt und offenbar auch bewegt.
Das Personal der Aussenposten spielt eine Schlüsselrolle bei der Genfer Polizei: Die Beamten für öffentliche Sicherheit und die der Polizeiposten sind die erste Anlaufstelle für die Bevölkerung.
Sie sorgen für einen professionellen Empfang, begleiten Sie bei Ihren Anliegen und stellen die Verbindung zu den spezialisierten Diensten her.
Die Kantonspolizei teilt mit, dass es heute kurz nach 8 Uhr in einem Garten eines Wohnhauses an der Via Crossiggia in Muzzano zu einem Arbeitsunfall gekommen ist.
Ein 44-jähriger italienischer Staatsbürger aus der Provinz Varese führte Baumschnittarbeiten aus.
Das Amt für Strafverfolgung und die Kantonspolizei teilen mit, dass die Ermittlungen zu einem Drogenhandel, der sich vorwiegend im Raum Bellinzona abspielte, abgeschlossen sind.
Die Untersuchung, die in Zusammenarbeit mit den Drogenbekämpfungsdiensten der Stadtpolizei Bellinzona durchgeführt wurde, hatte im vergangenen Juli zur Verhaftung eines 35-jährigen albanischen Staatsbürgers mit Wohnsitz in Albanien und eines 55-jährigen Schweizer Bürgers aus dem Raum Bellinzona geführt.
Die Schaffhauser Polizei hat am Dienstagnachmittag (19.11.2024) in der Stadt Schaffhausen einen ausgeschriebenen Ladendieb verhaftet.
Dieser wurde vorab von einem Ladendetektiv in einem Einkaufszentrum in der Stadt Schaffhausen bei einem Diebstahl erwischt.
Am Dienstagnachmittag (19.11.2024) hat ein 18-jähriger Afghane am Hauptbahnhof Zürich einen 25-jährigen Afghanen mit einem scharfen Gegenstand angegriffen und verletzt.
Der Mann ist von der Sanität ins Spital gebracht worden.
Mit vermeintlichen Textnachrichten von Binance versuchen Betrüger, potenzielle Opfer zu einem Telefonanruf zu verleiten.
Der angebliche Support bietet jedoch keine Hilfe, sondern zielt darauf ab, das Krypto-Wallet zu übernehmen.
Am Dienstagnachmittag, 19. November 2024, nahm die Stadtpolizei Zürich im Kreis 9 zwei mutmassliche Drogenhändler fest.
Dabei stellten die Polizist/innen eine grössere Menge Kokain sowie weitere Betäubungsmittel und Bargeld sicher.
Im Rahmen der Öffentlichkeitsfahndung anlässlich einer Auseinandersetzung im Milchgässli in Bern im April 2024 konnten die mutmasslichen Täter ermittelt werden.
Das publizierte Bildmaterial steht daher ab sofort nicht mehr zur Verfügung.
Unter seltsamen Umständen entwendete ein Mann am späten Abend ein Auto und verursachte damit eine heftige Frontalkollision.
Der 38-Jährige liegt mit schweren Verletzungen im Spital.
Am Dienstag (19. November 2024, ca. 17:30 Uhr fuhr ein Autofahrer von Urswil her Richtung Ballwil.
Im Gebiet Gütsch steuerte er sein Auto aufgrund der Verengung der Urswilstrasse nach links.
Eine Autofahrerin fuhr am Mittwoch (20. November 2024, kurz vor 03:00 Uhr) von Menziken in Richtung Beromünster.
Im Gebiet Winonmühle geriet sie in einer Rechtskurve links von der Strasse ab und kollidierte frontal mit der Kurvenblende.
Heute Morgen (Mittwoch, 20. November 2024, kurz nach 07:00 Uhr) fuhr ein Autofahrer auf der Autobahn A2 in Richtung Süden.
Im Tunnel Spier prallte das Auto aus noch ungeklärten Gründen gegen die rechte Tunnelwand.
Am Montag (18.11.2024) kurz vor 17:50 Uhr ist die Postfiliale an der Staatsstrasse überfallen worden.
Gemäss bisherigen Erkenntnissen betraten zwei Männer den Hintereingang der Postfiliale und bedrohten und fesselten eine 19-jährige Angestellte.
Am Montag (18.11.2024) kurz nach 11:25 Uhr ist es auf der Staatsstrasse zu einem Unfall zwischen zwei Autos gekommen.
Eine 32-jährige Frau fuhr mit ihrem Auto vom Zentrum Richtung Rüthi.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.