Am 8. November 2024 bedrohte ein Täter das Personal am Schalter des SBB-Bahnhofs in Martinach.
Nachdem er das Deliktsgut erbeutet hatte, verliess er die Örtlichkeit (Polizei.news berichtete). Die Ermittlungen der Kantonspolizei Wallis unter der Leitung der Staatsanwaltschaft führten zur Festnahme von drei mutmasslichen Tätern.
Interessieren Sie sich für den Polizeiberuf? Dann dürfen Sie unsere Informationsveranstaltung am 18. November 2024 auf keinen Fall verpassen.
Erfahren Sie alles über das Auswahlverfahren, die Ausbildung an der Zürcher Polizeischule und den spannenden Alltag bei der Kantonspolizei Zürich.
Gestern Nachmittag war unsere Quartierpolizei im Zentrum Meierwies in Greifensee präsent.
Ziel der Aktion war die Aufklärung rund um das Thema Einbrüche in der dunklen Jahreszeit.
In der Zeit zwischen Donnerstagnachmittag und Dienstag (12.11.2024), um 10 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Einfamilienhaus an der Rheineckerstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich durch ein Fenster gewaltsam Zugang ins Innere des Hauses.
Am Mittwoch (13.11.2024), kurz vor 02:20 Uhr, ist eine zunächst unbekannte Täterschaft, in ein Auto auf einem Parkplatz im Bereich Steigrüebli eingebrochen.
Anschliessend verliess sie die Örtlichkeit. Bei der Fahndung konnten Patrouillen der Kantonspolizei St.Gallen kurze Zeit später einen minderjährigen tunesischen Asylbewerber anhalten und festnehmen. Es entstand Sachschaden von rund tausend Franken.
Bei einer Kollision zwischen zwei Autos am Dienstag in Märstetten entstand Sachschaden. Ein Unfallbeteiligter entfernte sich vom Unfallort.
Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
Am Dienstagnachmittag, gegen 16:00 Uhr, kam es auf der Autobahn A14 bei Buchrain zu einem Unfall mit zwei beteiligten Autos.
Nach einer Streifkollision prallte eines der Autos gegen die Mittelleitplanke und überschlug sich.
Am Dienstagabend, gegen 17:30 Uhr, ereignete sich auf der Baldeggstrasse in Hochdorf ein schwerer Unfall.
In einer Rechtskurve geriet ein Auto auf die Gegenfahrbahn und stiess frontal mit einem entgegenkommenden Fahrzeug zusammen.
Am Dienstagabend, gegen 18:30 Uhr, wurde auf der Hauptstrasse in Inwil ein 12-jähriges Mädchen von einem Auto erfasst.
Das Mädchen war hinter einem stehenden Lastwagen auf die Fahrbahn gerannt.
Ohne einen Führerausweis zu besitzen, überholte ein Automobilist am Dienstagabend an der Wandfluh oberhalb Zetzwil ein anderes Auto.
Dabei verlor er die Herrschaft, worauf sich der Wagen überschlug und auf dem Dach landete.
Etwa so lässt sich die Szene beschreiben, die in den 50er oder 60er Jahren abgelichtet worden ist.
Während Jahrzehnten hat unsere Verkehrspolizei sogenannte Ausnahmetransporte begleitet und dafür gesorgt, dass unterwegs alles glatt lief. Alleine ab der Jahrtausendwende war das über 2000 Mal der Fall.
Bei einer Auffahrkollision zog sich ein Motorradfahrer am Dienstagnachmittag auf der A1 schwere Verletzungen zu.
Der aussergewöhnliche Verkehrsunfall ereignete sich am Dienstag, 12. November 2024, um 16.50 Uhr auf der A1 bei Dättwil.
Häusliche Gewalt kann jede und jeden von uns treffen. Um gewaltbetroffene Menschen auf ihrem Weg in ein gewaltfreies Leben zu unterstützen, ist es wichtig, dass die Hilfs- und Unterstützungsangebote breit bekannt sind.
Das Schwerpunktthema der diesjährigen Aktionstage gegen häusliche Gewalt in Graubünden lautet deshalb „Wege aus der Gewalt“. Vom 25. November bis 10. Dezember 2024 finden im ganzen Kanton zahlreiche Veranstaltungen und Aktionen statt.
Am Dienstagabend musste ein Autolenker auf der Hauptstrasse in Sils i.E./Segl ein Überholmanöver wegen Gegenverkehr abbrechen.
Sein Auto verliess die Strasse und überschlug sich.
Wer sich heutzutage verlieben will, stösst im Internet auf eine schier unendliche Auswahl potenzieller Märchenprinzen und Märchenprinzessinnen aus aller Welt.
Doch Vorsicht!
Der Regierungsrat nimmt den Rücktritt von Christoph Zürrer aus dem Glarner Kantonsgericht zur Kenntnis.
Christoph Zürrer, Glarus, tritt per Ende Juni 2025 als Kantonsrichter und Vizepräsident der III. Kammer zurück.
Die Kantonspolizei teilt mit, dass es heute kurz nach 08:30 Uhr im Gebiet von Cadenazzo zu einem Verkehrsunfall gekommen ist.
Ein 38-jähriger schwedischer Autofahrer, wohnhaft im Raum Lugano, war auf der Via Monte Ceneri in Richtung Cadenazzo unterwegs. Nach ersten Erkenntnissen und aus Gründen, die noch durch die Ermittlungen geklärt werden müssen, verlor er auf einem geraden Streckenabschnitt die Kontrolle über das Fahrzeug.
Die Staatsanwaltschaft und die Kantonspolizei teilen mit, dass am 10.11.2024 ein 45-jähriger Schweizer Bürger aus dem Locarnese festgenommen wurde.
Nach ersten Ermittlungen und aus Gründen, die im Rahmen der Untersuchung geklärt werden müssen, kam es nach einem Streit in einer Wohnung in Losone zu einem Vorfall, bei dem der Mann zunächst einem 76-Jährigen mehrere Faustschläge versetzte und anschliessend eine 77-Jährige mit einer Stichwaffe verletzte.
Die Kantonspolizei teilt mit, dass es am 11.11.2024 kurz vor 18 Uhr in einem öffentlichen Lokal an der Viale Stazione in Bellinzona zu einer Auseinandersetzung mit mehreren Beteiligten kam.
Nach ersten Erkenntnissen und aus Gründen, die die Ermittlungen noch klären müssen, erlitt dabei ein 32-jähriger Schweizer, der in der Region wohnhaft ist, eine Stichwunde, während ein 29-jähriger Schweizer, ebenfalls aus der Region, Prellungen davontrug.
Die Kantonspolizei Zürich hat am Samstag (9.11.2024) in Pfäffikon drei Personen festgenommen, die mutmasslich im Zusammenhang mit mehreren Ladendiebstählen stehen.
An ihrem Wohnort konnten Waren im Gesamtwert von mehreren Tausend Franken sichergestellt werden.
Vom 14. bis 22. November 2024 trainieren Angehörige der Schweizer Luftwaffe zusammen mit der U.S. Air Force Europe (USAFE).
Zwei Helikopter der 56th Rescue Squadron der USAFE treffen zu diesem Zweck auf dem Militärflugplatz Payerne ein. Die Übung dient dazu, die taktischen Fähigkeiten mit anderen Nationen weiterzuentwickeln, und fördert die militärische Zusammenarbeit zwischen der Schweiz und den in Europa stationierten US-Einheiten.
Beim Brand eines Schrebergartenhauses in der Nacht auf Dienstag in Islikon entstand Sachschaden.
Es wurde niemand verletzt, die Brandursache ist noch unklar.
Am Montag brach am frühen Abend ein Lieferwagen komplett aus. Verletzt wurde beim Vorfall niemand.
Die Feuerwehr konnte die weitere Ausbreitung der Flammen verhindern.
An der gestrigen Blutspendeaktion haben sich 74 tapfere Mitarbeitende piksen lassen; erfreulicherweise befanden sich darunter 27 Neuspendende.
So konnten insgesamt 33.3 Liter Blut gesammelt werden.
Die Kantonspolizei Glarus wird ab 1. November 2025 von Richard Schmidt geführt. Der Regierungsrat hat den bisherigen Leiter Stabsdienste der Kantonspolizei zum neuen Kommandanten ernannt.
Er folgt auf Markus Denzler, der Ende Oktober 2025 in den Ruhestand tritt.
Am frühen Dienstagmorgen, 12. November 2024, wurde im Kreis 9 ein Fahrzeuglenker kontrolliert, dabei fanden die Polizist/innen eine griffbereite Faustfeuerwaffe.
Der Fahrzeuglenker wurde festgenommen.
Am Montag (11. November 2024, ca. 15:00 Uhr) fuhr ein 45-jähriger Spanier zum Polizeiposten Reiden.
Als er bei den Polizisten vorsprach, konnte Alkoholgeruch festgestellt werden. Aufgrund dessen wurde ein Atemalkoholtest durchgeführt. Dieser ergab einen Wert von 0.28 mg/l.
Ein alkoholisierter Autofahrer (1.05 mg/l) geriet am Montag (11. November 2024, ca. 19:45 Uhr) in Wolhusen bei der Einmündung Sonnenbühl in den Ulmenweg von der Fahrbahn und blieb mit seinem Fahrzeug in einer Böschung stecken.
Der 78-Jährige verletzte sich beim Unfall und musste mit dem Rettungsdienst 144 ins Spital gefahren werden.
Die Kantonspolizei Bern erhält vermehrt Anfragen im Zusammenhang mit Hassdelikten. Deshalb erweitert sie die bestehende Präventionsarbeit mit neuen Massnahmen und bietet auch den Schulen zusätzliche Unterstützung an.
Der Regierungsrat setzt sich für ein friedliches Miteinander ein und unterstützt die Initiative „Gemeinsam gegen Hass“. Daran beteiligen sich über 30 Religionsgemeinschaften und weitere Organisationen.
Am Montagabend (11.11.2024) ist in Dietlikon eine Fussgängerin auf dem Fussgängerstreifen von einem Auto erfasst worden.
Die Frau wurde dabei schwer verletzt und musste in ein Spital gebracht werden.
In Bellach wurden am Montagabend, 11. November 2024, mehrere Autos durch eine vorerst unbekannte Täterschaft aufgebrochen.
Im Verlauf der eingeleiteten Fahndung durch mehrere Polizeipatrouillen konnte ein 18-jähriger Marokkaner als dringend tatverdächtige Person angehalten werden. Dieser wurde für weitere Ermittlungen vorläufig festgenommen.
Im Rahmen der vor einer Woche angekündigten Öffentlichkeitsfahndung, die von der zuständigen Staatsanwaltschaft verfügt wurde, werden verdeckte Bilder publiziert.
Die beiden gezeigten Personen werden dringend verdächtigt, an einer Körperverletzung beteiligt gewesen zu sein. Hinweise zur Identität der Gesuchten nimmt die Kantonspolizei Bern entgegen.
Am Montag, 11. November 2024, ist es in Herisau zu einer Auseinandersetzung in einer Wohngemeinschaft gekommen.
Dabei wurde eine Person schwer verletzt. Der mutmassliche Täter wurde festgenommen.
Auf der Autobahn A1 bei Flumenthal in Richtung Zürich, Höhe Autobahnraststätte Deitingen Süd, hat sich am Montag, 11. November 2024, eine Kollision zwischen einem Lastwagen und einem Auto ereignet.
Dabei sind insgesamt vier Personen leicht verletzt worden. Aufgrund dieses Verkehrsunfalls kam es zu Verkehrsbehinderungen.
Am Dienstagmorgen ist ein Notstromaggregat am Eigergletscher in Lauterbrunnen in Brand geraten. Das Feuer ist unter Kontrolle, die Löscharbeiten dauern zurzeit noch an.
Ermittlungen zur Brandursache und zur Höhe des Sachschadens wurden aufgenommen.
Am Montagabend, 11. November 2024, kollidierte im Kreis 7 ein Tram mit einem Fussgänger.
Dabei wurde der Mann so schwer verletzt, dass er wenige Stunden später im Spital verstarb.
Die Kantonspolizei Zürich hat einen Geldabholer identifiziert, nachdem dieser am Donnerstag (07.11.2024) bei einem Ehepaar im Bezirk Pfäffikon mehrere tausend Franken abgeholt hatte.
Der Mann konnte am Freitag (08.11.2024) im Kanton Schwyz verhaftet werden.
In Urnäsch hat sich am Montag, 11. November 2024, ein Arbeitsunfall beim Transport von Baumaterial ereignet. Ein Transporter kippte im steilen Gelände.
Der Fahrer verstarb trotz Reanimations-massnahmen noch auf der Unfallstelle.
Der Brand ereignete sich am 11. November 2024 gegen 11.30 Uhr. Drittpersonen bemerkten Rauch im Treppenhaus und konnten umgehend die Feuerwehr alarmieren.
Der Brand brach in einem Abstellraum des Untergeschosses aus. Dank raschem und professionellem Handeln konnte die ortsansässige Feuerwehr den Brand schnell unter Kontrolle bringen.
Der Hochwasserschutzbau beim Buoholzbach wird in der Schweiz zu den grössten seiner Art zählen. Heute sind die Bauarbeiten lanciert worden.
Bis Ende 2027 soll die Schutzfunktion gewährleistet sein. Nicht nur die umliegenden Gebiete profitieren, sondern der ganze Talboden von Dallenwil bis nach Stansstad. Parallel dazu entsteht ein neues Naherholungsgebiet.
In der Vorweihnachtszeit steigt oft der Alkoholkonsum – es ist wichtig zu bedenken, dass bereits geringe Mengen die Reaktions- und Konzentrationsfähigkeit beim Fahren beeinträchtigen können.
Unter Alkohol- oder Drogeneinfluss am Steuer besteht eine Gefahr nicht nur für die eigene Sicherheit, sondern auch für die anderer.
Am Montag, 11. November 2024, gegen 21.10 Uhr beschädigte ein bislang unbekanntes Fahrzeug ein geparktes Auto.
Der Lenker oder die Lenkerin entfernte sich von der Unfallstelle, ohne sich um den Schaden zu kümmern. Die Verkehrspolizei sucht Zeugen.
Seit der Zeitumstellung haben sie ihre Tätigkeit wieder aufgenommen.
Sie benutzen in der Regel nicht die Eingangstür und ihre Manieren lassen ebenfalls zu wünschen übrig – mitgenommen wird, was ihnen passt und zurück bleibt eine grosse Unordnung.
Die umfangreichen Sanierungsarbeiten an der Prüfhalle in Schafisheim nähern sich ihrem Abschluss.
Ab dem 6. Januar 2025 werden dort wieder Fahrzeuge auf ihre Verkehrssicherheit geprüft. Das Strassenverkehrsamt hat bereits erste Einladungen verschickt.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.