Am Sonntagabend, 16. Januar 2025, versuchten drei Männer in einer Velostation beim Hauptbahnhof Winterthur Velos und E-Bikes zu entwenden.
Die Stadtpolizei nahm die drei Tatverdächtigen fest, noch bevor sie den Tatort verlassen konnten.
Ein alkoholisierter Autofahrer verunfallte am Sonntag (16.2.2025) zwischen Ramsen und Gailingen am Hochrhein. Der 62-jährige Deutsche geriet aus noch unbekannten Gründen von der Strasse ab und kam im angrenzenden Wald auf der rechten Fahrzeugseite zum Stillstand.
Der Unfallhergang wird von der Schaffhauser Polizei ermittelt.
Am Mittwoch (12.02.2025) waren im Schulhaus Giacometti mehrere Schulkinder bei der Detonation eines pyrotechnischen Gegenstandes (>>Polizei.news berichtete<<) verletzt worden.
Der Schüler, welcher diesen geworfen hatte, wurde ermittelt.
In der Nacht auf Samstag (15.02.2025) hat die Schaffhauser Polizei einen Einbrecher festgenommen, der zuvor in ein Altersheim in der Stadt Schaffhausen eingebrochen ist.
Wie sich nachträglich herausstelle, versuchte der 37-jährige Mann auch in zwei Wohnhäuser in einem angrenzenden Quartier einzubrechen, was ihm jedoch nicht gelang.
Am heutigen Montag, 17.02.2025, ca. 07:00 Uhr, ereignete sich in Näfels ein Verkehrsunfall mit Sachschadenfolge.
Ein 27-jähriger Lenker war mit seinem Personenwagen auf der Hauptverbindungsstrasse zwischen Netstal und Näfels im Ausserortsbereich unterwegs.
In Laax sowie in Maienfeld hat am Sonntag je ein Autolenker einen Selbstunfall unter Alkoholeinfluss verursacht.
Beiden Lenkern wurde der Führerausweis abgenommen.
Am Sonntagabend (16.02.2025) ist ein Mann am Hauptbahnhof St.Gallen aus ungeklärten Gründen zusammengebrochen.
Trotz sofortiger Reanimationsversuche verstarb er noch vor Ort.
In Landquart sind am frühen Sonntagabend zwei Personenwagen frontal kollidiert. Fünf Personen mussten in Spitalpflege gebracht werden.
Eine 46-jährige Personenwagenlenkerin fuhr zusammen mit ihren drei Töchtern von Davos in Richtung Landquart. Kurz nach dem Tunnel Chlus kollidierte ihr Fahrzeug um 17.10 Uhr auf der Gegenfahr...
Am Sonntag (16.02.2025), kurz nach 18 Uhr, ist es auf der Wachsbleichestrasse zu einem Unfall zwischen zwei Autos gekommen.
Ein 24-jähriger Mann wurde durch den Unfall leicht verletzt. Es entstand Sachschaden im Wert von rund 10'000 Franken.
Am Sonntag (16.02.2025), kurz nach 17 Uhr, war eine 54-jährige Frau mit ihrem Auto auf der Autobahn A1 von Zürich herkommend in Richtung St.Gallen unterwegs.
Als sie mit ihrem Auto in Wil unter einer Brücke (Toggenburgerstrasse) hindurchfuhr, prallte ein Gegenstand gegen die Windschutzscheibe ihres Autos.
Am Donnerstagabend (13.02.2025), um 23 Uhr, hat die Kantonspolizei St.Gallen in einem Club an der Sägengasse eine Kontrolle durchgeführt.
Durch den 30-jährigen kosovarischen Geschäftsführer wurden mutmasslich vier Angestellte und zwei Musiker ohne entsprechende Bewilligungen beschäftigt.
Der Hochwasserentlastungsstollen Thun hat seinen Einlauf am Ende des Schifffahrtskanals beim Bahnhof Thun.
Der bisherige Zugang zum Technikraum war über einen Einstiegsschacht auf der Strasse gewährleistet.
Im Naturschutzgebiet obere Belpau in der Gemeinde Belp wird das Aareufer auf einer Länge von rund 100 Metern zunehmend von der Aare abgetragen.
Dies gefährdet den Hochwasserschutzdamm und den darüber führenden Uferweg.
Die Luzerner Polizei sucht Zeugen eines Skiunfalls, der sich am Sonntagmorgen im Ortsteil Sörenberg in Flühli ereignet hat.
Eine Frau wurde dabei erheblich verletzt.
Die Kantonale Staatsanwaltschaft hat die Untersuchungen zu einem Bordell im Bezirk Baden abgeschlossen, in dem im Jahr 2023 zwei minderjährige Prostituierte tätig waren (>>Polizei.news berichtete<<).
Mehrere Freier konnten identifiziert werden und erhielten Strafbefehle.
Eisbären im Thurgau? In manchen Regionen Kanadas kann es sinnvoll sein, das Auto offen zu lassen, damit sich Personen im Notfall einer Begegnung mit einem Eisbären in Sicherheit bringen können.
Im Thurgau ist die Wahrscheinlichkeit, einem Eisbären über den Weg zu laufen, eher gering.
In der Nacht auf Montag kollidierte ein Rentner erst mit der Stützmauer am Kreisverkehr und wurde in der Folge an eine Randleitplanke geschleudert.
Eine Ambulanz brachte den Mann zwecks Kontrolle in ein Spital. Am Fahrzeug und an der Strasseninfrastruktur entstand Sachschaden.
Am Sonntagabend, 16. Februar 2025, ist kurz vor 21 Uhr in einem Mehrfamilienhaus an der Waagtalstrasse in Unteriberg ein Brand ausgebrochen.
Beim Eintreffen der aufgebotenen Einsatzkräfte stand das Haus bereits in Vollbrand.
Impressionen unserer Crew von der vergangenen Woche: Die Crew mit dem Lions1 war ebenfalls, wie unser ChriLi welcher von der Basis Balzers startet, oft im Schnee unterwegs.
Wie auf den Bildern ersichtlich, sind wir immer und überall im Einsatz.
Das Strasseninspektorat Obwalden führt in Alpnachstad von 17. - 28.02.2025 auf der Brünigstrasse, im Abschnitt zwischen Delli und Lopper, Felsreinigungsarbeiten durch.
Ziel ist es, die Felsbereiche von losem Gestein zu befreien und die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmenden zu gewährleisten.
Am Sonntagvormittag, 16. Februar 2025, ist in Schwellbrunn während Reparaturarbeiten ein Roller in Brand geraten.
Personen wurden keine verletzt, es entstand jedoch erheblicher Sachschaden.
„Der Zweck der militärischen Ausbildung und Erziehung besteht darin, die Truppe und Kader zum Kampf und damit zur Verteidigung zu befähigen.“
Das Gebirgsinfanteriebataillon 85 hat unter erschwerten Bedingungen eindrücklich bewiesen, dass es über die Kompetenz zur Führung des Gefechtes verfügt.
Am Samstagabend (15.2.2025) ist auf der A3 bei Pfäffikon SZ ein Personenwagen verunfallt.
Verletzt wurde niemand. Die Polizei sucht eine männliche Auskunftsperson.
In Olten hat ein vorerst unbekannter Mann am Sonntagmorgen, 16. Februar 2025, einen Quartierladen überfallen. Im Verlauf der sofort eingeleiteten Fahndung ist es der Kantonspolizei Solothurn gelungen, den mutmasslichen Täter anzuhalten.
Der 23-jährige Schweizer wurde für weitere Ermittlungen vorläufig festgenommen. Verletzt wurde niemand.
Am Sonntag (16.02.2025), um 07:15 Uhr, ist der Kantonalen Notrufzentrale ein Brand auf einem Balkon eines Mehrfamilienhauses an der Bildfeldstrasse gemeldet worden.
Die ausgerückten Rettungskräfte stellten Feuer im Bereich eines Balkons fest.
Am Sonntagmorgen, 16. Februar 2025, kam es auf der Autobahn A4 zu einem Verkehrsunfall, verursacht durch einen Falschfahrer.
Zwei Personen wurde dabei leicht verletzt. Die Autobahn musste gesperrt werden.
In Davos hat sich am Samstagnachmittag ein Unfall ereignet, bei dem ein 12-jähriger Knabe in ärztlicher Behandlung gebracht werden musste.
Nach der Reanimation vor Ort konnte die Rettung die Erstversorgung übernehmen.
Mit Tempo und Juchzer den Hang hinunter: Schlitteln macht Spass. Allerdings enden jährlich rund 6300 Schlittenfahrten der Schweizer Bevölkerung beim Arzt.
Damit nichts passiert, lohnt es sich, gut ausgerüstet auf den richtigen Schlitten zu sitzen – und sich korrekt zu verhalten.
Am Freitag, 14. Februar 2025, gegen 15:30 Uhr, war ein Autofahrer auf der Strasse zwischen Porrentruy und Bressaucourt unterwegs.
Aus noch zu klärenden Gründen musste er eine Vollbremsung durchführen.
Ende Januar hat die Sektion See, Tauchergruppe der Kantonspolizei, einen Lehrgang für Eistauchen durchgeführt.
Der Fokus lag auf Such- und Bergungstechniken bei Unfällen.
Am Sonntagmorgen, 16. Februar 2025 kam es kurz vor 6 Uhr bei der Tramstation Karl Barth-Platz zu einem Verkehrsunfall.
Ein vom Zeughaus kommendes Tram der Linie 14 erfasste einen Fussgänger. Die Sanität der Rettung Basel-Stadt brachte ihn mit schwersten Verletzungen ins Universitätsspital Basel.
ACHTUNG: Betrüger unterwegs! Letzte Woche wurde ein Einheimischer auf der Strasse in ein Gespräch verwickelt und mit minderwertigen Lederjacken und Kaschmirpullovern bedrängt.
Um solche Situationen zu vermeiden, beachten Sie bitte folgende Tipps:
Ein Auto prallte in der Nacht gegen eine Strassenlampe und wurde komplett demoliert.
Die Kantonspolizei traf auf einen betrunkenen jungen Mann als mutmasslichen Lenker.
Am Samstag (15.02.2025), zwischen 18:15 Uhr und 22 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Einfamilienhaus an der Wiedenstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich durch eine Terrassentür Zugang ins Haus.
Auf dem Überholstreifen der Autobahn A1 bei Oberbuchsiten, in Fahrtrichtung Bern, hat sich am Samstagnachmittag, 15. Februar 2025, eine Auffahrkollision mit fünf beteiligten Autos ereignet.
Dabei wurden drei Personen leicht bis mittelschwer verletzt.
Der diesjährige Valentinstag ist vorbei. Aber perfekte Matches gib es nicht nur in der Liebe, sondern auch im Einsatz.
Ob Feuer löschen, Leben retten oder für Sicherheit sorgen – gemeinsam sind wir stark, zuverlässig und immer zur Stelle.
Vorsicht vor Betrugsmaschen online und telefonisch: Seit einigen Tagen gibt eine Facebook-Seite mit dem Titel „Öffentlicher Verkehr im Kanton Jura“ vor, den Menschen in unserer Region sechs Monate kostenlose Beförderung anzubieten.
Das ist eine Betrugsmasche: Klicke auf keinen Fall auf den Link und gib keine persönlichen Informationen weiter.
Oliver besuchte vor über 10 Jahren den Zukunftstag der Stapo Zürich, weil er schon immer Polizist werden wollte.
Heute ist er selbst in der Polizeischule und inspiriert die nächste Generation. Was seine Motivation ist und warum er zur Stapo Zürich will, erfahrt ihr im Video.
Alle guten Dinge sind drei – der vorerst letzte Kaffee mit der Polizei. Ein warmer Kaffeeduft liegt in der Luft, Stimmen vermischen sich mit dem leisen Klirren von Tassen.
Lachende Gesichter, nachdenkliche Blicke – hier ist Platz für alles.
Premiere bei der Verkehrsinstruktion der Stadtpolizei St.Gallen: Zum ersten Mal wurden die Eltern aktiv in die Wiederholung der Verkehrs- und Sicherheitsregeln miteinbezogen.
Im aktuellen Schuljahr beobachteten die Lehrpersonen eines Kindergartens, dass nicht nur die Kleinen Übung brauchen – auch die Erwachsenen sind gefragt.
Gegen 0.30 Uhr ging bei der Stadtpolizei Winterthur eine Meldung ein, wonach es an der Farmerstrasse in einer im Umbau stehenden Mehrfamilienhaus-Überbauung brennen würde.
Die vor Ort eingetroffene Patrouille der Stadtpolizei löschte umgehend mit eigenen Löschmittel einen kleineren Brand an der Fassade. Anschliessend drangen die Einsatzkräfte der Feuerwehr von Schutz & Intervention Winterthur in die Liegenschaft ein und löschten einen grösseren Brand im Untergeschoss der Liegenschaft.
Am Samstagmorgen ist in Thun ein Raub auf eine Tankstelle verübt worden. Der unbekannte Täter entfernte sich zu Fuss mit der Beute.
Im Rahmen der aufgenommenen Ermittlungen werden Zeugen gesucht.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.