Am nationalen Tag des Lichts, vom 7. November 2024, veranstaltete die Kantonspolizei Glarus ihre jährliche Standaktion "Tag des Lichts" auf dem Rathausplatz in Glarus.
Die Aktion fand grossen Anklang und trotz gelegentlicher kurzer Wartezeiten blieb das Interesse ungebrochen.
Am Montagnachmittag haben sich innerhalb weniger Minuten zwei Arbeitsunfälle ereignet.
In Grüsch wurde eine Person durch eine Explosion verletzt und in Davos geriet eine Person mit der Hand in einen Kutter.
Entlang der Freiburgstrasse in Schwarzenburg werden zwischen der Sodbachbrücke und dem Sportplatz Pöschen Holzereiarbeiten durchgeführt, um den Strassenbereich zu sichern.
Die Arbeiten dauern von Montag, 25. November, bis Freitag, 29. November 2024.
Entlang der Freiburgstrasse in Neuenegg werden zwischen dem Camping Thörishaus und Thörishaus Dorf Böschungen gesichert.
Die Arbeiten dauern vom 18. November bis circa Anfang Dezember 2024.
Nach dem Verkehrsunfall vom 4. November in Schwarzsee sind beide Passagierinnen, die mit einem Quad unterwegs waren, an den Folgen ihrer Verletzungen verstorben.
Am 4. November 2024, gegen 17 Uhr, wurden zwei Frauen im Alter von 20 und 26 Jahren bei einem Verkehrsunfall in Schwarzsee schwer verletzt.
Am Freitag, den 1. November 2024, ereignete sich in Ecublens ein Verkehrsunfall, an dem die Fahrerin eines Autos und ein Fussgänger beteiligt waren.
Die Polizei bittet um Zeugenhinweise und fordert die Fahrerin auf, sich zu melden.
Nach einem Einbruch, wie hier auf dem Bild, kommt unser Kriminaltechnischer Dienst (kurz: KTD) zum Einsatz.
Dieser stellt verschiedene Arten von Spuren sicher und wertet diese im Labor aus.
Am gestrigen Montag, 11. November 2024, ca. 17:30 Uhr, geriet auf der Autobahn A3 bei Obstalden ein Lieferwagen in Brand.
Ein 36-jähriger Lenker war mit einem Lieferwagen samt Anhänger auf der Autobahn A3 in Fahrtrichtung Zürich unterwegs.
Am Mittwochabend, 6. November 2024, zwischen 21.15 Uhr und 22.55 Uhr, wurden in Muttenz BL und Lausen BL, mehrere Raubüberfälle auf verschiedene Personen verübt. Die Polizei konnte sechs mutmassliche Täter festnehmen.
Es werden Zeugen gesucht.
In der Zeit zwischen Samstagmittag und Montag (11.11.2024), um 7 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in drei als Baustellenmagazine genutzte Räume einer Baustelle an der Hauptstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich in allen Fällen durch die Türen gewaltsam Zugang ins Innere der Magazine.
Brennt es in der Winterthurer Altstadt, wird ein Grossaufgebot von Einsatzkräften der Stadtpolizei Winterthur, dem Rettungsdienst Winterthur sowie von Schutz & Intervention Winterthur ausgelöst.
Wie dieses Zusammenspiel zwischen den Blaulicht- bzw. Bevölkerungsschutz-Organisationen funktioniert, haben die jeweiligen Führungskräfte am Montag, 11. November 2024 anhand eines Brandszenarios in der Steinberggasse trainiert.
Am Montag, 11. November 2024, ist es in Speicher zu einem Selbstunfall mit einem Personenwagen gekommen. Es entstand Sachschaden.
Kurz nach 07.00 Uhr fuhr eine 19-jährige Automobilistin auf der Haldenstrasse von Speicher in Richtung Speicherschwendi.
In der Nacht auf Montag hat eine unbekannte Täterschaft in Wynigen einen Geldautomaten aufgesprengt und flüchtete ohne Beute. Umgehend wurden Fahndungsmassnahmen ergriffen.
Die Kantonspolizei Bern sucht Zeugen.
Die Kantonspolizei teilt mit, dass heute kurz vor 11 Uhr auf einer Baustelle zur Renovierung eines Gebäudes in der Via Albarelle in Ascona ein Arbeitsunfall passiert ist.
Ein 58-jähriger Schweizer Arbeiter, wohnhaft im Vallemaggia, führte Arbeiten an der Aussenseite des Gebäudes durch.
Die Ergebnisse der Sicherheitsumfrage 2024 zeigen, dass wir ein hohes Vertrauen geniessen.
Stadträtin Karin Rykart ist erfreut über das Ergebnis der Umfrage: „Die Stadtpolizei trägt wesentlich zum guten Sicherheitsgefühl und zur hohen Lebensqualität der Bevölkerung bei.
Das Spiel der Kantonspolizei freut sich, den Jodlerklub Lyssach und die Gastsolistin Anna Rudolf von Rohr (Alphorn) am 46. Jahreskonzert unter dem Motto „swiss made“ begrüssen zu dürfen.
Sei dabei, wenn mit Blasmusik, Jodelliedern und Alphornklängen die Liebe zur Heimat zelebriert wird.
Gestern Sonntag, 10. November 2024, kurz nach 14.00 Uhr, wurde die Kantonspolizei Uri von der Rega über einen Gleitschirmunfall am Clariden informiert, worauf die Einsatzkräfte der Kantonspolizei Uri unverzüglich an die Unfallörtlichkeit ausrückten.
Gemäss ersten Erkenntnissen ereignete sich der Unfall nach dem Start eines Gleitschirm-Tandemflugs unterhalb eines Vorgipfels des Clariden.
Die SBB saniert den Hauenstein-Basistunnel. Dies führt ab Mitte November an vier aufeinanderfolgenden Wochenenden zu Fahrplanänderungen auf den Strecken Basel-Olten und Basel-Zürich mit Zugausfällen und angepassten Fahrzeiten im Fernverkehr und Regionalverkehr.
Die SBB empfiehlt allen Reisenden, vor jeder Fahrt den Online-Fahrplan zu prüfen.
Ein verdächtiges Paket sowie ein Rucksack lösten am Sonntag in Wängi einen Polizeieinsatz aus.
Schlussendlich konnte Entwarnung gegeben werden, ein Tatverdächtiger wurde festgenommen.
Am Freitag, 8. November 2024, kurz nach 20.30 Uhr, wurde die Kantonspolizei Uri über einen Arbeitsunfall informiert.
Gemäss ersten Erkenntnissen befand sich ein 75-jähriger Mann auf einer Leiter, um Arbeiten an einem Mistzetter vorzunehmen.
Im Rahmen des Erhaltungsprojekts „Anschluss Liestal Nord–Anschluss Lausen“ werden Zustandsuntersuchungen an den Überführungen von Gemeindestrassen durchgeführt.
Diese Arbeiten führen auf dem nicht richtungsgetrennten Abschnitt zwischen den Anschlüssen Liestal Nord und Liestal Süd zu nächtlichen Sperrungen der Autobahn in beiden Fahrtrichtungen.
Die Kantonspolizei Basel-Stadt blickt trotz hohem Besucheraufkommen auf eine ruhige Herbstmesse zurück.
Mitarbeitende der Kantonspolizei waren sowohl in Uniform als auch in Zivil auf dem Messegelände präsent.
Ein mutmasslicher Dieb konnte nach kurzer Flucht in der Nacht auf Montag durch die Polizei angehalten und vorläufig festgenommen werden.
Am Montag, 11. November 2024, kurz vor 01:30 Uhr, meldete eine Anwohnerin, dass sie beobachten könne, wie eine Person sich an ihrem Fahrzeug zu schaffen mache.
Am Wochenende haben Unbekannte in der Stadt Luzern 15 parkierte Autos aufgebrochen und dabei vor allem sichtbare Wertgegenstände wie Bargeld, Tankkarten und Elektronik entwendet.
Die Diebstähle ereigneten sich an mehreren Standorten, darunter die Adligenwilerstrasse, Bellerivematte, Kreuzbuchstrasse, Ruflisbergstrasse und Haldenstrasse.
Nach dem Erdrutsch bei der Ardega Deponie in Glarus Nord wurden zahlreiche Abklärungen getroffen, wie die Hangstabilität gesichert und der Engpass im Escherkanal behoben werden können.
Am Montag, 11. November, können nun die ersten Bauarbeiten starten.
Steigende Fallzahlen und zunehmende Komplexität belasten die Justiz. Mit der Schaffung zwei neuer Richterstellen soll Pendenzenbergen und langen Verfahrensdauern am Kantonsgericht entgegengewirkt werden.
Die vorberatende Kommission befürwortet die zwei zusätzlichen hauptamtlichen Richterstellen, sieht aber weiteres Potential in der Digitalisierung. Sie beantragt dem Kantonsrat, auf die Vorlage einzutreten.
Am Samstagabend (9. November 2024, ca. 18.30 Uhr) kam es auf der Nebenstrasse von Schötz in Richtung Roggliswil zu einem Selbstunfall.
Ein Autofahrer verlor bei dichtem Nebel in einer Kurve die Kontrolle über sein Fahrzeug und prallte damit gegen einen Baum.
Am Sonntagmittag (10. November 2024, ca. 11.30 Uhr) ereignete sich im Gebiet „Hinter-Wieden“ in Luthern ein Unfall mit einem Pferdefuhrwerk.
Das Pferd erschrak aus bislang ungeklärten Gründen, rannte über die Strasse auf eine Wiese und brachte dabei die Kutsche zum Überschlag.
Am Sonntagmittag (10. November 2024, ca. 12.45 Uhr) kam es auf der Menzikerstrasse in Rickenbach zu einem Unfall.
Ein Autofahrer übersah an einer Kreuzung ein vortrittsberechtigtes Auto, was zu einer Kollision führte.
Am Sonntagabend (10. November 2024, kurz vor 23.00 Uhr) ereignete sich auf der Chlewaldstrasse in Rothenburg ein Verkehrsunfall.
Ein Autofahrer wich einem unbekannten entgegenkommenden Fahrzeug aus, kam dabei von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Baumstrunk.
Im Verfahren wegen Beteiligung bzw. Unterstützung einer terroristischen Organisation werden den beiden jugendlichen Tatverdächtigen Vollzugslockerungen gewährt.
Die Jugendanwaltschaft des Kantons Schaffhausen führt gegen zwei Jugendliche aus dem Kanton Schaffhausen weiterhin ein Untersuchungsverfahren wegen des Verdachts auf Beteiligung bzw. Unterstützung einer terroristischen Organisation (verbotene Terrororganisation Islamischer Staat IS) und strafbarer Vorbereitungshandlungen zu vorsätzlicher Tötung.
Am gestrigen Montag, 10. November 2024, ca. 20:50 Uhr, ereignete sich in Bilten auf der Landstrasse ein Verkehrsunfall mit Sachschadenfolge.
Ein 46-jähriger Lenker war mit seinem Personenwagen in Bilten auf der Landtrasse in Fahrtrichtung Reichenburg unterwegs.
In der Zeit von Ende August 2024 bis Ende Oktober 2024 sind im Einzugsgebiet von Chur vier Albaner verhaftet worden.
Bei diesen vier Dealern wurden rund ein Kilo Heroin und Kokain sichergestellt.
Nach einer Kollision zwischen zwei Autos in Güttingen mussten am Sonntag fünf Personen in Spital gebracht werden.
Zwei von ihnen mit schweren Verletzungen.
Anlässlich des Tags des Lichts führte die Regionalpolizei Zofingen an mehreren Standorten gezielte Kontrollen bezüglich der korrekten Beleuchtung von Fahrrädern durch. Dies, nachdem in den zwei Wochen davor täglich an mehreren Orten Sensibilisierungsaktionen stattfanden.
Mit der länger dauernden Dämmerung und Dunkelheit im Herbst steigt die Unfallgefahr für den Langsamverkehr deutlich an. Nachts wird man mit dunkler Kleidung erst bei 25 Metern Distanz gesehen, bei heller Kleidung sind es immerhin 40 Meter. Mit reflektierender Kleidung kann die Sichtbarkeit auf 140 Meter erhöht werden.
Die Stützpunktfeuerwehr Zofingen führte am 8. November 2024 ihren ersten Jahresschlussrapport seit dem Zusammenschluss der Feuerwehren Oftringen und Zofingen durch.
Im laufenden Jahr konnten zahlreiche Einsätze erfolgreich bewältigt und wertvolle Synergien genutzt werden. Der Schlussrapport bot zudem den Rahmen für Ehrungen und Beförderungen von mehreren Feuerwehrmitgliedern.
Am Samstag, den 9. November, wurde ein Koffer absichtlich in einem Zug von einer verdächtigen Person zurückgelassen. Aus Sicherheitsgründen wurde der Bahnhof Neuchâtel kurzzeitig geschlossen und evakuiert.
Am späten Nachmittag konnten Entschärfer die Gefahr beseitigen.
Am Sonntag, dem 10. November 2024, gegen 15:00 Uhr, fuhr ein Motorradfahrer auf der Kantonsstrasse von Bassecourt in Richtung Glovelier.
Aus einem Grund, den die Untersuchung klären muss, wich er am Ortsausgang, kurz vor dem Bahnübergang, von seiner Fahrbahn ab und prallte gegen den Bordstein auf der rechten Seite.
Anlässlich einer Geschwindigkeitskontrolle in der Nacht auf Sonntag wurde ein Fahrzeug auf der Umfahrung Süd mit überhöhter Geschwindigkeit erfasst.
In den Abendstunden des 09.11.2024 führte die Stadtpolizei Chur auf der Umfahrung Süd eine Geschwindigkeitskontrolle durch.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.