Im Morgenverkehr ist es auf der Autobahn A14 zu einem Auffahrunfall mit zwei beteiligten Fahrzeugen gekommen. Eine Person wurde dabei leicht verletzt.
Der Unfallverursacher war unter Drogeneinfluss und ohne gültigen Führerausweis unterwegs.
Die Hundesektion: eine unerschütterliche Verbindung zwischen Hund und Hundeführer. In der Zusammenarbeit zwischen Mensch und Tier entsteht eine einzigartige Verbindung, die auf Vertrauen beruht.
Die speziell ausgebildeten Hunde unterstützen die Polizei bei wichtigen Aufgaben, wie der Suche nach vermissten Personen, der Entdeckung von Drogen oder Sprengstoffen und der Verbrechensbekämpfung. Du möchtest Hundeführer werden? Dann bewirb dich jetzt!
Die Kantonspolizei und die Logistikabteilung informieren, dass der Schalter in der Via Bossi 2b in Lugano vom 11. bis 25. November 2024 aufgrund von Renovierungsarbeiten geschlossen bleibt.
Während dieser Zeit wird der Dienst für die Öffentlichkeit im Raum Lugano über die Standorte in Noranco, Caslano und Lamone gewährleistet.
Ein Autofahrer geriet am Dienstag (5. November 2024, kurz nach 12:00 Uhr) auf der Rohrmattstrasse in Willisau im Gebiet Vorder-Scheimatt in einer Linkskurve rechtsseitig ins Wiesland.
In der Folge geriet das Fahrzeug ins Schleudern und kollidierte einige Meter weiter mit einer Böschung, wodurch das Fahrzeug aufs Dach kippte.
Ein Motorradfahrer fuhr am Dienstag (5. November 2024, ca. 18:00 Uhr) auf der Hauptstrasse von Reiden in Richtung Dagmersellen.
Auf der Höhe der Liegenschaft Höchfluh beabsichtigte er ein Auto vor ihm zu überholen.
Am Mittwoch (6. November 2024, kurz vor 07:30 Uhr) geriet der Verkehr auf der Autobahn A14 in Fahrtrichtung Luzern ins Stocken.
Ein Lieferwagen musste deswegen kurz vor der Ausfahrt Buchrain auf dem linken Fahrstreifen abbremsen.
Am Mittwoch (06.11.2024) wurde ein alkoholisierter Autofahrer mit einem Alkoholwert von über 1 mg/l angehalten.
Der Lenker fiel der Stadtpolizei St.Gallen vorgängig durch seine Fahrweise auf. Der Führerausweis wurde ihm abgenommen.
Ab dem 1. Januar 2025 ist es an öffentlich zugänglichen Orten in der ganzen Schweiz verboten, das Gesicht zu verhüllen.
An seiner Sitzung vom 6. November 2024 hat der Bundesrat die neuen Gesetzes- und Verordnungsbestimmungen auf diesen Zeitpunkt in Kraft gesetzt. Wer unrechtmässig das Gesicht verhüllt, wird mit einer Busse von maximal 1000 Franken bestraft.
Cyberkriminelle versenden aktuell vermehrt gefälschte E-Mails im Namen von digitec.ch, welche die Empfänger über angeblich nicht abgeholte Pakete informieren.
Ziel dieser Betrugsmasche ist es, persönliche Informationen und Kreditkartendaten der Opfer zu erbeuten.
Am Dienstag, kurz nach 17:00 Uhr, geriet eine Autofahrerin auf der Autobahn A1 zwischen Nyon und Coppet nach rechts, prallte gegen die Leitplanke und kam schliesslich auf dem Dach abseits der Fahrbahn zum Liegen.
Schwer verletzt wurde sie vom Rettungsdienst versorgt und ins Krankenhaus gebracht. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise.
Am Dienstagmorgen ist es in Gümligen zu einer Kollision zwischen einem Tram und einem Bus gekommen. Dabei wurden sechs Personen leicht verletzt.
Ermittlungen zum Unfallhergang sind im Gang.
Die Kantonspolizei teilt mit, dass bei zwei separaten Geschwindigkeitskontrollen schwere Verstösse gegen die Verkehrsregeln festgestellt wurden.
Der erste Vorfall ereignete sich am 12.10.2024, kurz vor 01:00 Uhr, in Coldrerio, in der Via Sant’Appollonia: Ein Motorrad mit italienischem Kennzeichen fuhr in Richtung Genestrerio mit einer Geschwindigkeit von 107 km/h, in einem Abschnitt, in dem die Höchstgeschwindigkeit auf 50 km/h begrenzt ist.
Wer zu Fuss unterwegs ist, ist bei schlechten Lichtverhältnissen besonders unfallgefährdet. So verunglücken im November 60 % mehr Fussgänger und Fussgängerinnen schwer als im Mai.
Einfache und wirkungsvolle Massnahmen wie das Tragen von heller Kleidung und reflektierenden Elementen verbessern die Sichtbarkeit und senken das Unfallrisiko. Anlässlich des Tags des Lichts am 7. November erinnert die BFU daran, wie wichtig es ist, sich sichtbar zu machen.
Damit unsere Diensthunde ihr volles Potential ausschöpfen können, ist eine enge Bindung zwischen Tier und Mensch notwendig.
Sie ist geprägt von Vertrauen, Respekt und Gehorsam.
Starte deine Karriere bei Schutz und Rettung Bern als Rettungssanitäter/in oder Berufsfeuerwehrfrau-/mann.
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Am Dienstagabend (5.11.2024) ist in Uetikon am See ein Einbrecher kurz nach der Tat verhaftet worden. Zwei weitere Täter sind flüchtig.
Gegen 19.30 Uhr ging in der Einsatzzentrale der Kantonspolizei Zürich ein Einbruchalarm aus einem Einfamilienhaus in Zollikon ein. Etwa zur gleichen Zeit meldeten zwei Anwohnende über die Notrufnummer 117, dass drei verdächtige Personen mit einem Auto davongefahren seien. Ein Melder konnte die Verdächtigen beschreiben, der andere ihr Fahrzeug.
Im Winter 2024/25 müssen in der Stadt St.Gallen auf öffentlichen Flächen 72 Bäume gefällt werden, weil sie abgestorben sind oder ein Sicherheitsrisiko darstellen.
Die Fällungen erfolgen zwischen November und Februar. Im Frühling werden die entsprechenden Ersatzpflanzungen vorgenommen.
Bei einer Verkehrskontrolle auf der St. Georgen-Strasse am Sonntag, 3. November 2024, wollte sich ein Fahrzeuglenker einer Kontrolle der Stadtpolizei Winterthur entziehen und flüchtete mit seinem Personenwagen mit hoher Geschwindigkeit.
Eine Patrouille konnte den Lenker nach einer Verfolgungsfahrt anhalten und kontrollieren.
Ein Auto kam am Dienstagnachmittag auf der A1 von der Fahrbahn ab und überschlug sich.
Trotz Reanimationsversuchen verstarb der 81-jährige Lenker noch auf der Unfallstelle.
Am Dienstagnachmittag ist in Beatenberg auf einer Wiese ein Mann mit einem landwirtschaftlichen Fahrzeug verunfallt.
Der Lenker wurde schwer verletzt und musste mit einem Helikopter der Air- Glaciers ins Spital geflogen werden. Der Unfall wird untersucht.
Am späten Sonntagabend (3.11.2024) fuhr ein 33-jähriger Autofahrer von Appenzell in Richtung Enggenhütten.
Kurz nach der sogenannten SOS-Kurve geriet das Fahrzeug auf die rechtsseitige Stützmauer und kollidierte dort mit mehreren Leitpfosten.
Am Dienstag (05.11.2024), in der Zeit zwischen 06:15 Uhr und 20:15 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Einfamilienhaus an der Toggenburgerstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich durch ein Fenster gewaltsam Zugang ins Innere des Hauses.
Am Mittwoch (06.11.2024), kurz nach 01:45 Uhr, hat eine zunächst unbekannte Täterschaft versucht, in eine Liegenschaft im Bereich Bleiken einzubrechen.
Anschliessend verliess sie die Örtlichkeit.
Am Dienstag (05.11.2024), kurz nach 17:40 Uhr, ist es in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses an der Reherstrasse zu einem Brand in einer Küche gekommen.
Die ausgerückte Feuerwehr konnte den Brand rasch löschen.
Am Dienstag (05.11.2024), kurz nach 19:40 Uhr, ist es auf der Dorfstrasse zu einem Selbstunfall einer E-Bike-Fahrerin gekommen.
Die 79-jährige Frau wurde dabei schwer verletzt. Der Rettungsdienst brachte sie ins Spital.
Sie versuchen vermehrt im Namen von TWINT an deine Login Daten zu kommen.
Sei daher skeptisch bei vermeintlichen Kontaktaufnahmen von TWINT, gib niemals Login-Daten oder Passwörter bekannt und melde dich im Zweifelsfall bei TWINT oder deiner Bank.
Am frühen Montagmorgen (4.11.2024) fuhr ein 26-jähriger Mann mit seinem Auto von Enggenhütten her in Richtung Appenzell.
In einer Linkskurve verlor der Lenker bei dichtem Nebel die Kontrolle über das Fahrzeug und fuhr in den rechtsseitigen Felsen.
Vermehrt erhalten wir Meldungen, dass Betrüger im Namen von vermeintlichen Schweizer Polizeikorps SMS verschicken.
Darin wird den Empfängern vorgetäuscht, sie hätten einen Verkehrsregelverstoss begangen und es wird die sofortige Zahlung einer Busse gefordert.
Am Dienstag, 05. November 2024 ereignete sich ca. 14.30 Uhr in Linthal, Hauptstrasse, in einer Wohnung einen Küchenbrand.
Der 48-jährige Verursacher erhitzte in einer Pfanne Oel zum Frittieren.
Am Dienstag, den 5. November, kurz nach 17 Uhr, fuhr ein 57-jähriger Bewohner von La Cluse-et-Mijoux mit einem Motorrad auf der H10 von Fleurier in Richtung Les Verrières, hinter einem Fahrzeug, das von einer 30-jährigen Frau aus Couvet gelenkt wurde.
Auf Höhe von La Prise Milord beschleunigte der Motorradfahrer, um das Auto zu überholen.
Gemeinsam mit unserem Schulinstruktor Reto Grossmann lernen die Kinder, sicher über die Strasse zu gehen.
Zudem erzählt er uns, was ihn in seinem Beruf motiviert.
In der Zeit zwischen Sonntagmorgen und Montagmorgen (04.11.2024), um 04:45 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Firmenbüro an der Stationsstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich durch ein Fenster gewaltsam Zugang ins Innere des Büros.
In Kriegstetten hat sich am Dienstagmorgen, 5. November 2024, eine seitlich-frontale Kollision zwischen einem Auto und einem Lastwagen ereignet.
Dabei sind beide Fahrzeuglenker leicht bis mittelschwer verletzt worden. Gemäss ersten Erkenntnissen dürfte eine Ablenkung des Autofahrers durch sein Navigationsgerät unfallursächlich sein.
Die Kantonspolizei teilt mit, dass am Samstag kurz vor 14.30 Uhr die REGA der gemeinsamen Alarmzentrale (CECAL) das Ausbleiben der Rückkehr eines Höhlentauchers meldete. Nach einer ersten Rekonstruktion und aus Gründen, die noch untersucht werden müssen, hatte sich der Mann gegen späten Vormittag in die Höhle bei der Quelle des Flusses Brenno (Alpe di Pertusio) begeben und war nicht mehr aufgetaucht.
Daraufhin wurde Alarm ausgelöst.
Einsatzkräfte der Zuger Polizei haben an Halloween bei vier Jugendlichen verbotene Softair-Waffen, ein Messer sowie einen Laserpointer festgestellt.
Die jungen Männer haben sich strafbar gemacht und müssen sich bei der Jugendanwaltschaft verantworten.
Die Kantonspolizei teilt mit, dass es heute, kurz vor 10.30 Uhr, im Gebiet von Breggia zu einem Verkehrsunfall gekommen ist. Eine 60-jährige Schweizerin aus der Region fuhr mit dem Fahrrad bergab auf der Kantonsstrasse in Richtung Morbio Superiore.
Nach einer ersten Rekonstruktion und aus Gründen, die die polizeilichen Ermittlungen noch klären müssen, stürzte die Radfahrerin.
Zeugenaufruf: Die Kantonspolizei Genf benötigt Ihre wertvolle Hilfe, um eine Frau zu identifizieren, die vor fast 10 Jahren tot aufgefunden wurde. Am 12. November 2014 wurde die Kantonspolizei Genf zum Fundort einer leblosen Frau in der Arve auf Höhe der Wasserfälle in der Nähe des Quai du Cheval-Blanc gerufen.
Alle bisherigen Ermittlungen – sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene – zur Identifizierung dieser Person blieben erfolglos.
Im Rahmen eines laufenden Strafverfahrens zu einer tätlichen Auseinandersetzung mit einem Verletzten, die sich Mitte April 2024 im Milchgässli in Bern zugetragen hatte, hat die zuständige Staatsanwaltschaft eine Öffentlichkeitsfahndung verfügt.
Sollten innert Wochenfrist keine Hinweise zur Identität der zwei an der Körperverletzung beteiligten Täter eingehen, werden in einem ersten Schritt deren verdeckte Fotos publiziert.
Am Montag, 4. November 2024, gegen 16.45 Uhr, erhielt die Kantonspolizei Uri von der Rega die Meldung zu einem Bergunfall am Horn in Isenthal.
Gemäss aktuellem Kenntnisstand befanden sich drei Männer auf dem Abstieg zwischen Sattel und Hornrüti, als einer von ihnen mutmasslich ausrutschte und rund 70 Meter einen Hang hinunter stürzte. Der 68-jährige Schweizer wurde dabei tödlich verletzt. Die beiden Begleiter blieben unverletzt.
Am Wochenende wurde ein Autofahrer nach einem Unfall mit Sachschaden auf Alkohol kontrolliert. Sein Führerausweis wurde ihm abgenommen.
Am nächsten Tag wurde derselbe Lenker ohne Führerausweis und erneut unter Alkoholeinfluss angehalten. Sein Fahrzeug wurde beschlagnahmt.
Für die meisten von uns heisst es im Moment eher grau als blau.
Vielleicht reicht es aber für einen sonnigen Feierabend am Meer – wie hier beim „Füürabebänkli Schauenburg“.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.