Obwohl Debit- und Kreditkarten sicher und praktisch sind, bergen sie auch Betrugsrisiken.
Oft beginnen diese mit raffinierten Phishing-Angriffen, bei denen Betrüger sensible Daten abgreifen wollen.
Die Kantonspolizei Uri war am Samstag, 26. Oktober 2024, von 09.00 Uhr bis 12.00 Uhr im Einkaufscenter Urnertor sowie von 13.00 Uhr bis 16.00 Uhr im Shoppingcenter Tellpark mit einer Standaktion präsent und informierte die Urner Bevölkerung insbesondere zu den Themen Einbruchschutz sowie Cyberkriminalität.
Der Stand wurde an beiden Orten sehr gut besucht. Die durch die Polizeiangehörigen vermittelten Informationen und Präventionstipps waren bei den Besuchern äusserst gefragt, decken sie doch hochaktuelle Themen der heutigen Zeit ab.
Am Sonntag (27.10.2024) rückte die Stadtpolizei wegen einer Auseinandersetzung am Hauptbahnhof aus.
Eine Person widersetzte sich bei der Kontrolle den polizeilichen Anordnungen und beschimpfte die Polizisten. Der Mann wird wegen Gewalt und Drohung angezeigt.
Am Freitagnachmittag (25.10.2024) fuhr ein unbekannter Autofahrer auf der Splügenstrasse bei der Verzweigung Bachstrasse eine Velofahrerin an und flüchtete.
Die Velofahrerin wurde eher leicht verletzt. Die Polizei sucht Zeugen.
Im Baustellenbereich der Autobahn A5 bei Biberist, Fahrtrichtung Grenchen, ist am Sonntagabend, 27. Oktober 2024, eine Automobilistin in die Leiteinrichtung geprallt, worauf sich das Auto mehrfach überschlug.
Die Lenkerin wurde leicht verletzt. Gemäss ersten Erkenntnissen dürfte sie ihr Auto unter Alkoholeinfluss gelenkt haben.
In Bern findet am Mittwoch das Fussballspiel zwischen dem BSC Young Boys und dem FC Basel statt. Aufgrund des Besucherandrangs ist mit Verkehrseinschränkungen zu rechnen.
Die Kantonspolizei Bern empfiehlt Matchbesuchenden die frühzeitige Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln.
Gestern Sonntag, 27. Oktober 2024, kurz vor 17.30 Uhr, fuhr der Lenker eines Quads mit Urner Kontrollschild, zusammen mit einem auf dem Sozius mitfahrenden Kind, auf der Sustenstrasse talwärts.
Bei einem mutmasslichen Wendemanöver kippte der Quad aus derzeit ungeklärten Gründen um.
Per 1. Oktober 2024 wurden folgende Stabsoffiziere und Hauptleute aus dem Kanton Bern befördert:
Zum Oberst: Christeler Peter (Bern), Finochiaro Alfio (Riggisberg), Grimm Oliver (Gasel), Schär Oliver (Mühlethurnen)
An der Obereigasse in Wilderswil erneuert das Tiefbauamt zwischen der Werrenkurve und der Einmündung Saxetenstrasse den Belag.
Während der Arbeiten muss die Kantonsstrasse gesperrt werden.
Am Montag, 4. November 2024 startet in Laupen die Sanierung der Ortsdurchfahrt Stedtli.
Während der Bauzeit von rund achteinhalb Monaten wird der Durchgangsverkehr über die Bauumfahrung Stedtli auf dem ehemaligen Bahnhofareal umgeleitet. Das Stedtli ist trotz Baustelle gut zugänglich und die lokalen Geschäfte, Restaurants und Dienstleistenden haben geöffnet.
Am Mittwoch (23.10.2024), kurz nach 18 Uhr, ist es zu einem Raubüberfall auf eine Autogarage an der Sarganserstrasse gekommen.
Der unbekannte Mann forderte die Herausgabe von Bargeld und flüchtete mit einem Auto (Polizei.news berichtete) .
Am Sonntag (27.10.2024), kurz nach 18 Uhr, ist es an der AMP-Strasse zu einem Brand eines Gasgrills gekommen.
Die zuständige Feuerwehr konnte den Brand rasch löschen. Es entstand Sachschaden von rund 30'000 Franken.
Am Sonntag (27.10.2024), in der Zeit zwischen 14 Uhr und 16 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Mehrfamilienhaus an der Bahnhofsstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich gewaltsam Zugang durch eine Tür ins Innere einer Wohnung.
Am Sonntag (27.10.2024), in der Zeit zwischen 12 Uhr und 19 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Mehrfamilienhaus am Lindenweg eingebrochen.
Sie verschaffte sich gewaltsam durch eine Tür Zugang ins Innere einer Wohnung und stahl dort Bargeld im Wert von über 1'700 Franken.
Am Sonntag (27.10.2024), in der Zeit zwischen 00:00 Uhr und 6 Uhr, hat ein vorerst unbekannter Mann zwei Autos an der Büchelstrasse durchsucht.
Bei einer Personenkontrolle durch die Kantonspolizei St.Gallen trug ein 16-jähriger Marokkaner das gesuchte Deliktsgut bei sich.
In Chur ist es auf der Malixerstrasse unterhalb des Araschgerrank zu einem Selbstunfall mit einem Auto gekommen.
Der Neulenker mit dessen Insassen blieben unverletzt.
Nachdem am Samstagabend, 26. Oktober 2024, in Kappel ein Jugendlicher mit einer Schussverletzung aufgefunden worden war, konnte die Polizei im Rahmen der sofort eingeleiteten Massnahmen einen mutmasslichen Tatverdächtigen ermitteln.
Der gleichaltrige Jugendliche wurde vorläufig festgenommen.
Nach dem Spiel zwischen dem EHC Frauenfeld und dem SC Langenthal konnte die Kantonspolizei Thurgau am Samstag in Frauenfeld eine Konfrontation zwischen den beiden Fanlagern verhindern.
Schon vor Spielbeginn und während des Spieles kam es zwischen Personen aus den beiden Fanlagern zu Provokationen.
Am frühen Sonntagmorgen sind in der Stadt Luzern zwei Personen tätlich angegangen und verletzt worden. Der unbekannte Täter konnte flüchten.
Die Luzerner Polizei sucht Zeugen.
Am Sonntagnachmittag hat sich in Gadmen ein Selbstunfall mit einem Motorrad ereignet. Der Lenker wurde dabei verletzt.
Ermittlungen zum Unfallgeschehen wurden aufgenommen.
In der Nacht auf Samstag, 26. Oktober 2024, entwendete ein Jugendlicher einen Personenwagen aus einer Garage in Schachen bei Herisau.
Während der Fahrt verursachte er einen Selbstunfall. Später parkierte er den Wagen wieder in der Garage und entfernte sich.
Ein Autofahrer blieb in der Nacht zum Sonntag bei einem Selbstunfall mit anschliessendem Fahrzeugbrand in Heldswil unverletzt.
Er musste seinen Führerausweis abgeben.
Nach dem Brand einer Wohnung in Frauenfeld wurden drei Personen ins Spital gebracht. Die Brandursache ist noch unklar und wird abgeklärt.
Um 19.30 Uhr ging bei der Kantonalen Notrufzentrale die Meldung ein, dass es in einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus an der Walzmühlestrasse brenne.
Nachdem ein Junglenker gestern Abend in Aarau die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren hatte, kollidierte er frontal mit einem entgegenkommenden Fahrzeug.
Die beteiligten Personen erlitten Schürfungen und Verletzungen. Es entstand hoher Sachschaden.
Am Sonntag (27.10.2024), kurz nach 07:30 Uhr, ist es in der ‘Matte’ zu einem Selbstunfall eines Autos gekommen.
Eine 76-jährige Frau prallte mit ihrem Auto in fahrunfähigem Zustand gegen ein Brückengeländer. Der Führerausweis wurde der Fahrerin abgenommen. Es entstand Sachschaden von rund 25'000 Franken.
In Zufikon kam es in der Nacht auf Sonntag zu einer Kollision zwischen zwei Personenwagen.
Vier Personen wurden verletzt. Es entstand hoher Sachschaden.
Die Kantonspolizei Zürich hat zusammen mit der Zuger Polizei in der Nacht auf Samstag (26.10.2024) in Grenzgemeinden zum Kanton Zug Verkehrskontrollen durchgeführt und mehrere fehlbare Lenker zur Anzeige gebracht.
Während mehrerer Stunden überprüften die Polizistinnen und Polizisten 83 Fahrzeuge sowie 128 Personen.
In Kappel ist am Samstagabend, 26. Oktober 2024, ein Jugendlicher mit einer Schussverletzung aufgefunden worden.
Er wurde in ein Spital gebracht. Die Strafverfolgungsbehörden haben unverzüglich Ermittlungen aufgenommen.
Bei einem Fahrzeugbrand auf der Autobahn A1 in Sirnach entstand am Sonntagmorgen Sachschaden, verletzt wurde niemand.
Eine 26-jährige Autofahrerin war kurz vor 11 Uhr auf der Autobahn A1 in Richtung Zürich unterwegs.
Am Sonntagmorgen ist es in Lyss an der Aarbegstrasse zu einem Selbstunfall gekommen. Eine Person wurde verletzt.
Ermittlungen zum Unfallhergang wurden aufgenommen.
Die Kantonspolizei Zürich hat zusammen mit der Kommunalpolizei Meilen in den vergangenen Tagen diverse Verkehrskontrollen durchgeführt und im Bezirk Meilen mehrere nicht fahrfähige Lenker gestoppt.
Am Donnerstag und Freitag (24./25. Oktober) führten Polizistinnen und Polizisten ab dem frühen Abend an diversen Örtlichkeiten Verkehrskontrollen durch.
Social Media als Kommunikationskanal ist für die Kantonspolizei nicht mehr wegzudenken.
Wie verrückt ist es, als Kantonspolizei den Swiss Influence Award in der Kategorie "Brands" zu gewinnen. Wir danken der Aargauer Bevölkerung und unserer Community für die Unterstützung!
Am Samstagabend fand auf der Luzerner Allmend das Fussballspiel zwischen dem FC Luzern und Yverdon Sport statt.
Dies unter Auflagen, welche im Rahmen des Kaskadenmodells durch die Bewilligungsbehörde verfügt wurden. Im Rahmen des Spiels kam es zu keiner polizeilichen Intervention. Ob Auflagen verletzt wurden, wird im Nachgang analysiert.
Am Samstag (26.10.2024), um 22:40 Uhr, ist es auf der Ebersolstrasse zu einem Selbstunfall eines Autos gekommen.
Der 27-jährige Fahrer prallte mit seinem Auto in fahrunfähigem Zustand gegen eine Hecke und einen Briefkasten. Der Führerausweis wurde dem Fahrer abgenommen. Es entstand Sachschaden.
Liebe Grüsse vom Tagdienst der Kapo AI bei herbstlichen Wetterverhältnissen
Die Kantonspolizei Appenzell Innerrhoden zeigt den Herbst von seiner schönsten Seite.
Am Samstagmorgen, 26. Oktober 2024, kurz vor 07.00 Uhr, konnten nach Diebstählen ab/aus Fahrzeugen in Frenkendorf BL zwei mutmassliche Täter durch die Polizei Basel-Landschaft festgenommen werden.
Am Samstagmorgen, kurz nach 06.30 Uhr, ging bei der Einsatzleitzentrale der Polizei Basel-Landschaft die Meldung ein, dass durch eine unbekannte Täterschaft ein Diebstahl ab/aus Fahrzeug stattgefunden hat.
Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau haben am Freitagabend in Oberaach zwei "Fälleler" festgenommen und Deliktgut sichergestellt.
Kurz nach 22 Uhr gingen bei der Kantonalen Notrufzentrale Meldungen ein, dass zwei Männer an der Mühlenstrasse und an der Harmoniewiese unverschlossene Autos durchsuchen würden und versucht hätten, in ein Haus zu gelangen.
Für Verkehrsteilnehmende kann das herunterfallende Laub allerdings zu einer echten Gefahr werden.
Liegt nasses Laub in mehreren Schichten auf der Strasse, so hat dies denselben Effekt wie eine mit Schnee bedeckte Strasse.
Im Rahmen einer Geschwindigkeitskontrolle haben Mitarbeitende der Kantonspolizei Solothurn in der Nacht auf Samstag auf der Oltnerstrasse in Hägendorf ein Auto mit 110 km/h gemessen.
Erlaubt wären 50 km/h gewesen.
In der Zeit zwischen Freitagabend und Samstagmorgen (26.10.2024), ist eine unbekannte Täterschaft in ein Coiffeurgeschäft an der Vorderdorfstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich durch das Abbrechen des Schlosszylinders Zutritt in den Salon.
In der Nacht auf Samstag, 26. Oktober 2024, ist es in Heiden zu einem Einbruch in ein Restaurant gekommen.
Ebenfalls wurde ein Personenwagen entwendet und ein Auto durchsucht.
Drei tote Personen wurden in einer Wohnung in der Stadt La Chaux-de-Fonds aufgefunden.
Die Staatsanwaltschaft leitete am späten Freitagnachmittag eine Strafuntersuchung ein.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.