Am Freitagabend (07. März 2025, ca. 21:30 Uhr) wurde auf der Pilatusstrasse in der Stadt Luzern ein Fussgänger angefahren.
Der 27-jährige Mann rannte über die Strasse und übersah ein Auto, welches heranfuhr.
Am frühen Samstagabend (08. März 2025, kurz vor 19:00 Uhr) kam ein Lenker mit seinem Auto beim Rückwärtsfahren von der Ritterstrasse ab.
Das Auto kippte über eine Zufahrtsrampe und kam auf der linken Seite zur Endposition.
Am Samstagabend (08. März 2025, kurz vor 23:00 Uhr) ereignete sich ein Verkehrsunfall am Schweizerhofquai in der Stadt Luzern.
Ein Lenker übersah bei einem Spurwechsel ein anderes Auto und fuhr gegen dessen Frontecke.
Am Sonntag, 09. März 2025, ca. 17.30 Uhr, ereignet sich auf der Autobahn A3, Gemeindegebiet Niederurnen, in Fahrtrichtung Zürich, ein Auffahrunfall.
Ein 28-jähriger Motorradlenker fuhr auf der Überholspur hinter einem Personenwagen und wollte wieder auf die Normalspur wechseln.
Dank Meldung eines Augenzeugen entdeckte die Kantonspolizei den Brand in einem Gewerbegebäude frühzeitig.
Die alarmierte Feuerwehr konnte Schlimmeres verhindern.
Am Sonntag (09.03.25) hat die Stadtpolizei St.Gallen einen Autofahrer kontrolliert, der zuvor mehrere Verkehrsregeln missachtet hatte.
Der Mann war ohne Führerausweis unterwegs und wurde als fahrunfähig eingestuft. Zudem führte einen verbotenen Schlagstock mit sich.
Am Sonntag (09.03.25) ist eine Velofahrerin an der Kreuzung Rehetobelstrasse / Tablatstrasse mit einem Auto kollidiert, nachdem sie den Vortritt missachtet hatte.
Die Frau wurde verletzt und ins Spital gebracht. Es entstand Sachschaden.
In der Zeit zwischen Freitagmittag und Sonntagmittag (09.03.2025) ist eine unbekannte Täterschaft in mehrere Kellerabteile eines Mehrfamilienhauses an der Heldstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich auf unbekannte Weise Zutritt in die Liegenschaft und brach das Schloss zweier Kellerabteile auf und stahl zwei E-Bikes im Wert von mehreren tausend Franken.
In der Zeit zwischen Samstagabend und Sonntagabend (09.03.2025) ist eine unbekannte Täterschaft in einen Gastrobetrieb an der Industriestrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich durch ein Fenster gewaltsam Zutritt in das Gebäude.
Telefonbetrüger wenden offensichtlich eine neue Masche an. So plump, wie sie scheint, hat sie bereits mehrere Opfer gefordert.
Im Fokus der Kriminellen stehen einmal mehr ältere Menschen.
Die Feuerwehr Gemeinde Arth musste am Sonntagabend, 9. März 2025, zudem um 19.30 Uhr wegen eines brennenden Holzstapels an die Röthenstrasse in Goldau ausrücken.
Drei Minderjährige hatten in einer öffentlichen Feuerstelle beim alten Munitionslager der Armee ein Feuer gemacht.
Am Sonntagabend, 9. März 2025, wurde die Feuerwehr Gemeinde Arth kurz vor 18 Uhr wegen eines Küchenbrandes an der Gotthardstrasse in Arth alarmiert.
Die Einsatzkräfte konnten das Feuer rasch löschen.
Liebesbetrug im Internet verursacht nicht nur finanzielle Verluste, sondern hinterlässt Opfer oft verzweifelt und beschämt. Täter agieren professionell, meist aus dem Ausland, und nutzen psychologische Manipulation, um Vertrauen aufzubauen und Geld zu ergaunern.
Viele Betroffene erkennen den Betrug erst spät und scheuen sich, ihn anzuzeigen.
Die Anzahl Wolfsrudel im Kanton blieb im Jahr 2024 mit 11,5 Rudeln konstant gegenüber dem Vorjahr. Mit einer Gesamtzahl von 213 Nutztierrissen registrierte das Amt für Jagd und Fischerei weniger Risse als 2023.
Erstmals wurde in der Schweiz der Wolfsbestand proaktiv bereits ab 1. September 2024 bis 31. Januar 2025 reguliert.
Am Donnerstagnachmittag (6. März 2025) ist auf der Artherstrasse in Oberwil bei Zug ein Fussgänger von einem Lastwagen erfasst und dabei lebensbedrohlich verletzt worden (>>Polizei.news berichtete<<).
Der 43-jährige Mann ist am vergangenen Freitag (7. März 2025) im Spital verstorben.
Nach dem stürmischen Föhn folgt eine markante Wetterumstellung. Während am Montagmorgen noch vielerorts Regen fällt, setzt sich im Tagesverlauf trockenes Wetter durch.
Doch die nächste Störung ist bereits auf dem Weg: Am Dienstag bleibt es wechselhaft mit zeitweisen Auflockerungen, aber auch neuen Niederschlägen. Die Schneefallgrenze sinkt in einigen Regionen auf unter 1300 Meter.
Am Sonntag, 9. März 2025, fuhr eine 83-jährige Frau um 17.25 Uhr mit ihrem Fahrrad auf der Mühlenenstrasse von Tuggen herkommend in Richtung Dorfzentrum von Schübelbach.
Auf der Eisenbahnbrücke kam sie zu Fall und verstarb auf der Unfallstelle.
Mehrere Personen waren am Samstagnachmittag im Zentrum von Brugg in eine tätliche Auseinandersetzung verwickelt. Was sich genau zugetragen hatte, ist noch unklar.
Eine Person wurde dabei mittelschwer verletzt. Die Kantonspolizei sucht Zeugen.
Zusammenarbeit auf höchstem Niveau: Dieses Video eines Polizisten erreichte uns kürzlich nach einem Einsatz in Diessenhofen.
Hier haben unsere Einsatzkräfte Hand in Hand mit dem Rettungsdienst und der Rega zusammengearbeitet, um schnell zu helfen.
Sanierungsarbeiten auf der A2 zwischen Lamone und Gentilino wieder aufgenommen
Nach der Winterpause wurden in diesen Tagen die umfassenden Sanierungsarbeiten auf der A2 im Abschnitt zwischen Lamone und Gentilino wieder aufgenommen.
Die Arbeiten konzentrieren sich hauptsächlich auf zwei Bereiche:
Abschnit...
Am Sonntag (09.03.2025), kurz vor 17:10 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung erhalten, dass es im Underwald brenne.
Die ausgerückten Einsatzkräfte trafen einen Flächenbrand auf einer Fläche von rund 30 auf 30 Meter an.
Am Sonntag, den 9. März 2025, gegen 15:25 Uhr, war eine 44-jährige Autofahrerin aus Colombier auf der Rue de Chateneya in Colombier unterwegs.
An der Kreuzung mit der Rue de Notre-Dame kam es zu einer Kollision mit einem Fahrzeug, das auf der Rue de Notre-Dame fuhr.
An der Baselstrasse in der Stadt Luzern ist es am Samstagnachmittag zu einem Wohnungsbrand gekommen. 20 Personen mussten evakuiert werden.
Verletzt wurde niemand. Die Feuerwehr konnte verhindern, dass das Feuer auf weitere Häuser übergreift. Die Brandursache wird derzeit abgeklärt.
Die Kantonspolizei Zürich hat an diesem Wochenende diverse Straftaten gegen das Strassenverkehrsgesetzt festgestellt und zur Anzeige gebracht.
Mit einer verkehrspolizeilichen Grosskontrolle im Zürcher Unterland hat sie zudem in der Nacht auf Sonntag (9.3.2025) einen Schwerpunkt auf die Fahrfähigkeit der Fahrzeuglenkenden gelegt.
Vergangenes Wochenende (07. - 09.03.2025) hat die Stadtpolizei Chur anlässlich von Verkehrskontrollen insgesamt sieben Widerhandlungen gegen das Strassenverkehrsgesetz festgestellt.
Bei Verkehrskontrollen wurden zwei Fahrzeuglenkern aufgrund von Alkohol- oder Drogenkonsum die Weiterfahrt untersagt.
Am Samstag (08.03.2025), kurz vor 22:20 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung von einem Brand bei einem Schrebergarten an der Escherstrasse erhalten. Wie sich herausstellte, hatten Jugendliche mit Benzin ein Feuer entfacht.
Das Feuer griff auf den Benzinkanister über und als die Jugendlichen den Kanister in einem Wasserfass ablöschen wollten, fing ein danebenstehendes Gewächshaus Feuer. Verletzt wurde niemand.
Am Samstag und Sonntag (08.03.2025-09.03.2025) hat die Kantonspolizei St.Gallen insgesamt fünf fahrunfähige und alkoholisierte Verkehrsteilnehmende angehalten.
Zwei Verkehrsteilnehmende mussten ihren Führerausweis auf der Stelle abgeben, ein ausländischer Führerausweis wurde aberkannt.
In Sevelen wurde ein 28-jähriger Mann zweimal fahrunfähig angehalten, obwohl er bereits mit einem Führerausweisentzug belegt war.
Eine Patrouille der Kantonspolizei St.Gallen führte in der Zeit vor 15 Uhr eine Personenkontrolle an der Bahnhofstrasse in Sevelen durch.
Am Samstag (08.03.2025), kurz vor 19:30 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Einfamilienhaus am Felsenhof eingebrochen.
Die Täterschaft verschaffte sich durch ein Fenster gewaltsam Zutritt ins Haus und durchsuchte dieses.
Am Samstagabend (08.03.2025), kurz vor 20:35 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung von einem Brand in einem Einfamilienhaus am Bahnweg erhalten.
Wie sich herausstellte hatte ein Geschirrspüler zu brennen angefangen.
Die Schweiz startet mit viel Sonnenschein in den Sonntag, doch am Abend bahnt sich eine Wetteränderung an. Während in den Alpentälern der Föhn für frühlingshafte Temperaturen bis 20 Grad sorgt, zieht aus Südwesten dichte Bewölkung auf. In der Nacht auf Montag folgt verbreitet Niederschlag mit einer Schneefallgrenze zwischen 1300 und 1900 Metern. Am Montag beruhigt sich das Wetter im Tagesverlauf wieder.
Am Samstagabend (08.03.2025), kurz vor 20:15 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung erhalten, dass soeben in die Landi eingebrochen werde.
Die ersteintreffende Patrouille der Kantonspolizei St.Gallen konnte einen 61-jährigen Italiener beim Verlassen des Gebäudes inflagranti festnehmen. Er hatte Deliktsgut im Wert von mehreren hundert Franken auf sich.
Heute durften wir den Geocachern im Kernkraftwerk Leibstadt unsere Organisation, die Möglichkeiten eines Diensthundes und vorallem das sichere und korrekte Verhalten beim Suchen, Finden und Heben von versteckten Gegenständen näherbringen.
Uns hat dieser Anlass viel Spass gemacht.
Am Samstag, dem 8. März, um 16:25 Uhr, fuhr ein 39-jähriger Bewohner von La Chaux-de-Fonds mit seinem Auto auf der Ausfahrtsspur der ARN5 in Richtung Stadtzentrum von Neuchâtel beim Autobahnkreuz Vauseyon.
Am Beginn der Rue de l'Ecluse kam es zu einer Kollision mit dem Auto einer 44-jährigen Einwohnerin von Neuchâtel.
Am Samstag, 8. März 2025, fand in Basel eine unbewilligte Demonstration statt.
Die Veranstaltung verlief zunächst friedlich, eskalierte jedoch kurz vor ihrem Ende.
Das fasnächtliche Treiben hat den ganzen Kanton im Griff - und das bei idealem Wetter.
Doch aufgepasst: Auch Langfinger nutzen die Gunst der Stunde, um unbemerkt potenziellen Opfern in die Tasche zu greifen.
Am Samstagmorgen hat sich in Biel ein Motorradlenker einer Polizeikontrolle entzogen.
Bei der Nachfahrt wurden massiv überhöhte Geschwindigkeiten und mehrere Verkehrsdelikte festgestellt.
Am Samstagnachmittag, 8. März 2025, führten weit über 1000 Personen eine unbewilligte Demonstration durch, die vom Kreis 1 in den Kreis 4 führte.
Beim italienischen Konsulat kam es zu einem Farbanschlag und einem polizeilichen Mitteleinsatz. Entlang der Umzugsroute gab es weitere Farbanschläge und diverse Sprayereien.
Im Bereich der Bahnhofbrücke in Olten kam es am Freitagnachmittag, 7. März 2025, zu einer Auffahrkollision zwischen einem Motorrad und einem Auto.
Die Motorradlenkerin zog sich dabei Verletzungen zu, die eine Einweisung in ein Spital erforderlich machten.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.