In der Nacht auf Samstag, 26. Oktober 2024, ist es in Heiden zu einem Einbruch in ein Restaurant gekommen.
Ebenfalls wurde ein Personenwagen entwendet und ein Auto durchsucht.
Drei tote Personen wurden in einer Wohnung in der Stadt La Chaux-de-Fonds aufgefunden.
Die Staatsanwaltschaft leitete am späten Freitagnachmittag eine Strafuntersuchung ein.
In Bösingen wurden nach einem Hinweis aus der Bevölkerung zwei Personen von der Kantonspolizei Freiburg festgenommen. Die Polizei fand auf ihnen verschiedene Gegenstände von zweifelhafter Herkunft. Sie wurden vorläufig festgenommen.
Am Samstag, den 26. Oktober 2024, gegen 03.20 Uhr, erhielt die Kantonspolizei Freiburg den Anruf eines Bürgers, dem das verdächtige Verhalten von zwei Personen in Thürlefeld aufgefallen war.
Am Freitagmorgen (25. Oktober 2024) hat die Zuger Polizei in einer Wohnung in der Gemeinde Baar einen leblosen Mann gefunden.
Der mutmassliche Täter konnte vor Ort festgenommen werden.
Die Air Zermatt ist eine Pionierin in der alpinen Luftrettung und ein führendes Dienstleistungsunternehmen für Versorgungs- und Erlebnisflüge in einer der bekanntesten Schweizer Tourismusregionen.
Mit dem Proffix ERP-System hat sie ihre administrativen Prozesse digitalisiert und automatisiert. Beispiel für die Vorteile der Lösung: die integrierte Gönnerverwaltung.
In der dunklen Jahreszeit ist es wichtig, dass alle Verkehrsteilnehmer im Strassenverkehr gut erkennbar sind.
Dunkel gekleidete Personen oder Fahrzeuge ohne Licht werden von anderen Verkehrsteilnehmern häufig zu spät wahrgenommen.
Am Freitagnachmittag hat sich in Siselen ein Verkehrsunfall zwischen einem E-Bike-Fahrer und einem landwirtschaftlichen Anhängerzug ereignet.
Der E-Bike-Fahrer ist noch vor Ort verstorben. Der Unfall wird untersucht.
Am Freitag, 25.10.2024, ca. 12:00 Uhr, kam es auf der Landstrasse in Netstal zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Lieferwagen.
Ein 20-jähriger Fahrzeuglenker beabsichtigte vom Kirchweg in die Landstrasse einzubiegen.
Achtung! In den vergangenen Tagen ist es im Baselbiet wieder vermehrt zu Einbruch- und Einschleichdiebstählen gekommen.
Unverschlossene Objekte wie Häuser, Garagen, Keller oder Fahrzeuge kommen für die Täterschaft dabei wie gerufen.
Am Freitag (25.10.2024), um 19:20 Uhr, ist es auf der Bahnhofstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Autos gekommen.
Ein 52-jähriger Autofahrer war alkoholisiert unterwegs. Es entstand Sachschaden.
Am Freitag (25.10.2024), um 18:15 Uhr, ist es auf der Buchserstrasse zu einer Auffahrkollision zwischen einem Motorrad und einem Auto gekommen.
Der 18-jährige Motorradfahrer wurde dabei leicht verletzt und vom Rettungsdienst ins Spital gebracht. An beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden.
Am Freitag (25.10.2024), kurz vor 12:40 Uhr, ist es auf der Autobahn A3 zu einer Auffahrkollision zwischen einem Auto und einem Lieferwagen gekommen.
Vier Personen wurden dabei leicht verletzt. Sie wurden von zwei Rettungswagen ins Spital gebracht. Es entstand Sachschaden von rund 24’000 Franken.
Vorgestern kurz nach 21.30 Uhr überquerte ein 16-jähriger Fussgänger die Industriestrasse beim Bahnhof Sarnen Nord.
Dabei wurde er durch ein unbekanntes schwarzes Fahrzeug touchiert und verletzte sich dabei. Das Fahrzeug fuhr weiter ohne sich um den Fussgänger zu kümmern.
In der Nacht auf Freitag wurden in Kreuzlingen zwei Jugendliche festgenommen, die zuvor in ein Einfamilienhaus eingeschlichen sind.
Die Bewohner eines Einfamilienhauses an der Sandbreitestrasse bemerkten kurz vor 2 Uhr zwei unbekannte Personen in ihrem Haus und alarmierten die Kantonale Notrufzentrale. Die Tatverdächtigen flüchteten zu Fuss ohne Deliktsgut.
In der Nacht auf Freitag, 25. Oktober 2024, ist es in Olten im Bereich der „Handelshofkreuzung“ zu einer tätlichen Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen gekommen.
Dabei wurden zwei Männer verletzt. Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen und sucht in diesem Zusammenhang Zeugen.
Das Bundesamt für Strassen ASTRA informiert, dass die bevorzugte Ausfahrtsspur Airolo/Passstrassen „CUPRA“ letztmals von Freitag, 25. Oktober bis Sonntag, 27. Oktober 2024 von 09:00 bis 19:00 Uhr zugänglich sein wird. Die provisorische CUPRA-Spur wird im Frühjahr 2025 wieder in Betrieb genommen.
Mit der Herbstsaison endet der jährliche Einsatz der bevorzugten Ausfahrtsspur Airolo/Passstrassen CUPRA. Im Jahr 2024 war die CUPRA-Spur jeden Freitag, Samstag und Sonntag zwischen dem 31. Mai und dem 27. Oktober 2024 aktiv.
Die Kantonspolizei und die Gemeindepolizeien teilen mit, dass im Rahmen der Verkehrsprävention in der Woche 44 vom 28.10.2024 bis 03.11.2024 mobile und halb-stationäre Geschwindigkeitskontrollen in folgenden Gemeinden durchgeführt werden.
Es gibt mobile und halb-stationäre Geschwindigkeitskontrollen.
Nach der Umstellung auf die Winterzeit steht eine weitere Änderung an!
Für diejenigen, die es betrifft: Ihr habt noch ein paar Tage Zeit! Gute Fahrt an alle!
Am Montag, 28. Oktober 2024, informieren die Schweizer Polizei und die Schweizerische Kriminalprävention (SKP) mit einer Kampagne die Bevölkerung über die Risiken von Einbrüchen und erinnern sie an die Präventionsmassnahmen.
Statistiken zeigen, dass Einbrüche und Wohnungseinbrüche landesweit zunehmen. Im vergangenen Jahr betrug die Zunahme über 15 Prozent und lag damit auf dem Niveau vor der Pandemie. Auch das Tessin ist von diesem starken Anstieg nicht verschont geblieben; in diesem Jahr ist die Zahl ähnlich hoch wie im Jahr 2023, aber seit dem zweiten Quartal ist ein deutlicher Rückgang zu verzeichnen.
Bei einer Kollision zwischen einem Personenwagen und einer Fussgängerin ist die Frau am Freitagvormittag (25.10.2024) in Volketswil schwer verletzt worden.
Gegen 9.45 Uhr fuhr ein 41-jähriger Mann mit seinem Personenwagen auf der Zürcherstrasse Richtung Dübendorf.
Wie die Kantonspolizei mitteilt, ereignete sich heute kurz vor 06.30 Uhr im Gebiet von Maroggia ein Verkehrsunfall.
Nach einer ersten Rekonstruktion war ein 21-jähriger italienischer Staatsbürger mit Wohnsitz in der Provinz Como mit seinem Auto auf der Via Baldassare Longhena in Richtung Bissone unterwegs.
Beladen mit Kies kam ein Muldenkipper ausserorts von der Fahrbahn ab und überschlug sich auf die Seite. Der Fahrer blieb unverletzt.
Die Ladung wurde grossflächig auf der Strasse verstreut und machte sie unpassierbar.
Am Freitagnachmittag (18.10.2024) kollidierte in der Stadt Schaffhausen ein unbekannter Mann mit einem Velo gegen ein Auto.
In der Folge entfernte sich der Velofahrer pflichtwidrig von der Unfallstelle. Die Schaffhauser Polizei bittet die Bevölkerung um sachdienliche Hinweise zu diesem Vorfall.
Am Dienstagabend, 22. Oktober 2024, nahm die Stadtpolizei Winterthur zwei Männer fest und stellte über 1 Kilogramm Kokain und Bargeld sicher.
Kurz vor 18.00 Uhr konnten Fahnder der Stadtpolizei Winterthur dank Hinweisen aus der Bevölkerung in Oberwinterthur eine mutmassliche Drogenübergabe beobachten.
Am Donnerstag (24.10.2024), kurz nach 21:05 Uhr, versuchten zwei vorerst unbekannte Personen in ein Firmengebäude an der Steinenhofstrasse einzubrechen.
Durch eine Fahndung der Kantonspolizei St.Gallen konnten ein 41-jähriger und ein 67-jähriger Serbe festgenommen werden.
Am Donnerstagabend, 24. Oktober 2024, kam es zu einem Verkehrsunfall im Kreis 11.
Ein Fussgänger und ein Motorradfahrer mussten mit Verletzungen ins Spital gebracht werden.
Es wäre eigentlich ein eher ruhiger Nachtdienst im Kreis 9 gewesen. Hätte sich da nicht jemand beim Schäfchenzählen verzählt.
Wir wurden nämlich wegen einem freilaufendem Schaf avisiert.
In der Nacht vom 26. auf den 27. Oktober werden die Uhren eine Stunde zurückgestellt.
Dadurch beginnt es noch früher zu dämmern und das Risiko für Wildunfälle auf den Strassen steigt.
Wenn du ein Wildtier anfährst, ist es deine Pflicht, dies via Notruf 117 zu melden.
So kann ein Wildhüter aufgeboten werden, der das angefahrene Tier abholt.
Gleich zweimal am selben Tag beobachteten Passanten, wie Unbekannte am Bahnhof Frick abgestellte Velos entwendeten.
Unabhängig voneinander nahm die Polizei drei mutmassliche Diebe fest.
Hast du gewusst? Bei jedem Flug hat der Rega-Ambulanzjet über 16'000 Liter Sauerstoff an Bord.
Rund 3'000 Liter davon befinden sich in transportablen Sauerstoffflaschen.
Die Jugendkontaktpolizei Glarus hat zusammen mit der Smartfactory AG die Jupo GL App neu gestaltet.
Dabei haben wir uns Unterstützung direkt bei den Jugendlichen im Kanton geholt: Schülerinnen und Schüler mehrerer Schulen haben für ihr Lieblingsdesign abgestimmt und so den Look der neuen App bestimmt.
Michaela Schärer, Direktorin des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz (BABS), hat am Mittwoch, 23. Oktober 2024, die Urner Sicherheitsdirektorin Céline Huber, zu einem Arbeitsgespräch getroffen, um zentrale Herausforderungen und Zukunftsperspektiven des Bevölkerungsschutzes zu besprechen.
Im Rahmen der im Juli begonnen Serie von Arbeitsbesuchen in den Kantonen haben Michaela Schärer (Direktorin BABS), Gerald Scharding (Vizedirektor/Chef Geschäftsbereich Nationale Alarmzentrale und Ereignisbewältigung), Claudia Geiger (Chefin Fachbereich Recht und politische Geschäfte) und Dennis Rhiel (Stv. Chef Fachbereich Kommunikation) den Kanton Uri besucht.
Die Gewaltvorfälle nach dem Spiel zwischen dem BSC Young Boys Bern und dem FC Luzern haben Konsequenzen:
Gestützt auf das nationale Kaskadenmodell der Konferenz der Kantonalen Justiz- und Polizeidirektorinnen und -direktoren KKJPD verfügt die Luzerner Bewilligungsbehörde die Massnahmen der Stufe 3 inklusive Schliessung der Stehplätze im Heim-Fansektor.
Am 24. November 2024 stimmt die Bevölkerung der Stadt Zürich über den Kredit des Ersatzneubaus der Rathausbrücke ab.
Es besteht Handlungsbedarf bezüglich Hochwasserschutz, zudem ist die Brücke an verschiedenen Stellen schadhaft.
Das Department Bau und Umwelt informiert eine Delegation der Glarner Arbeitgeber über Mobilitätslösungen des öffentlichen Verkehrs für Ihre Angestellten.
Das Ziel: Weitere Entlastung der Hauptverkehrsachse.
Die Klöntalerstrasse ist zwischen Rhodannenberg und Vorauen wieder ohne Einschränkungen befahrbar.
Aufgrund des guten Arbeitsfortschrittes können die Strassensperrungen auf der Klöntalerstrasse im Abschnitt Rhodannenberg bis Vorauen früher als vorgesehen aufgehoben werden.
Am kommenden Montag findet der diesjährige Nationale Tag des Einbruchschutzes statt.
Im Rahmen einer Präventionskampagne setzt sich die Kantonspolizei Bern das Ziel, für mehr Sicherheit in der dunklen Jahreszeit zu sorgen.
Ein Rollerfahrer wurde am Donnerstag in Amriswil bei einer Kollision mit einem Auto verletzt.
Er musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Am frühen Donnerstagmorgen (24.10.2024) hat eine unbekannte Täterschaft aus einem parkierten Auto in Stein am Rhein einen Laptop, Kopfhörer und Bargeld entwendet.
Die Schaffhauser Polizei empfiehlt keine Wertgegenstände in parkierten Fahrzeugen zurückzulassen und diese stets komplett abzuschliessen. In diesem Zusammenhang verweist sie auch auf ihre entsprechende Präventionskampagne.
Am Donnerstag (24.10.2024), kurz vor 18:20 Uhr, ist es auf der Eichbergstrasse zu einem Unfall zwischen zwei Autos gekommen.
Ein 71-jähriger Mann entfernte sich von der Unfallstelle ohne sich um die Schadensregulierung zu kümmern.
Am Freitag (25.10.2024), kurz vor 02:45 Uhr, ist es auf der Thalerstrasse zu einem Selbstunfall gekommen.
Der 28-jährige Mann konnte kurze Zeit später von der Kantonspolizei St.Gallen bei einer Tankstelle angehalten werden.
Am Freitag (25.10.2024), kurz vor 01:40 Uhr, ist es an der Oberseestrasse zu einem Selbstunfall eines Autos gekommen.
Der 23-jährige Autofahrer war in fahrunfähigem Zustand unterwegs. Der Führerausweis wurde ihm abgenommen.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.