Am Mittwoch (23.10.2024) wurde auf der Speicherstrasse Höhe der Verzweigung Molkenstrasse ein Velofahrer von einem Autofahrer angefahren.
Der Velofahrer wurde am Bein verletzt. Es entstand Sachschaden.
Der Kanton Zürich bietet ab November 2025 ein telefonisches 24-Stunden-Beratungsangebot für Opfer von Gewalttaten an.
Der Regierungsrat hat den Auftrag erteilt, den Betrieb einer dreistelligen, rund um die Uhr erreichbaren Telefonnummer zu organisieren.
Am Donnerstagmorgen ist es in Boltigen zu einer Frontalkollision zwischen einem Auto und einem Lieferwagen gekommen.
Eine Lenkerin und ein Lenker wurden dabei verletzt und mit zwei Ambulanzen ins Spital gebracht. Die Hauptstrasse war kurzzeitig komplett gesperrt.
Am jährlichen „Kantonalen Tag der Gesundheitsberufe“ öffnen acht Gesundheitsinstitutionen im Kanton Bern ihre Türen und geben Einblick in die vielseitige Welt der Gesundheitsberufe.
Schulklassen sowie Einzelpersonen haben die Möglichkeit, sich direkt mit Fachpersonen auszutauschen.
Im Baustellenbereich auf der Autobahn A1 in Richtung Bern, auf dem Gemeindegebiet Walterswil, kam es am Mittwochnachmittag zu einer Streifkollision.
Verletzt wurde niemand.
Die Kantonspolizei Zürich hat am Mittwochmittag (23.10.2024) am Flughafen Zürich eine Frau mit 25 Kilogramm Ketamin im Gepäck verhaftet.
Die 29-jährige Amerikanerin wollte von Zürich nach San Francisco fliegen.
Am Mittwoch (23.10.2024), kurz nach 15:45 Uhr, ist es auf der Benknerstrasse zu einem Unfall zwischen einem Mofa und einem Auto gekommen.
Ein 14-jähriger Mofafahrer wurde dabei leicht verletzt.
Am Mittwoch (23.10.2024), kurz nach 16 Uhr, hat sich an der Dufourstrasse ein Autofahrer einer Kontrolle der Polizei entzogen und dabei andere Verkehrsteilnehmende gefährdet.
Die Ermittlungen dauern an.
Am Mittwoch (23.10.2024), kurz nach 18 Uhr, ist es zu einem Raubüberfall auf eine Autogarage an der Sarganserstrasse gekommen.
Ein unbekannter Mann forderte die Herausgabe von Bargeld und ist anschliessend geflüchtet.
Am Mittwoch (23.10.2024), zwischen 13 Uhr und 18 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Einfamilienhaus im Bereich des Oberen Grüebli eingebrochen.
Sie verschaffte sich über ein Küchenfenster gewaltsam Zugang ins Haus.
Am Freitag, 25. Oktober 2024, von 11.30 bis 17.00 Uhr, betreibt die Polizei Stadt Solothurn (Kpl Adrian Schaffer und Kpl Erdinç Sisman) beim Amthausplatz Solothurn einen Informations- und Präventionsstand.
Die Stadtpolizei strebt eine persönliche Beziehung zur Solothurner Bevölkerung an, um in unmittelbarer Nähe fachkundige Unterstützung in allen Belangen der polizeilichen Aufgaben zu ermöglichen.
Am Mittwoch (23.10.2024), kurz vor Mitternacht, hat ein Mann an der Grüntalstrasse ein parkiertes Auto durchsucht.
Anwohner alarmierten die Kantonspolizei St.Gallen, die den Mann noch vor Ort festnehmen konnte.
Am Dienstagabend ist es in Ins zu einer Kollision zwischen einem Motorradlenker und zwei Autos gekommen.
Dabei wurde der Motorradlenker schwer verletzt und musste mit einer Ambulanz ins Spital gefahren werden. Aufgrund der Unfallarbeiten kam es zu Verkehrsbehinderungen.
Am Mittwoch, 23.10.2024, zwischen ca. 18:30h und 22:15h, wurde in eine Wohnung an der Linth-Escherstrasse 21 eingebrochen.
Die unbekannte Täterschaft schlug ein Fenster ein, hebelte parallel eine Balkontür mit einem Flachwerkzeug auf und verschaffte sich so gewaltsam Zugang in die Parterrewohnung.
Auf dem Bild steht ein Polizist in den 50er-Jahren vor dem heutigen Kommando der Kantonspolizei St.Gallen.
Hinter den Mauern der Zeughausgasse 20 befanden sich einst Wohnungen; heute arbeitet nicht nur der Kommandant bzw. bald die neue Kommandantin in dem Gebäude, sondern auch diverse Abteilungen der Kantonspolizei St.Gallen.
Am Mittwochmorgen, 23. Oktober 2024, kurz vor 09.00 Uhr, griff eine mutmasslich geistig verwirrte Frau im Bereich Hallenstrasse/Bahnhofstrasse in Oberwil BL mehrere Personen mit einer Stichwaffe an.
Verletzt wurde niemand. Die Polizei Basel-Landschaft konnte die Frau anhalten und festnehmen.
Am Montagabend, 21. Oktober 2024, konnte die Kantonspolizei Glarus einen mutmasslichen Dieb verhaften.
Ein 33-jähriger, nicht im Kanton Glarus wohnhafter Mann machte sich am Montag um ca. 20.30 Uhr in Linthal an einem Personenwagen zu schaffen und wollte diesen öffnen.
Am Mittwochvormittag, 23. Oktober 2024, kurz nach 09.30 Uhr, kam es in der Sekundarschule in Binningen zu einem Zwischenfall, wobei eine kleine Menge Quecksilber auslief.
Zwei Personen wurden vor Ort medizinisch betreut.
Am kommenden Samstag geht sie los, die zuger.messe. Auch wir sind wieder mit dabei, kommt vorbei und schaut herein.
Unter dem Motto „117er-Chilbi“ informieren wir euch über die digitale Sicherheit, den spannenden Weg zum Polizisten / zur Polizistin und die Wichtigkeit der Sichtbarkeit im Strassenverkehr.
In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch sind im Gebiet Bömmeli zwei Ziegen und ein Schaf durch einen Wolf gerissen worden.
Nach dem Vorfall wurden die Tierhaltenden der Region durch die kantonale Fachstelle Herdenschutz informiert und zu Herdenschutzmassnahmen aufgefordert.
Am Mittwochmorgen ist es auf dem Viktoriaplatz in der Stadt Luzern zu einer Kollision zwischen zwei Fahrzeugen gekommen.
Zwei Personen wurden dabei leicht verletzt. Wegen des Unfalls kam es während rund zwei Stunden zu Verkehrsbehinderungen.
Gestern Morgen (23.10.2024) hat in der Stadt Schaffhausen ein Auto gebrannt. Personen sind dabei keine verletzt worden. Die Brandursache ist noch unklar.
Die Schaffhauser Polizei sucht Zeugen.
Wie die Staatsanwaltschaft und die Kantonspolizei mitteilen, kam es am 21.10.2024, kurz nach 20.30 Uhr, vor einem Haus im Gebiet Lamone zu einer Auseinandersetzung zwischen einem 36-jährigen kosovarischen Staatsangehörigen, der in der Region lebt, und einem 28-jährigen Schweizer, der im Gebiet Bellinzona wohnt.
Gemäss einer ersten Rekonstruktion und aus Gründen, die die Ermittlungen noch klären müssen, erlitt der 36-Jährige nach mehreren Schlägen Verletzungen, die einen Transport ins Spital erforderlich machten.
Gebirgsspezialisten der Luftwaffe waren am Donnerstag auf dem Gauligletscher im Einsatz, um weitere Wrackteile einer 1946 verunfallten Dakota C-53 zu räumen. Diese wurden in den letzten Jahrzehnten freigelegt und erstmals 2012 entdeckt.
Nach den Räumungsaktionen 2018 und 2022 wurden nun weitere Trümmer geborgen und mit einem Super Puma abtransportiert.
Am 24. November 2024 entscheidet das Schweizer Stimmvolk über den Ausbauschritt 2023 für die Nationalstrassen (STEP).
Der punktuelle Ausbau der Autobahnen entlastet die Gemeinden vom Verkehr, verbessert die Sicherheit und verhindert Stau. Deshalb unterstützt die Ostschweizer Regierungskonferenz (ORK) die vom Parlament beschlossenen Ausbauprojekte und den Verpflichtungskredit in der Höhe von 4,9 Milliarden Franken.
Im Zeitraum vom Montag, 21. Oktober 2024, bis Dienstag, 22. Oktober 2024, kam es in Ennenda zu mehreren Sachbeschädigungen.
Eine unbekannte Täterschaft zerkratzte im genannten Zeitraum mit einem unbekannten Werkzeug an der Fabrikstrasse in Ennenda die Motorhauben von 10 Personenwagen.
Marktatmosphäre und interaktive Erlebnisse: Die Zuger Polizei lädt an der „117er-Chilbi“ dazu ein, Themen wie digitale Sicherheit, Sichtbarkeit im Strassenverkehr und den Polizeiberuf hautnah zu erleben.
Ein besonderes Highlight ist das EsCOPe-Car.
Der Regierungsrat beantragt dem Landrat, Andrea Van Houtven als ordentliche Staats- und Jugendanwältin zu wählen.
Der Regierungsrat schlägt dem Landrat vor, Andrea Van Houtven zur ordentlichen Staats- und Jugendanwältin für den Rest der Amtsdauer 2022–2026 zu wählen.
Angesichts der veränderten globalen Sicherheitslage sind die Schutzbauten für den Bundesrat von grosser Bedeutung.
Er will darum die bestehende Schutzbauinfrastruktur erhalten und hat dazu an seiner Sitzung vom 23. Oktober 2024 eine Revision der Zivilschutzverordnung (ZSV) in die Vernehmlassung geschickt.
Minderjährig verheiratete Personen sollen künftig besser geschützt und Minderjährigenheiraten noch effizienter bekämpft werden.
Im Ausland geschlossene Minderjährigenheiraten werden generell nicht mehr anerkannt, sofern mindestens einer der Ehegatten bei der Eheschliessung seinen Wohnsitz in der Schweiz hatte. Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 23. Oktober 2024 entschieden, die entsprechenden Gesetzesänderungen auf den 1. Januar 2025 in Kraft zu setzen.
Am Dienstag (22.10.2024) kurz vor 07:45 Uhr, ist es auf der Neudorfstrasse zu einem Unfall zwischen einem Auto und einer Fussgängerin gekommen.
Ein 13-jähriges Mädchen wurde dabei leicht verletzt. Der Rettungsdienst brachte sie ins Spital.
Am Dienstag (22.10.2024), kurz nach 07:30 Uhr, ist es auf der Autobahn A15 zu einer Auffahrkollision zwischen zwei Lieferwagen und einem Auto gekommen.
Ein 48-jähriger Mann wurde dabei leicht verletzt. Es entstand Sachschaden.
Am Dienstag (22.10.2024), kurz vor 07:45 Uhr, ist es auf der Autobahn A1 zu einer Auffahrkollision mit vier beteiligten Autos gekommen.
Es entstand Sachschaden von rund 30’000 Franken. Für die Dauer der Unfallaufnahme wurde die Überholspur und der Pannenstreifen gesperrt.
Am Dienstag (22.10.2024), kurz vor 18:30 Uhr, haben zwei vorerst unbekannte Männer ein Auto an der Flurstrasse durchsucht und sind anschliessend geflüchtet.
Ein 27-jähriger und ein 19-jähriger Mann konnten kurze Zeit später festgenommen werden.
Erfahrungsgemäss steigt die Zahl der Einbruchsdelikte, wenn die Dunkelheit früher einsetzt.
Die Zentralschweizer Polizeikorps führen auch in diesem Jahr zusammen mit anderen Polizeikonkordaten eine gezielte Aktion gegen Dämmerungseinbrüche durch.
Der TCS testete 17 neue Kindersitzmodelle auf Sicherheit, Handhabung, Ergonomie und Schadstoffgehalt.
Ein Modell wird aufgrund des Schadstoffgehalts als „nicht empfehlenswert“ beurteilt. Sitzerhöhungen ohne Rückenlehne können einen vollwertigen Kindersitz nicht ersetzen. In der Schweiz ist jedes zweite Kind ungenügend im Kindersitz gesichert.
Der Mann, der am Montag, den 21. Oktober 2024, aus Concise verschwunden war, wurde am Mittwoch, den 23.10.2024 in der Region wohlbehalten aufgefunden.
Die Kantonspolizei dankt den Medien und der Bevölkerung für die Unterstützung bei der Suche nach dem Vermissten.
Ein Fussgänger wurde beim Zusammenstoss mit einem Auto am Dienstagabend in Bischofszell verletzt.
Er musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Ein Mann machte sich in der Nacht in Rupperswil an einem parkierten Auto zu schaffen.
Die Kantonspolizei nahm den 30-Jährigen auf der Fahndung fest und fand bei ihm weiteres mutmassliches Diebesgut.
Kurz, nachdem die Änderung des Tabaksteuergesetzes gerade in kraft getreten war, entdeckte der Schweizer Zoll den ersten Fall von Schmuggel mit Nachfüllpackungen für elektronische Zigaretten.
Eine Geldstrafe und fällige Abgaben in Höhe von mehreren zehntausend Franken werden zu bezahlen sein, so der Zoll.
Mitten in Baden sowie auf der Schnellstrasse bei Suhr verunfallte am Dienstagabend je ein Automobilist.
Beide blieben unverletzt, waren aber alkoholisiert.
Am Dienstagabend, 22. Oktober 2024, fuhr eine 36-jährige PW-Lenkerin auf der Autobahn A4 von Schwyz in Richtung Goldau.
Um 19.15 Uhr hörte sie einen lauten Knall und es entwickelte sich Rauch im Bereich des Motors.
Die Gewaltbereitschaft gewisser Gruppierungen aus dem Umfeld der Fussballklubs FCZ und GC beschränkt sich nicht mehr auf die Spieltage und das Umfeld der Stadien.
Die Kantonspolizei hat deshalb eine spezialisierte Taskforce eingesetzt. Diese koordiniert auch die Ermittlungen im Zusammenhang mit den Gewalttaten in Wiesendangen und Rickenbach.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.