In der Nacht auf Montag (28.10.2024) haben Unbekannte einen freistehenden Bancomaten beschädigt.
Kurz vor 2:30 Uhr wurde der Kantonalen Notrufzentrale gemeldet, dass an der Hubstrasse ein Bancomat brenne.
Diesen Mittwoch veranstalten die Polizeien der Kantone Genf, Neuenburg, Tessin, Wallis und Waadt in Zusammenarbeit mit der Schweizerischen Kriminalprävention (SKP) den 10. Präventionstag gegen Einbrüche. Diese Kampagne richtet sich an die lateinische Schweiz und soll die Bevölkerung für die Risiken von Einbrüchen sensibilisieren und sie über geeignete Präventionsmassnahmen informieren.
Am Mittwoch, den 30. Oktober 2024, findet der 10. Präventionstag gegen Wohnungseinbrüche statt. Diese Kampagne richtet sich an die lateinische Schweiz und zielt darauf ab, die Bevölkerung für die Risiken von Einbrüchen zu sensibilisieren und über geeignete Präventionsmassnahmen zu informieren.
Am 29.10.2024, um 23.30 Uhr, wurden ein 83-jähriger Mann im Tram bei der Haltestelle Zoo-Dorenbach und kurz darauf ein 68-jähriger Mann in der Holeestrasse Opfer eines Raubes.
Der mutmassliche Täter konnte festgenommen werden.
Am frühen Sonntagmorgen hat eine Polizeipatrouille in der Stadt Luzern beabsichtigt, ein Auto zur Kontrolle anzuhalten.
Der Lenker flüchtete mit massiv überhöhter Geschwindigkeit vor der Kontrolle und gefährdete andere Verkehrsteilnehmer auf seiner Flucht. Der Lenker sowie die zwei Mitfahrer konnten später festgenommen werden.
Mitten in der Nacht erreichte die Polizei die Meldung, dass Jugendliche einen Tresor aus einem Kiosk getragen hätten.
Im Verlauf der Fahndung wurden zwei Minderjährige durch den Polizeihund Malouk aufgespürt.
Vier mutmassliche Diebe wurden in Châtel-St-Denis festgenommen. Sie wurden vorläufig inhaftiert und stehen im Verdacht, Geldbörsen gestohlen und Ladendiebstähle begangen zu haben.
Die Ermittlungen dauern an.
Diesen Mittwoch organisieren die Polizeien der Kantone Genf, Neuenburg, Tessin, Waadt sowie die Kantonspolizei Wallis in Zusammenarbeit mit der Schweizerischen Kriminalprävention (SKP) den 10. Tag des Einbruchschutzes.
Diese westschweizer Kampagne zielt darauf ab, die Bevölkerung auf die Risiken von Einbrüchen zu sensibilisieren und sie über geeignete Präventionsmassnahmen zu informieren.
Am Dienstag hat ein Automobilist auf der Schanfiggerstrasse zu einem Überholmanöver eines Lastwagens angesetzt.
Aufgrund von Gegenverkehr musste er dieses abrupt beenden und stürzte einen Abhang hinunter.
Die Luzerner Polizei hat im Ortsteil Littau der Stadt Luzern zwei mutmassliche Drogendealer festgenommen.
Bei der Hausdurchsuchung konnten Bargeld und mutmassliche Betäubungsmittel sichergestellt werden.
Eine 40-jährige Frau ist am Dienstagabend, 29. Oktober 2024, von ihrem eigenen Auto überrollt und erheblich verletzt worden.
Ersten Erkenntnissen zufolge parkierte die Automobilistin ihr Fahrzeug kurz nach 19 Uhr an der Stöckenstrasse in Brunnen.
Im Verlauf des Dienstags, 29. Oktober 2024, kam es im Keller eines Mehrfamilienhauses an der Hauptstrasse in Niederurnen zu einem Einbruchdiebstahl.
Die unbekannte Täterschaft hatte freien Zugang in den Kellerbereich, wo sich ein Zigarettenautomat befindet.
Am Dienstagmittag (29. Oktober 2024, gegen 12:15 Uhr) ereignete sich auf der Kantonsstrasse in Eschenbach, im Gebiet Breitfeld, ein Auffahrunfall.
Eine Fahrerin kollidierte mit ihrem Auto mit dem Heck eines Lastwagens.
Am Dienstagnachmittag (29. Oktober 2024, um 16:15 Uhr) ereignete sich auf der Haldenstrasse ein Verkehrsunfall, bei dem der Fahrer eines Elektrorollers verletzt wurde.
Zuvor kam es zu einer seitlichen Kollision mit einem Lastwagen, wodurch der Elektrorollerfahrer stürzte und sich verletzte.
Am Sonntagabend kontrollierte eine Patrouille der Stadtpolizei Winterthur einen Jugendlichen auf einem Elektro-Motorrad.
Bei der Überprüfung des Fahrzeugs stellten die Polizist/innen eine technische Veränderung am Fahrzeug fest, die das Motorrad viel schneller fahren liess als erlaubt.
Als Monster, Geister oder Vampire verkleidete Kinder sind in den Quartieren unterwegs. Sie klingeln und fordern „Süsses oder Saures“:
Die Rede ist von Halloween in der Nacht vom 31. Oktober auf den 1. November 2024. Leider kam es in der Vergangenheit immer wieder durch unüberlegte Streiche zu Vandalismus und Sachbeschädigungen.
Am Wochenende fand in Poschiavo eine Übung der Feuerwehr statt.
Die Polizistinnen und Polizisten im Dienst nutzten diese Chance, das Team dieser Rettungsorganisation besser kennenzulernen.
Die Pflege-Institution Cura Unita Glarus liefert ab Januar 2024 die Mahlzeiten für das Gefängnis Glarus.
Sie ersetzt das Kantonsspital Glarus, das den Vertrag gekündigt hatte.
Kurz nach 02:00 Uhr erhielt die Kantonspolizei Obwalden die Meldung, wonach eine unbekannte Täterschaft in Alpnachstad, Kapellenmattli, beim Aufbrechen eines Autos beobachtet werden konnte.
Trotz der Flucht vom Tatort konnte der Täter schlussendlich durch die ausgerückten Polizeipatrouillen in Sarnen an der Brünigstrasse festgenommen werden.
Zwischen Kölliken und Gretzenbach hat sich am Dienstagabend, 29. Oktober 2024, ein Selbstunfall mit einem Auto ereignet.
Dabei ist der Fahrzeuglenker leicht verletzt worden.
Am Montagnachmittag, 28. Oktober 2024, kurz vor 13.15 Uhr, ereignete sich auf dem Postparkplatz in Birsfelden BL eine Kollision zwischen einem Lieferwagen und einer Fussgängerin.
Die Fussgängerin wurde schwer verletzt.
Am Montagnachmittag ist es in Kirchenthurnen zu einem Selbstunfall mit einem Motorrad gekommen.
Der Motorradlenker wurden dabei schwer verletzt und musste in ein Spital gebracht werden. Die Kantonspolizei Bern hat die Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen.
Gestern 29. Oktober 2024, gegen 02.00 Uhr, betrat ein unbekannter Täter das Gelände eines Bauernhofes an der Grenzgasse in Altdorf.
Kurze Zeit später verschaffte er sich mittels aufwuchtens einer Eingangstüre Zutritt zum sich dort befindlichen Hofladen. Es wurden mehrere Geldaufbewahrungsgegenstände aufgebrochen und Bargeld gestohlen.
Am Samstagmorgen (26.10.2024) hat die Kantonspolizei Zürich am Flughafen eine Bodypackerin verhaftet, welche Fingerlinge mit rund ein Kilogramm Kokain schmuggeln wollte.
Die Drogenkurierin kam von Sao Paulo nach Zürich und beabsichtigte weiter nach Island zu fliegen.
Vorgestern Montag, 28. Oktober 2024, um 14.30 Uhr, konnte ein aufmerksamer Bürger feststellen, wie eine Person Gegenstände aus seinem Fahrzeug entwendete.
Der Mann konnte diese Person zur Rede stellen, wobei die zuvor gestohlenen Gegenstände zurückgegeben wurden.
An einer Brücke, die die A9 zwischen Evionnaz und Collonges überspannt, werden Instandsetzungsarbeiten durchgeführt.
Zu diesem Zweck wird die A9 für eine Nacht pro Richtung gesperrt.
Am frühen Montagnachmittag haben sich auf der Nationalstrasse N28 von einem Anhänger zwei Räder gelöst.
Ein Rad kollidierte mit einem entgegenkommenden Auto.
Am Montagnachmittag (28.10.2024) fuhr eine 38-jährige E-Bikefahrerin auf der Haslenstrasse in Richtung Dorfzentrum Appenzell.
Zum gleichen Zeitpunkt fuhr ein 53-jähriger Autofahrer auf der Haslenstrasse in Richtung Haslen und beabsichtigte in die Industriestrasse abzubiegen.
Am Dienstag, 29. Oktober 2024, ca. 12.00 Uhr, wollte ein 30-jähriger Lieferwagenlenker ausgangs Schwanden nach links ins Wohn- und Industriequartier Wyden abbiegen und übersah dabei den 75-jähren Lenker eines Motorrades (Roller), welcher auf der Hauptstrasse Richtung Schwanden fuhr.
Es kam zur Kollision. Personen wurden keine verletzt, an beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden.
Am Dienstag, 29. Oktober 2024, ca. 11.30 Uhr, fuhr ein 31-jähriger Lieferwagenlenker auf der Hauptstrasse in Glarus vom Rathaus her Richtung Schwanden.
Beim Gemeindehausplatz bog er verbotenerweise (Linksabbiegeverbot) Richtung Netstal in die Burgstrasse ab.
Die Zentralbahn saniert auf der Strecke Meiringen–Innertkirchen die beiden Tunnels Kirchet und Cheisten.
Während der Bauarbeiten wird die Strecke Meiringen–Innertkirchen vom 4. November bis 14. Dezember 2024 gesperrt. Es verkehren Bahnersatzbusse.
Nach zwei Einbrüchen in Gastrobetriebe und einem Paketdiebstahl aus einem Auto konnten zwei Tatverdächtige festgenommen werden.
Bei ihnen handelt es sich um einen Jugendlichen sowie einen jungen Erwachsenen.
Vier mutmassliche Diebe wurden in Châtel-St-Denis gefasst. Sie wurden vorläufig festgenommen und wegen Portemonnaie-Diebstahls und Ladendiebstahls überführt.
Die Ermittlungen sind noch im Gange.
Doch während wir die goldene Jahreszeit geniessen, bleibt die Sicherheit im Fokus.
Ob beim Spaziergang oder unterwegs auf den Strassen, reflektierende Accessoires sind jetzt besonders wichtig.
Am Montag (28.10.2024), kurz nach 13:15 Uhr, ist es auf der Zürcherstrasse zu einer Auffahrkollision mit vier beteiligten Autos gekommen.
Eine 40-jährige Frau wurde dabei leicht verletzt und vom Rettungsdienst ins Spital gebracht. Ein 30-jähriger Mann wurde auch leicht verletzt. Es entstand Sachschaden von rund 50'000 Franken.
In der Schweiz haben dieses Jahr durchschnittlich 59 % der Velofahrenden einen Helm getragen. Das sind so viele wie noch nie, wie die neueste BFU-Erhebung zum Verhalten im Strassenverkehr zeigt.
Auch beim Autofahren erreicht die Gurtentragquote auf den Rücksitzen einen neuen Höchstwert: 92 % der Passagierinnen und Passagiere schnallen sich an. Weniger verbreitet sind das Fahren mit eingeschaltetem Licht auf langsamen E-Bikes und das Tragen von Leuchtwesten auf dem Velo und E-Bike.
Am Montagnachmittag, 28. Oktober 2024, ist es in Speicher zu einem Selbstunfall einer Personenwagenlenkerin gekommen.
Sie blieb unverletzt, es entstand jedoch hoher Sachschaden.
Am Montagnachmittag (28. Oktober 2024, kurz vor 15:45 Uhr) fuhr ein Motorradfahrer in Entlebuch von Finsterwald her in Richtung Glaubenberg.
Kurz nach der Liegenschaft Grundmoos geriet dieser aus noch ungeklärten Grünen rechts auf die Grasnarbe und kam zu Fall.
Ein Autofahrer fuhr am Montag (28. Oktober 2024, kurz nach 16:00 Uhr) auf der Autobahn A14 in Richtung Luzern.
Da der Verkehr im Tunnel Rathausen ins Stocken geriet bremste das Auto ab. Eine nachfolgende Autofahrerin realisierte dies aus noch ungeklärten Gründen zu spät.
Der Brand eines Oekonomiegebäudes vom 29. Dezember 2023 in Günsberg ist auf einen technischen Defekt zurückzuführen.
Dies haben Ermittlungen durch Spezialisten der Kantonspolizei Solothurn ergeben.
Am Montag (28.10.2024), zwischen 7 und 21 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft im Bereich Hirzliblick in ein Mehrfamilienhaus eingebrochen.
Sie verschaffte sich durch eine Terrassentüre gewaltsam Zugang ins Innere der Wohnung.
Am Montag (28.10.2024), kurz nach 23:15 Uhr, ist es in einer Wohnung an der Thalerstrasse zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Männern gekommen.
Dabei wurde einer der Beteiligten, ein 40-jähriger Schweizer, mit einem spitzen Gegenstand schwerstverletzt und vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Die St.Galler Regierung möchte im geplanten Interventionszentrum St.Margrethen des Bundes rund 50 Arbeitsplätze für die St.Galler Kantonspolizei unterbringen.
Dies würde es der Kantonspolizei ermöglichen, ihre Aufgaben in der Grenzregion des St.Galler Rheintals in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit wirkungsvoller auszugestalten und zu optimieren.
Nach Abschluss der umfangreichen Ermittlungen zum Tod einer Frau, die im Sommer 2023 leblos vor einem Wohnhaus in Lengnau aufgefunden worden war, hat die regionale Staatsanwaltschaft Berner Jura-Seeland einen 34-jährigen Beschuldigten wegen vorsätzlicher Tötung angeklagt.
Er befindet sich in Untersuchungshaft.
In der Nacht auf den 29. Oktober 2024 kam es in einem Einkaufszentrum in Sembrancher zu einem Diebstahl eines Bankomaten.
Der oder die Täter rissen das Gerät heraus und nahmen es mit. Im Anschluss ergriffen sie die Flucht.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.