Schweiz

Pensionierte der Kantonspolizei Schwyz treffen sich zum Herbstanlass

Am Donnerstag, 3. Oktober 2024, trafen sich rund 25 Pensionierte der Kantonspolizei Schwyz zu ihrem jährlichen Herbstanlass. In Feusisberg plauderten die ehemaligen Kameraden gemeinsam mit dem aktuellen Kommandanten Bruno Suter bei einem Mittagessen über ihre zahlreichen Einsätze wie Patrouillenfahrten, Präventionsmassnahmen, Observationen, erfolgreiche Festnahmen und die eine oder andere lustige Episode aus ihrem damaligen Polizeialltag zugunsten der Schwyzer Bevölkerung.

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Niederurnen GL: Lastwagenchauffeur (39) fährt auf Autobahn A3 rückwärts

Am Mittwoch, 02.10.2024, 15:32 Uhr, konnte in Niederurnen, auf der Autobahn A3, festgestellt werden, wie ein Lastwagenchauffeur auf dem Pannenstreifen anhält und bis zur Autobahnausfahrt retour fährt. Der 39-jährige Berufschauffeur überfuhr die dortige Speerfläche und gefährdete mehrmals nachfolgende Autolenker.

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Tochtergesellschaft von TCS Swiss Ambulance Rescue erhält Qualitätsprädikat

Die auf Krankentransporte spezialisierte TCS Ambulance Services AG, vormals Alpha Medic, ist mit dem Qualitätsprädikat „Anerkannter Patiententransport IVR“ ausgezeichnet worden. Es ist erst die zweite Organisation in diesem Bereich, die dieses Gütesiegel erhält. TCS Swiss Ambulance Rescue ist der grösste private Akteur im Notfall- und Krankentransport.

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A2 / A4 / Kantone UR / TI / SZ: Gotthard Passstrasse Ersatz Glatteisfrühwarnanlage

Die Glatteisfrühwarnanlage des Amts für Betrieb Nationalstrasse (AfBN) in der Zentralschweiz wurde Mitte der 1990er Jahre in Betrieb genommen. Die im Einsatz stehenden Systeme sind in die Jahre gekommen, einzelne Ersatzteile werden mittlerweile nicht mehr hergestellt, was Wartung und Unterhalt erschwert. Die Glatteisfrühwarnanlage soll deshalb bis im Sommer 2025 ersetzt werden.

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Stadt Schaffhausen SH: Lastwagenchauffeur (Pole, 42) in fahrunfähigem Zustand

Am Mittwochmorgen (02.10.2024) führten Mitarbeiter der Schaffhauser Polizei, im Auftrag des Bundesamtes für Strassen (ASTRA), Schwerverkehrskontrollen im Schwerverkehrskontrollzentrum (SVKZ) durch. Dabei wurde ein Lastwagenchauffeur angehalten, der in fahrunfähigem Zustand unterwegs war.

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Eggersriet SG: Frontalkollision zwischen zwei Autos – zwei Verletzte

Am Mittwoch (02.10.2024), kurz vor 22:30 Uhr, ist es auf der St.Gallerstrasse zu einem Unfall zwischen zwei Autos gekommen. Eine 21-jährige Frau und eine 32-jährige Frau wurden leicht verletzt. Der Rettungsdienst brachte sie ins Spital. An beiden Autos entstand Totalschaden.

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Bronschhofen SG: Brand von Abbruchliegenschaft – Zeugenaufruf

Am Mittwoch (02.10.2024), kurz vor 17:30 Uhr, ist an der Trungerstrasse eine Abbruchliegenschaft in Brand geraten. Die ausgerückte Feuerwehr konnte den Brand unter Kontrolle bringen. Es entstand Sachschaden im Wert von mehreren hunderttausend Franken. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.

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Kapo St.Gallen: Waffenübergabe und Inpflichtnahme

Am Mittwochnachmittag (02.10.2024) fanden mit der Waffenübergabe an 39 Aspirantinnen und Aspiranten sowie mit der Inpflichtnahme von 27 zukünftigen Mitarbeitenden gleich zwei freudige Anlässe bei der Kantonspolizei St.Gallen im Pfalzkeller statt. Ab dem Zeitpunkt der Übergabe der Dienstwaffe beginnen für die Aspirantinnen und Aspiranten zwei Jahre Berufsausbildung an der Polizeischule Ostschweiz.

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Murten / Freiburg FR: Murtenlauf 2024 - Sperrung der Kantonsstrasse

Am kommenden Sonntag findet die 90. Ausgabe des Murtenlaufs statt. Die Kantonsstrasse Murten-Freiburg wird für den Verkehr gesperrt sein, was Verkehrsbehinderungen nach sich ziehen wird. Die Polizei bittet die Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer, sich an die Signalisation zu halten.

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Flüelen UR: 70-Jähriger bei Motorkarren-Unfall verletzt - ins Spital geflogen

Gestern Dienstag, 1. Oktober 2024, um 16.00 Uhr, fuhr ein Mann mit seinem landwirtschaftlichen Motorkarren auf der Eggbergenstrasse in Richtung Eggberge hinauf. Gemäss ersten Aussagen musste der Mann mit einem talwärts fahrenden Fahrzeug kreuzen. Bei diesem Manöver fuhr der Motorkarren zu weit nach rechts, kam von der Fahrbahn ab und stürzte Folge dessen rund 25 Meter in ein Waldstück.

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Stadt Schaffhausen / Kreuzlingen SH: Einschleichdieb von Polizei festgenommen

In der Nacht von Freitag auf Samstag (27./28.09.2024) wurde in der Stadt Schaffhausen ein Einschleichediebstahl in ein Reiheneinfamilienhaus verübt, wobei diverses Deliktsgut entwendet worden ist. Dank umfassender Ermittlungen der Schaffhauser Polizei konnte der mutmassliche Täter bereits am Samstagnachmittag (28.09.2024) - in Zusammenarbeit mit der Kantonspolizei Thurgau - in Kreuzlingen TG festgenommen werden.

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Betrug: Phishing mittels Dankesgeschenks im Namen des TCS

Betrüger verschicken aktuell verschiedene Varianten von E-Mails im Namen des TCS, in welchen ein "Emergency Kit" bzw. "Notfallset" als Dankes-Geschenk angepriesen wird. Das Ziel hierbei ist jedoch nicht, den E-Mail Empfängern etwas Gutes zu tun, sondern an ihre persönlichen Informationen sowie Kreditkartendaten zu gelangen.

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TCS: Es ist falsch und veraltet, Strasse und Schiene gegeneinander auszuspielen

Leistungsfähige Strassen und Schienen sind ein grosses Plus unseres Landes. Wenn die Gegner des Ausbauschrittes nun einseitig die Strasseninfrastruktur verteufeln, stellen sie unsere Mobilität als Ganzes in Frage und ignorieren frühere Volksentscheide. Der TCS setzt sich für die Komplementarität der Verkehrsmittel und damit mit aller Kraft für ein Ja zum Ausbauschritt 2023 der Nationalstrassen am 24. November ein.

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Baustart im Bahnhof Lenzburg AG wegen Beschwerde noch offen

Die SBB muss die Hauptarbeiten zum Ausbau der Publikumsanlagen am Bahnhof Lenzburg verschieben. Der Baustart war zuvor für Anfang 2025 geplant. Grund für die Verzögerung ist eine Beschwerde einer Bauunternehmung gegen den Ausschluss aus dem laufenden Vergabeverfahren und der ausstehende Entscheid des Bundesverwaltungsgerichts.

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Wappen der Schweiz



Die Polizei in der Schweiz

In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.

Polizeihoheit der Kantone

Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.


In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. (Bildquelle: Philipp Ochsner)

Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz

Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.

Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.

Die Aufgaben von fedpol

Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:

  • gerichtspolizeiliche Aufgaben
  • sicherheitspolizeiliche Aufgaben
  • verwaltungspolizeiliche Aufgaben
  • koordinative Aufgaben

Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.

Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.

Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.

Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.

Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.


Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen. (Bildquelle: Polizei ZH)

Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei

Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:

  • weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
  • bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
  • europäische Zusammenarbeit über EUROPOL

Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.

Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone

Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.

Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.

Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.

Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps

Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.

Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.

Die kommunale Polizei in der Schweiz

Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.



Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz

In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.

Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.

Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.

Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.

Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei

Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.

Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.