Ein herzliches Willkommen unseren 11 Polizeischülerinnen und Polizeischülern des Lehrgangs 24-2.
Wir freuen uns, euch an Bord zu haben und wünschen viel Erfolg bei der zweijährigen Ausbildung zum Polizisten/zur Polizistin.
Indem sie mit einem Schachtdeckel die Glastüre einschlugen, drangen Einbrecher in der Nacht in Wohlen in ein Elektronikfachgeschäft ein.
Trotz Fahndung gelang der Täterschaft die Flucht. Auch in Laufenburg waren in der Nacht Einbrecher am Werk.
Dank einem Hinweis aus der Bevölkerung ist es der Kantonspolizei Solothurn in Grenchen gelungen, in der Nacht auf Samstag, 5. Oktober 2024, zwei mutmassliche Diebe anzuhalten.
Die beiden Nordafrikaner stehen in Verdacht, Diebstähle aus Autos begangen zu haben. Sie wurden vorläufig festgenommen.
Im Parkhaus La Cible im Norden der Stadt Sitten wurde am Donnerstagnachmittag ein Polizeiaufgebot eingesetzt, zudem waren Notarzt und andere Blaulichtorganisations-Angehörige vor Ort.
Eine Erklärung seitens der Kantonspolizei Wallis wurde erst nicht abgegeben.
Beim Regionalverkehr Bern-Solothurn (RBS) ist es in dieser Woche auf dem Streckenabschnitt zwischen Bern und Worblaufen (Linie S7, S8 und RE5) zu ungeplanten Unterbrüchen mit grossen Folgen für die Fahrgäste gekommen.
Nach einer kurzen Normalisierung heute Freitagvormittag sind erneut technische Probleme aufgetreten, zwischen Bern und Worblaufen fahren wiederum Ersatzbusse. Die technischen Störungen stehen im Zusammenhang mit geplanten Nachtarbeiten am Stellwerk im Bahnhof Bern, welche am letzten Wochenende durchgeführt wurden.
Krawalle vom 27. Juli 2024 vor dem Spiel FC Sion - FC Lausanne-Sport in der Umgebung des Stadions Tourbillon, zwei Mitglieder einer Gruppe von Ultras aus Sitten verhaftet.
Am 27. Juli 2024, in der Vorspielphase, verliess eine Gruppe von Sittener Ultras in der Nähe des Stadions Tourbillon den üblichen Weg zum Stadion, um sich mit den Fans des FC Lausanne-Sports zu prügeln.
Am Freitag (04.10.2024), um 21:30 Uhr, ist es auf der St.Gallerstrasse zu einem Unfall zwischen einem Lastwagen mit Anhänger und einem Auto gekommen.
Durch den Unfall wurde glücklicherweise niemand verletzt, jedoch entstand hoher Sachschaden.
Am Freitag (04.10.2024), um 19:30 Uhr, hat sich auf der Bahnhofstrasse eine Kollision zwischen einem Auto und einem Fahrrad ereignet.
Dabei verletzte sich der Fahrradfahrer leicht. Er konnte selbständig einen Arzt aufsuchen.
Bei einem Überholmanöver auf schmaler Strasse verlor ein Automobilist die Herrschaft über seinen Wagen und landete im Wald.
Er wurde zur Kontrolle ins Spital gebracht. Am Auto entstand Totalschaden.
Von Montag, 14. Oktober 2024, bis Ende November 2024 beginnt der Neubau eines 1.5 Meter breiten Trottoirs entlang der Altnauerstrasse in Güttingen.
Die genannten Bauarbeiten erfordern eine trockene und stabile Witterung.
Am nächsten Montag, 07.10.2024, beginnt die Niederjagd und endet am 30.11.2024.
Während dieser Zeit werden viele Jäger/-innen mit ihren Waffen und ihren Jagdhunden in unseren Wäldern unterwegs sein. Sie bejagen vorwiegend Rehwild, Dachse und Füchse.
Am Dienstag, 1. Oktober 2024, kurz vor 16.00 Uhr, wurde einer Frau an der Bahnhofstrasse in Arlesheim BL die Handtasche entrissen.
Die unbekannte Täterschaft flüchtete in Richtung Dornach Dorf. Die Polizei sucht Zeugen.
Denken Sie daran: Lassen Sie keine Wertgegenstände im Auto zurück.
Mit Sicherheit gut beraten – besonders, wenn es um Ihre Wertsachen im Fahrzeug geht.
Am Freitagabend, 4. Oktober 2024, wurde an der Tösstalstrasse ein Junge von einem Lieferwagen angefahren und verletzt. Der genaue Unfallhergang ist noch nicht klar.
Die Polizei sucht Zeuginnen und Zeugen.
Ein alkoholisierter Autolenker ist von der Strasse abgekommen und im Wiesland steckengeblieben.
Er konnte das Auto selbstständig verlassen und blieb unverletzt.
Mit Zug gemeinsam vorwärts: Gestalten Sie den Kanton Zug zusammen mit uns. Finden Sie hier Ihren neuen Job.
Suchst du eine vielseitige, anspruchsvolle und interessante Tätigkeit?
Hast du Lust auf ein breites und spannendes Aufgabenfeld mit grossem Gestaltungsfreiraum?
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Gestern Nachmittag um 15:00 Uhr wurde oberhalb der Galerie Axenfluh ein Felspaket gesprengt.
Die Detonation erfolgte wie geplant und der Grossteil des gelösten Gesteins fiel in den darunter liegenden Spinnenlochsammler oder über diesen hinaus in den Urnersee.
Mit dem Projekt Dorfbach/Gottesgraben soll Wettingen besser vor Hochwasser geschützt werden; die Gesamtprojektkosten betragen rund 28,7 Millionen Franken.
Die Bevölkerung von Wettingen hat dem Gemeindeanteil bereits zugestimmt. Der Kantonsanteil am Projekt beläuft sich auf rund 6,1 Millionen Franken und muss vom Grossen Rat beschlossen werden. Von heute Freitag, 4. Oktober 2024, bis am 17. Januar 2024 läuft die öffentliche Anhörung zum entsprechenden Verpflichtungskredit.
Aufmerksamen Beobachterinnen und Beobachtern ist sehr wahrscheinlich aufgefallen, dass es zum Teil deutlich mehr regnete als die Radarbilder suggerierten.
Das war insbesondere im Berner Oberland der Fall. Woran lag das?
Von Donnerstag, 10. Oktober bis Sonntag, 20. Oktober 2024 finden in St.Gallen der Herbstjahrmarkt und die OLMA statt.
Etwas mehr als 200 Marktstände werden am diesjährigen Jahrmarkt aufgestellt. Zudem sind 39 Schaustellungen auf dem Gelände anwesend.
Am Donnerstag (03.10.2024), kurz vor 06:30 Uhr, ist ein Lieferwagen in einer Firmenhalle an der Gehrenmoosstrasse in Brand geraten.
Die ausgerückte Feuerwehr konnte den Brand rasch unter Kontrolle bringen. Es entstand Sachschaden im Wert von rund hunderttausend Franken.
Am Freitagvormittag hat die Polizei in Schongau einen stark alkoholisierten Lieferwagenfahrer gestoppt.
Der Führerausweis wurde dem Schweizer abgenommen. Er wurde bei der Staatsanwaltschaft angezeigt.
Bitte passt auf euch auf und bleibt verantwortungsvoll im Strassenverkehr.
Dazu gehört auch, sich nicht vom Handy oder anderen Dingen ablenken zu lassen.
Telefonbetrüger sind derzeit wieder aktiv. Am Dienstagmittag, 1. Oktober 2024, sowie am Donnerstagmorgen, 3. Oktober 2024, nahm die Stadtpolizei Zürich mehrere mutmassliche Betrüger fest.
Diese hatten Rentnerinnen mit einer Lügengeschichte unter Druck gesetzt und mehrere tausend Franken von ihnen verlangt.
Nach einem Angriff auf ein Ehepaar haben Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau am Donnerstag in Frauenfeld zwei Tatverdächtige festgenommen.
Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau kam es nach 17 Uhr im Zug von Weinfelden in Richtung Frauenfeld zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei jungen Männern und einem Ehepaar.
Am Freitag, 04.10.2024, ca. 07.30h, ereignete sich auf der Autobahn A3 in Fahrtrichtung Sargans, kurz nach dem Reichenburger Kreuz, ein Verkehrsunfall mit einem Sattelschlepper.
Der 27-jährige Berufschauffeur kam aus bisher unbekannten Gründen von der Autobahn ab, durchbrach auf etwa 50 Metern den Wildzaun und kam im Wiesland zu stehen.
Am Donnerstagabend, 3. Oktober 2024, nahm die Stadtpolizei Zürich einen Mann fest und stellte Kokain sowie Bargeld sicher.
Kurz nach 20 Uhr kontrollierten Fahnder der Stadtpolizei Zürich einen Mann im Kreis 1.
In der Nacht vom Donnerstag auf Freitag, 3./4. Oktober 2024, fand eine gemeinsame Kontrolle im Rahmen einer koordinierten Aktion statt.
Dabei wurden beim Rastplatz Amsteg Verkehrskontrollen durchgeführt und zahlreiche Personen und Fahrzeuge kontrolliert.
Am späten Donnerstagabend ist im San Bernardino Tunnel ein Raser vom Radargerät erfasst worden.
Eine Patrouille der Kantonspolizei Graubünden stoppte das Fahrzeug in Bonaduz.
An einer Medienkonferenz in Flüelen hat das Bundesamt für Strassen ASTRA heute Vormittag den Termin für die Sicherheitssprengung eines Felspakets oberhalb der Galerie Axenfluh bekannt gegeben.
Die Sprengung wird morgen Freitag, 4. Oktober 2024 um 15.00 Uhr stattfinden. Für die Medien ist ein Treffpunkt mit Blick auf die Sprengung organisiert.
Am Donnerstag (03.10.2024), kurz nach 03:30 Uhr, ist eine zunächst unbekannte Täterschaft in eine Kunstgalerie an der Kirchgasse eingebrochen.
Die Kantonspolizei St.Gallen und die Stadtpolizei St.Gallen konnten die mutmasslichen Täter, eine 27-jährige und eine 24-jährige Tschechin sowie ein 37-jähriger und ein 39-jähriger Tscheche, kurze Zeit später festnehmen. Sie werden bei der Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen zur Anzeige gebracht.
Am Donnerstag (03.10.2024), kurz nach 20:40 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Einfamilienhaus an der Schönbüelstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich gewaltsam Zugang durch eine Balkontür ins Innere des Hauses.
Am Donnerstag hat ein Fahrzeuglenker auf der Autobahn A13 in Trimmis seine Ladung verloren.
Eine nachfolgende Automobilistin kollidierte mit dem Ladungsteil auf der Fahrbahn.
Im Februar dieses Jahres kam es an der Argovia Tankstelle in Nussbaumen zu einem Raubüberfall.
Zur Ergreifung der unbekannten Täterschaft hatte die Staatsanwaltschaft die Öffentlichkeitsfahndung angeordnet.
Wir sind während dem ganzen Fest mit zusätzlichen Fusspatrouillen unterwegs für Ihre Sicherheit.
Bei unmittelbaren Notfällen erreichen Sie uns rund um die Uhr über die Notrufnummer 117.
In Hochdorf ist es in der Nacht auf Donnerstag zu diversen Sachbeschädigungen gekommen.
Eine unbekannte Person beschädigte unter anderem mehrere Fahrzeuge und Zapfsäulen einer Tankstelle. Die Luzerner Polizei sucht Zeugen.
Taucht ein in unsere neue Mini-Serie „Ein Blick in den Streifenwagen“.
In den kommenden Wochen geben wir euch Einblicke in die Ausrüstung und Technik, die unsere Polizist/innen täglich nutzen.
Ende September führten wir für alle unsere Bootsführer/innen einen Weiterbildungstag durch.
Neben theoretischem Wissen wurden auch Revierkenntnisse und praktische Fahrmanöver aufgefrischt.
Der Alpsommer verlief betreffend Schäden an Nutztieren im Vergleich zu den letzten Jahren glimpflich ab.
Es wurden insgesamt vier Nutztiere von Wölfen gerissen. Die geringe Anzahl an Rissen ist neben konsequent umgesetzten Herdenschutzmassnahmen auch auf die letztjährigen Regulierungsmassnahmen und die Abwanderung des Schiltrudels zurückzuführen.
Vorgestern kurz nach 14 Uhr kam es in Sarnen, Enetriederstrasse, zu einem Verkehrsunfall.
Eine 83-jährige Autolenkerin kollidierte mit der Mittelinsel des Kreisverkehrs vor dem Polizeigebäude.
Am Sonntag, den 3. November 2024 ereignete sich in Siders ein Tötungsdelikt.
Das Drama ereignete sich innerhalb eines familiären Umfelds. Ein Mann verlor dabei sein Leben.
Am Sonntagabend (03.11.2024) hat sich auf der A4 in Schaffhausen (Herblingen) eine Frontalkollision zwischen zwei Autos ereignet.
Verletzt wurde niemand.
Die Staatsanwaltschaft I des Kantons Zürich hat am 30. September 2024 beim Bezirksgericht Hinwil Anklage gegen einen Mann wegen mehrfacher qualifizierter Vergewaltigung und weiterer Delikte erhoben.
Ihm wird vorgeworfen, am 21. August 2022 und am 26. Februar 2023 zwei Sexualdelikte begangen zu haben.
Der Ausbildungs- und Trainingsbetrieb mit der F/A-18-Flotte der Armee wurde heute Donnerstag nach einer erneuten Unregelmässigkeit in Zusammenhang mit der Sauerstoffzufuhr präventiv eingeschränkt.
Davon betroffen ist nur der Militärflugplatz Payerne. Wider Erwarten waren die Anfang Woche vorgenommenen Anpassungen bei der Ausrüstung der Besatzungen nicht ausreichend. Der Luftpolizeidienst und die Einsatzbereitschaft bleiben sichergestellt.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.