Am Montag, 30. September 2024, ist in Trogen bei Montagearbeiten im Technikraum des Schulhauses ein Elektrobrand ausgebrochen.
Ein Techniker musste zur Kontrolle ins Spital. Der Technikraum erlitt Rauchschaden. Es entstand hoher Sachschaden.
Spektakuläre Rennen, atemberaubende Kulissen und sportliche Höchstleistungen haben hunderttausende Fans begeistert.
Einen traurigen Schatten auf die Rad-WM wirft der tragische Tod der jungen Schweizer Radrennfahrerin Muriel Furrer.
Dieses Bild ist wahrhaft historisch, es zeigt die erste Hundeführergruppe der Kantonspolizei Thurgau Anfang der 1930er Jahre.
Vorher war man den vierbeinigen Polizisten gegenüber offenbar skeptisch eingestellt, seit 1873 war den Landjägern das Mitnehmen von Hunden zu dienstlichen Verrichtungen sogar explizit verboten.
Am 19. August 2024 gingen im Kanton Zürich rund 31 000 Kinder zum ersten Mal in den Kindergarten oder in die Schule.
Für Kinder stellt der Schulweg jedes Jahr eine grosse Herausforderung dar. Die Zürcher Polizeikorps unterstützten die Verkehrssicherheitskampagne „Stoppen für Schulkinder“ mit diversen Aktionen tatkräftig.
Am Sonntag, 29.09.2024, gegen 22:30h, wurde in das Magazin auf der Baustelle des Kerenzerbergtunnel an der Autobahn A3, eingebrochen.
Die unbekannte Täterschaft kletterte über die Sichtschutzwand und verschaffte sich durch gewaltsames Aufwuchten der Blechwand Zugang zum Werkstattmagazin.
Heute Nacht flüchtete ein Motorradfahrer vor einer Polizeikontrolle. Er wird anschliessend in Courtepin festgenommen.
Bei der Durchsuchung seiner Wohung in Courtepin wurden mehrere selbstgebaute Brandsätze gefunden.
Auf der Artherstrasse ist es zu einer Kollision zwischen einem Lastwagen und einem Auto gekommen. Der Lenker des Personenwagens erlitt dabei tödliche Verletzungen.
Die Artherstrasse musste für mehrere Stunden gesperrt werden.
Am frühen Montagmorgen verunfallte ein Betonmischer in Kaisten auf der Unterdorfstrasse.
Verletzt wurde niemand. Die Strasse blieb während mehrerer Stunden gesperrt.
Seit Mitte September verzeichnet die Kantonspolizei Bern erneut eine Zunahme von Fällen von betrügerischen Telefonanrufen von falschen Polizisten.
In einem Fall wurde der Täterschaft Geld übergeben, in einem anderen Fall wurde ein mutmasslicher Kurier angehalten. Die Polizei ruft erneut zur Vorsicht auf und gibt Verhaltenstipps.
In Oensingen ist am Montagmorgen, 30. September 2024, ein Mann in einer Garage überfallen und beraubt worden.
Die unbekannte Täterschaft ist mit einem silbernen VW Golf geflüchtet. Die Polizei und die Staatsanwaltschaft haben Ermittlungen aufgenommen und suchen in diesem Zusammenhang Zeugen.
Am Samstag (27.07.2024), kurz vor 13:04 Uhr, hat ein bislang unbekannter Mann ein Geschäft an der St.Gallerstrasse ausgeraubt.
Er forderte von einem Mitarbeiter die Herausgabe von Bargeld und bedrohte ihn mit einem Messer.
Die Staatsanwaltschaft Zürich - Sihl hat in Strafuntersuchungen gegen Exponenten der Gruppierung „Junge Tat“ sechs Strafbefehle erlassen.
Diese erfolgten im Zusammenhang mit Störaktionen im Zürcher Tanzhaus und während einem Pride-Gottesdienst.
Am Samstagmorgen (28. September 2024, kurz vor 08:00 Uhr) verletzte sich ein 16-jähriger Motorradfahrer bei einem Selbstunfall auf der Zugerstrasse schwer.
Er wurde vom Rettungsdienst 144 in das Spital gebracht.
Am Samstagmorgen, (28. September 2024, kurz nach 08:00 Uhr) kam es auf der Mettmenstrasse in Schongau zu einer Frontalkollision zwischen zwei Autos.
Eine Lenkerin geriet auf die Gegenfahrbahn und prallte frontal in ein entgegenkommendes Fahrzeug.
Am Samstagabend (28. September 2024, gegen 19:30 Uhr) verlor ein 68-jähriger Autofahrer auf der Rohrmattstrasse bei der Einmündung Nagelhüsli die Kontrolle über sein Fahrzeug.
Er touchierte einen Strommast und fuhr mit dem Auto über eine Böschung in einen Bach.
Am frühen Sonntagmorgen (29. September 2024, kurz nach 04:00 Uhr) verunglückte eine alkoholisierte, 20-jährige Velofahrerin (0,86 mg/l Atemalkohol) auf dem Xylophonweg.
Sie stürzte und wurde mit Verletzungen vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Am Sonntagmorgen (29. September 2024, nach 10:30 Uhr) stürzte ein Motorradfahrer auf der Kleinwangenstrasse im Ortsteil Lieli, nachdem er in einer Kurve die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor.
Der 16-jährige Fahrer zog sich erhebliche Verletzungen zu und wurde vom Rettungsdienst ins Spital transportiert.
Am Sonntagnachmittag (29. September 2024, kurz vor 14:30 Uhr) kam es auf der Dorfstrasse in Winikon zu einer Kollision zwischen einem Auto und einer Velofahrerin.
Die 45-jährige Frau wurde dabei verletzt und mit einem Rettungshelikopter ins Spital gebracht.
Im Zeitraum zwischen Freitag, 27.09.2024, 17:30 Uhr, und Sonntag, 29.09.2024, 15:45 Uhr, verübte eine unbekannte Täterschaft einen Einbruchdiebstahl in einem Behörden- und Gewerbehaus (Betreibungsamt) an der Zwinglistrasse 8 in Glarus.
Die Täterschaft brach im genannten Zeitraum die Haupteingangstüre des Gebäudes auf und verschaffte sich Zutritt zu einem Nebenraum, in welchem sich ein Tresor befand.
Am Freitag, 27. September 2024, sind eine Polizistin und zwei Polizisten durch Regierungsrätin Katrin Alder vereidigt und ins Korps der Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden aufgenommen worden.
Die Polizistin und die zwei Polizisten haben nach der einjährigen Grundausbildung an der Polizeischule Ostschweiz in Amriswil und dem anschliessenden Praxisjahr bei der Kantonspolizei AR, als Polizistin und Polizist in Ausbildung, die anspruchsvolle, eidgenössische Berufsprüfung erfolgreich abgeschlossen.
In der Zeit zwischen Samstagmittag und Sonntagabend (29.09.2024) ist eine unbekannte Täterschaft in ein Firmengebäude an der Burgauerstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich gewaltsam Zugang zum Innern des Gebäudes.
Am Sonntag (29.09.2024), kurz nach 21:30 Uhr, ist es auf der Weststrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Roller gekommen.
Der 32-jährige Rollerfahrer wurde leicht verletzt und zur Kontrolle ins Spital gebracht. Der 43-jährige Autofahrer war alkoholisiert. Es entstand Sachschaden.
Am Sonntag (29.09.2024), kurz vor 24:00 Uhr, ist es auf der Autobahn A1, Höhe Rosenberg, zu einem Selbstunfall eines Autos gekommen.
Der 34-jährige Fahrer wurde leicht verletzt und vom Rettungswagen ins Spital gebracht. Es entstand Sachschaden.
Am Montag (30.09.2024), kurz vor 1 Uhr, ist es auf der Langäulistrasse zu einem Selbstunfall eines Autos gekommen.
Der 38-jähriger Fahrer prallte mit seinem Auto in alkoholisiertem Zustand gegen einen Kandelaber. Es entstand Sachschaden.
Sicher und bequem: Debit- und Kreditkarten sind beliebte Zahlungsmittel, doch auch das Risiko von Betrug lauert.
Viele Fälle beginnen mit Phishing-Angriffen, bei denen Betrüger/innen versuchen, sensible Informationen zu ergaunern.
Mit dem heutigen Tag des Einbruchschutzes startet auch im Kanton Solothurn erneut die Präventionskampagne „Bei Verdacht Tel. 117 – Gemeinsam gegen Einbruch“.
Die Polizei bittet damit die Bevölkerung, verdächtige Beobachtungen umgehend zu melden.
Letzten Freitag, 27. September 2024, kurz nach 14.15 Uhr, wurde die Kantonspolizei Uri informiert, dass eine Frau mit einem Messer in der Hand im Raum Altdorf unterwegs sei.
Die umgehend ausgerückten Patrouillen konnten nach kurzer Fahndung eine 45-jährige Frau in der Nähe des Polizeipostens stellen und verhaften; ein Messer konnte sichergestellt werden. Es wurde niemand verletzt.
Seit Mittwoch, 14. August 2024, etwa um 14.00 Uhr, wird Mehdi Gorbani, geb. 9. April 2004, wohnhaft in Erstfeld, vermisst.
Gemäss den derzeitigen Erkenntnissen hat sich der Vermisste zuletzt in Erstfeld aufgehalten. Seitdem gibt es keine Hinweise über die Gründe seines Verschwindens oder wo sich der Vermisste aufhalten könnte.
In Aarwangen werden auf dem Kantonsstrassenabschnitt Industriestrasse bis Kreisel Bahnhof Unterhaltsarbeiten an den Entwässerungsschächten ausgeführt.
Die Arbeiten dauern von Montag, 7. Oktober, bis Freitag, 25. Oktober 2024, jeweils von 19.00 Uhr bis 05.00 Uhr.
Von Donnerstag, 3. Oktober, 19.00 Uhr, bis Freitag, 4. Oktober 2024, 05.30 Uhr, wird auf der Kantonsstrasse Frutigen–Adelboden der Linterfluhtunnel gereinigt.
Zudem werden die Betriebs- und Sicherheitseinrichtungen kontrolliert.
Die Bushaltestelle Unterzollikofen (Richtung Münchenbuchsee) in Zollikofen wird hindernisfrei ausgebaut.
Während der Bauarbeiten vom 7. Oktober bis 1. November 2024 erfolgt auf der Kantonsstrasse eine örtliche Spurverschwenkung, und der Verkehr wird zeitweise von Hand geregelt.
Das Tiefbauamt des Kantons Bern saniert die Pillonstrasse in Gsteig. Die Sanierungsarbeiten betreffen den circa 2600 Meter langen Abschnitt von der Kantonsgrenze (Brücke) bis und mit Sulzgrabenbrücke.
Die Arbeiten werden von Montag, 7. Oktober, bis Freitag, 11. Oktober 2024, jeweils von 18.00 Uhr bis 06.00 Uhr, ausgeführt.
Auf der Gsteigstrasse in Grund bei Gstaad wird auf dem Abschnitt Grundbrücke bis Klösterli der Belag erneuert – sowohl derjenige der Fahrbahn als auch derjenige des Gehwegs.
Zudem werden teilweise die Randabschlüsse und Schachtabdeckungen erneuert.
Auf der Krattigstrasse in Spiez wird auf der Teilstrecke ab BLS-Werkstätte bis und mit Autobahnbrücke A8 ein neuer Belag eingebaut.
Die Arbeiten erfolgen am Samstag, 4. Oktober, ab 19.00 Uhr, bis Samstag, 5. Oktober 2024, 06.00 Uhr.
Ein Motorradfahrer hat sich am Sonntagabend (29.09.2024) in Steg im Tösstal bei einem Selbstunfall schwere Verletzungen zugezogen.
Kurz nach 17.30 Uhr fuhr ein 17-Jähriger mit seinem Motorrad auf der Hulfteggstrasse talwärts Richtung Steg. Ausgangs einer Rechtskurve geriet er aus noch ungeklärten Gründen nach links auf die Gegenfahrbahn und streifte dort die Leitplanke. Wenige Meter später stürzte er und zog sich schwere Verletzungen zu.
Bei einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen wurde am Samstagabend ein Mann in Frauenfeld mittelschwer verletzt.
Der Rettungsdienst brachte ihn ins Spital.
Heute Vormittag herrschte im Mittelland und zum Teil auch in den nördlichen Alpentälern Hochnebel.
Es ist dies ein untrügliches Zeichen, dass der Sommer vorbei ist und wir uns schon tief im Herbst befinden. Da der Hochnebel im Herbst und Winter im Mittelland ein häufiger Gast ist, gehen wir heute auf dieses spannende Wetterphänomen ein.
Vergangenes Wochenende fand in Chur die 27. Schlagerparade statt, welche aus Sicht der Stadtpolizei Chur im friedlichen Rahmen verlaufen ist.
Ausserhalb dieser Veranstaltung wurden diverse Verkehrsteilnehmer wegen Widerhandlungen gegen das Strassenverkehrsgesetz zur Anzeige gebracht. Dabei kam es zu Führerausweis abnahmen.
Wir durften auch dieses Jahr unter anderem an Blaulichttagen, Messen etc. mit dabei sein und div. Besuchern näher bringen was unsere Tätigkeiten sind.
Wir freuen uns bereits schon jetzt auf das neue Jahr, in welchem wir ebenfalls wieder in der ganzen Schweiz für Euch unterwegs sein werden. Sobald unser Terminkalender steht, findet ihr diesen auf unserer Homepage.
Am Freitag (27.09.2024), gegen 01:30 Uhr, ist es am Giessenweg Ost zu einer Kollision zwischen einer Fussgängerin und einem unbekannten Fahrradfahrer gekommen.
Die 29-jährige Fussgängerin sowie der unbekannte Fahrradfahrer stürzten beide zu Boden. Die 29-Jährige verletzte sich dabei unbestimmt und suchte nachträglich einen Arzt auf.
Am Montag (30.09.2024) ist Nationaler Tag des Einbruchschutzes. Die Kantonspolizei St.Gallen macht mit einem Video auf Social Media und einem Augenzwinkern auf die Wichtigkeit der Mithilfe aus der Bevölkerung bei der Einbruchsprävention aufmerksam.
Es kennen sie wohl alle. Die drei Affen, die auch in der Emoji-Palette des Smartphones nicht fehlen. Einer hält sich die Augen zu, der Zweite hält sich die Ohren zu und der Dritte den Mund.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.