Schweiz

Die Kantonspolizei Graubünden ist am Nationalen Tag des Einbruchschutzes aktiv

Am Montag, 30. September 2024 spricht die Schweiz über Einbruchschutz. Die Kantonspolizei Graubünden informiert die Bevölkerung in Samedan, Porta Samedan und im Coop Bellevue in St. Moritz. Dieser spezielle Präventions-Tag wurde national seit 2015, jeweils am ersten Montag nach dem Wechsel von der Sommer- auf die Winterzeit, durchgeführt.

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Münchenstein BL: Frontalkollision zwischen zwei Personenwagen – drei Personen verletzt

Am Samstagnachmittag, 28. September 2024, kurz nach 17:15 Uhr, ereignete sich auf der Bruderholzstrasse in Münchenstein BL eine Frontalkollision zwischen zwei Personenwagen. Drei Personen wurden dabei leicht verletzt. An den beteiligten Personenwagen entstand Totalschaden.

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Jonschwil SG: Frontalkollision zwischen zwei Autos – Autofahrerin (31) alkoholisiert

Am Samstag (28.09.2024), gegen 17:10 Uhr, hat sich auf der Jonschwilerstrasse eine Frontalkollision ereignet. Eine 31-jährige Autofahrerin war alkoholisiert unterwegs. Eine 47-jährige Autofahrerin verletzte sich leicht, sich suchte selbstständig einen Arzt auf. Es entstand Sachschaden im Wert von rund 40'000 Franken.

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Neuhausen am Rheinfall SH: Zeugenaufruf nach Verkehrsdelikt

Am Freitagnachmittag, 27.09.2024, um 14:30 Uhr ereignete sich auf der Mühlenstrasse in Neuhausen am Rheinfall ein Verkehrsunfall zwischen einem Motorrad und einem Personenwagen. Der beteiligte Motorradlenker und sein Begleiter ergriffen zu Fuss die Flucht. Die Schaffhauser Polizei bittet die Bevölkerung um sachdienliche Hinweise.

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Aeugst am Albis ZH: Heftiger Selbstunfall mit Personenwagen fordert zwei Verletzte

Bei einem Selbstunfall in Aeugst am Albis sind am Samstagabend (28.09.2024) der Lenker schwer und seine Beifahrerin leicht verletzt worden. Kurz nach 20.30 Uhr fuhr ein 19-jähriger Personenwagenlenker auf der Jonentalstrasse von Rifferswil in Richtung Affoltern am Albis.

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Schüpfheim LU: Polizei sorgt für Sicherheit und Ordnung bei der Entlebucher Alpabfahrt 2024

Schüpfheim lebt Tradition bei der Entlebucher Alpabfahrt. Heute war es wieder soweit. Tausende Personen begrüssten die Älplerfamilien und das prächtig geschmückte Vieh die durch Schüpfheim zogen. Auch wir waren vor Ort und nahmen unsere Aufgaben für Sicherheit und Ordnung wahr. Es war uns eine Freude diese Tradition zu begleiten.

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Stadt Frauenfeld: 22 Polizistinnen & Polizisten vereidigt

Die 22 Absolventinnen und Absolventen des Lehrgangs 22/24 sind am Freitag in einer feierlichen Zeremonie in Frauenfeld offiziell in die Kantonspolizei Thurgau aufgenommen worden. Sechs Frauen und sechzehn Männer haben erfolgreich ihre zweijährige Ausbildung an der Polizeischule Ostschweiz in Amriswil mit eidgenössischem Fachausweis abgeschlossen und wurden von Regierungsrätin Sonja Wiesmann Schätzle, Vorsteherin des Departements für Justiz und Sicherheit, vereidigt. Es ist die erste Brevetierung für Wiesmann Schätzle, die betonte, wie stolz sie auf die neuen Mitglieder des Polizeikorps ist. "Ein grosser Tag für uns alle, und mich freut es ausserordentlich, dass wir heute gut ausgebildete und hochmotivierte Polizistinnen und Polizisten brevetieren können.“

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Mels SG / A3: Herrschaft über Auto verloren

Am Freitag (27.09.2024), kurz vor 22:10 Uhr, ist es in der Autobahnausfahrt zu einem Selbstunfall eines Autos gekommen. Der 31-jährige Fahrer war in fahrunfähigem Zustand unterwegs. Dem polnischen Staatsangehörigen wurde der Führerausweis für die Schweiz aberkannt. Sein Auto wurde total beschädigt.

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Flawil SG: Selbstunfall mit Auto – alkoholisiert

Am Samstag (28.09.2024), um 00:15 Uhr, ist es auf der Magdenauerstrasse zu einem Selbstunfall eines Autos gekommen. Eine bei der 19-jährigen Autofahrerin durchgeführte Atemalkoholmessung ergab einen positiven Wert. Sowohl die Fahrerin wie auch ihre Beifahrerin wurden leicht verletzt. Das Auto wurde total beschädigt.

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Au SG: Schwerpunktkontrolle an der Grenze

Am Donnerstag, dem 18. September 2024, hat das Amt für Verbraucherschutz und Veterinärwesen St.Gallen AVSV im Rahmen einer Schwerpunktkontrolle am Grenzübergang Au SG erneut Pferdetransporte kontrolliert. Dies erfolgte wieder in enger Zusammenarbeit mit Mitarbeitenden des Bundesamts für Zoll und Grenzsicherheit, der Einheit 3 Zoll St.Gallen / Fürstentum Liechtenstein.

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Rorschach SG: 20 neue Polizeiangehörige ins Korps der Kapo St.Gallen aufgenommen

Am Freitagnachmittag (27.09.2024) sind vom Vorsteher des Sicherheits- und Justizdepartements des Kantons St.Gallen, Regierungsrat Christof Hartmann, 9 Polizistinnen und 11 Polizisten in Ausbildung (PiA) in einer feierlichen Brevetierung zu Polizistinnen und Polizisten der Kantonspolizei St.Gallen befördert worden. Nach einer zweijährigen Ausbildung haben die neuen Polizistinnen und Polizisten die Berufsprüfung zur Polizistin oder zum Polizisten mit eidgenössischem Fachausweis erfolgreich abgelegt.

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Henau SG / Autobahn A1: Auffahrkollision zwischen zwei Autos – eine Person verletzt

Am Freitag (27.09.2024), kurz vor 10:30 Uhr, ist es auf der Autobahn A1 zu einer Auffahrkollision zwischen zwei Autos gekommen. Eine 71-jährige Frau wurde leicht verletzt und vom Rettungsdienst ins Spital gebracht. An beiden Autos entstand Totalschaden.

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VBSF-Fachtagung 2025 - Brandschutz trifft Arbeitssicherheit

Am 20. März 2025 findet im KKL Luzern ein hochkarätiger Branchentreff statt: Während der VBSF-Fachtagung 2025 kommen Brandschutzfachleute und Arbeitssicherheits-Verantwortliche zusammen. Die Fachtagung wird in zwei parallele Thementracks gegliedert, mit insgesamt zehn Vorträgen, zwei Workshops und einer begleitenden Ausstellung.

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Schocherswil TG: Kollision zwischen zwei Autos und Lieferwagen – fünf Personen verletzt

Bei einer Kollision zwischen zwei Autos und einem Lieferwagen in Schocherswil wurden am Freitagmorgen eine Person mittelschwer bis schwer und vier Personen leicht verletzt. Auf der Anfahrt zum Unfallort wurde ein Rettungsdienstfahrzeug leicht beschädigt. Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.

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Eich LU / Autobahn A2: Crash zwischen Auto und Lieferwagen – zwei Personen verletzt

Gestern Nachmittag hat sich auf der Autobahn A2 in Eich ein Unfall zwischen einem Lieferwagen und einem Auto mit angekoppeltem Wohnwagen ereignet. Zwei Personen wurden verletzt und ins Spital gefahren. Die Autobahn war für ca. 45 Minuten für den Schwerverkehr nicht mehr passierbar.

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Wappen der Schweiz



Die Polizei in der Schweiz

In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.

Polizeihoheit der Kantone

Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.


In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. (Bildquelle: Philipp Ochsner)

Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz

Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.

Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.

Die Aufgaben von fedpol

Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:

  • gerichtspolizeiliche Aufgaben
  • sicherheitspolizeiliche Aufgaben
  • verwaltungspolizeiliche Aufgaben
  • koordinative Aufgaben

Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.

Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.

Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.

Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.

Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.


Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen. (Bildquelle: Polizei ZH)

Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei

Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:

  • weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
  • bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
  • europäische Zusammenarbeit über EUROPOL

Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.

Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone

Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.

Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.

Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.

Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps

Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.

Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.

Die kommunale Polizei in der Schweiz

Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.



Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz

In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.

Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.

Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.

Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.

Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei

Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.

Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.