Am späten Freitagabend wurde ein Fahrzeug gemeldet, das bei einem Kreisverkehr in Kaiseraugst eine Signaltafel touchiert hat.
Die verursachende Person hat sich, ohne sich um den Schaden zu kümmern, aus dem Staub gemacht.
Auch Langfinger kommen gerne an die Rad WM. Lasst eure Wertsachen nicht aus den Augen und nehmt nur das Nötigste mit.
Mit diesen Tipps schützt ihr euch vor Diebstahl.
2023 wurden den 22 Schweizer Unfallversicherern (UVG) rund 908 000 Berufs- und Freizeitunfälle sowie Berufskrankheiten gemeldet.
Während die Berufsunfälle gegenüber dem Vorjahr leicht zurückgingen, nahmen die Freizeitunfälle leicht zu.
Die Staatsanwaltschaft des Kantons Schaffhausen hat gegen mehrere Personen wegen Verleitung und Beihilfe zum Selbstmord (Art. 115 StGB) Strafverfahren eröffnet und es wurden mehrere Personen in Polizeihaft versetzt.
Die Staatsanwaltschaft des Kantons Schaffhausen wurde am Montag, 23. September 2024 um 16.40 Uhr von einer Anwaltskanzlei orientiert, dass am Nachmittag bei einer Waldhütte in Merishausen ein begleiteter Suizid mit der Kapsel Sarco stattgefunden habe.
Bei einem Arbeitsunfall in Wiezikon bei Sirnach wurde am Montag eine 15-Jährige schwer verletzt und musste von der Rega ins Spital gebracht werden.
Kurz nach 17 Uhr belud ein 30-jähriger Fahrer eines Frontladers auf einem Firmengelände an der Fischingerstrasse einen Lastwagen. Beim Rückwärtsfahren erfasste er eine Mofafahrerin, die das Gelände verlassen wollte.
Am kommenden Sonntag, 29. September 2024, findet ein Teil der Rad WM in Winterthur statt.
Es kommt dadurch auf dem ganzen Stadtgebiet während mehreren Stunden zu Strassensperrungen, Umleitungen und Umfahrungen des Stadtzentrums.
Die nächsten Ferien stehen vor der Tür und für viele Familien im Kanton St.Gallen bedeutet das endlich Zeit für Urlaub!
Doch Sicherheit sollte immer an erster Stelle stehen.
Am Donnerstag, 12. September 2024, fand die 104. Generalversammlung der Schweizerischen Vereinigung Städtischer Polizeichefs und -chefinnen (SVSP) statt.
Neben der Wahl eines neuen Co-Präsidiums standen diverse Themen auf dem Programm, welche die Stadt-, Gemeinde- und Regionalpolizeien heute und in naher Zukunft beschäftigen.
Die Kantonspolizei Schwyz hat am Montag, 23. September 2024, dank Meldungen von aufmerksamen Automobilisten in Seewen einen PW-Lenker gestoppt, der auf der A4 als Falschfahrer unterwegs war.
Kurz nach 15 Uhr meldeten mehrere Verkehrsteilnehmende via Notruf der Kantonspolizei Schwyz, dass ihnen auf der Autobahn A4 zwischen Schwyz und Goldau ein Geisterfahrer auf dem Pannenstreifen entgegengekommen sei.
Mit bis zu sieben Meter Unterschied an Bremsweg hat sich im aktuellen Winterreifentest des Touring Club Schweiz ein guter von einem schlechteren Reifen unterschieden.
Der Test zeigt, welche Marken gut abgeschnitten haben und wie asiatische Reifen tendenziell eine schwächere Performance haben. Einige Anbieter aus China wurden erstmals getestet. Aufgefallen dabei ist ein besonders schwerer Reifen mit über zwölf Kilogramm.
In der Nacht vom Montag, 23.09.2024, auf Dienstag, 24.09.2024, wurde auf dem Bahnhofareal in Glarus ein Selecta-Automat aufgebrochen.
Die unbekannte Täterschaft öffnete mutmasslich mittels einem Schlüssel die Tür des Automaten, entwendete die Geldkassette mit einem Franken Inhalt sowie diverse Artikel.
Am Dienstag, 24. September, gegen 02.15 Uhr, fuhr eine unbekannte Person mit ihrem Auto an der Münchensteinerstrasse eine Lichtsignalanlage um, setzte ihre Fahrt fort und verursachte am Centralbahnplatz einen weiteren Verkehrsunfall.
Danach flüchtete die verursachende Person zu Fuss, ohne sich um die Schadensregelung zu kümmern.
Die Axenstrasse muss ab dem 29. September 2024 abends ab 22:00 Uhr wegen einer Sicherheitssprengung eines Felspakets oberhalb der Galerie Axenfluh Süd vollständig gesperrt werden.
Die Sperrung betrifft den Abschnitt zwischen Flüelen und Tellsplatte. Für den Langsamverkehr, der ausserhalb der Galerie verläuft, erfolgt die Sperrung wegen Vorarbeiten bereits ab dem 24. September 2024 morgens um 06:00 Uhr.
Am Montag (23.09.24), kurz vor 15:30 Uhr, ist es am Ernetschwil-Steg zu einem Selbstunfall eines Autos gekommen.
Die 66-jährige Autofahrerin wurde dabei leicht verletzt. Der Rettungsdienst brachte sie ins Spital. Am Auto entstand Totalschaden.
Am Montag (23.09.24), kurz nach 23:20 Uhr, ist es auf der Rheinstrasse zu einem Selbstunfall eines Autos gekommen.
Der 52-jährige Mann entfernte sich von der Unfallstelle, ohne sich um die Schadensregulierung zu kümmern.
Gestern Morgen wurde ein Mann mit erheblichen Verletzungen durch eine Privatperson ins Spital gebracht.
Gemäss ersten Erkenntnissen war der Verletzte vorgängig mit einem Fahrrad an der Bruchstrasse in der Stadt Luzern unterwegs. Was dann passierte, ist unbekannt. Die Polizei sucht Zeugen.
Bei strahlendem Sonnenschein fand am vergangenen Wochenende in Pratteln die KMU24 statt.
Die Polizei Basel-Landschaft war zusammen mit ihren Partnerorganisationen, der Feuerwehr und dem Rettungsdienst, ebenfalls vor Ort.
Zwischen Sonntag, 22.09.2024, 02:30h und Montag, 23.09.2024, 13:30h, verschaffte sich eine unbekannte Täterschaft Zugang in einen Gastrobetrieb am Kirchweg in Glarus.
Es gelang ihr den Generalschlüssel aus dem Schlüsseltresor zu behändigen und ins Gebäudeinnere zu gelangen.
Zwischen Freitag, 20.09.2024, 17:00h und Montag, 23.09.2024, 06:15h, wurde auf einer Baustelle an der Linth-Escherstrasse in Bilten eingebrochen.
Die unbekannte Täterschaft verschaffte sich gewaltsam Zutritt in eine Baubaracke sowie in einen Materialcontainer.
Am Sonntag, 22.09.2024, zwischen ca. 16:15h und 21:30h, wurde in ein Einfamilienhaus an der Kerenzerbergstrasse in Filzbach eingebrochen.
Die unbekannte Täterschaft drang mit Gewalt durch ein Fenster im ersten Stockwerk ins Gebäudeinnere.
Am Samstagmorgen ist einer zivilen Patrouille der Kantonspolizei Bern in Burgdorf ein Auto mit massiv überhöhter Geschwindigkeit aufgefallen.
Der Lenker konnte in der Folge ermittelt und angehalten werden. Er wird sich vor der Justiz verantworten müssen.
Am Donnerstag, 26.09.2024 fliesst vom Atlantik her milde und sehr feuchte Luft zur Schweiz.
Mit einer nahezu stationären Frontalzone werden teilweise grössere Niederschlagsmengen erwartet. Allerdings bestehen noch Unsicherheiten in der Stärke und der regionalen Unterschiede der Niederschläge.
Am Freitagabend (21. September 2024, ca. 22:15 Uhr) fuhr ein Autofahrer auf der Dorfstrasse von Sörenberg her Richtung Flühli.
Beim Linksabbiegemanöver in die Thorbachstrasse kam es zu einer Kollision mit einem entgegenkommenden Lieferwagen.
Am Sonntag (22. September 2024, kurz vor 01:30 Uhr) fuhr eine E-Bike-Fahrerin auf der Seeburgstrasse stadteinwärts.
Dabei kam sie aus noch ungeklärten Gründen zu Fall und verletzte sich beim Sturz.
Am frühen Sonntagmorgen (22. September 2024, 03:30 Uhr) fuhr ein Lieferwagenfahrer von Grossdietwil Richtung Altbüron.
Im Gebiet Ausserdorf prallte das Fahrzeug aus noch ungeklärten Gründen gegen eine Gartenmauer, einen Hydranten und eine Werbetafel.
Am Sonntagmorgen (22. September 2024, kurz nach 06:45 Uhr) fuhr ein alkoholisierter Autofahrer in Menznau auf der Willisauerstrasse Richtung Wolhusen.
Dabei kollidierte er mit dem Geländer eines Lebensmittelgeschäftes.
Gestern Sonntag (22. September 2024, ca. 17:45 Uhr) fuhr ein E-Bike-Fahrer auf der Rothenburgstrasse von Eschenbach Richtung Rain.
Aus noch ungeklärten Gründen kam er dabei zu Fall und zog sich beim Sturz erhebliche Verletzungen zu.
Bei Verkehrskontrollen im Rontal wurden am Sonntagnachmittag und -abend (22. September 2024) insgesamt sechs Personenwagen und ein Motorrad sichergestellt.
Die Kontrollen wurden in Zusammenarbeit mit dem Strassenverkehrsamt durchgeführt und das Augenmerk galt der Betriebssicherheit sowie der Einhaltung der Lärmvorschriften.
Ein Autofahrer fuhr am Sonntagabend (22. September 2024, kurz nach 21:45 Uhr) auf der K10 von Wolhusen Richtung Luzern.
Dabei touchierte er eine Leitplanke und gemäss Aussagen von Auskunftspersonen geriet er mehrmals auf die Gegenfahrbahn.
Am Montag ist es auf der Julierstrasse in Marmorera zu einer Streifkollision zwischen einem Gesellschaftswagen und einem Anhängerzug gekommen.
Die Strasse war während einer Stunde gesperrt.
Am frühen Montagnachmittag (23.09.2024) hat sich in Schaffhausen eine Auffahrkollision zwischen einem E-Bike und einem Personenwagen.
Dabei wurde die Lenkerin des E-Bikes verletzt.
Das waren sie, die Emergency Days in Luzern. Es war uns eine grosse Freude, am vergangenen Wochenende, Teil der Veranstaltung zu sein.
Ob gross oder klein, herzlichen Dank für den interessanten Austausch.
Ein riesiges Dankeschön an alle, die uns im Verkehrshaus der Schweiz besucht haben!
Es war ein erlebnisreiches Wochenende voller schöner Begegnungen und spannender Gespräche.
Am Sonntagmorgen (22.9.2024) hat die Kantonspolizei Zürich am Flughafen zwei Frauen verhaftet, welche Fingerlinge mit rund 1.6 Kilogramm Kokain schmuggeln wollten.
Die Drogenkurierinnen, welche von Sao Paulo ankamen, beabsichtigen nach Hong Kong weiterzureisen.
Im Rahmen des Erhaltungsprojekts Sanierungstunnel Belchen (STB) wird beim Anschluss Eptingen eine Strassenabwasserbehandlungsanlage (SABA) erstellt.
Dazu muss die bestehende Strassenentwässerung an die SABA angeschlossen werden.
Im Rahmen des SBB-Projektes Entflechtung Basel–Muttenz wird Ende September / Oktober 2024 die Installations-Plattform abgebrochen, da die Arbeiten dort beendet sind.
Dies bedingt zahlreiche Sperrungen insbesondere der Einfahrt Muttenz Nord, aber auch der Autobahn A18, der Ausfahrt Muttenz Nord sowie der Birsfelderstrasse.
Der Ausbau des Bahnhofs Lenzburg und die Fahrbahnerneuerungen im Raum Lenzburg führen zwischen dem 28. September und dem 11. November 2024 an sechs Wochenenden zu Einschränkungen im Bahnverkehr.
In dieser Zeit fallen Züge aus und werden umgeleitet, was zu längeren Reisezeiten und geänderten Abfahrts- und Ankunftszeiten führt. Die SBB empfiehlt, vor jeder Reise den Online-Fahrplan zu konsultieren.
Ein Motorradfahrer wurde bei einer Kollision mit einem Auto am Sonntagnachmittag in Wagenhausen mittelschwer verletzt.
Er wurde durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Am Donnerstag ist in Pfeffikon in einem Zimmer ein Brand ausgebrochen. Eine Person erlitt leichte Verletzungen.
Der Brand ist auf eine elektrotechnische Ursache zurückzuführen.
Unterhalb der „Röti“ bei Balm bei Günsberg ist am Sonntagnachmittag ein Wanderer verunfallt.
Nach derzeitigen Erkenntnissen stürzte er einen steilen Abhang hinunter und zog sich dabei tödliche Verletzungen zu. Zur Bergung stand ein Rettungshelikopter der Rega im Einsatz.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.