In Chur ist es auf der Deutschen Strasse wegen einer Katze zu einem Auffahrunfall zwischen zwei Fahrzeugen gekommen.
Zwei Personen wurden dabei verletzt. Die Katze kam mit dem Schrecken davon.
Bei einem Unfall in einer privaten Sammelgarage ist am Freitagabend (20.09.2024) in Stallikon ein Kind lebensbedrohlich verletzt worden.
Gegen 17.30 Uhr fuhr ein 49-jähriger Automobilist in die private Sammelgarage, um sein Fahrzeug auf seinem Parkplatz abzustellen.
Bei einem Selbstunfall hat sich eine Velofahrerin am Freitagnachmittag in Kradolf mittelschwer verletzt.
Sie musste mit dem Rettungshelikopter ins Spital gebracht werden.
Am Samstag (21.09.2024), kurz nach 00:30 Uhr, hat eine Patrouille der Stadtpolizei St.Gallen die Meldung erhalten, dass in der Unterführung 'Platztor' Personen am Sprayen seien. Bei der anschliessenden Fahndung durch die Stadt- und Kantonspolizei St.Gallen, konnten zwei 17-jährige Männer festgenommen werden.
Einer Person gelang die Flucht. Ein Polizist verletzte sich.
Am Freitagabend (20.09.2024), in der Zeit zwischen 17 Uhr und Mitternacht, haben Mitarbeitende der Kantonspolizei St.Gallen und eine Patrouille der Stadtpolizei St.Gallen mit einem Fahrzeugexperten des Strassenverkehrsamtes St.Gallen in Thal technische Verkehrskontrollen durchgeführt.
Acht Verkehrsteilnehmende mussten zur Anzeige gebracht werden, wobei zwei Autos stillgelegt wurden.
Bei einem Zusammenstoss zwischen einem Velo und einem Auto wurde am Donnerstagnachmittag in Sirnach ein Velofahrer verletzt.
Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
Am Freitagnachmittag ist es auf der Hauptstrasse in Campocologno zu einem Selbstunfall eines Personenwagens gekommen.
Am Fahrzeug entstand Totalschaden.
Am Freitagvormittag, 20. September 2024, kurz vor 11.00 Uhr, kam es in der Gründenstrasse in Muttenz BL zu einem Raubüberfall auf eine 93-jährige Rentnerin.
Die Polizei sucht Zeugen.
Regierungsrätin Ylfete Fanaj, Mitglied der Zentralschweizer Polizeidirektorinnen und -direktorenkonferenz, begrüsst Vertreterinnen und Vertreter der Zentralschweizer Kantone und Medienschaffende an den Emergency Days im Verkehrshaus der Schweiz.
Neben Ylfete Fanaj, Vorsteherin des Justiz- und Sicherheitsdepartements des Kantons Luzern, waren die Sicherheitsdirektorin des Kantons Uri, Céline Huber, sowie Christoph Amstad, Vorsteher des Sicherheits- und Sozialdepartements des Kantons Obwalden an der Eröffnung präsent. Regierungsrätin Ylfete Fanaj zu den Emergency Days: "Wir wollen die vielfältigen Aufgaben des Bevölkerungsschutzes öffentlich sicht- und greifbar machen. Mit den Emergency Days machen wir einen wichtigen Schritt in diese Richtung und zeigen mit dem Anlass auch die grosse Bedeutung der Zusammenarbeit der Zentralschweizer Kantone untereinander."
In Werthenstein hat sich heute Nachmittag auf der Kantonsstrasse K10 bei der Langnauerbrücke ein Verkehrsunfall zwischen einem Personen- und einem Lieferwagen ereignet.
Der Unfallhergang ist unklar, die Polizei sucht Zeugen.
Am Freitagnachmittag, 20. September 2024, startete ein 52-jähriger Mann mit seinem Gleitschirm auf der Höhe der Bergstation des Skiliftes Euthal.
Beim Landeanflug geriet der Gleitschirm-Pilot um 15.15 Uhr in Not und stürzte aus rund zehn Metern auf das Wiesland in der Nähe der Talstation des Skiliftes ab.
Am frühen Freitagabend, 20. September 2024, rückte die Kantonspolizei in Chandon und anschliessend in Vaulruz zu zwei schweren Verkehrsunfällen aus, in die ein Radfahrer und ein Autofahrer, respektiv ein junger Rollerfahrer und ein Autofahrer verwickelt waren. Die beiden Zweiradfahrer wurden schwer verletzt und mussten von der REGA in ein Spital geflogen werden.
Die Polizei leitete zwei Untersuchungen ein.
Am Freitagnachmittag, 20. September 2024, ist eine Meldung eingegangen, dass in Grub ein Einschleichediebstahl begangen wurde.
Im Zuge der sofort eingeleiteten Fahndung konnte durch die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden eine Frau festgenommen werden.
Auf der Fulenbacherstrasse in Neuendorf kollidierte am Freitagabend ein Automobilist aus noch zu klärenden Gründen mit mehreren Bäumen.
Dabei zog er sich schwere Verletzungen zu und musste mit einem Helikopter in ein Spital geflogen werden.
Während der Fahrt geriet ein Lastwagen auf der A1 in Brand. Der Chauffeur konnte das Fahrzeug rechtzeitig auf die Seite stellen, wo es in der Folge ausbrannte.
Verletzt wurde niemand.
Am Freitag (20.09.2024), um 18:20 Uhr, ist es auf der Rietstrasse zu einem Unfall zwischen einem Auto und einem Motorrad gekommen. Der 24-jährige Motorradfahrer wurde dabei unbestimmt verletzt.
Der Rettungsdienst brachte den Mann ins Spital. Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.
Am Freitag (20.09.2024), kurz nach 14:40 Uhr, ist es im Kreisverkehrsplatz Rosenau zu einer Auffahrkollision zwischen einem Auto und einem Rennvelo gekommen. Der 58-jährige Velofahrer wurde dabei unbestimmt verletzt.
Er wurde von einem Helikopter der AP3-Luftrettung ins Spital geflogen. Es entstand Sachschaden von einigen hundert Franken.
Am Freitag (20.09.2024), um 17:20 Uhr, ist es auf der Wasserfluhstrasse zu einem Unfall zwischen einem Auto und einem Motorrad gekommen.
Der 45-jährige Motorradfahrer wurde dabei unbestimmt verletzt. Er wurde von der Rega ins Spital geflogen. Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.
Pünktlich nach dem astronomischen Herbstanfang am kommenden Sonntag stellt sich das Wetterregime in Mitteleuropa ab Montag nachhaltig um.
Das aktuell noch von Island über Skandinavien bis nach Osteuropa reichende kräftige Hochdruckgebiet wird von einem umfangreichen Tief abgelöst. Wir blicken voraus.
Am Samstag, dem 28. September 2024, öffnet die Baustelle in Airolo für die zweite Röhre des Gotthard-Strassentunnels ihre Pforten für Besucherinnen und Besucher.
Einige Monate vor dem Beginn des Hauptvortriebs bietet sich die einmalige Gelegenheit, die Montage der Tunnelbohrmaschine (mit einem Durchmesser von über 12,3 Metern) zu beobachten und die beeindruckenden Logistikanlagen zu besichtigen. Das Fachpersonal wird Informationen geben und einige der auf der Baustelle eingesetzten Maschinen vorstellen.
Eine unbekannte Täterschaft hat sich Zutritt zu einer Baustelle verschafft, mehrere Baufahrzeuge aufgebrochen und elektronische Geräte gestohlen.
Der Deliktsbetrag beträgt mehrere zehntausend Franken. Die Polizei sucht Zeugen.
Für den Schutz der Bevölkerung in der grössten Stadt der Schweiz im Einsatz. Jeden Tag, zu jeder Zeit. Das ist die Stadtpolizei Zürich.
Möchtet ihr Teil unseres innovativen und modernen Korps werden?
Am Freitagnachmittag, 20. September 2024, wurden in der Stadtkirche 13 Polizistinnen und Polizisten der Stadtpolizei Winterthur feierlich vereidigt.
Die frisch Vereidigten verstärken die Einheiten der Stadtpolizei Winterthur.
Die Kantonspolizei Zürich hat am Donnerstagmorgen (19.09.2024) am Flughafen Zürich eine Frau verhaftet, die mit rund sechs Kilogramm Kokain im Gepäck unterwegs war.
Die Drogenkurierin flog von Sao Paulo nach Zürich und beabsichtigte weiter nach London zu fliegen.
In der Gemeinde Baar soll es in den vergangenen Tagen zu Vorfällen gekommen sein, in denen ein bislang unbekannter Mann Kinder angesprochen habe.
Dies im Bereich von Schulhäusern an verschiedenen Örtlichkeiten. Über die Ansprache hinaus sei es zu keinen Handlungen des Mannes gekommen.
Gestern führte die Kantonspolizei in Zusammenarbeit mit dem Amt für Strassenverkehr und Schifffahrt Kontrollen durch, um illegale Fahrzeugausstattungen zu ahnden.
Zehn Fahrzeugführer wurden angezeigt und ein Fahrzeug wurde beschlagnahmt. Heute Morgen wurde einem Autofahrer, der eine Geschwindigkeitsübertretung begangen hatte, noch vor Ort der Führerschein abgenommen.
Eine unbekannte Täterschaft hat am Mittwochnachmittag (18.09.2024) in der Stadt Schaffhausen ein Auto gestohlen.
Die Schaffhauser Polizei bittet die Bevölkerung um sachdienliche Hinweise zu diesem Vorfall.
Gestern kollidierte ein Motorradfahrer, der eine Fahrzeugkolonne überholte, in Gillarens mit einem nach links abbiegenden Auto.
Schwer verletzter Motorradfahrer wurde mit dem Hubschrauber in ein Krankenhaus geflogen.
Das Ressort Betrieb und Strassenunterhalt des Strasseninspektorats (STIL) ist in die drei Stadtteile West, Ost und Süd aufgeteilt.
Nun zügelt der Stadtteil Ost ab dem 23. September 2024 an die Lädelistrasse 10/12. Der Stadtteil Süd bleibt vorerst am provisorischen Standort Eichwald. Ob und gegebenenfalls wann die Stadt die benachbarte Liegenschaft am Schäferweg 6 als Standort für den Stadtteil Süd nutzt, wird nun gemeinsam mit den Nutzer/innen des Areals diskutiert.
Nach der Konkurseröffnung über die mobile ärzte AG am 7. November 2023 haben der Aargauische Ärzteverband (AAV), der Verband Aargauer Haus- und Kinderärzte (mfe) sowie das Departement Gesundheit und Soziales (DGS) ein Pilotprojekt unter der Führung der Abteilung Gesundheit im DGS gestartet und den ambulanten Notfalldienst ausserhalb der Öffnungszeiten der Arztpraxen reorganisiert.
Die telemedizinischen Beratungen der Medgate AG ergänzen seit dem 23. Dezember 2023 den ärztlichen Notfalldienst. Im Rahmen des Pilotprojekts hat das DGS zudem die kostenpflichtige ärztliche Notrufnummer abgelöst und durch die kostenlose Nummer 0800 401 501 ersetzt. Die Evaluation des Pilotprojekts im ambulanten Notfalldienst hat ergeben, dass das neue telemedizinische Angebot eine gute Lösung darstellt.
Wer auf der Strasse sichtbar ist, der ist sicherer unterwegs. Das Sujet „Geschwindigkeit“ ziert die diesjährigen Leuchtwesten von „Verkehrssicherheit Thurgau“.
Es werden wieder mehrere tausend Stück gratis an Schulkinder abgegeben.
„Erkundung / unklare Situation“ war die Meldung, welche die Feuerwehr Rüti vorgestern Abend (18.09.2024) kurz nach 22 Uhr erreichte.
Bei diesem Einsatzstichwort rückt als erstes die Kommandogruppe aus. Diese besteht nur aus Offizieren.
Medikamente am Steuer sind nicht immer eine gute Idee: Viele Heilmittel haben Einfluss auf die Fahrfähigkeit – auch solche, die ohne ärztliches Rezept erhältlich sind.
Die BFU hat Tipps für den Umgang mit Arzneien.
Am Donnerstag (19. September 2024, kurz nach 22:00 Uhr) fuhr ein Autofahrer auf der Autobahn A2 in Rothenburg Richtung Süden.
Bei einem Überholmanöver geriet das Auto ins Schleudern.
Ein Motorradfahrer fuhr am Donnerstag (19. September 2024, kurz vor 16:45 Uhr) auf der Kantonsstrasse von Escholzmatt Richtung Wolhusen.
Im Gebiet Wissebach kam es zur Kollision mit einer Radfahrerin, welche von der Chlosterbüelstrasse her auf die Kantonsstrasse fuhr.
Die Kantone St.Gallen und Appenzell Ausserrhoden sowie die Stadt St.Gallen und die Gemeinde Teufen führten im Winter 2023/2024 eine Mitwirkung zum Zubringer Güterbahnhof durch.
Die Mitwirkung stiess auf grosses Interesse: Über 1’800 Eingaben von über 220 Organisationen oder Einzelpersonen wurden eingereicht. Neben vielen inhaltlichen Rückmeldungen zeigt die Mitwirkung sowohl Zustimmung wie auch Ablehnung zum Vorhaben.
Eine 12-jährige Schülerin ist unvermittelt auf die Strasse gelaufen, worauf es zu einer Kollision mit einem Rennradfahrer gekommen ist.
Beide Personen wurden verletzt und mussten ins Spital eingeliefert werden.
In Chur ist es am Donnerstagabend zu einem Brand gekommen. Einige Personen wurden aus einem Haus evakuiert.
Die Ermittlungsbehörden gehen von Brandstiftung aus und nahmen einen Mann fest.
Ab Freitag, 4. Oktober 2024, bis Sonntag, 6. Oktober 2024, ist der Postkreisel in Frauenfeld wegen Bauarbeiten gesperrt.
Der motorisierte Verkehr wird innerstädtisch umgeleitet.
Am Samstag (21.09.2024) findet in St.Gallen das Fussballspiel FC St.Gallen gegen FC Luzern statt. Während der Anreise der Fans sind die Ladengeschäfte noch geöffnet.
Dies könnte zu einem hohen Verkehrsaufkommen führen, weshalb die Stadtpolizei St.Gallen die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln empfiehlt.
In der Nacht auf Freitag ist in einem Gebäude eines Transportunternehmens in Valzeina auf Gemeindegebiet von Grüsch ein Brand ausgebrochen.
Ein Grossaufgebot an Feuerwehrleuten verhinderte, dass das Feuer auf das angrenzende Wohnhaus übergriff. Der Feuerwehreinsatz dauert an.
Am Donnerstag (19.09.2024), kurz nach 13:10 Uhr, ist es in einem Parkhaus an der Trischlistrasse zu einem Selbstunfall eines Autos gekommen.
Ein 88-jähriger Mann fuhr mit seinem Auto in das Parkhaus und prallte in eine Säule.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.