Am Donnerstag (19.09.2024), kurz nach 13:10 Uhr, ist es in einem Parkhaus an der Trischlistrasse zu einem Selbstunfall eines Autos gekommen.
Ein 88-jähriger Mann fuhr mit seinem Auto in das Parkhaus und prallte in eine Säule.
Am Donnerstag (19.09.2024), um 12:50 Uhr, ist es an der Widnauerstrasse im Bereich des Kreisels zu einem Unfall zwischen einem Auto und einem Roller gekommen.
Der 38-jährige Rollerfahrer wurde dabei leicht verletzt. Der Rettungsdienst brachte ihn ins Spital. Es entstand Sachschaden von rund 1'500 Franken.
Am Donnerstag (19.09.2024), kurz vor 13:50 Uhr, ist es auf einem Parkplatz an der Stadtbühlstrasse zu einem Unfall zwischen zwei Autos gekommen.
Ein 66-jähriger Mann fuhr beim Einparkieren in ein stehendes Auto eines 33-jährigen Mannes.
Am Samstag (14.09.2024), kurz vor 00:30 Uhr, ist es in einem Mehrfamilienhaus an der Kirchstrasse zu einem Brand gekommen (Polizei.news berichtete).
Die 29-jährige Schweizerin, die schwer verletzt vom Rettungsdienst ins Spital gebracht worden ist, ist mittlerweile im Spital verstorben.
Von Ende September bis Ende Oktober muss wegen des Ferienreiseverkehrs insbesondere jeweils von Freitag bis Sonntag mit Staus und Verkehrsbehinderungen gerechnet werden.
Mit dem Ferienbeginn von Ende September ist an mehreren Stellen im Nationalstrassennetz mit grösserem Verkehrsaufkommen zu rechnen.
Einsatzkräfte der Verkehrspolizei haben auf der Autobahn ein Sattelmotorfahrzeug mit einer geladenen Autopresse gestoppt.
Untersuchungen ergaben, dass das zulässige Gesamtgewicht um mehrere Tonnen überschritten wurde. Die Weiterfahrt wurde dem Chauffeur untersagt und er musste eine Bussenkaution von mehreren tausend Franken zahlen.
Ein Neulenker verlor ausserhalb von Eiken die Kontrolle über seinen Sportwagen. Dieser knallte gegen die Betonwand einer Unterführung wurde komplett demoliert.
Immerhin wurde niemand verletzt.
Am Donnerstag, 19. September 2024 gegen 18.45 Uhr ereignete sich im Tunnel der Autobahneinfahrt A3 Luzernerring ein Selbstunfall.
Eine 19-jährige Lernfahrerin verlor aus noch ungeklärten Gründen die Kontrolle über ihr Fahrzeug und kollidierte mit der Tunnelwand.
Am Donnerstag, den 19. September 2024, gegen 18:15 Uhr bemerkte ein Einwohner von Kerzers, dass das Dach eines Bauernhauses in der Oelegasse brannte.
Die Feuerwehr griff mit einem Großaufgebot ein, um den Brand unter Kontrolle zu bringen. Die Oelegasse wurde für den Verkehr gesperrt. Es gab keine Verletzten, aber das Gebäude wurde zerstört.
In Chur ist es auf der Umfahrung Süd zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Personenwagen gekommen.
Am Donnerstagnachmittag (19.09.2024), um 14:15 Uhr fuhr ein Automobilist über die Umfahrung Süd talwärts in Richtung Kreuzung Schützengarten.
Das Tief „Boris“ brachte in der vergangenen Woche extreme Niederschläge und Schäden in Teilen Mittel- und Osteuropas.
Es zog auf einer für Vb-Wetterlagen typischen Zugbahn von Norditalien über die Adria bis in die Slowakei und nach Tschechien, verlagerte sich dann aber nicht wie üblich weiter nach Norden, sondern blieb an Ort und Stelle und wanderte sogar wieder zurück ins zentrale Mittelmeer. Dies blieb nicht ohne Folgen.
Am Donnerstag (12.09.2024) hat ein "falscher Polizist" im Kanton Schaffhausen einen Mann um über 10'000.- Franken betrogen.
Die Schaffhauser Polizei bittet die Bevölkerung ältere Mitmenschen über diese perfide Betrugsmasche zu informieren.
Bei einem Brand in einem Unterstand in Kradolf entstand am Mittwochabend Sachschaden.
Es wurde niemand verletzt, die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
In der Schweiz sind jährlich mehr als 300’000 über 60-Jährige von Gewalt und Misshandlung betroffen.
Viele Betroffene resignieren, schämen sich für ihre Situation und bitten nicht um Hilfe.
Freuen Sie sich auf den täglichen Chat mit Ihrer Internet-Bekanntschaft? Vorsicht vor Romance Scam!
Spätestens, wenn nach Geld gefragt wird, sollten Sie den Kontakt abbrechen.
Am 21. September wird in Uster der Greifenseelauf ausgetragen. Es handelt sich um einen der grössten Sportanlässe im Kanton Zürich: Rund 15 000 Sportlerinnen und Sportler werden an den Start gehen.
Wegen dieser Grossveranstaltung sind zahlreiche Strassen und insbesondere das Zentrum in Uster gesperrt. Die Stadtpolizei empfiehlt, das Zentrum während des Anlasses grossräumig zu umfahren.
In der vergangenen Nacht nahm die Kantonspolizei fünf mutmassliche Einbrecher fest, als diese versuchten, aus einem Geschäft in Düdingen zu fliehen.
Die Fünf, darunter vier Minderjährige, befinden sich in vorläufiger Festnahme. Sie werden bei den zuständigen Behörden angezeigt.
In der Nacht auf Donnerstag (19.09.2024) entzog sich ein Autofahrer auf der Zürcher Strasse einer Verkehrskontrolle.
Der Mann konnte wenig später an der Kräzernstrasse von einer Patrouille angehalten werden.
In der Zeit zwischen Mittwochabend und Donnerstag (19.09.2024) um 07:30 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in eine Tierklinik an der Bischofszellerstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich gewaltsam Zugang durch eine Tür ins Innere der Klinik.
Am Donnerstag (19.09.2024), in der Zeit zwischen 00:00 Uhr und 7 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in einen Kiosk an der Pöltistrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich gewaltsam Zugang durch einen Rollladen und ein Schiebefenster Zugang ins Innere des Kiosk.
Am Donnerstag (19.09.2024), kurz nach 09:25 Uhr, ist es an der Churerstrasse zu einem Unfall zwischen einer Fussgängerin und einem Auto gekommen.
Die 20-jährige Fussgängerin wurde dabei leicht verletzt. Sie wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht. Es entstand Sachschaden von rund 500 Franken.
Am Donnerstag (19.09.2024), um 07:05 Uhr, ist es auf der Werkstrasse zu einem Unfall zwischen einem Auto und einem E-Bike gekommen.
Der 32-jährige E-Bike Fahrer wurde dabei leicht verletzt. Der Rettungsdienst brachte ihn ins Spital. Es entstand geringer Sachschaden.
Ein Lastwagenfahrer verursachte mit einem Sattelzug am Mittwoch in Berlingen einen Selbstunfall.
Er wurde verletzt und musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Möglicherweise von einem Auto abgedrängt kam der Fahrer eines E-Bikes in Würenlingen zu Fall und verletzte sich.
Das Auto fuhr weiter und wird gesucht.
Am Mittwoch und Donnerstag ist es in Sufers, Klosters und Maienfeld zu Verkehrsunfällen unter Einfluss von Alkohol gekommen.
Eine Person wurde verletzt.
Nach dem Brand an der Rue de Vevey in Bulle Anfang Juli gehen die Ermittler davon aus, dass das Feuer entweder unabsichtlich oder absichtlich durch menschliches Handeln ausgelöst wurde.
Die Kantonspolizei bittet um Hinweise.
In den kommenden Wochen ist immer wieder mit Alpabzügen im ganzen Kanton Obwalden zu rechnen.
Dabei kann es zu Verkehrsbehinderungen kommen. Rechnet für die Fahrt genügend Zeit ein!
Die Polizei Basel-Landschaft konnte letzte Woche eine Person festnehmen, die dringend verdächtigt wird, im April 2023 und im Juni 2023 zwei Raubüberfälle auf einen Tankstellenshop in Liestal begangen zu haben.
Die Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft hat ein entsprechendes Verfahren eröffnet.
Achtung! Von Täuschung über Erpressung bis hin zu manipulierten Bildern – durch künstliche Intelligenz werden Cybersexualdelikte immer gefährlicher.
Überlege gut, was du im Internet postest und sei bei unbekannten Profilen besonders misstrauisch.
Am kommenden Wochenende finden in Bern zwei Veranstaltungen statt, an welchen eine hohe Teilnehmerzahl erwartet wird.
In diesem Zusammenhang werden mehrere Strassen vorübergehend gesperrt sein. Insbesondere am Samstag ist in der Innenstadt aufgrund einer Demonstration mit grösseren Verkehrseinschränkungen zu rechnen.
In der vergangenen Nacht ist in Pfeffikon in einem Zimmer ein Brand ausgebrochen.
Eine Person erlitt leichte Verletzungen und wurde ins Spital gefahren. Die Brandursache ist derzeit unbekannt und Gegenstand der laufenden Ermittlungen.
Die 20-jährige Frau, die seit 15:30h vermisst wird, wurde in der Nacht dank der Meldung eines Bürgers in Villaz-St-Pierre lebend gefunden.
Die Polizei widerruft die Vermisstmeldung, die am 18. September 2024 veröffentlicht wurde.
Am Mittwochnachmittag (18.09.2024) kam es im A4-Cholfisttunnel zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Autos.
Dabei wurde niemand verletzt. An den beiden Unfallfahrzeugen entstand Sachschaden.
Die Kantonspolizei wird erneut an der Herbstmesse HESO in Solothurn in der Rythalle präsent sein. Unter dem Motto „coffee with a cop“ lädt sie die Bevölkerung zum gegenseitigen, lockeren Austausch ein und offeriert dazu einen Kaffee.
Dabei sollen auch Fragen aller Art beantwortet werden.
In Sils/Segl Baselgia hat sich am frühen Mittwochabend ein Selbstunfall mit einem Personenwagen ereignet.
Die drei Insassen wurden dabei leicht verletzt.
Am Mittwoch (18.09.2024) wurde auf einem Fussgängerstreifen am Oberer Graben eine Frau durch einen Automobilisten angefahren.
Sie wurde leicht verletzt.
In der Zeit zwischen Dienstagnachmittag und Mittwoch (18.09.2024), um 07:55 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Abbruchgebäude an der Rheinstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich gewaltsam Zutritt durch eine Tür ins Innere des Gebäudes.
Am Mittwoch (18.09.2024), in der Zeit zwischen 11 Uhr und 19:40 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in eine Wohnung eines Mehrfamilienhauses an der Röschstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich gewaltsam Zugang durch eine Tür in das Innere der Wohnung.
Am Mittwoch (18.09.2024), in der Zeit zwischen 02:05 Uhr und 02:55 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in eine Firma an der Unterlettenstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich Zugang in das Innere der Firma, indem sie einen Schlüssel aus einer Schlüsselbox stahl.
Am Mittwoch (18.09.2024), um 19:50 Uhr, ist es auf der Flawilerstrasse zu einem Unfall zwischen zwei Velos und einem Auto gekommen.
Der 42-jährige Velofahrer wurde dadurch unbestimmt verletzt. Er wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht. Der andere 42-jährige Velofahrer wurde leicht verletzt. Es entstand Sachschaden von rund 7'000 Franken.
Am Mittwoch (18.09.2024), kurz nach 15:10 Uhr, ist es auf der Wilerstrasse zu einer Auffahrkollision zwischen einem Auto und einem Lieferwagen gekommen.
Der 74-jährige Beifahrer des 53-jährigen Autofahrers wurde dabei leicht verletzt. Er wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Mit einem Appell, einer Sensibilisierungskampagne und Leitbaken erhöhen Kantonspolizei und Bau- und Umweltdepartement die Sicherheit auf den Toggenburger Umfahrungsstrassen.
Die Baken werden in den nächsten Wochen auf den offenen Strecken der Umfahrungsstrasse H16 zwischen Bazenheid und Wattwil montiert.
Beim Brünnentunnel wird der Abschnittsrechner ersetzt, der die verschiedenen elektronischen Anlagen koordiniert.
Aus Sicherheitsgründen muss der Tunnel während einer Nacht gesperrt werden.
Am Mittwoch, 18. September 2024, hat sich auf einer Baustelle in Niederteufen, ein Arbeitsunfall ereignet.
Ein Arbeiter stürzte von einer Bockleiter und erlitt mittelschwere Verletzungen. Er wurde durch den Rettungsdienst ins Spital transportiert.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.