Am Dienstagnachmittag, 10. September 2024, fuhr eine 33-jährige PW-Lenkerin im Gebiet Ober Boden in Innerthal auf einer Kiesstrasse talwärts in Richtung Wägitalersee.
Um 15.45 Uhr geriet sie auf der rechten Seite in einen Graben. Nachdem sie das Fahrzeug wieder in Richtung Kiesstrasse lenken konnte, fuhr sie auf der gegenüberliegenden Seite über den Strassenrand hinaus.
Gestern Dienstag, 10. September 2024, kurz vor 10.30 Uhr, fuhr ein 62-jähriger Motorradlenker mit britischem Kontrollschild vom Furkapass herkommend in Richtung Realp.
Da ein vor ihm fahrender 61-jähriger Motorradlenker mit ebenfalls britischem Kontrollschild beabsichtigte links auf einen Parkplatz abzubiegen, verlangsamte dieser seine Fahrtgeschwindigkeit.
Im Rahmen einer gezielten Verkehrskontrolle anlässlich des alljährlichen Bergrennens am Gurnigel wurden in der letzten Woche rund 250 Fahrzeuge kontrolliert.
Aus den durchgeführten Geschwindigkeitsmessungen resultierten 12 Anzeigen, davon ein mutmassliches Raserdelikt.
Am Montag (09.09.2024) zwischen 17 Uhr und 21:10 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in Baustellencontainer am Eisenbahnweg eingebrochen.
Sie brach eine Schlüsselbox auf und verschaffte sich Zutritt in die Container.
Am Dienstag (10.09.2024), um 07:05 Uhr, ist es auf der Bischofszellerstrasse zu einem Selbstunfall eines Kleinmotorradfahrers gekommen.
Der 15-Jährige fuhr mit seinem Kleinmotorrad auf der Bischofszellerstrasse in Richtung Gossau.
Die Kantonspolizei Zürich beschäftigt rund 3900 Mitarbeitende im ganzen Kanton. Es braucht aber nicht nur Polizistinnen und Polizisten.
Viele Aufgaben, die sich hinter den Kulissen abspielen, werden durch kompetente, zivile Angestellte übernommen. Deshalb sind wir der ideale Betrieb für eine vielseitige Lehre in einem spannenden Umfeld.
Am Dienstagmorgen, 10. September 2024, kurz vor 08.30 Uhr, kam es in einem Mehrfamilienhaus an der Eptingerstrasse in Muttenz BL zu einem Brandausbruch.
Es wurden keine Personen verletzt.
Am Montagmorgen (09.09.2024) hat die Schaffhauser Polizei bei einer Schwerverkehrskontrolle in der Stadt Schaffhausen einen Lastwagenchauffeur angehalten, der massiv gegen die Arbeits- und Ruhezeitverordnung verstossen hatte.
Kurz nach 10.00 Uhr am Montagmorgen (09.09.2024) kontrollierten Funktionäre der Schaffhauser Polizei im Schwerverkehrskontrollzentrum (SVKZ) in der Stadt Schaffhausen einen beladenen Sattelzug aus Irland.
Auf dem Trottoir der Römerstrasse in Solothurn, Höhe Bahnunterführung, ist am Dienstagmorgen, 10. September 2024, ein Mann von einem derzeit unbekannten E-Trottinett-Lenker angefahren und beraubt worden.
Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen und sucht in diesem Zusammenhang Zeugen.
Sachschaden ist am frühen Dienstagmorgen, 10. September 2024, bei einem Selbstunfall mit einem Personenwagen in Gais entstanden.
Ein 19-jähriger Lenker fuhr kurz vor 06.00 Uhr mit seinem Personenwagen von der Gaiserau kommend auf der Hauptstrasse in Richtung Bühler.
Cyberkriminelle warnen vor angeblichen Unregelmässigkeiten im WhatsApp-Account und versuchen, mit den erlangten Informationen das WhatsApp-Konto ihrer potenziellen Opfer zu übernehmen.
Die Betrugsmasche
Der TCS blickt auf eine arbeitsreiche Sommersaison zurück. In der Notdienstzentrale gingen rund 223'000 Anfragen ein und die Patrouilleure leisteten von Anfang Juni bis Ende August 98'200 Einsätze.
Der TCS unterstützte seine Mitglieder ausserhalb der Schweiz mit rund 11'900 Pannendienst-Einsätzen und eilte ungefähr 5000 Personen in Not zu Hilfe. Dabei wurden über 1270 medizinische Abklärungen und 440 medizinische Rückführungen durchgeführt.
Wusstet ihr, dass bei uns die Fussgängerstreifen (in Fahrtrichtung) 4m lang und 50cm breit sind?
Die Zebrastreifen müssen erneuert werden, wenn die Griffigkeit und Reflektion nicht mehr gegeben sind.
Am Dienstagmorgen, 10. September 2024, konnte die Kantonspolizei Schwyz um 05.15 Uhr an der Schwyzerstrasse in Ingenbohl einen 29-jährigen marokkanischen und einen 23-jährigen libyschen Staatsangehörigen festnehmen.
Die beiden Männer werden verdächtigt, im Laufe der Nacht in Rickenbach, Schwyz, Ibach und Ingenbohl mehrere Gegenstände aus verschlossenen und unverschlossenen Autos entwendet zu haben.
In den letzten zehn Jahren hat die Zahl der tödlichen Unfälle zu Hause und in der Freizeit zugenommen, insbesondere bei Stürzen und Erstickungsunfällen.
Unverändert ist die Zahl der tödlichen Kinderunfälle. Das zeigt das BFU-Sicherheitsbarometer Haus und Freizeit. Es hilft, solche Unfallschwerpunkte zu erkennen und bei der Prävention an den richtigen Stellen anzusetzen.
Pass auf, welche Bilder du von dir oder deinen Liebsten teilst oder weitergibst!
Mit KI können damit zum Beispiel täuschend echte Nacktbilder von dir erzeugt werden. Kriminelle nutzen das für sich.
Heute Dienstag, 10. September 2024, gegen 03.15 Uhr, beobachtete ein Polizist der Kantonspolizei Uri, welcher sich in seiner Freizeit befand, wie zwei unbekannte Personen in Attinghausen einen Personenwagen öffneten und diesen durchsuchten.
Die unmittelbar ausgerückten Polizeipatrouillen erwischten zwei algerische Staatsangehörige im Alter von 26 Jahren in flagranti in ebendiesem Personenwagen und konnten beide kontrollieren.
Am Montag ereignete sich im Rathausentunnel auf der A14 ein Auffahrunfall. Eine Person wurde vom Rettungsdienst 144 in das Spital gebracht.
Am Montagnachmittag, 9. September 2024, gegen 16:30 Uhr, kam es im Autobahntunnel Rathausen auf der A14 Richtung Luzern zu einem Auffahrunfall mit drei Fahrzeugen.
Am Montag (09.09.2024), kurz nach 17:55 Uhr, ist es auf der Schlachthofstrasse zu einem Unfall zwischen einem Lieferwagen und einem Auto gekommen.
Ein 48-jähriger Beifahrer eines 56-jährigen Autofahrers wurde dabei leicht verletzt. Er wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht. Es entstand Sachschaden von rund 12'000 Franken.
Am Montag (09.09.2024), kurz nach 16:55 Uhr, ist es auf der Autobahn A1 zwischen Winkeln und Gossau zu einer Auffahrkollision zwischen einem Auto und einem Lieferwagen gekommen.
Der 59-jährige Lieferwagenfahrer wurde dabei leicht verletzt. Er wurde als fahrunfähig eingestuft.
Am Montag (09.09.2024), kurz vor 16:25 Uhr, ist es auf der Rheinaustrasse zu einem Unfall zwischen einem Auto und einem Motorrad gekommen.
Der 38-jährige Motorradfahrer wurde dabei unbestimmt verletzt. Der Rettungsdienst brachte ihn ins Spital. Es entstand Sachschaden von rund 1'500 Franken.
Am Montag (26.08.2024) und am Donnerstag (29.08.2024), haben Patrouillen der Kantonspolizei St.Gallen je ein Auto zur Kontrolle angehalten.
Beide Autos wurden danach auf dem Leistungsprüfstand einer Messung unterzogen. Aus den Messungen resultierten unter anderem einmal eine Leistungssteigerung von 4.2 % und eine von 11.5 %, und eine Drehmomentsteigerung von fast 25% und rund 30%. Die Autos wurden stillgelegt und die verantwortlichen Fahrzeughalter bei der Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen zur Anzeige gebracht.
Am Montag (09.09.2024), kurz vor 08:55 Uhr, ist es auf einer Baustelle an der Oberen Bahnhofsstrasse zu einem Arbeitsunfall gekommen.
Ein 60-jähriger Netzelektriker wurde dabei unbestimmt verletzt. Der Rettungsdienst brachte ihn ins Spital.
Am Montag, 9. September 2024, führte die Kantonspolizei Schwyz im Rahmen der Schulwegsicherung in Arth eine Geschwindigkeitskontrolle durch.
Zwischen 12:30 Uhr und 14:15 Uhr wurden auf der Luzernerstrasse insgesamt 222 Motorfahrzeuge gemessen.
Am Sonntag (08.09.2024), kurz nach 07:20 Uhr, hat eine Patrouille der Kantonspolizei St.Gallen auf der Autobahn A13 von Trübbach in Richtung Sevelen einen verletzten Uhu gerettet.
Verkehrsteilnehmende meldeten eine Eule, die verletzt auf dem Überholstreifen im Baustellenbereich sitze.
Nach Sachbeschädigungen am Samstag in Ermatingen sucht die Kantonspolizei Thurgau Zeugen.
Gemäss den Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau verschafften sich Unbekannte am Nachmittag während eines Fests Zugang zum Obergeschoss eines Veranstaltungslokals an der Hornstrasse.
In Sternenberg (Gemeinde Bauma) ist am Montagnachmittag (09.09.2024) ein Traktoranhänger mit einem Arbeiter in ein Tobel gestürzt.
Der Mann erlag noch auf der Unfallstelle seinen Verletzungen.
Gestern Montag, 9. September 2024, kurz nach 13.30 Uhr, fuhren die Lenkerin eines Personenwagens mit belgischen Kontrollschildern und die Lenkerin eines Rollers mit Nidwaldner Kontrollschild in dieser Reihenfolge auf der Gotthardstrasse in Amsteg Richtung Süd.
Die erstgenannte Fahrzeuglenkerin musste ihr Fahrzeug verkehrsbedingt bis zum Stillstand abbremsen, was die Rollerfahrerin zu spät erkannte und in der Folge mit dem Heck des Personenwagens kollidierte und stürzte.
Der Anschluss Neuenhof (55) muss wegen Erneuerungsarbeiten von Kabeltrassen, Signalen und Verkabelungsarbeiten in beiden Richtungen gesperrt werden.
Um den Verkehr möglichst wenig zu beeinträchtigen, werden die Arbeiten und die Sperrungen in den Nachtstunden durchgeführt. Alternativ sind die Anschlüsse Wettingen Ost oder Baden West zu benutzen.
Im Rahmen der Erneuerung der Betriebs- und Sicherheitsausrüstung werden im Tunnel Witi die integralen Gesamttests der neuen Anlagen durchgeführt.
Dazu wird eine Totalsperrung vom Anschluss Nr. 29 Lengnau bis Anschluss Nr. 30 Grenchen benötigt.
Am Sonntag, 08. September 2024, kurz nach Mittag, ist aus einer von einem Bergführer geführten Gruppe mit insgesamt vier Alpinisten, welche oberhalb des Limmerensees unterwegs war, ein 45-jähriger Schweizer aus dem Kanton St. Gallen aus noch unbekannten Gründen beim sogenannten Limmerenband abgestürzt und zog sich dabei tödliche Verletzungen zu.
Der Hergang des Absturzes ist Gegenstand polizeilicher Abklärungen.
Am 09.09.2024 war ein Autofahrer auf der Autobahn A16, Fahrbahn Frankreich, unterwegs.
Etwa 200 Meter vor der Verzweigung Bassecourt verlor er aus einem Grund, den die Ermittlungen klären müssen, die Kontrolle über sein Fahrzeug. Er kam nach rechts von der Fahrbahn ab, überschlug sich und kam am rechten Rand der Autobahn zum Liegen.
Seit Freitag, dem 30. August 2024, ist Herr Vincent W., 44 Jahre alt und hauptsächlich in Lausanne wohnhaft, aus seinem Chalet in Ste-Croix verschwunden.
Er hat seinen Arbeitsplatz in Lausanne nicht mehr aufgesucht und meldet sich weder bei seiner Familie noch bei seinen Angehörigen. Trotz umfangreicher Suchmaßnahmen wurde er bislang nicht gefunden.
Am Sonntag, den 8. September 2024, brach in einer Müllsammelstelle am Chemin du Budron C in Mont-sur-Lausanne ein Grossbrand aus.
Die Feuerwehr und die Polizei waren sofort mit einem Grossaufgebot im Einsatz. Vor Ort gelang es den Feuerwehrleuten, den Brand einzudämmen, der nicht auf andere Gebäude übergriff. Bei dem Brand wurde niemand verletzt.
Die Kantonspolizei gibt den Tod des 77-jährigen Schweizer Bürgers mit Wohnsitz in der Region Locarno bekannt, der am 02.09.2024 kurz vor 9.30 Uhr im Gebiet von Intragna in einen Unfall verwickelt war.
In der zweiten Wochenhälfte erwartet uns ein markanter Kaltlufteinbruch.
Feuchte Polarluft aus Grönland und dem Nordosten Kanadas hat vorübergehend aussergewöhnlich tiefe Temperaturen und Neuschnee bis in mittlere Lagen zur Folge. Wo mit wieviel Neuschnee zu rechnen ist, erfahren Sie im heutigen Meteoblog.
Am Montagmittag kam es zu einem Autounfall zwischen Escholzmatt und Schüpfheim. Drei Kühe wurden zum Teil tödlich verletzt.
Die Luzerner Polizei sucht Zeugen.
Bei einem Verkehrsunfall in Oberrieden ist am Montagmittag (9.09.2024) ein Kind noch auf der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen erlegen.
Kurz vor 12 Uhr war ein 40-jähriger Mann mit einem Lastwagen auf der Alten Landstrasse in Richtung Thalwil unterwegs.
Bei einem Selbstunfall am Sonntagabend in Sirnach wurden vier Personen leicht verletzt.
Sie mussten ins Spital gebracht werden, es entstand Sachschaden.
Auf einem Fussgängerstreifen in der Bernstrasse in der Stadt Luzern sind am Montagmorgen zwei Kinder von einem Auto angefahren worden.
Die Kinder wurden beim Unfall leicht verletzt. Der Autofahrer hielt zunächst an, verliess die Unfallstelle jedoch im Anschluss, ohne seine Angaben zu hinterlassen. Die Luzerner Polizei sucht Zeugen.
Aktuell findet der Verkehrsunterricht in den Kindergärten von Schaffhausen statt. Dabei wird den Kindergartenkindern das richtige Verhalten im Strassenverkehr übermittelt.
Die Verkehrsinstruktoren der Schaffhauser Polizei bitten die Strassenverkehrsteilnehmer um Rücksicht und Verständnis.
SRZ am Knabenschiessen:
vor Ort mit einem Sanitätsposten und mit zusätzlichen RTW
die Feuerpolizei prüft vorab die Fluchtwege
die Berufsfeuerwehr nutzt die Trainingsmöglichkeit und kennt die Zufahrten
die Logistik baut auf und bringt das benötigte Material
das Team Planung Grossanlässe hat im Vorfeld alles koordiniert
Auch wenn sie nicht zu sehen sind, tragen sie einen wichtigen Teil zum operativen Betrieb der Air Zermatt bei: unsere Luftfahrzeug-Techniker in Zermatt und Raron!
Sie schrauben, reparieren, reinigen, kontrollieren, hegen und pflegen unsere Helikopter tagtäglich von morgens bis abends spät.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.