Am Samstag, 24. August 2024, lädt das Tiefbauamt Graubünden herzlich zum Tag der offenen Tür in Thusis ein.
Von 10 bis 15 Uhr bieten Ihnen die Mitarbeitenden des Tiefbauamts einen spannenden Blick hinter die Kulissen.
Am kommenden Montag, 19. August, ist in der Stadt Luzern Kindergarten- und Schulstart.
Für viele Kinder ist es der erste Schultag und die Aufregung ist gross.
Gestern kurz nach dem Mittag wurde die Sanitätspolizei zum Münsterplatz gerufen, weil sich eine Person eine Fussgelenksfraktur zugezogen hatte.
Nach der Patientenbeurteilung vor Ort wurde aufgrund der engen Platzverhältnisse entschieden, die Person mit der Autodrehleiter der Berufsfeuerwehr zu retten.
Bereits an der Polizeischule arbeiten unsere Aspirantinnen und Aspiranten im Team.
Dies bleibt auch später im Polizeialltag so, denn Polizeiarbeit ist Teamarbeit.
In Oberägeri ist ein alkoholisierter Autofahrer von der Strasse abgekommen und im Ägerisee gelandet. Er konnte das Auto leicht verletzt verlassen.
Auf der Autobahn A4 in Rotkreuz überschlug sich ein Auto und schleuderte in die Böschung. Dabei wurde der Fahrer leicht verletzt.
Ein alkoholisierter E-Trottinett-Fahrer verursachte in der Nacht auf Samstag in Arbon einen Selbstunfall.
Er wurde verletzt und musste ins Spital gebracht werden.
Am 16. August 2024 stürzte ein Bergsteiger am Matterhorn in Zermatt ab, welcher sich tödliche Verletzungen zuzog.
Eine Drittperson meldete gegen 14:40 Uhr den Absturz von einem Bergsteiger, welcher sich im Abstieg über dem Hörnligrat vom Gipfel des Matterhorns befand.
Ein Drittel der kontrollierten Mofas wurden beanstandet, welche Mängel aufwiesen.
Ebenso wurden fünf Mofas sichergestellt, welche zu schnell waren und / oder in nicht betriebssicherem Zustand gelenkt wurden. Die fünf Lenker/-innen werden bei der Jugendanwaltschaft angezeigt.
Am letzten Mittwoch (14.8.2024) übten die beiden Gemeindeverbände Öffentliche Sicherheit Region Aarberg und Bielersee Süd-West gemeinsam mit dem Strasseninspektorat Seeland die Bewältigung eines Extremhochwassers am Hagneckkanal.
Die Analyse der Übung hat ergeben, dass die Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Organisationen gut funktioniert.
Seid weiterhin wachsam und kritisch, wenn ihr über das Internet Ware kauft und verkauft.
Folgt zum Beispiel nach der Kontaktaufnahme eines Interessenten über einen offiziellen Kommunikationsweg des Online-Marktplatzes wie E-Mail schnell der Vorschlag auf WhatsApp zu wechseln, ist Vorsicht geboten!
Bei einem Zusammenstoss mit einem Lieferwagen in Thundorf wurde am Freitagabend ein Kind leicht bis mittelschwer verletzt.
Es musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Beim alljährlichen Triathlon in Hüttwilen, organisiert von unserem Turnverein, zeigen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre Ausdauer.
In diesem spannenden Wettkampf stand nicht nur der sportliche Ehrgeiz sondern auch der Teamgeist im Vordergrund.
Dank einer aufmerksamen Drittperson konnte die Schaffhauser Polizei am frühen Montagmorgen (12.08.2024) in der Stadt Schaffhausen zwei Männer festnehmen.
Die beiden Festgenommenen stehen unter dringendem Tatverdacht Wertgegenstände und Bargeld aus parkierten Autos gestohlen zu haben. In diesem Zusammenhang verweist die Schaffhauser Polizei auf ihre entsprechende Präventionskampagne.
Am Freitagabend (16.08.2024) haben Mitarbeitende der Kantonspolizei St.Gallen mit Unterstützung von Mitarbeitenden der Stadtpolizei St.Gallen, des Strassenverkehrsamts St.Gallen sowie in Begleitung von Vertretenden der Polizeiinspektion Bregenz technische Verkehrskontrollen in der Region Bodensee durchgeführt.
Insgesamt wurden über 40 Autos und Motorräder kontrolliert. Fünf Personen werden wegen Verstössen gegen das Strassenverkehrsrecht zur Anzeige gebracht.
Am Samstag (17.08.2024), kurz vor 01:40 Uhr, ist ein 56-jähriger Mann mit seinem E-Bike auf der Alten Jonastrasse verunfallt.
Er wurde leicht verletzt und Rettungsdienst brachte ihn ins Spital. Der Mann wurde als fahrunfähig eingestuft.
Am Freitag (16.08.2024), kurz vor 17:40 Uhr, sind auf der St.Gallerstrasse ein Auto und ein E-Bike zusammengestossen.
Eine 38-jährige E-Bike-Fahrerin wurde dabei eher leicht verletzt. Sie wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Am Freitag (16.08.2024), kurz vor 10:45 Uhr, hat sich auf der Hauptstrasse, Höhe Verzweigung Büchelstrasse, ein Auffahrunfall zwischen zwei Autos ereignet.
Dabei wurden eine 66-jährige Autofahrerin und ihre 64-jährige Mitfahrerin leicht verletzt. Der Rettungsdienst brachte sie zur Abklärung ins Spital.
Am Freitag (16.08.2024), kurz vor 16:10 Uhr, sind auf der Langäulistrasse, Höhe Binnenkanalstrasse, ein Velo und ein Pickup zusammengestossen.
Eine 47-jährige Velofahrerin wurde dabei eher leicht verletzt. Der Rettungsdienst brachte sie ins Spital.
Am Mittwochabend (14.08.2024) ereignete sich in einer Wohnung in der Stadt Schaffhausen ein Streit zwischen zwei Männern, wobei einer dieser Männer mutmasslich mit einem Messer verletzt wurde.
Die Schaffhauser Polizei konnten den mutmasslichen Messerstecher verhaften. Der Vorfall ist Gegenstand laufender Ermittlungen.
Am späteren Freitagvormittag (16.08.2024) hat sich in Neuhausen am Rheinfall eine Auffahrkollision zwischen zwei Autos ereignet.
Personen wurden dabei keine verletzt.
Eine Autofahrerin hat den Vortritt missachtet, worauf es zu einer Kollision mit einem zweiten Auto gekommen ist. Zwei Personen mussten verletzt ins Spital eingeliefert werden.
Weiter ist ein Lieferwagenlenker in mehrere Metallpfosten gefahren, worauf sein Fahrzeug aufgebockt wurde.
Vorgestern Donnerstag hat die Luzerner Polizei eine Verkehrskontrolle mit Fokus auf die Betriebssicherheit von Fahrzeugen durchgeführt.
Von den 21 kontrollierten Fahrzeugen mussten fünf Fahrzeuge sichergestellt und zusätzlich zwei Lenkern die Weiterfahrt mit ihrem Auto untersagt werden.
Nass, nässer, am Nässesten – oder Freitag, Samstag, Sonntag. Am Ende dieser Woche gibt es jeden Tag verbreiteter Schauer und Gewitter.
Wir erklären was an diesen drei Tagen in der Wetterküche läuft.
Für die Schülerinnen und Schüler im ganzen Kanton ist es Zeit, wieder die Schulbank zu drücken!
Am Montag, 19. August 2024, beginnt das neue Schuljahr. Ein grosser Tag für sie wie auch für ihre Eltern. Aber, auch für alle Partner im Bereich der Prävention und der Verkehrssicherheit, die sich für ihre Sicherheit auf den Strassen einsetzen.
Am Freitag, 16. August 2024, gegen 12.00 Uhr, kollidierte ein Autolenker auf der Zürcherstrasse seitlich mit dem Geländer der Tramhaltestelle Breite.
Zeugen gesucht.
Wiederholt wird illegal mit Welpen gehandelt. Vor allem im Internet locken preiswerte Angebote aus dem Ausland.
Dass das Tier unter qualvollen Bedingungen gezüchtet und transportiert wird, ist nur ein Teil der traurigen Geschichte. Die Kantonspolizei Zürich macht die Bevölkerung auf das Thema aufmerksam und legt Kriminellen das Handwerk.
Die Kantonspolizei Graubünden hat am Dienstagnachmittag in Landquart einen Kurier von mutmasslichen Betrügern festgenommen.
Gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft Graubünden hat sie die Ermittlungen aufgenommen.
Ein Autofahrer fuhr am Donnerstag (15. August 2024, kurz vor 05:00 Uhr) auf der Luzernstrasse von der Lorenkreuzung herkommend in Richtung Hellbühl.
Im Bereich Ober Stächerain geriet der Fahrer in einer Kurve auf die Gegenfahrbahn, kollidierte mit einer Strassenlaterne und kam schliesslich im Wiesland zum Stillstand. Verletzt wurde beim Unfall niemand.
Auf der Strecke vom Glaubenberg in Richtung Entlebuch beabsichtigte am Donnerstag (15. August 2024, kurz nach 15:30 Uhr) ein Autofahrer im Bereich Grundmoos eine E-Bike-Fahrerin zu überholen.
Aus noch ungeklärten Gründen kam es dabei zur Kollision zwischen den beiden Fahrzeugen.
Auf der Kantonsstrasse von Ebersecken in Richtung Schötz bremste am Donnerstag (15. August 2024, ca. 16:20 Uhr) ein Motorradfahrer ab.
Ein nachfolgender Autofahrer bemerkte dies aus ungeklärten Gründen zu spät und kollidierte mit dem Heck des Motorrads.
Ein Autofahrer fuhr am Donnerstag (15. August 2024, ca. 17:10 Uhr) auf der Staltenstrasse von Ebersecken in Richtung Altbüron.
Aus noch ungeklärten Gründen kollidierte das Fahrzeug in der Linkskurve im Bereich des Hornbuechwald mit der rechtsseitigen Leitplanke, wurde angehoben und kam auf der Leitplanke zum Stillstand.
In der Nacht vom Donnerstag auf den Freitag ist in Urnäsch ein Schaf durch einen Wolf gerissen worden.
Nach dem Vorfall wurden die Tierhaltenden der Region durch die kantonale Fachstelle Herdenschutz informiert und zu Herdenschutzmassnahmen aufgefordert.
Im letzten Monat gingen bei der Kantonspolizei Bern vermehrt Meldungen betreffend betrügerischen Anrufen mit Geld- und Edelmetallforderungen ein.
In drei Fällen kam es zur Übergabe von Wertsachen. Weiterführende Ermittlungen sind im Gang. In diesem Zusammenhang warnt die Kantonspolizei Bern vor Telefonbetrug und gibt Tipps.
Die Ausbildung zur Polizistin oder zum Polizisten ist facettenreich. Sie findet nicht nur im Schulzimmer der Polizeischule, am Schiessstand oder in der Turnhalle statt.
Im zweiten Ausbildungsjahr beginnt die praktische Ausbildung.
Nach der Verschmutzung, die am 12. August im Hafen von Cheyres festgestellt wurde, konnten im Rahmen der Ermittlungen der Kantonspolizei zwei mutmassliche Täter identifiziert werden.
Beide werden bei der zuständigen Behörde angezeigt.
Am Montag, 12. August 2024, gegen 20:00 ereigneten sich infolge eines starken Gewitters zwei Ereignisse entlang der Axenstrasse.
Die Strasse musste aus Sicherheitsgründen für den Verkehr gesperrt werden. Der Durchlass bei der Galerie Schiefernegg konnte inzwischen geräumt werden. Die Axenstrasse kann ab heute 17:00 wieder für den Verkehr frei gegeben werden.
Damit unsere Diensthunde und ihre Hundeführerinnen und Hundeführer jederzeit einsatzbereit sind, werden regelmässig Trainings absolviert.
Diese finden jeweils an verschiedenen Orten statt, wie hier beispielsweise auf einem Schulgelände.
Von Montag, 29. August bis Freitag, 30. August 2024, wird die Kantonspolizei zum Beginn des nächsten Schuljahres im ganzen Kanton präsent sein, um die Sicherheit auf dem Schulweg zu verstärken.
Nach den Sommerferien werden nicht weniger als 30’000 Schülerinnen und Schüler im Alter von 4 bis 12 Jahren die Schulen des Kantons besuchen.
Nach einer Auffahrkollision in Frauenfeld musste am Donnerstag ein alkoholisierter Autofahrer seinen Führerausweis abgeben.
Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
Am Donnerstagabend wurde ein 73-Jähriger in Engwang als vermisst gemeldet.
Er konnte dank des Einsatzes der Kantonspolizei Thurgau und der Bevölkerung wohlbehalten aufgefunden werden.
Gestern Donnerstag, 15. August 2024, gegen 18.00 Uhr, fuhr die Lenkerin eines Personenwagens mit Zuger Kontrollschildern auf der Gotthardstrasse in der Schöllenen talwärts.
Zur selben Zeit fuhr der Lenker eines Sattelmotorfahrzeuges mit polnischen Kontrollschildern in Richtung Andermatt.
Die Kantonspolizei Basel-Stadt lanciert am 19. August 2024 erneut die Sensibilisierungskampagne "Toxic Love" zur Früherkennung von Häuslicher Gewalt.
Basel-Stadt präsentiert die Kampagne vor allem über die sozialen Medien, aber auch mit Flyern und digitalen Screens.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.