Im Ortsteil Littau fielen einer Patrouille am Dienstag (13. August 2024, ca. 22:30 Uhr) drei Rollerfahrer auf.
Bei der anschliessenden Kontrolle wurden Marihuana, Haschisch, Drogenutensilien sowie eine verbotene Waffe festgestellt.
Am Mittwoch (14. August 2024, kurz nach 04:15 Uhr) wurde an der Friedenstrasse ein Autofahrer angehalten und kontrolliert.
Ein Drogenschnelltest reagierte dabei positiv.
Ein Sportwagenlenker ist auf die Gegenfahrbahn geraten und frontal in einen Velofahrer geprallt.
Weiter hat ein Autofahrer ein Rotlicht missachtet, worauf es zu einer Kollision mit einem zweiten Auto gekommen ist.
Die Hauptstrasse in Därligen aus Richtung Interlaken ist ab sofort wieder offen und in beiden Richtungen uneingeschränkt befahrbar.
Sie musste aus Richtung Interlaken gesperrt werden, weil das Unwetter vom Montagabend Geröll auf die Fahrbahn gespült hatte.
Die Berufsfeuerwehr sowie die Milizfeuerwehr-Einheiten Nachtwache, Brandcorps Ost und West und Feuerwehr Bolligen von Schutz und Rettung Bern standen in der vergangenen Nacht im Einsatz, um die Auswirkungen des Unwetters über der Stadt Bern und Umgebung zu bewältigen.
Die ersten Notrufe wegen Wassereinbruchs in Keller oder Tiefgaragen und vollgelaufenen Unterführungen gingen kurz nach 22.00 Uhr auf der Feuerwehrnotrufzentrale FNZ 118 von Schutz und Rettung Bern und der Regionalen Einsatzzentrale REZ Bern der Kantonspolizei Bern ein.
Nach einer umfassenden Planungsphase feierte die Rega gestern gemeinsam mit Gästen aus Politik und Wirtschaft den Spatenstich für den Neubau der Rega-Basis in Mollis.
Die neue Rega-Basis wird der Molliser Crew optimale Bedingungen bieten, um rund um die Uhr für Menschen in Not einsatzbereit zu sein. Der Bezug des Neubaus ist auf die Wintersaison 2025 geplant.
Am Dienstagabend ereignete sich in Lenzburg ein Selbstunfall eines Fahrrades. Aufgrund einer Vollbremsung stürzte die Lenkerin und zog sich Verletzungen zu.
Gesucht wird nun ein grauer Kleinwagen.
„Wo warst du am Samstag, 31. August 2024, zwischen 10 und 16 Uhr?“ - wir geben dir ein Alibi.
An dem Tag feiern wir mit der Bevölkerung die Eröffnung des Schwerverkehr-Kontrollzentrums in Oensingen. Sei dabei! Erkunde das neue Zentrum und werfe einen Blick hinter die Kulissen.
Am frühen Mittwochmorgen, 14. August 2024, nahm die Stadtpolizei Zürich einen mutmasslichen Einbrecher im Kreis 9 fest.
Kurz nach Mitternacht wurde ein Anwohner der Dennlerstrasse aus dem Schlaf gerissen, weil er laute Geräusche bei der Nachbarsliegenschaft wahrnahm.
In den vergangenen Tagen führte die Polizei Oberes Fricktal in Frick, im Bereich der beiden Schulanlagen "Dorf" und "Ebnet", eine Geschwindigkeitskontrolle durch. Insgesamt fuhren 410 Fahrzeuglenkende zu schnell.
Die höchste gemessene Geschwindigkeit betrug 71 km/h bei einer signalisierten Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h.
Die Zentralbahn wurde vom Unwetter am 12. August stark getroffen. Die Schäden an der Infrastruktur sind gross.
Es wird mit einem Unterbruch von mehreren Wochen gerechnet, um die Fahrbahn wieder instand zu setzen. Ein Bahnersatz ist eingerichtet.
BAZG-Mitarbeitende haben am Montagabend (05.08.2024) in Thayngen zwei Männer angehalten, die in einem gestohlenen Auto unterwegs waren.
Zudem war der Autolenker ohne Führerausweis und unter Drogeneinfluss gefahren.
Die Kantonsstrasse zwischen Zweilütschinen und Grindelwald wird heute Abend (13.8.2024) um 20 Uhr wieder geöffnet.
Weil die Räumungsarbeiten noch nicht ganz abgeschlossen sind, ist vorerst nur eine Fahrspur offen.
Im vergangenen Jahr verursachte ein brennender LKW beim Anschluss Sissach einen Brandschaden an der Autobahnüberführung.
Die Behebung des entstandenen Schadens macht nächtliche Sperrungen der Aus- und Einfahrt Sissach in Fahrtrichtung Luzern nötig.
Im Rahmen des in der Projektierung befindlichen Erhaltungsprojekts Anschluss Liestal Nord–Anschluss Lausen wird ab August 2024 mit dem Neubau einer Lärmschutzwand im Bereich Tennisclub Liestal / Ergolzstrasse 1 bis 13 eine vorgezogene Massnahme umgesetzt.
Die Realisierung dieser Massnahmen führt zu Sperrungen und einem Spurabbau auf der Fahrbahn in Fahrtrichtung Sissach.
Bei Mitarbeitenden des Bundesamts für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) kam kürzlich im Rahmen einer Zollkontrolle der Verdacht auf, dass der Chauffeur eines aus Deutschland eingereisten Sattelzuges betrunken sein könnte.
Die darauf durchgeführten Alkoholtests ergaben einen Wert von 1,5 Promille. Die Fahrt war damit zu Ende.
Nach einem Einbruchdiebstahl am frühen Dienstagmorgen in Amriswil ergriff die Täterschaft in einem gestohlenen Auto die Flucht und verunfallte.
Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
Der Abschnitt um die Verzweigung Rütihof bis zum Anschluss Küssnacht wird nach 43 Jahren instandgesetzt.
Am Sonntagabend, 18. August 2024, beginnt das Bundesamt für Strassen ASTRA mit den Vorarbeiten auf der gesamten Strecke.
Am Dienstagmittag überfiel ein Unbekannter ein Schmuckgeschäft in der Aarauer Innenstadt.
Trotz intensiver Fahndung gelang dem Täter die Flucht. Die Kantonspolizei sucht Augenzeugen.
Die Sicherheitskommission (SiK) des Grossen Rates begrüsst die beiden neuen kantonalen Gesetze zum Bevölkerungsschutz und zum Zivilschutz.
Die neu vorgesehenen obligatorischen Informationsveranstaltungen für Schweizerinnen und niedergelassene Ausländerinnen und Ausländer waren jedoch umstritten. Ebenfalls Ja sagt die Kommission zum Kredit für die Containeranlage im Regionalgefängnis Burgdorf und zur Vereinbarung zur Harmonisierung der Strafjustiz.
Die Arbeiten zur Pannenstreifen-Umnutzung und zum Ausbau des Lärmschutzes auf der A6 zwischen Wankdorf und Muri sind fertiggestellt.
Drei Jahre intensive Bauzeit sind vorbei. Seit dem 12. August läuft PUN nun offiziell, zuerst noch zu Fixzeiten, später dynamisch. Dank PUN wird der Verkehr verflüssigt, womit die Verkehrssicherheit erhöht und der Ausweichverkehr auf das untergeordnete Strassennetz reduziert wird. Zusammen mit den Massnahmen zum Lärmschutz wird die Belastung für die angrenzenden Quartiere stark reduziert.
Aus noch ungeklärten Gründen brach in Wohnhaus in einem Weiler bei Strengelbach ein Brand aus. Die Rauchsäule war weitum sichtbar.
Dabei verstarb eine Person.
Am Samstag, 10.08.2024: Gegen 19:00 Uhr wurden in Kerns auf der Stanserstrasse im Bereich Rossmatt (siehe Titelbild) zwei umgefahrene Leitpfosten samt Wildwarnanlagesensoren festgestellt.
Der verursachte Schaden wurde jedoch von den Verantwortlichen nicht gemeldet.
Während ihrer Ausbildung zum Pol SiAss (Polizeiliche Sicherheitsassistenz) haben sie uns drei Monate mitgenommen.
Nun sind sie im Job angekommen und können das Gelernte umsetzen.
Passend zum Tag der Jugend starten gestern sechs Lernende bei uns.
Die vier KV-Lernenden Hannah, Laura, Levin und Nicolas beginnen ihre Lehre, während die zwei Mediamatiker/innen Nora und Noé bereits im zweiten und dritten Lehrjahr sind. Wir wünschen weiterhin einen guten Start!
Nun ist es rechtskräftig: Die beiden heutigen Bevölkerungsschutzregionen Suhrental-Uerkental und Region Zofingen werden per 1. Januar 2025 zu einer Region zusammengeführt.
Nachdem die acht Gemeinden der Bevölkerungsschutzregion Zofingen dem Vorhaben bereits abschliessend zugestimmt hatten, haben nun alle Gemeindeversammlungen der 15 Gemeinden der Bevölkerungsschutzregion Suhrental-Uerkental den positiven Entscheid für den Zusammenschluss gefällt.
Gestern wurde im Hafen von Cheyres eine Verschmutzung festgestellt. Die Feuerwehr war im Einsatz, um dem Treibstoff zu behandeln.
Eine Untersuchung ist im Gange. Erinnerung an Empfehlungen.
In den nächsten Tagen wird das neue Schwerverkehrskontrollzentrum (SVKZ) in Oensingen in Betrieb genommen.
Am Samstag, 31. August 2024, findet das Eröffnungsfest statt.
Am Montagabend, den 12. August 2024, kurz vor 20:00 Uhr, wurden in Folge der starken Gewitter durch die Überwachungsinstrumente Geländebewegungen bzw. Aktivitäten im Bereich "Gumpisch" registriert.
Ein weiteres Murgangereignis mit Folgen für den Verkehr wurde in der Galerie Schiefernegg ausgelöst, weshalb die Axenstrasse zwischen Morschach und Flüelen gesperrt werden musste. Heute Vormittag wurde die Situation vor Ort von Fachspezialisten beurteilt. Die Axenstrasse wird teilweise wieder freigegeben
Die Kantonsstrasse zwischen Zweilütschinen und Grindelwald ist seit gestern 19 Uhr bis auf Weiteres gesperrt.
Der Grund ist ein Murgang. Die Dorfstrasse in Brienz ist aus demselben Grund bis auf Weiteres gesperrt.
Die Trinkwasser-Qualität entspricht in allen von der Verunreinigung betroffenen Ortsteilen von Uster wieder den gesetzlichen Vorgaben.
Dies zeigen die Resultate der Messungen des Kantonalen Labors Zürich von heute Montag, 12. August 2024. Das Trinkwasser in den Quartieren südlich der Bahnlinie sowie in Nänikon und Werrikon kann somit wieder ohne Einschränkungen getrunken werden. Am Donnerstag, 8. August 2024, hatte Energie Uster AG in den erwähnten Gebieten verunreinigtes Trinkwasser festgestellt.
Ein herzliches Dankeschön an alle Einsatzkräfte, die seit gestern unermüdlich im Einsatz stehen, um die Auswirkungen des Unwetters im Berner Oberland zu bewältigen.
Euer Engagement und eure Courage sind unbezahlbar!
Ein alkoholisierter Motorradfahrer zog sich in der Nacht zum Dienstag bei einem Selbstunfall in Weinfelden leichte Verletzungen zu.
Er führte das Motorrad ohne entsprechenden Führerausweis.
Heute Nacht hat sich ein Baby-Igel in der Schanzmühle (Stützpunkt Solothurn) verirrt.
Nach einer kurzen Zwischenverpflegung wurde er wieder aus der Obhut entlassen und der freien Natur übergeben.
Die Kantonsstrasse zwischen Zweilütschinen und Grindelwald bleibt wegen eines Murgangs von gestern Abend weiterhin gesperrt.
Die Räumungsarbeiten im Bereich der Wartenberggrabenbrücke haben begonnen.
Am Montagabend gingen im Kanton Bern teils heftige Gewitter nieder.
Die Kantonspolizei Bern erreichten in diesem Zusammenhang rund 130 Meldungen aus dem Berner Oberland und eine Meldung aus Münchenbuchsee.
Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau haben in der Nacht auf Dienstag in Hüttwilen eine alkoholisierte Autofahrerin aus dem Verkehr gezogen.
Gegen 00.55 Uhr kontrollierte eine Patrouille der Kantonspolizei Thurgau an der Hauptstrasse eine Autofahrerin, die zuvor durch ihre Fahrweise aufgefallen war.
Das Sommergewitter hat zu zahlreichen Einsätzen von Feuerwehr und Polizei geführt.
Betroffen waren hauptsächlich die Stadt Zug sowie die Gemeinden Baar, Cham, Steinhausen, Risch Rotkreuz und Unterägeri. Ebenfalls im Einsatz stand die Seerettung der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Zug.
Leichte Verletzungen hat sich am Montagmorgen, 12. August 2024, ein Motorradlenker in Bühler bei einer Kollision mit einem Personenwagen zugezogen.
Ein 55-jähriger Lenker fuhr kurz nach 07.15 Uhr vom Herrenmoos kommend mit seinem Personenwagen über den Bahnübergang in Richtung Dorfstrasse.
Von Freitag, 16. August 2024, 21 Uhr, bis Montag, 19. August 2024, 5 Uhr, ist die Walchebrücke stadteinwärts sowie der Bahnhofquai in Richtung Sihlquai gesperrt.
Von Freitag, 16. August 2024, 21 Uhr, bis Montag, 19. August 2024, 5 Uhr, ist die Walchebrücke stadteinwärts sowie der Bahnhofquai in Richtung Sihlquai gesperrt.
Am Montag (12.08.2024), kurz nach 16:10 Uhr, ist es in einem Hausanbau an der Hofstettenstrasse zu einem Brand gekommen.
Der Brand konnte von den ausgerückten Feuerwehren gelöscht werden. Es entstand Sachschaden von rund 200'000 Franken. Die Brandursache ist unklar.
Am Montag (12.08.2024), kurz vor 16:50 Uhr, ist es in einer Garage eines Einfamilienhauses an der Quellenstrasse zu einem Brand gekommen.
Der Brand konnte rasch gelöscht werden. Es entstand Sachschaden von rund 20'000 Franken.
Am Montag (12.08.2024), kurz nach 6:40 Uhr, ist es zu einem Brand in einer Garage am Tannenweg gekommen.
Der Brand konnte rasch gelöscht werden. Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.