Am Montag (12.08.2024), kurz nach 16:10 Uhr, ist es in einem Hausanbau an der Hofstettenstrasse zu einem Brand gekommen.
Der Brand konnte von den ausgerückten Feuerwehren gelöscht werden. Es entstand Sachschaden von rund 200'000 Franken. Die Brandursache ist unklar.
Am Montag (12.08.2024), kurz vor 16:50 Uhr, ist es in einer Garage eines Einfamilienhauses an der Quellenstrasse zu einem Brand gekommen.
Der Brand konnte rasch gelöscht werden. Es entstand Sachschaden von rund 20'000 Franken.
Am Montag (12.08.2024), kurz nach 6:40 Uhr, ist es zu einem Brand in einer Garage am Tannenweg gekommen.
Der Brand konnte rasch gelöscht werden. Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.
In der Zeit zwischen Mittwoch und Samstagmittag (10.08.2024), ist eine unbekannte Täterschaft in ein Pfarreiheim an der Wiesenstrasse eingebrochen.
Sie begab sich über ein Fenster in das Innere des Gebäudes. Anschliessend behändigte sie sich gewaltsam einen Schlüssel und öffnete damit einen Tresor.
Ein unbekanntes Auto streifte am Freitag einen Velofahrer und brachte ihn zu Fall. Er erlitt mittelschwere Verletzungen.
Die Kantonspolizei sucht den Wagen sowie Augenzeugen.
Bei einer Kollision zwischen zwei Autos wurden am Montagnachmittag zwischen Neukirch und Arbon zwei Personen verletzt.
Sie mussten durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Der Betrieb zwischen Meiringen–Interlaken Ost ist seit Montagabend 19.00 Uhr aufgrund eines Unwetters unterbrochen.
Der intensive Regen führte zu Überschwem-mungen der Bahninfrastruktur.
Gestern Montagabend, 12. August 2024, kurz vor 20:00 Uhr, stellten die Überwachungsinstrumente Geländebewegungen / Bewegungen im Bereich „Gumpisch“ fest, die in der Folge zu Detektionen in den Schutznetzen oberhalb der Axenstrasse führten.
Folge dessen musste die Axenstrasse umgehend gesperrt und die Fahrzeuge auf der Axenstrasse gewendet werden. Personen wurden keine verletzt. Strasse und Brücke wurden nach ersten Erkenntnissen nicht beschädigt.
Im Luzerner Seetal findet am kommenden Sonntag der slowUp statt. Zwischen 10:00 und 17:00 Uhr kommt es aufgrund der autofreien Veranstaltung zu diversen Strassensperrungen.
Die Aufbauarbeiten beginnen bereits ab 07:30 Uhr und dürften zu temporären Verkehrsbehinderungen führen. Die Luzerner Polizei empfiehlt, dass Seetal grossräumig zu umfahren.
Wegen des Gewitters gestern Abend gingen bei der Luzerner Polizei rund 50 Notrufe ein.
Bei den Meldungen handelte sich hauptsächlich um umgestürzte Bäume, abgebrochene Äste, aber um Meldungen wegen Wasser, welches in Gebäude eindrang.
Ein Gewitter mit starkem Regen und Sturmböen wehte am Montagabend Bäume um und füllte Keller. 30 Feuerwehren standen an rund 150 Schadenplätzen im Einsatz.
Meldungen über Verletzte liegen nicht vor.
Ein Radfahrer hat sich am frühen Montagnachmittag (12.08.2024) in Bauma bei einem Sturz so schwer verletzt, dass er mit einem Rettungshelikopter ins Spital geflogen werden musste.
Kurz vor 13.30 Uhr fuhr ein 67-jähriger Velofahrer auf der Bliggenswilerstrasse. Ungefähr gegenüber dem sogenannten „Chatzentöbeli“ stürzte er aus ungeklärten Gründen und zog sich dabei schwere Verletzungen zu.
Am Montag ist es auf der A8 in Krattigen zu einer Streifkollision zwischen einem Lastwagen und einem Lieferwagen gekommen.
Beide Fahrzeuglenker wurden dabei leicht verletzt. Aufgrund der Unfallarbeiten kam es zu Verkehrseinschränkungen.
Am Montag, 12.08.2024, ca. 15:20 Uhr, ereignete beim Bahnhof Weesen ein Landeunfall mit einem Gleitschirm.
Ein 58-jähriger Gleitschirmpilot startete in Ruein, Flims GR und beabsichtigte im Raum Mollis/Weesen zu landen.
Am Montagmorgen, 12. August 2024, kurz vor 07.00 Uhr, verlor ein Lastwagen im Eggfluetunnel auf der Autobahn A18 bei Grellingen BL, eine grössere Menge Schottersteine.
Der Eggfluetunnel musste deshalb komplett gesperrt werden.
Eine Fallschirmspringerin ist am Montagvormittag bei der Landung beim Flugplatz Beromünster verunfallt.
Die 59-jährige Frau verletzte sich dabei und musste durch den Rettungsdienst 144 ins Spital gefahren werden.
Am Sonntagnachmittag ist durch Drittpersonen und Einsatzkräfte eine Person tot aus der Aare geborgen worden.
Die Kantonspolizei Bern hat Ermittlungen aufgenommen.
Am frühen Sonntagmorgen, 11. August 2024, wurde in Zürich-Altstetten ein Mann von einem Zug erfasst und tödlich verletzt.
Nach bisherigen Erkenntnissen war kurz vor 03.30 Uhr eine Zugskomposition des Nachtzugs SN5 von Urdorf kommend in Richtung Zürich unterwegs.
In Vitznau ist es am Montagvormittag zu einem Arbeitsunfall gekommen. Auf einer Baustelle erlitt ein 24-jähriger Mann einen Stromschlag.
Er wurde mit lebensbedrohlichen Verletzungen ins Spital geflogen.
Am Tag der Jugend beginnen heute bei der Kantonspolizei Zürich zwei Köchinnnen, zwei Köche und ein Fachmann Betriebsunterhalt ihre spannende und abwechslungsreiche Lehre.
Zusätzlich absolviert ein Informatiker des Kanton Zürich seine verbleibenden drei Lehrjahre bei uns.
In der letzten Nacht gab es gleich 3 optische Erscheinungen am Schweizer Himmel zu beobachten: Polarlichter, Sternschnuppen und Wetterleuchten.
In der kommenden Nacht sind die Chancen für die Beobachtung vieler Sternschnuppen sogar noch etwas grösser als letzte Nacht. Dagegen sinkt die Wahrscheinlichkeit für Polarlichter und Wetterleuchten.
Auf der Seite www.no-front.ch finden sich wertvolle Tipps und Regeln zu aktuellen Themen, die Jugendliche beschäftigen - seien es Social Media, Sicherheit im Netz, Regeln im Ausgang oder andere wichtige Fragen des Alltags.
Hier können sich natürlich auch die Eltern informieren.
Ein Autofahrer fuhr am Freitag (9. August 2024, kurz vor 23:00 Uhr) auf der Luzernerstrasse von Beromünster in Richtung Neudorf.
Im Bereich Moos geriet das Fahrzeug aus noch ungeklärten Gründen auf die Gegenfahrbahn und anschliessend in das linksseitige Wiesland wo es zur Kollision mit einem Baum kam.
Am Samstag, 3. August 2024, ereignete sich auf der Axenstrasse in Brunnen ein Verkehrsunfall.
Ein Fußgänger wurde beim Überqueren der Strasse von einem Personenwagen angefahren und leicht verletzt.
Weil er einem entgegenkommenden Auto ausweichen musste, stürzte ein Radfahrer die Böschung hinunter. Er wurde leicht verletzt.
Das Auto fuhr weiter und wird gesucht.
Am Montag (12.08.2024) ist im Kanton Schaffhausen Schulanfang. Die Schaffhauser Polizei führt zusammen mit dem TCS sowie dem ACS (Sektionen Schaffhausen) hierzu in den kommenden Tagen im ganzen Kanton Schaffhausen eine "süsse Präventionsaktion" durch.
Die Sommerferien sind zu Ende und viele Kinder im Kanton Schaffhausen starten am Montag (14.08.2023) ins neue Schuljahr.
Vom 20. bis 24 August 2024 findet der Mountainbike Event Swiss Epic statt.
In den Destinationen Oberengadin, Schanfigg sowie in der Landschaft Davos/Klosters ist mit Verkehrsbehinderungen und kurzen Wartezeiten zu rechnen.
Am Sonntag, 11. August 2024, kurz vor Mittag gingen bei den Einsatzzentralen der Kantonspolizei Basel-Stadt und der Rettung Basel-Stadt mehrere Notrufe ein, wonach sich eine Frau in einer Boje verfangen habe.
Sie konnte von einem Wasserfahrer und einem Schwimmer befreit werden.
Am vergangenen Donnerstag hat die Kantonspolizei Bern im Gebiet Schallenberg gezielte Geschwindigkeitsmessungen durchgeführt und insgesamt 31 Widerhandlungen festgestellt, die alle zur Anzeige gebracht werden.
Am Donnerstag, 8. August 2024, führte die Kantonspolizei Bern im Gebiet Schallenberg gezielte Geschwindigkeitskontrollen mit Lasergeräten durch.
Ab Ende 2025 bietet eine zusätzliche Passerelle im Bahnhof Basel SBB Zugang zu den Perrons.
Diese wird seit Juni 2024 etappenweise in Richtung Elsässerbahnhof eingeschoben.
Am Sonntag (11.08.2024) kam es auf der Langgasse Höhe Bruggwaldstrasse zu einer Kollision zwischen einem Autofahrer und einem E-Bike-Fahrer.
Der Velofahrer wurde leicht verletzt.
Am Sonntagnachmittag, 11. August 2024, barg die Stadtpolizei Zürich einen vermissten 40-jährigen Mann tot aus dem Zürichsee.
Nach der Street Parade am Sonntagnachmittag wurde ein 40-jähriger Schweizer bei der Polizei als vermisst gemeldet. Am Vortag besuchte er mit Kollegen die Street Parade.
Heute ist es für viele Kinder so weit: Es ist nicht nur der Start ins Abenteuer Kindergarten oder Schule, sondern auch ihr erster Schritt in den Alltag des Strassenverkehrs.
Die Kantonspolizei St.Gallen wünscht allen Kindern einen sicheren Schulstart und ruft alle Verkehrsteilnehmenden zur besonderen Vorsicht auf.
Sachschaden ist am Sonntag, 11. August 2024, bei einer Streifkollision zwischen zwei Personenwagen auf der Durchgangsstrasse in Herisau entstanden.
Ein 26-jähriger Lenker fuhr um 13.15 Uhr mit seinem Personenwagen auf der Durchgangsstrasse in Richtung St. Gallen und wollte im Bereich Kreuzweg nach links in Richtung Gossau abbiegen.
Auf einem Landwirtschaftsbetrieb in Ueken geriet am Montagmorgen eine Scheune in Brand. Diese wurde samt Maschinen und Gerätschaften ein Raub der Flammen.
Immerhin konnte die Feuerwehr den Stall schützen. Menschen und Tiere blieben unverletzt.
Am Freitag (9. August 2024, kurz vor Mitternacht) fuhr ein alkoholisierter (0.57 mg/l) Autofahrer auf der Luzernstrasse von Hochdorf in Richtung Ballwil.
Aus noch ungeklärten Gründen geriet er dabei rechts von der Strasse ab und kam auf dem Bahngleis zum Stillstand.
Auf der Luzernstrasse eingangs Hochdorf geriet am Sonntag (11. August 2024, ca. 17:30 Uhr) ein Autofahrer links von der Strasse ab und kam auf das Bahngleis, wo das Fahrzeug stecken blieb.
Verletzt wurde beim Unfall niemand.
Mitarbeitende des Bundesamtes für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) haben am Mittwochnachmittag (07.08.2024) in Bargen in einem einreisenden Auto illegale Magic Mushrooms (Psilocybinhaltige Pilze) entdeckt.
Der Autofahrer wurde für weitere Abklärungen der Schaffhauser Polizei übergeben.
Am Montagmorgen (12.8.2024) ist es in Hagenbuch zwischen einem Auto und einem Fahrrad zu einer Kollision gekommen.
Der Fahrradfahrer wurde dabei schwer verletzt und musste in ein Spital gebracht werden.
Am Montag (12.08.2024), kurz nach 2:05 Uhr, haben zwei vorerst unbekannte Personen ein Auto an der Schulstrasse durchsucht.
Dank einer sofort eingeleiteten Fahndung der Kantonspolizei St.Gallen konnten zwei tatverdächtige Männer, ein 29-jähriger Algerier und ein 30-jähriger Tunesier festgenommen werden.
Am Sonntag (11.08.2024), kurz nach 10:55 Uhr, ist es auf dem Seedamm zu einem Unfall von zwei Velofahrern gekommen.
Ein 28-jähriger Mann wurde dabei unbestimmt und ein 22-jähriger Mann leicht verletzt. Beide Velofahrer wurden vom Rettungsdienst ins Spital gebracht. Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.