Im Bereich Kreuzung Weissensteinstrasse/Grenchenstrasse hat sich in Solothurn am Dienstagnachmittag, 6. August 2024, ein Verkehrsunfall zwischen einem Lastwagen und einem Fahrrad ereignet.
Die Fahrradlenkerin wurde dabei schwer verletzt. Zur Klärung des genauen Unfallhergangs sucht die Polizei Zeugen.
Auf der Hauptstrasse in Alvaneu Dorf ist am Montagabend ein Auto ins Schleudern geraten und in eine Felswand geprallt.
Der Lenker wurde beim Unfall verletzt.
Beim Zusammenstoss mit einem Auto wurde am Dienstagmorgen in Frauenfeld ein Velofahrer verletzt.
Er musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Der Abschnitt der A18 zwischen den Anschlüssen Muttenz Süd und Reinach Nord muss wegen Werkleitungsarbeiten in beiden Fahrtrichtungen gesperrt werden.
Um den Verkehr möglichst wenig zu beeinträchtigen, werden die Arbeiten und die Sperrung in den Nachtstunden durchgeführt.
Am frühen Dienstagmorgen kam es zu einem Brand im Badi-Beizli in Sachseln. Das Feuer konnte durch die Feuerwehr rasch unter Kontrolle gebracht werden.
Personen wurden keine verletzt.
Seit dem 22. Juli erlebt die Alpensüdseite eine aussergewöhnlich lange Hitzeperiode.
Die diesjährige Hitzewelle geht als die längste je in Lugano gemessene Hitzeperiode in die Annalen ein.
In einem Quartier in Rain hat am frühen Morgen ein Fahrzeugunterstand gebrannt.
Der Brand konnte durch die Feuerwehr gelöscht und eine weitere Ausbreitung verhindert werden.
Am Montag (05.08.2024) kam es auf der Speicherstrasse auf der Höhe Wildeggstrasse zu einer Kollision zwischen einer Autofahrerin und einer E-Bike-Fahrerin.
Die Velofahrerin wurde mittelschwer verletzt.
Am Dienstagmittag, 6. August 2024, verunfallte auf dem Flugplatz Wangen ein Kleinflugzeug.
Kurz nach 12 Uhr wollte ein 52-jähriger Pilot mit einem Kleinflugzeug auf dem Flugplatz Wangen landen.
Bei einer Kollision zwischen einem Auto und der Frauenfeld-Wil-Bahn in Wängi am Montagabend wurde der Autofahrer leicht verletzt.
Er musste ins Spital gebracht werden.
Im Kanton Solothurn machen sich in den kommenden Wochen rund 6'000 Kinder zum ersten Mal auf den Weg in den „Chindzgi“ oder in die Schule.
Die Polizei ist auf den Kindergarten- und den Schulwegen präsent und appelliert an die Verkehrsteilnehmenden, besonders achtsam zu sein.
Wegen der Street Parade muss am Wochenende vom 10. bis 11. August 2024 in der Innenstadt mit Verkehrseinschränkungen gerechnet werden.
Die Stadtpolizei Zürich empfiehlt dringend, die öffentlichen Verkehrsmittel zu nutzen.
Nachtrag zur Medienmitteilung: Rollstuhlfahrer von Auto angefahren und verletzt – Zeugenaufruf (Polizei.news berichtete)
Der mutmasslich am Unfall beteiligte Autolenker stellte sich am Dienstagmorgen, 6. August 2024 der Polizei. Die weiteren Ermittlungen laufen. Die Stadtpolizei Zürich sucht Zeug/innen.
Am Montag (5. August, ca. 19:00 Uhr) fuhr eine Autofahrerin auf der Rainstrasse in Richtung Eschenbach.
Im Gebiet Isenringen geriet das Auto rechtsseitig ab der Fahrbahn und kollidierte mit der Kurvenblende.
Ein Autofahrer fuhr am Montag (5. August 2024, ca. 19:00 Uhr) auf der Udligenswilerstrasse in Richtung Adligenswil.
Bei der Einmündung der Meggerstrasse bog er nach links, in Richtung Meggen ab.
Am Montag, 19. August 2024, startet im Kanton Zürich das neue Schuljahr.
Rund 31 000 Kinder begeben sich das erste Mal auf denWeg in den Kindergarten oder in die Schule. Für dieVerkehrsteilnehmenden bedeutet dies „Stoppen für Schulkinder“. Die Zürcher Polizeikorps unterstützen auch dieses Jahr dienationale Kampagne.
Anlässlich einer Schwerverkehrskontrolle wurden bei einem inländischen Lastwagenchauffeur erneut diverse Verstösse gegen die Arbeits- und Ruhezeitverordnung festgestellt.
Er und sein Arbeitgeber werden nun zur Anzeige gebracht.
Am Montag, den 5. August 2024 um die Mittagszeit, hat sich eine Motorradlenkerin einer Polizeikontrolle entzogen und ist geflüchtet.
Die Lenkerin setzte ihre Fahrt mit überhöhter Geschwindigkeit sowie mehrfachen Widerhandlungen gegen das Strassenverkehrsgesetz fort.
Während des Churer Festes vom 9. bis 11. August 2024 wird die Stadtpolizei Chur mit einem verstärkten Aufgebot präsent sein.
Nebst der Überwachung des Festareals und zusätzlicher Sicherheitsmassnahmen auf den Zufahrtsachsen wird die Stadtpolizei mit einem Präventionsstand zum Thema E-Trendfahrzeuge vertreten sein.
Am 5. August 2024 stürzte ein Wanderer im Gebiet der Pointe des Ombrieux oberhalb von Collombey-Muraz rund 80 Meter in die Tiefe.
Er kam dabei ums Leben.
Seit drei Jahren arbeitet das Ausbildungszentrum SWISSINT erfolgreich mit Gaming- und Simulationstechnologie und integriert diese laufend in weitere Kurse.
Der Einsatz der militärischen Simulationssoftware Virtual Battlespace 4 ermöglicht unter anderem ein kosteneffizientes und umweltschonendes Üben von bestimmten Szenarien.
Eine Fahrradfahrerin hat sich am Montagabend bei einem Selbstunfall in Salmsach leicht bis mittelschwer verletzt.
Sie musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Am Wochenende vom 3. bis 4. August 2024 wurden im Wallis acht Fahrradfahrer bei Unfällen verletzt.
Die Kantonspolizei ruft diesen und den Autofahrern einige Ratschläge in Erinnerung.
Von Montag, 12. August 2024, 9 Uhr, bis Sonntag, 22. September 2024, 17 Uhr, ist die Hofwiesenstrasse auf der Höhe Neumarkt beim Bahnhof Oerlikon, zwischen der Baumackerstrasse und Schulstrasse, durchgehend gesperrt.
Die Umleitung erfolgt stadtauswärts via die Baumackerstrasse. Stadteinwärts wird der Verkehr via Gubelstrasse umgeleitet.
Am Montagabend, 5. August 2024, kollidierte im Kreis 8 ein Personenwagen mit einem Rollstuhlfahrer. Dieser wurde dadurch leicht verletzt.
Die autolenkende Person setzte die Fahrt fort, ohne sich um den Verletzten zu kümmern. Die Stadtpolizei Zürich sucht Zeug/innen.
Erneut bietet der Luzerner Ferienpass Kindern und Jugendlichen über die Sommerferien ein abwechslungsreiches Freizeitangebot.
Auch wir, in der Stadt Luzern, sind mit von der Partie und gewährten einen Blick in die Polizeiarbeit.
Im Übertretungsstrafgesetz soll eine Strafnorm geschaffen werden, welche das Betteln im öffentlichen Raum verbietet, wenn dabei die öffentliche Sicherheit, Ruhe und Ordnung gestört werden.
Der Regierungsrat unterbreitet dem Parlament eine entsprechende Botschaft zur Gesetzesänderung.
Im Längholz- und Büttenbergtunnel auf dem A5-Ostast finden nächste Woche diverse Unterhaltsarbeiten statt.
Die Strecke zwischen der Verzweigung Brüggmoos und Bözingenfeld wird dafür für vier Nächte gesperrt und der Verkehr via Stadt Biel umgeleitet.
Am Montagabend ist es in Wynigen zu einer Frontalkollision zwischen einem Motorrad und einem Auto gekommen.
Der Motorradlenker wurde dabei schwer verletzt und musste mit einer Ambulanz ins Spital gebracht werden. Der Unfall wird untersucht.
Ein noch unbekannter Reizstoff in der Luft hat bei mehreren Personen einen Reizhusten ausgelöst sowie zu einem Einsatz der Blaulichtorganisationen geführt.
Verletzt wurde jedoch niemand.
Beim Landeanflug ist ein Gleitschirmpilot abgestürzt. Der 82-jährige Mann wurde von der Rega geborgen und ins Spital geflogen.
Dieses konnte er wenig später wieder verlassen.
Am Montag (05.08.2024), kurz nach 14:55 Uhr, ist es an der Rheinstrasse zu einem Arbeitsunfall gekommen.
Ein 45-jähriger Mann stürzte bei Bauarbeiten rund sieben Meter von einem Dach und wurde dabei unbestimmt verletzt. Die Rega flog ihn ins Spital.
Am Montag (05.08.2024), um 23:10 Uhr, ist es an der Goldacherstrasse zu einem Selbstunfall eines Autofahrers gekommen.
Der 18-jährige Autofahrer wurde leicht und seine 15-jährige Mitfahrerin schwer verletzt. Sie wurden vom Rettungsdienst ins Spital gebracht. Am Auto entstand Totalschaden.
Am Montag (05.08.2024), kurz vor 20:40 Uhr, ist ein Raser an der Niederbürerstrasse angehalten worden.
Der 37-jährige Mann wurde mit seinem Auto mit 150 km/h anstelle der erlaubten 80 km/h gemessen. Er war in alkoholisiertem Zustand unterwegs. Ihm wurde der Führerausweis abgenommen.
Die Ermittlungen zum Brand einer Veranda eines Einfamilienhauses von Mitte Juni 2024 in Oberbipp sind abgeschlossen.
Der Brand ist auf einen technischen Defekt zurückzuführen.
Am Montag ist es auf der Oberalpstrasse in Sedrun zu einer Kollision zwischen einem Motorrad und einem Fahrrad gekommen.
Eine Person verletzte sich dabei.
Ab Montag, 12. August 2024, saniert das Strassenkreisinspektorat Wattwil in der Gemeinde Kirchberg auf der Fürstenlandstrasse den Abschnitt Rütihofstrasse bis Lamperswilerweiher.
Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis im Frühjahr 2025.
Am Montag, 5. August 2024, fuhr ein Velofahrer, gefolgt von einer Motorradlenkerin mit tschechischem Kontrollschild, auf der Oberalpstrasse talwärts.
Im Bereich Rossplatten beabsichtigte die Motorradlenkerin den Velofahrer zu überholen.
Heute Morgen brach in einem Garagenatelier in St. Antoni ein Feuer aus, bei dem drei Auto ausbrannten.
Die Feuerwehr konnte den Brand löschen. Wahrscheinlich lösten Schweissarbeiten an einem der Autos den Brand aus.
Die Ampel auf der Spur einer BMW-Fahrerin war bereits auf Rot, als sie daran vorbeifuhr.
So kam es zur Kollision mit einem Audi, welcher grün hatte. Verletzt wurde niemand.
Am Montagmorgen (05.08.2024) wurde in der Stadt Schaffhausen ein aufgebrochenes Auto bemerkt.
Die Schaffhauser Polizei bittet die Bevölkerung um sachdienliche Hinweise und verweist in diesem Zusammenhang auf ihre entsprechende Präventionskampagne.
Zur Unterstützung der französischen Polizeien haben wir im Vorfeld der Olympischen Sommerspiele eine unserer Hundeführerinnen nach Paris geschickt.
Sie hat während 17 Tagen gemeinsam mit ihrer Diensthündin Hailey für die Sicherheit rund um den Grossanlass gesorgt.
Vor ein paar Tagen wurden wir von einer Redaktorin vom Bote der Urschweiz für eine Reportage begleitet.
Wir freuen uns, dass wir einen Einblick in unsere Tätigkeit geben konnten!
Gestern Montag, 5. August 2024, kurz nach 08.30 Uhr, fuhr der Lenker eines Personenwagens mit Kontrollschildern aus Appenzell-Innerrhoden von Meien in Richtung Wassen.
Aus derzeit unklaren Gründen geriet das Fahrzeug auf Höhe Fedenbrügg zu weit nach rechts und touchierte das dort befindliche Rohrgeländer, worauf sich der Personenwagen um 180 Grad drehte und zum Stillstand kam.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.