Die Ampel auf der Spur einer BMW-Fahrerin war bereits auf Rot, als sie daran vorbeifuhr.
So kam es zur Kollision mit einem Audi, welcher grün hatte. Verletzt wurde niemand.
Am Montagmorgen (05.08.2024) wurde in der Stadt Schaffhausen ein aufgebrochenes Auto bemerkt.
Die Schaffhauser Polizei bittet die Bevölkerung um sachdienliche Hinweise und verweist in diesem Zusammenhang auf ihre entsprechende Präventionskampagne.
Zur Unterstützung der französischen Polizeien haben wir im Vorfeld der Olympischen Sommerspiele eine unserer Hundeführerinnen nach Paris geschickt.
Sie hat während 17 Tagen gemeinsam mit ihrer Diensthündin Hailey für die Sicherheit rund um den Grossanlass gesorgt.
Vor ein paar Tagen wurden wir von einer Redaktorin vom Bote der Urschweiz für eine Reportage begleitet.
Wir freuen uns, dass wir einen Einblick in unsere Tätigkeit geben konnten!
Gestern Montag, 5. August 2024, kurz nach 08.30 Uhr, fuhr der Lenker eines Personenwagens mit Kontrollschildern aus Appenzell-Innerrhoden von Meien in Richtung Wassen.
Aus derzeit unklaren Gründen geriet das Fahrzeug auf Höhe Fedenbrügg zu weit nach rechts und touchierte das dort befindliche Rohrgeländer, worauf sich der Personenwagen um 180 Grad drehte und zum Stillstand kam.
Am Montagmittag ist es in Köniz zu einem Selbstunfall einer E-Bike-Fahrerin gekommen.
Die Lenkerin ist aus noch zu klärenden Gründen gestürzt und in der Folge in einen Anhängerzug geprallt. Sie musste schwerverletzt mit einer Ambulanz ins Spital gebracht werden. Der Unfallhergang wird untersucht.
Wir alle kennen dieses Gefühl: An einem heissen Sommertag zeigt das Thermometer 30 Grad an, aber man hat das Gefühl, es könnte noch heisser sein.
Woran das liegt und wie man die gefühlte Temperatur im Sommer einschätzen kann, zeigen wir Ihnen im heutigen Blog.
Am Donnerstagmorgen, 18. Juli 2024, 03:40 Uhr, kam es in einem Zweifamilienhaus in Lachen zu einem Brand, bei welchem eine 79-jährige Frau verstarb (Polizei.news berichtete).
Kriminaltechniker der Kantonspolizei Schwyz haben die Brandursache untersucht.
Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau haben einen Autofahrer aus dem Verkehr gezogen, der mit 147 km/h ausserorts unterwegs war.
Der Führerausweis wurde ihm aberkannt.
Kurz nach einem Einbruch in ein Einfamilienhaus in Düdingen nahm die Kantonspolizei am Samstag zwei mutmassliche Einbrecherinnen mit der Beute fest.
Polizeihund Scott spürte das Tatwerkzeug am Rande eines Maisfeldes auf. Die beiden Frauen müssen sich vor dem Jugendgericht verantworten.
Am frühen Sonntagabend ist am Salaruelkopf auf Gemeindegebiet Seewis der Leichnam eines seit Mittwoch in Österreich vermissten Berggängers aufgefunden worden.
Der 66-jährige Österreicher brach am Mittwoch im Montafon (A) zu einer Bergwanderung auf.
Heute Morgen wurde festgestellt, dass in Schwarzenberg bei der Grillstelle Mieschhüsli ein Holzunterstand abgebrannt ist.
Die Brandursache ist derzeit unbekannt. Brandstiftung kann nicht ausgeschlossen werden. Die Polizei sucht Zeugen.
Am diesjährigen Grand Prix von Bern nahmen mehr als 30’000 Läuferinnen und Läufer teil.
Wie bei Grossveranstaltungen teils üblich, war auch die Kantonspolizei Bern mit mehreren Bike-Police-Patrouillen im Einsatz. Doch welche Aufgaben übernimmt die Bike-Police bei einer Laufveranstaltung?
Cyberkriminelle verschicken Schriftstücke im Namen der Zürcher Kantonalbank per Briefpost, um die Glaubwürdigkeit zu erhöhen.
In diesen Schreiben werden die Empfänger darüber informiert, dass eine Änderung im Zusammenhang mit der PhotoTAN für das Online-Banking vorgenommen und hierfür der ersichtliche QR-Code eingescannt werden muss.
Schutz & Rettung Zürich steht an der diesjährigen Street Parade wieder mit einem Grossaufgebot im Einsatz.
Neben der regulären Notfallversorgung für die Zürcher Bevölkerung sorgen rund 400 zusätzliche Mitarbeitende für das Wohl der Besucher/innen.
In der Conference League Qualifikation trifft der FC St.Gallen nächsten Mittwoch, 7. August 2024, auf Śląsk Wrocław aus Polen.
Die Stadtpolizei St.Gallen erwartet am Spieltag polnische Fussballfans in der Stadt und wird deshalb verstärkt präsent sein.
In der Zeit zwischen Mittwoch (17.07.2024) um 17:00 Uhr und Montag (05.08.2024) um 07:15 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in einen Baustellencontainer an der Seeblickstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich über eine Tür gewaltsam Zutritt in den Container.
Am Montag (05.08.2024), um 04:10 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Lebensmittelgeschäft an der Teufenerstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich mutmasslich über eine Tür Zugang ins Innere des Geschäfts.
Ein Fahrradfahrer fuhr am Freitag (2. August 2024, kurz nach 21:30 Uhr) auf der Hauptstrasse von Mauensee in Richtung Sursee.
Im Bereich Dorf beabsichtigte der Velofahrer von der Strasse auf den Radweg auf dem Trottoir zu fahren, wobei er stürzte und sich verletzte.
Eine E-Trottinett-Fahrerin überquerte am Sonntagvormittag (4. August 2024, ca. 10:20 Uhr) den Fussgängerstreifen auf der Höhe des Busbahnhofs Emmenbrücke mutmasslich bei Rotlicht.
Dabei kam es zur Kollision mit einem Motorradfahrer.
Im Bereich Mittler Schwerzi in Ruswil ist es am frühen Sonntagmorgen (4. August 2024, ca. 03:30 Uhr) zu einer Kollision zwischen einem Velofahrer und einem Fussgänger gekommen.
Beide kamen durch die Kollision zu Fall und wurden verletzt. Der Fussgänger wurde durch den Rettungsdienst 144 ins Spital gefahren.
Am Montagmorgen (5. August 2024, kurz vor 06:00 Uhr) bog ein Velofahrer von Udligenswil herkommend in die Götzentalstrasse ein.
Kurz nach dem dortigen Fussgängerstreifen stürzte er ohne Dritteinwirkung und verletzte sich.
Bei einem Verkehrsunfall am Sonntagabend auf der Autobahn A1 bei Münchwilen wurde ein Autofahrer leicht verletzt.
Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
Drei jugendliche Einbrecher entwendeten am frühen Samstagmorgen in einer Tiefgarage aus unverschlossenen Fahrzeugen diverse Gegenstände und brachen mehrere Treppenhaustüren auf.
Sie konnten beim Verlassen der Tiefgarage unter Mithilfe eines Polizeihundes festgenommen werden.
Am Sonntagmorgen, 4. August 2024, beraubten drei junge Männer einen Passanten in der Zürcher Innenstadt.
Die Stadtpolizei Zürich nahm drei mutmassliche Täter fest.
In der Stadt Luzern ist es am Samstagnachmittag zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Männern gekommen, bei der beide erhebliche Stich- und Schnittverletzungen erlitten.
Die entsprechenden Ermittlungen sind am Laufen.
Am Sonntagabend stürzte ein E-Rollerfahrer an der Portstrasse in Biel und verletzte sich schwer.
Er musste mit einem Helikopter in ein Spital geflogen werden. Die Kantonspolizei Bern nimmt Ermittlungen auf.
In einem geschlossenen Nachtclub im Gewerbegebiet von Strengelbach brach am frühen Montagmorgen ein Brand aus.
Dieser verwüstete das Innere und zog auch weitere Gebäudeteile in Mitleidenschaft.
Die Ermittlungen zum Brand im Mehrfamilienhaus von Mitte März 2024 in Meinisberg sind abgeschlossen.
Gemäss diesen ist der Brand auf eine Fahrlässigkeit im Umgang mit Raucherwaren zurückzuführen.
Am Freitagnachmittag (02.08.2024) hat ein Unwetter mit viel Regen die Region Klettgau heimgesucht.
Gemäss aktuellem Erkenntnisstand wurden dabei keine Personen verletzt.
Bei einer gezielten Motorradkontrolle ahndete die Kantonspolizei an der Salhöhe mehrere grobe Geschwindigkeitsüberschreitungen.
Dazu verzeigte sie Motorradfahrer, welche die Passstrasse unnötigerweise mehrfach befuhren.
Mit Bezug auf die bereits erfolgten Medienmitteilungen zum Brandfall ergibt sich folgendes Update:
Die Feuerwehren, welche seit Brandausbruch am 01.08.2024 durchgehend im Grosseinsatz standen (Polizei.news berichtete), konnten den Brand am Samstagmittag, 03.04.2024, erfolgreich löschen und die zerstörten Gebäudeteile mit schwerem Gerät abbrechen.
Ab Montag, 12. August 2024, bis Ende 2025 wird die Kantonsstrasse zwischen dem Kreisel Neukirch und dem Kreisel Egnach saniert.
Die Verkehrsführung erfolgt mit einer Lichtsignalanlage.
Von Montag, 12. August 2024, bis Dienstag, 13. August 2024, ist die Strasse zwischen Märwil und Betten wegen Bauarbeiten in den Gemeinden Affeltrangen und Bussnang gesperrt.
Der motorisierte Verkehr wird umgeleitet.
Am Sonntag (04.08.2024), kurz vor 16:30 Uhr, ist es im Bodensee rund 600 Meter vom Ufer des Steinacher Hafens entfernt zu einer Rauchentwicklung auf einem Motorboot gekommen.
Zwei sich auf dem Boot befindende Personen wurden nicht verletzt. Die Feuerwehr konnte die Rauchentwicklung rasch unter Kontrolle bringen. Als Grund steht ein technischer Defekt im Vordergrund. Es entstand Sachschaden von mehreren hundert Franken.
Am Sonntag (04.08.2024), kurz vor 20:00 Uhr, hat ein 27-jähriger Mann im Bereich Glattburg einen Selbstunfall mit einem Geländefahrzeug verursacht.
Er wurde durch den Unfall leicht verletzt. Seine beiden Mitfahrerinnen, eine 31- und eine 22-jährige Frau wurden unbestimmt verletzt.
Die Schaffhauser Polizei hat am frühen Mittwochmorgen (31.07.2024) in der Stadt Schaffhausen zwei Männer festgenommen, die unter dringendem Tatverdacht stehen eine Zugkomposition illegal besprayt zu haben.
Um 02.45 Uhr am frühen Mittwochmorgen (31.07.2024) ging bei der Schaffhauser Polizei die Meldung ein, dass zwei Personen auf dem Geleisebereich des Güterbahnhofes Schaffhausen "sprayen" würden.
Bei einer Einmündung ausserhalb von Rottenschwil stiessen am Sonntagnachmittag zwei Autos heftig zusammen.
Beschädigt wurde auch ein drittes. Zwei Beteiligte wurden verletzt ins Spital gebracht.
Auf der Bibernstrasse in Arch wird der Belag erneuert. Die Arbeiten dauern vom 16. bis 27. August 2024.
Während dieser Zeit ist die Fahrbahn in allen Richtungen unter erschwerten Bedingungen befahrbar.
Auf der Thunstrasse in Uetendorf wird voraussichtlich am Wochenende von Freitag, 25. Oktober, 22 Uhr, bis Sonntag, 26. Oktober 2024, 6 Uhr, ein neuer lärmarmer Deckbelag eingebaut werden.
Die Vorbereitungen für den Belagseinbau auf der 1,3 Kilometer langen Strecke zwischen der Brüggstrasse und dem Fliederweg in Uetendorf sind umfangreich und beginnen bereits am 12. August 2024.
Vom 7. August bis circa Mitte September 2024 wird in Niederscherli auf der Schwarzenburgstrasse der Belag erneuert.
Betroffen ist der Abschnitt Scherlibachbrücke bis Mittelhäusern.
Auf dem Kantonsstrassenabschnitt Bernstrasse 40 bis Kirchstrasse 18 in Zimmerwald wird ein neuer Belag eingebaut.
Die Arbeiten dauern vom 7. bis 27. August 2024. Während der gesamten Bauarbeiten wird der Fahrzeugverkehr einspurig/wechselseitig geführt und durch einen Verkehrsdienst oder mit einer Lichtsignalanlage geregelt.
Keine Lust auf eine 0815 Infoveranstaltung?
Sprechen dich Wörter wie "Transparenz", "offene Kommunikation", "Wertschätzung" und "Teamkultur" an? Hast du am 24. August noch nichts vor?
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.