Am Samstag (20.07.2024), kurz nach 08:35 Uhr, erhielt die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen eine Meldung, wonach eine tote Person ungefähr 200 Meter vom Ufer entfernt im Obersee treiben würde.
Mehrere Angehörige des Seerettungsdienstes sowie Patrouillen der Kantonspolizei St.Gallen rückten daraufhin zum Fundort aus und bargen einen toten Mann.
Am Mittwoch (24.07.2024), kurz vor 8:50 Uhr, ist es im Einfahrtsbereich der Autobahn A1 zu einem Selbstunfall eines Motorradfahrers gekommen. Der 16-jährige Motorradfahrer wurde dabei leicht verletzt.
Der Rettungsdienst brachte ihn ins Spital. Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.
Bei einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Männern vor einem Clublokal an der Limmatstrasse 65 in Zürich, sind am frühen Samstagmorgen (20.7.2024) zwei Männer verletzt worden.
Gegen 4.40 Uhr gerieten ein 19- und ein 25-jähriger Italiener mit zwei 22- und einem 23-jährigen Spanier in Streit, wobei es zu Handgreiflichkeiten kam und die beiden Italiener verletzt wurden.
In Castasegna ist am Dienstagmittag eine Automobilistin nach einem Überholmanöver ins Schleudern geraten.
Dabei kollidierte sie mit zwei Fahrzeugen aus der Gegenrichtung.
Gestern Mittag ist ein Mann mit seinem Auto auf dem Kapuzinerweg in der Stadt Luzern steckengeblieben. Verletzt wurde niemand.
Das Fahrzeug wurde mit einer Seilwinde geborgen.
Wie die Kantonspolizei mitteilt, ereignete sich heute kurz nach 12.30 Uhr im Gebiet von Lavertezzo ein schwerer Bergunfall.
Ein 60-jähriger Schweizer aus dem Raum Bellinzona war mit anderen Personen auf der Via Alta della Verzasca unterwegs.
Gestern Nachmittag fiel eine Frau im Bahnhof Sursee zwischen Perron und Zug auf das Bahntrasse.
Sie erlitt bei diesem Unfall lebensbedrohliche Verletzungen. Der Unfallhergang ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen.
Gestern Mittag ist es eingangs Tunnel Reussport auf der Autobahn A2 in Luzern zu einer Kollision zwischen zwei Autos gekommen.
Eine schwangere Frau und ihr zweijähriger Sohn wurden zur Kontrolle ins Spital gefahren. Der Unfall führte zu Rückstau auf der Autobahn.
Am Dienstag, den 23. Juli um 16:40 Uhr ereignete sich auf dem Vue-des-Alpes-Pass auf der Höhe des Ortes Prés de Suze ein Unfall zwischen einem schwarzen und einem blauen Fahrzeug.
Zeugen dieses Unfalls werden gebeten, sich mit der Neuenburger Polizei unter 032/889.72.72 in Verbindung zu setzen.
Die am Samstag (20. Juli 2024) aus dem Ägerisee geborgene tote Person konnte identifiziert werden. Die Identifikation der zweiten Leiche dauert noch an.
Am Samstagnachmittag wurde in einer Badi in Oberägeri eine leblose Person aus dem Ägerisee geborgen (wir berichteten).
Am Dienstag (23.07.2024), kurz nach 6:20 Uhr, ist es auf der Toggenburgerstrasse zu einem Unfall zwischen einem Velo und einem E-Bike gekommen.
Die 63-jährige E-Bike-Fahrerin wurde dabei unbestimmt und der 26-jähriger Velofahrer leicht verletzt. Die Frau wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht. Es entstand Sachschaden von mehreren hundert Franken.
Am Dienstag (23.07.2024), kurz nach 14:10 Uhr, ist es in einer Wohnung an der Schlüsselstrasse zu einem Brand eines Luftentfeuchters gekommen.
Der Brand konnte durch die ausgerückte Feuerwehr rasch gelöscht werden. Es entstand Sachschaden von rund 20'000 Franken.
Gestern Dienstag, 24. Juli 2024, kurz nach 13.30 Uhr, fuhr der Lenker eines Lastwagens mit Glarner Kontrollschildern und der Lenker eines Motorrads mit Thurgauer Kontrollschild in dieser Reihenfolge auf der Klausenstrasse talwärts.
Verkehrsbedingt hielt der Lastwagenlenker sein Fahrzeug im Bereich Hirmi an und fuhr rückwärts.
Das bisherige Fahrverbot für Motorwagen und Motorräder bleibt bestehen. Der Text auf der Zusatztafel wird klarer formuliert.
Das Verkehrsregime auf der Haslerstegstrasse zwischen der Verzweigung Sonnenhalbstrasse und dem Dorf Weissbad gibt schon seit vielen Jahren immer wieder Anlass zu Diskussionen. Die heute noch vorhandene Signalisation „Verbot für Motorwagen und Motorräder“ soll beibehalten werden.
Die Schildkröte, die letzten Freitag in Wängi gefunden wurde, ist schon bald wieder zuhause.
Die Besitzerin hat sich bei uns gemeldet und wird "Schildbert", wie er liebevoll vom Team des Polizeipostens Aadorf genannt wurde, abholen.
Letztes Wochenende durften wir beim Kinderfest in Laax dabei sein und den Kindern die spannende Arbeit mit Spürhunden zeigen.
Schritt für Schritt verfolgten die Kleinen, wie unsere Hunde die Spuren aufnahmen.
Die Chilbi-Saison ist bereits wieder angelaufen!
Bei den Chilbis im Kanton Schwyz ist jeweils auch die Kantonspolizei im Einsatz und sorgt für Ordnung und Sicherheit.
134 Lernende schliessen im Sommer 2024 ihre Lehre bei der Armee ab. Einer von ihnen ist Michael Nussbaum, frisch ausgelernter Mediamatiker.
Was ihm an der Lehre gefallen hat und wie es für ihn weiter geht, erzählt er im Interview.
Am Dienstagmorgen (23.07.2024) kam es auf der Werrikerstrasse in Uster zu einem Fahrzeugbrand.
Der betroffene Personenwagen erlitt Totalschaden. Verletzt wurde niemand.
Die Patrouille Suisse hat dieses Wochenende am Royal International Air Tattoo den King Hussein Memorial Sword Award 2024 für die beste Flugvorführung gewonnen.
Wir gratulieren dem Team herzlich zu dieser herausragenden Leistung!
Heute gegen 09.30 Uhr ist Herr Alain C. aus dem Centre Rencontres in Courfaivre verschwunden.
Die verwirrte Person ist zu Fuss gegangen, ohne Handy und ohne Geld.
Die Kantonspolizei gibt bekannt, dass die Person, die am 18.07.2024 in Cevio im Flussbett der Maggia tot aufgefunden wurde, formell identifiziert worden ist.
Es handelt sich um einen 66-jährigen Schweizer Bürger, der im Kanton Basel-Landschaft wohnhaft war.
Wie die Kantonspolizei mitteilt, wurde heute kurz vor 17:00 Uhr in Cevio im Flussbett der Maggia der leblose Körper einer weiteren Person gefunden, deren formelle Identifizierung im Gange ist, zusätzlich zum Fund vom 18.07.2024 in derselben Gegend.
Die Entdeckung erfolgte im Rahmen der Suchaktion, die im Laufe des Tages von Beamten der Kantonspolizei, Rettungskräften der Schweizerischen Alpinen Rettung (SAS) und der Hundestaffel der Alpinen Rettung durchgeführt wurde.
In Erwartung des starken Ferienverkehrs wird die Schnellstrasse Airolo/Passi CUPRA ab kommenden Freitag, 19. Juli 2024, bis Sonntag, 15. September 2024, bei einem Stau am Südportal des Gotthardtunnels täglich geöffnet sein.
Die CUPRA war seit dem 1. Juni nur noch an den Wochenenden befahrbar, wurde aber nach dem Ereignis in Mesolcina und der damit verbundenen Totalsperrung der A13 ausnahmsweise an allen Wochentagen befahrbar gemacht, um den Transitverkehr, der auf die A2 geströmt war, zu erleichtern.
Am Montag, 22. Juli 2024, um 15:30, fuhr ein Motorrad mit Seitenwagen, das von einem 67-jährigen Einwohner von Schüpfen/BE gelenkt wurde, auf der Avenue Bachelin in Richtung Westen.
An der Kreuzung mit der Avenue de la Gare kam es zu einer Kollision zwischen dem Beiwagen und einem Fahrzeug, das von einer 71-jährigen Frau aus St-Blaise gelenkt wurde und an der Ampel stand.
Diese Woche finden im Arzillier-Tunnel ein grossangelegter Test der motorisierten Schranken sowie weitere Untersuchungen statt.
Aus diesem Grund wird die A9 zwischen Bex und St-Maurice in der Nacht vom 25. auf den 26. Juli 2024 gesperrt.
In Oberbuchsiten konnten in einem Haus an der Bahnhofstrasse am Dienstag mutmassliche Einbrecher angehalten werden.
Die drei Marokkaner wurden für weitere Ermittlungen vorläufig festgenommen.
Im Erhaltungsprojekt Hagnau–Augst haben die Bauarbeiten für den Neubau der Betriebszentrale Süd-Ost begonnen.
Die Baugrube wird im oberen Bereich mit einer Nagelwand und im unteren Bereich mit einer Rühlwand gesichert, um Verschiebungen in der Gleisanlage des Rangierbahnhofs auszuschliessen.
Am Montagnachmittag (22. Juli 2024, gegen 14:50 Uhr) ereignete sich auf der Autobahn A2 in Fahrtrichtung Norden ein Auffahrunfall mit zwei beteiligten Autos. Verletzt wurde niemand.
Der Gesamtsachschaden beläuft sich auf rund 13'000 Franken.
Im Zusammenhang mit einem laufenden Strafverfahren ersuchte die Verteidigung von B.K. um Entlassung ihres Klienten aus der Untersuchungshaft. Das Zwangsmassnahmengericht des Bezirksgerichts Zürich hat heute auf Antrag der Staatsanwaltschaft B.K. unter Auflage mehrerer Ersatzmassnahmen aus der Untersuchungshaft entlassen.
Die Staatsanwaltschaft I des Kantons Zürich führt gegen B.K. seit Januar 2024 ein Strafverfahren wegen des Verdachts der Öffentlichen Aufforderung zu Verbrechen oder zur Gewalttätigkeit. Hinzu kam im Mai 2024 der Vorwurf der Körperverletzung zum Nachteil des in den Medien bekanntgewordenen Mannes mit dem Pseudonym "Skorp808". Das Zwangsmassnahmengericht des Bezirksgerichts Zürich versetzte B.K. mit Entscheid vom 4. Mai 2024 in Untersuchungshaft.
Die Kantonspolizei Zürich hat am Sonntag und am Montag (21. & 22.7.2024) zwei Frauen verhaftet, die etwa 70 Kilogramm Marihuana über den Flughafen Zürich einführen wollten.
Am Sonntag reiste eine 26-jährige Amerikanerin von Bangkok nach Zürich.
Am Donnerstagabend ist ein Mann von mehreren unbekannten Personen tätlich angegriffen und ausgeraubt worden.
Die Kantonspolizei Bern hat Ermittlungen aufgenommen und sucht zur Klärung der Umstände Zeugen.
Ein Taxichauffeur wurde in der Nacht zum Donnerstag in Romanshorn mit einem Messer bedroht und ausgeraubt.
Die Kantonspolizei Thurgau konnte die beiden Tatverdächtigen ermitteln und festnehmen.
Die Kantonsstrasse Bühler–Gais weist im Abschnitt Bahnübergang Ost in Bühler bis Käsgaden in Gais Schäden an der Belagsoberfläche und den Belagsrändern auf.
Die Strecke ist 1.9 km lang. Sie wird jetzt mit einem Kaltmikrobelag ertüchtigt.
Am Dienstag (23.07.2024), kurz nach 03:00 Uhr, hat ein 24-jähriger Mann einen Raubversuch auf einen Taxifahrer verübt. Der Mann bedrohte den Taxifahrer mit einem Gegenstand, verletzte ihn und flüchtete anschliessend.
Deliktsgut wurde keines erbeutet. Die Stadtpolizei St.Gallen konnte den 24-Jährigen Schweizer anhalten und festnehmen. Die Kantonspolizei St.Gallen hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
Am Dienstag (23.07.2024), um 01:00 Uhr, ist es auf der Kreuzgasse zu einem Selbstunfall eines Autos gekommen. Der 24-jährige Mann nickte gemäss eigenen Angaben am Steuer ein und prallte daraufhin mit seinem Auto in eine Hausecke.
Am Auto und der Hausfassade entstand Sachschaden von rund 50'000 Franken.
Am Montag (22.07.2024), kurz nach 11:10 Uhr, ist es auf dem Escherkanalweg zu einem Unfall zwischen einem E-Bike-Fahrer und einer Velofahrerin gekommen. Durch den Unfall wurde die 58-jährige Velofahrerin unbestimmt und der 76-jährige E-Bike-Fahrer leicht verletzt.
Die 58-Jährige wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Von Freitag, 26. Juli 2024, 20 Uhr, bis Montag, 29. Juli 2024, 5 Uhr, ist die Forchstrasse zwischen dem Hegibachplatz und Kreuzplatz in beide Fahrtrichtungen durchgehend gesperrt. Die Umleitung erfolgt stadteinwärts in Richtung Stadelhofen über die Freiestrasse und die Klosbachstrasse.
Stadtauswärts wird der Verkehr via Zollikerstrasse, Hammerstrasse und Drahtzugstrasse umgeleitet. Ein Verkehrsdienst ist vor Ort.
Am Freitagabend, 19.07.2024 um 19.23 Uhr fuhr ein 62-jähriger Motorradfahrer vom Tunnel Sachseln Richtung Giswil auf der Autostrasse A8.
Sein Motorrad begann aus unbekannten Gründen beim Tunnelausgang in Sachseln zu brennen. Der korrekt handelnde Motorradfahrer fuhr auf die Ausweichstelle und ein entgegenkommender Carchauffeur hielt an und löschte das Motorrad mit seinem Feuerlöscher. So konnte ein grösserer Schaden verhindert werden.
Am 22. Juli 2024 kam es in einem Gebäude der Firma Arxada in Visp zu einem Stoffaustritt, bei welchem anschliessend 31 Personen leichte Symptome von Atemwegsbeschwerden zeigten.
Niemand wurde ernsthaft verletzt. Zu keinem Zeitpunkt bestand eine Gefahr für die Bevölkerung.
Am Sonntagmittag, 21. Juli 2024, kurz nach 12.15 Uhr, ereignete sich in Arisdorf BL, auf der Autobahn A2, Fahrtrichtung Basel, ein Selbstunfall mit einem Personenwagen.
Eine Person wurde verletzt.
Bei einem Selbstunfall eines Motorradlenkers in Dürnten hat sich dieser am Sonntag (21.07.2024) lebensbedrohlich verletzt.
Kurz vor 14 Uhr ging bei der Einsatzzentrale von Schutz & Rettung Zürich die Meldung ein, dass sich ein verunfallter Motorradlenker im Tobel des Hüslenbachs unterhalb der Loorenstrasse befinde. Die sofort ausgerückten Rettungskräfte trafen auf einen Schwerverletzten. Er wurde geborgen und nach der Erstversorgung durch ein Ambulanzteam mit einem Rettungshelikopter in ein Spital geflogen.
Am Sonntag sind in Poschiavo und Bregaglia nach Überholmanövern zwei Motorradfahrende gestürzt.
Beide mussten mit Verletzungen in Spitalpflege gebracht werden.
Am Sonntagmorgen (21. Juli 2024) ist auf der Dachterrasse eines Mehrfamilienhauses ein Feuer ausgebrochen.
Bei dem Versuch, den Brand zu löschen, wurde eine Person leicht verletzt.
Am Samstagabend, 20. Juli 2024, kam es an der Limmat gleich zu zwei Badeunfällen.
Ein Mann konnte mit der Unterstützung Dritter und der Stadtpolizei leicht verletzt gerettet werden. Beim zweiten Unfall konnte ein Jugendlicher am Sonntagvormittag leider nur noch tot geborgen werden.
Heute Sonntag, 21. Juli 2024, kurz vor 11.00 Uhr, fuhr eine Velofahrerin auf der Gotthardstrasse in Silenen in Richtung Norden.
Gemäss eigenen Angaben blickte sie im Bereich "Schloffen" kurz zurück, kollidierte danach mit dem rechtsseitigen Trottoirrand und stürzte auf die Fahrbahn.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.