Am Donnerstag, 4. Juli 2024, ging bei der Kantonspolizei Uri durch eine aufmerksame Bürgerin die Meldung ein, wonach sich beim Kohlplatzweg in Flüelen ein auffälliges Fahrzeug befinde.
Die ausgerückte Patrouille konnte im Fahrzeug zwei Personen, einen 20-jährigen und einen 21-jährigen moldawischen Staatsangehörigen, antreffen.
Bei einer Auffahrkollision zwischen zwei Autos wurde am Freitagmorgen in Uesslingen eine Person mittelschwer verletzt.
Sie musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Heute Morgen kam es zwischen Siviriez und Ursy zu einem Unfall zwischen einem Lastwagen und einem Kommunalfahrzeug.
Der Lastwagenführer musste von der Feuerwehr befreit werden. Beide Lenker wurden verletzt und mit zwei Ambulanzen in ein Spital transportiert.
Am Donnerstagabend ist es auf der Huttwilstrasse in Schwarzenbach zu einem Selbstunfall gekommen.
Eine Fahrzeuglenkerin wurde dabei schwer verletzt und mit einem Helikopter der Rega in ein Spital gebracht. Der Unfall wird untersucht.
In der Zeit zwischen Donnerstag um 18:40 Uhr und Freitag (05.07.2024), um 6:30 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in einen Handwerksbetrieb an der Heulösergangstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich gewaltsam über ein Fenster Zutritt in eine Garage und durchsuchte diese.
Polizistinnen und Polizisten stehen regelmässig im Kontakt mit Einwohnerinnen und Einwohnern und sind dabei oft mit kriminalpräventiven Fragestellungen konfrontiert.
Diese Form des persönlichen Austausches ist auch heute noch wichtig. Prävention wird zwar in der modernen Welt vornehmlich in digitaler Form betrieben, beispielsweise auf den sozialen Medien. Auch viele Medienmitteilungen der Kantonspolizei St.Gallen, beispielsweise nach Einbruchdiebstählen oder Schockanrufen, haben einen präventiven Zweck. Was aber nicht ausser Acht gelassen werden darf, ist der Aspekt, dass auch Infobroschüren und Flyer in Papierform weiterhin eine Bedeutung haben.
Der Stadtrat will einen Veloweg von der Neustadtstrasse entlang der Bahngleise und hinter dem Capitol-Gebäude hindurch zur Zentralstrasse realisieren.
Dank dem neuen Veloweg müssen Velofahrende künftig nicht mehr über den Bundesplatz fahren. Für den Bau des Veloweges beantragt der Stadtrat beim Grossen Stadtrat einen Sonderkredit von 8,57 Mio. Franken.
Die Ostschweizer Kantone Appenzell Ausserrhoden, Appenzell Innerrhoden, Glarus, Schaffhausen und Thurgau haben sich unter der Federführung des Kantons St.Gallen zur Abwehr gegen Cyberangriffe zusammengeschlossen.
Sie beschaffen eine gemeinsame IT-Lösung gegen Cyberrisiken. Gewinnerin der bereits erfolgten Ausschreibung ist die Swisscom.
Am Freitagmorgen haben Unbekannte von einer Brücke aus, die über die Autobahn A5 bei Luterbach führt, Fahrzeuge mit Steinen beworfen.
Es kam zu Sachschaden an mindestens drei Fahrzeugen. Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen.
Am Mittwochabend, 3. Juli, konnte eine Wanderin gerettet und medizinisch versorgt werden, nachdem sie in der Region des Fenêtre d'Arpette gestürzt war.
Eine weitere wurde am frühen Donnerstagmorgen, 4. Juli, von einem Helikopter der Schweizer Armee geortet, nachdem sie sich unterhalb des Col Termin im Val de Bagnes verirrt hatte.
Wir hoffen, ihr habt ein tolles Wochenende vor euch, egal ob ihr Ausflüge plant, zu Hause entspannt oder die EM-Spiele verfolgt.
PS: Welcher Mannschaft drückt ihr die Daumen?
Am Donnerstag (04.07.2024), kurz nach 13 Uhr, ist es auf der Unterdorfstrasse zu einem Selbstunfall eines Motorradfahrers gekommen.
Der 55-jährige Mann war in alkoholisiertem Zustand unterwegs. Er wurde durch den Unfall unbestimmt verletzt. Der Rettungsdienst brachte ihn ins Spital.
Am Donnerstag (04.07.2024), kurz vor 11:50 Uhr, hat ein Auto auf einem Parkplatz an der Oberaustrasse gebrannt.
Der Brand konnte von der Feuerwehr rasch gelöscht werden.
In Bellach kam es am Donnerstag zu einer leichten Kollision zwischen einem unbekannten Fahrzeug und einer Fussgängerin.
Ohne sich um die Schadensregulierung zu kümmern, entfernte sich der Automobilist von der Unfallstelle. Die Polizei hat Ermittlungen zu dessen Identität aufgenommen und sucht Zeugen.
Ein Feuer in einem Garagenbetrieb hat am vergangenen Freitagabend zu einem Grosseinsatz der Feuerwehr geführt.
Ausgelöst wurde der Brand durch einen technischen Defekt. Der entstandene Sachschaden ist beträchtlich.
Am 04.07.2024, um 19.45 Uhr, wurde in der Mülhauserstrasse nahe der Vogesenstrasse ein 42-jähriger Mann aus Polen bei einer gewalttätigen Auseinandersetzung schwer verletzt.
Der mutmassliche Täter konnte festgenommen werden.
Regierungsrat und Landrat wollen den Schutz der Opfer häuslicher Gewalt stärken. Der Regierungsrat schickt die notwendigen Änderungen des Polizeigesetzes in die Vernehmlassung.
Im Dezember 2023 überwies der Landrat eine Motion von Landrat Frederick Hefti und Unterzeichnenden, in der sie eine Verbesserung der Schutzmassnahmen für Opfer häuslicher Gewalt fordern.
Dann sind Sie möglicherweise im Visier von Betrügern.
Zurzeit werden gefälschte E-Mails zu einer vermeintlich offenen Rechnung im Namen von Domain-Registraren versendet.
Die Unwetter der vergangenen zwei Wochenende haben zu Sperrungen im Nationalstrassennetz geführt.
Die A13 zwischen Lostallo und Mesocco, die seit dem 21. Juni gesperrt ist, kann morgen, 5. Juli 2024, um 05.00 Uhr wieder dem Verkehr übergeben werden. Der Simplonpass, der seit letztem Samstag aufgrund von Murgängen gesperrt ist, wird morgen um 18.00 Uhr wieder geöffnet.
Im Gebiet Chlus auf dem Urnerboden, Gemeinde Spiringen, wurden im Bereich der Klausenpassstrasse am Mittwochmorgen, 3. Juli 2024, drei Rindviehkälber tot aufgefunden.
Die sieben Monate alten Tiere befanden sich während der Nacht in einer mit Stacheldraht eingezäunten Weide.
Bei einer Frontalkollision am Donnerstagabend (4.7.2024) in Rickenbach Sulz (Gemeinde Rickenbach) sind fünf Personen verletzt worden.
Die Stationsstrasse musste vorübergehend gesperrt werden.
Gestern Abend kollidierte ein Tankwagen auf der Autobahn A2 in Stansstad heftig mit der Mittelleitplanke.
Die Beifahrerin wurde dabei leicht verletzt. Die Autobahn musste kurzzeitig gesperrt werden.
In den kommenden Tagen finden erneut mehrere Fussballspiele der Europameisterschaft statt.
Am letzten Wochenende kam es im Nachgang der Spiele in verschiedenen Städten im Kanton Bern zu Autocorsos und dementsprechend zu Verkehrsbehinderungen. Die Kantonspolizei Bern ruft daher einige Regeln in Erinnerung.
Am Donnerstagnachmittag (04.07.2024) meldete eine Passantin der Schaffhauser Polizei einen Schwimmer im Rhein, der beinahe mit einem Pfeiler des Flurlingerstegs kollidierte.
Nach diesem Vorfall konnte die Person nicht mehr gesichtet werden.
Am Donnerstagmorgen ist es auf der Hauptstrasse in Weissenbach zu einem Verkehrsunfall gekommen.
Ein Motorradfahrer wurde dabei schwer verletzt und verstarb noch auf der Unfallstelle. Der Unfall wird untersucht.
Gestern Mittag hat sich in Grosswangen ein Auffahrunfall zwischen zwei Personenwagen ereignet.
Eine Autofahrerin verletzte sich dabei leicht und wurde durch den Rettungsdienst 144 ins Spital gefahren. Die Strasse war für rund zweieinhalb Stunden gesperrt.
Im Auftrag des Bundes betreibt MeteoSchweiz ein rund um die Uhr verfügbares Messnetz und Vorhersagesystem, was die Erstellung von Prognosen und Warnungen ermöglicht.
Diese tragen massgeblich zur Sicherheit der Schweizer Bevölkerung sowie zum reibungslosen Funktionieren der Wirtschaft und Gesellschaft bei.
Heute Nacht wurde ein Autofahrer auf der Autobahn A1 in Courgevaux mit einer Geschwindigkeit von 180 km/h gemessen. Er wurde angehalten und einvernommen. Sein Führerschein, wie auch sein Fahrzeug wurden beschlagnahmt.
Am Donnerstag, den 4. Juli 2024, gegen 1.30 Uhr, fuhr ein 24-jähriger Autofahrer mit Wohnsitz in England auf der Autobahn A1 durch den Tunnel des Vignes von Avenches in Richtung Murten.
Seit dem Unwetter vom vergangenen Wochenende wird in der Region „Heiligkreuz“ in der Gemeinde Binn ein Mann vermisst.
Die Suche nach ihm blieb bislang ohne Erfolg.
Am Mittwochabend musste in Biel ein Bus eine Vollbremsung einleiten.
Dabei sind zwei Passagiere leicht verletzt worden. Die Kantonspolizei Bern hat Ermittlungen aufgenommen und sucht zur Klärung der Umstände Zeuginnen und Zeugen.
Bei einer tätlichen Auseinandersetzung zwischen mehreren Bewohnern sind zwei Personen verletzt worden. Sechs Männer wurden festgenommen.
Am Dienstagmorgen (2. Juli 2024), kurz vor 11:30 Uhr, ging auf der Einsatzleitzentrale der Zuger Polizei die Meldung ein, dass es in der Asylunterkunft an der Chollerstrasse in Zug zu einem Streit zwischen mehreren Männern gekommen sei.
Die seit Mittwochmittag (29.05.2024) in Zürich vermisste 45-jährige Frau ist aufgefunden worden.
Die Vermisste wurde am Mittwoch (03.07.2024) im Kanton Aargau aufgefunden und befindet sich nun zur medizinischen Kontrolle in einem Spital.
Aufgrund einer Häufung von Unfällen und gefährlichen Verkehrssituationen auf der Saalhofstrasse hat die Kantonspolizei in Zusammenarbeit mit dem Departement Bau, Verkehr und Umwelt Massnahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit getroffen.
Seit mehreren Wochen stellt die Kantonspolizei eine Akzentuierung der Verkehrssicherheitsproblematik auf der Saalhofstrasse in Erlinsbach fest.
Am Sonntag war die Schaffhauser Polizei zum ersten Mal Gast am jährlichen Kinderfeuerwehrtag in Buchberg.
Am gross angelegten, liebevoll gestalteten Anlass wurde der Kinderschaar das Polizeiauto und die Ausrüstung gezeigt.
Drei mutmassliche Einbrecher sitzen in Freiburg in Untersuchungshaft. Sie werden verdächtigt, in Villen eingebrochen zu sein und Schmuck und Uhren im Wert von über CHF 90'000.00 gestohlen zu haben.
Der Kantonspolizei Freiburg gelang es, einen grossen Teil des Deliktsgutes wiederzufinden und den Geschädigten zurückzugeben.
Gestern Abend, um ca. 17:30 Uhr, kam es in Alpnachstad auf der A8 im Loppertunnel zu einem Auffahrunfall zwischen zwei Fahrzeugen.
Ein 50-jähriger Autolenker fuhr von Luzern her in Richtung Alpnach und bemerkte zu spät, dass die vor ihm fahrende Fahrzeugkolonne verlangsamte.
Das Departement Bau und Volkswirtschaft hat das Projekt für die Sanierung eines Böschungsrutsches im Hägli in Reute genehmigt.
Das Bauprojekt besteht aus einem Holzkasten unten am Blaubach und einer Stützmauer oben an der Kantonsstrasse.
Ab dem 1. September 2024 werden die Bereiche „Informatik“, „Beschaffung“ und „Betrieb“ unter einer Leitung zu einem modernen Departement mit hoher Dienstleistungsorientierung zusammengeführt.
Die Leitung des neuen Departements „Betrieb und Informatik“ übernimmt der bisherige IT-Leiter Cyrill Grüter (siehe Titelbild).
Der neue Leitende Oberjugendanwalt des Kantons Zürich, Roland Zurkirchen, hat heute vor den Medien eine erste Bilanz gezogen und seine Schwerpunkte unter dem Motto „Kümmern, Fordern, Gestalten“ vorgestellt.
Er will sich darum kümmern, dass die Jugendstrafrechtspflege ihrem gesetzlichen Auftrag von Schutz und Erziehung nachkommt und damit auch zur Sicherheit der Gesellschaft beiträgt. Er fordert, dass die Weiterentwicklung des Jugendstrafrechts offen und transparent unter Einbezug von Expertenwissen angegangen wird. Zudem will er den Austausch und die Zusammenarbeit unter den Partnerorganisationen aktiv gestalten.
In Zusammenarbeit mit dem Amt für Verbraucherschutz hat die Zuger Polizei bei einer Kontrolle mehrere Fahrzeuge mit Kühlaufbauten gestoppt und genauer unter die Lupe genommen.
Die mehrstündige Kontrolle hat am Montagabend (1. Juli 2024) sowie in der Nacht auf Dienstag (2. Juli 2024) stattgefunden.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.