Vom 15. Juli bis am 4. Oktober 2024 erneuert das Tiefbauamt auf der Liechtenenstrasse in Meiringen den Belag.
Zudem sind unter anderem auch Arbeiten an der Entwässerung der Fahrbahn und punktuell der Randsteine vorgesehen.
Am Donnerstagnachmittag (04.07.2024) gingen innerhalb einer Stunde zwei Meldungen über einen Einschleichediebstahl und einen versuchten Einbruchdiebstahl in Neuhausen am Rheinfall bei der Einsatzzentrale der Schaffhauser Polizei ein.
Diese sind Gegenstand laufender Ermittlungen. Die Schaffhauser Polizei bittet die Bevölkerung um sachdienliche Hinweise.
Bei einem Grossbrand im März bei der Parketti in Wolfenschiessen wurde auch der Belag der Kantonsstrasse in Mitleidenschaft gezogen.
Um Folgeschäden zu verhindern, hat der Regierungsrat einen Kredit von 150'000 Franken für die Belagssanierung gesprochen.
Schliessen Sie Ihr Velo an, nicht nur ab!
Ein Velo sollte immer mit einem geprüften Sicherheitsschloss an einem fest verankerten Gegenstand angeschlossen werden (und nicht mit dem Vorderrad, denn das lässt sich leicht demontieren).
Am Sonntag, 7. Juli 2024, kurz vor 13.45 Uhr, ereignete sich bei einer Baustelle bei der Verzweigung Pfeffingerring/Ettingerstrasse in Aesch eine Kollision zwischen einem Personenwagen und einem Mitarbeitenden eines privaten Verkehrsdienstes.
Der Mitarbeitende wurde dabei verletzt.
Am Sonntagabend (07.07.2024) hat sich in Neunkirch auf der Oberhallauerstrasse ein Verkehrsunfall zwischen einem Personenwagen und einem Fahrrad ereignet.
Der Fahrradfahrer wurde dabei schwer verletzt, die Lenkerin des Personenwagens wurde leicht verletzt.
Am Sonntag (07.07.2024), kurz nach 6:20 Uhr, haben Patrouillen der Kantonspolizei St.Gallen an der AMP-Strasse zwei mutmassliche Fahrzeugeinbrecher festgenommen.
Dem 21-jährigen Marokkaner und dem 17-jährigen Algerier werden mehrere Fahrzeugeinbrüche zur Last gelegt.
Am Sonntag (07.07.2024), kurz vor 03:35 Uhr, ist ein 25-jähriger Mann mit seinem Auto auf der Gastermattstrasse verunfallt und gegen einen Stall geprallt.
Dabei wurde der Autofahrer schwer verletzt. Die Rega flog den Mann ins Spital.
Am Sonntag (07.07.2024), kurz nach 0:15 Uhr, ist es in einem Mehrfamilienhaus an der Landstrasse zum Vollbrand eines Mehrfamilienhauses gekommen (Polizei.news berichtete). Bei der Begehung der gelöschten Brandruine musste eine tote Person festgestellt werden.
Ob es sich dabei um den vermissten vierten Bewohner der Liegenschaft handelt, wird abgeklärt.
Am Samstagabend, 6. Juli 2024, kam es im Kreis 4 zu einer tätlichen Auseinandersetzung zwischen zwei Personengruppen.
Dabei wurde ein Mann mittelschwer verletzt. Die Polizei sucht Zeug/innen.
Nach einem Brand in einer Firma in Eschlikon musste am Samstagnachmittag ein Mitarbeiter zur Kontrolle ins Spital gebracht werden.
Kurz nach 16.30 Uhr gingen bei der Kantonalen Notrufzentrale mehrere Meldungen ein, dass es in einer Firma an der Hörnlistrasse brenne.
Die Kantonspolizei Thurgau hat am Samstagabend in Frauenfeld einen alkoholisierten Autofahrer aus dem Verkehr gezogen.
Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau kontrollierten kurz nach 21 Uhr an der Zürcherstrasse einen Autofahrer.
Am Samstag (06.07.2024) kam es auf der Verzweigung Ober- / Ahornstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Lieferwagen. Es entstand hoher Sachschaden an den Fahrzeugen.
Personen wurden keine verletzt.
Auf der Autobahn A1 verlor am Samstagabend ein Automobilist bei Niederbipp die Kontrolle über sein Fahrzeug und durchbrach einen Wildschutzzaun.
Im angrenzenden Feld kam das Fahrzeug zum Stillstand. Der Lenker sowie drei Passagiere verletzten sich dabei leicht.
Ein Junglenker hat die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren und ist in die Leitplanke geprallt.
Verletzt wurde niemand, am Auto entstand Totalschaden.
Am Samstag (06.07.2024), kurz vor 18:40 Uhr, ist eine 48-jährige Frau mit ihrem Auto auf der Falwilerstrasse verunfallt und gegen den Zaun einer Pferdekoppel geprallt.
Sie wurde dabei unbestimmt verletzt. Der Rettungsdienst brachte sie ins Spital.
Am Samstag (06.07.2024), kurz nach 19:20 Uhr, ist ein 27-jähriger Mann mit seinem Auto auf der Autobahn A1 zwischen Gossau und St.Gallen-Winkeln verunfallt.
Er wurde dabei leicht verletzt, konnte sich aber selbständig in ärztliche Behandlung begeben.
Am Sonntag (07.07.2024), kurz nach 5 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung von einem Motorradunfall auf der Rietstrasse erhalten. Die ausgerückten Rettungskräfte trafen einen schwer verletzten, 18-jährigen Mann an.
Der Unfallhergang ist unklar und Gegenstand von laufenden Ermittlungen.
Am Sonntag (07.07.2024), kurz nach 0:15 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung von einem Brand in einem Mehrfamilienhaus an der Landstrasse erhalten. Beim Eintreffen der Rettungskräfte stand das Haus in Vollbrand. Die Brandursache ist unklar und Gegenstand von laufenden Ermittlungen.
Ein Bewohner der Liegenschaft wird vermisst.
Anlässlich einer Wanderung stürzte eine Hündin ab und konnte durch den Besitzer nur noch regungslos gesichtet werden.
Am Freitag (28.06.2024) wanderte ein 61-jähriger Mann aus Deutschland mit seiner Hündin vom Säntis hinab zur Schwägalp.
Am Freitagabend haben Einsatzkräfte der Kantonspolizei Bern nach einer Meldung zu einem Verkehrsunfall in Guttannen ein Auto im Räterichsbodensee vorgefunden.
Der Lenker wurde verletzt ins Spital geflogen, das Auto konnte geborgen werden. Die Unfallursache wird untersucht.
Viele Verreisen in den Sommerferien mit dem eigenen Fahrzeug. Um böse Überraschungen zu vermeiden, ist es ratsam sich vor Beginn der Reise gut zu informieren, welche Gesetze und Regeln in den jeweiligen Ländern gelten. Auch kann einiges bereits vor Beginn der Reise organisiert werden wie beispielsweise Umweltplaketten oder Vignetten.
Plant auf jeden Fall genügend Zeit ein und macht regelmässig Pausen.
Am Freitag, 5. Juli 2024, wurde ein Mann bei der Haltestelle Triemli im Kreis 3 von zwei unbekannten Personen angegriffen.
Er erlitt dabei mittel-schwere Verletzungen. Die Polizei sucht Zeug/innen.
Der seit dem vergangenen Wochenende vermisste 57-jährige Mann aus Lostorf ist wieder aufgetaucht.
Die Vermisstenmeldung vom 3. Juli 2024 kann somit revoziert werden.
In der Nacht auf Samstag sind ab einer Brücke bei Luterbach erneut Fahrzeuge auf der Autobahn A5 mit Steinen beworfen und dadurch beschädigt worden (Polizei.news berichtete).
Kurz nach den erfolgten Meldungen, konnten vorerst zwei und nach weiteren Ermittlungen ein dritter Jugendlicher angehalten werden. Sie wurden für weitere Abklärungen vorläufig festgenommen.
Am Samstag ist es am Kreuzplatz in Derendingen zu einer Kollision zwischen einem unbekannten Automobilisten und einem E-Scooter-Fahrer gekommen, der sich dabei leicht verletzte.
Ohne sich um die Schadensregulierung zu kümmern, entfernte sich der Automobilist von der Unfallstelle. Die Polizei hat Ermittlungen zu dessen Identität aufgenommen und sucht Zeugen.
Am Samstagnachmittag ist es oberhalb von Ilanz zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Motorradfahrer und einem Autolenker gekommen.
Der Töfffahrer hat sich dabei verletzt.
…in Menzingen findet heute und morgen das Innerschweizer Schwing- und Älplerfest statt. Neben rund 350 Schwingerinnen und Schwingern sowie 60 Steinstössern sind auch wir mit dabei.
Zwar nicht im Ring, dafür sind wir auf dem Festgelände für euch im Einsatz.
Am Freitag (05.07.2024) haben Mitarbeitende der Kantonspolizei St.Gallen und der Stadtpolizei St.Gallen sowie ein Experte des Strassenverkehrsamts mehrere technische Verkehrskontrollen durchgeführt.
Dabei mussten diverse Verstösse gegen technische Vorschriften festgestellt werden. Zwei Autos und ein Motorrad wurden stillgelegt.
Am Freitagmorgen (05.07.2024) hielt die Stadtpolizei St.Gallen einen Autofahrer zur Kontrolle an. Bei ihm wurde ein verbotenes Schmetterlingsmesser und ein Schlagring abgenommen.
Zudem wurde er als fahrunfähig eingestuft.
In der Nacht auf Samstag wurden in Lenzburg Diebe durch die Polizei inflagranti bei einem Palettendiebstahl überrascht.
Nach kurzer Flucht konnten zwei Personen festgenommen werden.
Am Freitagabend verlor in Trimbach ein Fahrzeuglenker einen Anhänger während der Fahrt. Dieser löste sich ab dem Zugfahrzeug und rutschte mehrere Meter einen Abhang hinunter. Verletzt wurde niemand.
Für der Bergung musste die Hauensteinstrasse für mehrere Stunden gesperrt werden.
Am Freitagnachmittag ist in Gerlafingen auf einem Parkplatz ein Auto vollständig ausgebrannt. Verletzt wurde niemand.
Nach ersten Erkenntnissen, dürfte es sich um eine technische Brandursache handeln.
Am frühen Samstagmorgen wurden zwei mutmassliche Diebe durch die Polizei angehalten. Sie waren mit entwendeten E-Bikes unterwegs und stehen im Verdacht, Gegenstände aus Fahrzeugen gestohlen zu haben.
Sie wurden vorläufig festgenommen.
Anlässlich einer Auseinandersetzung bedrohte ein Jugendlicher am Freitagabend mutmasslich einen anderen Jugendlichen.
Ausserdem erlitten zwei Personen leichte Verletzungen durch eine Feuerwerksrakete.
Am Donnerstag, 04.07.2024, führte die Kantonspolizei Glarus eine Schwerverkehrskontrolle auf der Autobahn A3 durch. Dabei wurde um 10:45 Uhr ein tschechischer Sattelschlepper, angehalten, der von einem 56-jährigen Fahrer gelenkt wurde.
Der tschechische Lenker war auf dem Weg zur nächsten Abladestation im Raum Genf.
Während der Fahrt löste sich bei Brugg der Anhänger eines Lieferwagens und traf ein entgegenkommendes Motorrad. Dessen Fahrer wurde so schwer verletzt, dass er noch auf der Unfallstelle verstarb.
Die Mitfahrerin wurde schwer verletzt ins Spital gebracht.
Am Freitagabend (05.07.2024), kurz nach 18:20 Uhr, sind auf der Wilerstrasse, Höhe Einkaufszentrum Moos, ein Auto und ein Motorrad zusammengestossen.
Eine 17-jährige Motorradfahrerin wurde dabei unbestimmt verletzt. Sie wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Am Freitag (05.07.2024), kurz nach 10:10 Uhr, sind im Kreisverkehr der St.Gallerstrasse ein Auto und ein Velo zusammengestossen.
Ein 73-jähriger Velofahrer wurde dabei leicht verletzt.
Bei einem Sturz mit seinem E-Bike verletzte sich am Freitagabend (5.7.2024) in Uster der E-Bikefahrer schwer.
Gemäss ersten Erkenntnissen fuhr ein 44-jähriger E-Bikefahrer kurz vor 23 Uhr mit seinem Fahrrad auf dem linksseitigen Trottoir entlang der Pfäffikerstrasse in Richtung Uster. Aus bisher unbekannten Gründen stürzte der Velofahrer und zog sich dabei schwere Kopfverletzungen zu. Er trug keinen Velohelm. Nach der Erstversorgung durch eine zufällig an den Unfall herangefahrene Sanität des Spitals Uster musste er mit dem Rettungshelikopter der REGA in ein Spital geflogen werden.
In einem Mehrfamilienhaus ist es zu einer starken Rauchentwicklung gekommen.
Eine Person musste von der Feuerwehr geborgen und durch den Rettungsdienst ins Spital eingeliefert werden.
Der 76-jährige Velofahrer, der am 1. Juli in Oberwil-Lieli schwer verunfallte, ist im Spital verstorben.
Der 76-jährige Schweizer aus der Region erlag am vergangenen Mittwoch im Spital seinen schweren Verletzungen.
Am Donnerstag, 4. Juli 2024, ging bei der Kantonspolizei Uri durch eine aufmerksame Bürgerin die Meldung ein, wonach sich beim Kohlplatzweg in Flüelen ein auffälliges Fahrzeug befinde.
Die ausgerückte Patrouille konnte im Fahrzeug zwei Personen, einen 20-jährigen und einen 21-jährigen moldawischen Staatsangehörigen, antreffen.
Bei einer Auffahrkollision zwischen zwei Autos wurde am Freitagmorgen in Uesslingen eine Person mittelschwer verletzt.
Sie musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.