In der stürmischen Nacht von vorgestern auf heute fielen Äste eines morschen Baumes auf das Trottoir der Freiestrasse.
Der betroffene Baum musste nach einer fachkundigen Begutachtung gefällt werden.
Am Freitag (28.06.2024), um 20 Uhr, ist es beim Kreisel Säntisstrasse / Haldenstrasse zu einem Selbstunfall eines Velofahrers gekommen.
Der 83-jährige Velofahrer wurde dabei unbestimmt verletzt. Der Mann war alkoholisiert unterwegs.
Die Kantonspolizei und die Gemeindepolizei geben bekannt, dass in der Woche 27 vom 01.07.2024 bis 07.07.2024 an folgenden Orten mobile und halbstationäre Geschwindigkeitskontrollen im Sinne der Strassenverkehrsprävention durchgeführt werden:
Ein bewaffneter Mann hat am Mittwoch in Arbon einen Tankstellenshop überfallen und Geld erbeutet. Die Verkäuferin blieb unverletzt.
Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
MeteoSchweiz gibt eine Vorwarnung für das Wetter, Grad 4, heraus, die von Samstag, 29. Juni 2024, 14:00 Uhr bis Sonntag, 30. Juni 2024, 03:00 Uhr gültig ist.
Die maximale Intensität des Wetterereignisses wird am Samstag, 29. Juni 2024 zwischen 16:00 und 23:00 erwartet.
Vorgestern Abend, 17:00 Uhr, kam es auf der A8, Alpnachstad, Fahrtrichtung Luzern zu einem Auffahrunfall zwischen zwei Fahrzeugen.
Dabei verletzte sich eine Autolenkerin leicht und musste mit dem Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Wie die Kantonspolizei mitteilt, ereignete sich heute gegen 14 Uhr, kurz vor Acquacalda, ein Verkehrsunfall.
Ein 75-jähriger Schweizer Motorradfahrer mit Wohnsitz im Mendrisiotto war in Richtung des Passo del Lucomagno unterwegs.
Am Donnerstag, 27. Juni 2024, führte die Verkehrsgruppe der jurassischen Kantonspolizei auf der Höhe des Ortes "Le Violat" in Courroux eine Geschwindigkeitskontrolle mit einem Lasergerät durch.
Um 12:30 Uhr wurde bei einem Autofahrer, der von Courrendlin in Richtung Vicques fuhr, eine Geschwindigkeit von 148 km/h statt der erlaubten 80 km/h gemessen, was einem Via-Sicura-Fall entsprach.
Mit den Tipps, ganz nach dem Motto "You better think!" "Stay together!" und "Help if you can!", wird dein Ausgang gut ausgehen.
Weitere Infos findest du hier.
Wie läuft eine Seerettung mit dem Löschboot ab? Welche Fahrzeuge stehen bei der Feuerwehr im Einsatz?
Antworten auf diese und viele weitere Fragen gibt es an den Emergency Days vom 20. bis 22. September 2024 im Verkehrshaus der Schweiz in Luzern.
Am Donnerstagabend kam es in Rüti bei Riggisberg zu einem schweren Selbstunfall. Ein Motorradlenker verletzte sich dabei schwer und verstarb noch auf der Unfallstelle.
Die Kantonspolizei Bern hat Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen.
Am Freitagvormittag ist in Eggiwil eine Scheune komplett niedergebrannt. Mehrere Kälber und Kühe konnten nur noch tot geborgen werden.
Ermittlungen zur Brandursache sind im Gang.
In Folge der Unwetterschäden in der Mesolcina vom vergangenen Wochenende sind die Autobahn A13 zwischen San Bernardino und Lostallo sowie die Kantonsstrasse zwischen San Bernardino und Grono bis auf weiteres für den Transitverkehr gesperrt.
Aufgrund des Ferienbeginns ist auf den Alternativrouten mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen.
Am Freitagmorgen, 28. Juni 2024, kurz nach 08.30 Uhr, trat das Rauschenbächlein bei Augst BL über die Ufer. In der Folge floss das Wasser zwischen dem Anschluss Liestal und der Verzweigung Augst auf die Autobahn.
Es kam zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.
Schönes Wetter und warme Temperaturen laden ein, sich mit einem Gummiboot, dem Stand-Up-Paddle oder einem gemieteten Motorboot aufs Wasser zu begeben.
Um Unfälle zu vermeiden, müssen vor dem Spass auf dem Wasser einige Vorkehrungen getroffen werden.
Am Freitag, 28. Juni 2024 kam es kurz nach 12 Uhr an der Verzweigung Elsässerstrasse / Hüningerstrasse zu einem Verkehrsunfall. Ein Kind wurde im Bereich des Fussgängerstreifens von einem Lastwagen erfasst. Es erlag noch an der Unfallstelle seinen Verletzungen.
Nach den bisherigen Erkenntnissen der Verkehrspolizei überquerte das Kind die Hüningerstrasse im Bereich des Fussgängerstreifens. Dabei wurde es von einem Lastwagen erfasst und überrollt.
Heute, im ersten Teil unserer vierteiligen Serie „Polizei unterwegs“, nehmen wir Sie mit auf eine spannende Motorrad-Patrouille, die uns auf den Autobahnen durch die Region Mittelland, Emmental und Oberaargau führt.
Es ist ein warmer und schöner Sommertag, der Ausrückdienst steht kurz bevor.
Gleich zwei Welpen sorgen momentan für etliche „Jööö-Momente“ in unserem Korps.
In den kommenden Wochen und Monaten werden sie viel trainieren – schliesslich wollen sie wie ihre grossen und ausgewachsenen Vorbilder werden.
Am Freitag (28.06.2024), kurz nach 11:05 Uhr, ist es auf der Berneckerstrasse zu einem Unfall zwischen einem Lieferwagen und einer Fussgängerin gekommen.
Die 62-jährige Fussgängerin wurde dabei leicht verletzt. Der Rettungsdienst brachte sie ins Spital.
Die Kantonspolizei Zürich hat am Donnerstagnachmittag (27.6.2024) in Herrliberg einen Fahrzeuglenker gestoppt, der mit 146 km/h unterwegs war.
Der Führerausweis wurde vor Ort abgenommen.
Ein alkoholisierter Autofahrer musste am Donnerstagnachmittag in Sirnach seinen Führerausweis abgeben.
Eine Patrouille der Kantonspolizei Thurgau kontrollierte gegen 15.30 Uhr einen Autofahrer.
Am Donnerstag, 27.06.2024, ca. 13:15 Uhr, ereignete sich auf der Landstrasse 4 im Bereich Wiggispark in Netstal ein Verkehrsunfall.
Ein 35-jähriger Autolenker beabsichtigte vom Quartier Bühl in die Landstrasse einzubiegen.
In den vergangenen sechs Wochen fanden im Kanton Luzern die praktischen Radfahrertests statt. Rund 4100 Schülerinnen und Schüler absolvierten den Test.
Über ein Viertel der Teilnehmenden schloss den Test mit Null Fehlern ab und bekamen dafür die goldene Auszeichnung.
In einer Kunststofffabrik in Lenzburg brach am Donnerstagmorgen ein Brand aus.
Rund 50 Personen konnten evakuiert werden und es wurde niemand verletzt. Es entstand grosser Sachschaden.
Sommerzeit ist Ferienzeit, sowohl in der Schweiz als auch in den Nachbarländern, und damit auch Zeit für unzählige Staus.
In den nächsten zwei Monaten wird das Verkehrsaufkommen wieder sehr hoch sein, was auch auf Schweizer Strassen zu langen Staus führen kann.
Am Donnerstagnachmittag (27.06.2024) hat sich in Beringen eine Kollision zwischen einem Velo und einem Auto ereignet.
Dabei wurde der Velofahrer verletzt. Der Unfallhergang ist Gegenstand laufender Ermittlungen der Schaffhauser Polizei.
Gestern Donnerstag, 27. Juni 2024, kurz nach 20.00 Uhr, fuhren der 65-jährige Motorradlenker gefolgt von einem 25-jährigem Motorradlenker, beide mit Aargauer Kontrollschild, in dieser Reihenfolge in Fahrtrichtung Nord.
Nach dem Tunnel „kleine Galerie“ bremste der Erstgenannte verkehrsbedingt sein Fahrzeug bis zum Stillstand ab.
Gestern Donnerstag, 27. Juni 2024, kurz nach 18.30 Uhr, beabsichtigte der Lenker eines Personenwagens mit Schwyzer Kontrollschildern vom Parkplatz des Hotel und Restaurant Eden in die Axenstrasse in Richtung Norden einzufahren.
Dabei übersah er den zur selben Zeit auf der Axenstrasse in Richtung Süden fahrenden PW-Lenker mit Urner Kontrollschildern.
Gestern Donnerstag, 27. Juni 2024, gegen 15.30 Uhr, fuhren der Lenker eines Personenwagens mit St. Galler Kontrollschildern, die Lenkerin eines Personenwagens mit Zürcher Kontrollschildern sowie die Lenkerin eines Personenwagens mit St. Galler Kontrollschildern in dieser Reihenfolge auf der Autobahn A2 in Fahrtrichtung Süd.
Verkehrsbedingt mussten die drei Fahrzeuge abbremsen, was die an letzter Stelle fahrende Lenkerin zu spät bemerkte.
Am Donnerstag (27.06.2024), kurz vor 11:55 Uhr, ist ein Lastwagen von der Vorderbergstrasse abgekommen und auf die Seite gekippt.
Der 33-jährige Chauffeur wurde dabei unbestimmt verletzt. Der Rettungsdienst brachte ihn ins Spital. Es entstand Sachschaden von mehreren zehntausend Franken.
Am Donnerstag (27.06.2024), kurz vor 17:55 Uhr, ist ein 62-jähriger Mann rückwärts mit seinem Auto in ein Schaufenster eines Möbelgeschäfts an der Wilerstrasse gefahren.
Der Mann war in alkoholisiertem Zustand unterwegs. Es entstand Sachschaden von mehreren zehntausend Franken.
Am Donnerstag (27.06.2024), kurz vor 18:50 Uhr, ist es zu einem Selbstunfall eines Motorradfahrers an der Edenstrasse gekommen.
Ein 17-jähriger Motorradfahrer wurde dabei unbestimmt verletzt.
Am Donnerstagabend ist es in Boltigen zu einem schweren Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Motorrad gekommen.
Der Lenker des Motorrads verstarb noch auf der Unfallstelle. Die Kantonspolizei Bern hat Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen.
Die dringlichen Instandsetzungsarbeiten auf der A3 zwischen Murg und Weesen müssen bauablaufbedingt um eine Woche verlängert werden.
Die Arbeiten erfordern weiterhin Nachtsperrungen der Seestrecke und damit verbunden die nächtliche Verkehrsumleitung durch den Kerenzerbergtunnel im Gegenverkehr.
Am Donnerstagabend (27.06.2024) hat an der Flurhofstrasse ein Hund ein Kind geschnappt. Dieses wurde leicht verletzt.
Die Stadtpolizei untersucht den Vorfall.
Die Anwendung Prezius, das neueste Produkt von DaziT, ist das Ergebnis einer neuartigen Partnerschaft zwischen dem Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG), der Haute Ecole Arc und dem kantonalen Edelmetallkontrollbüro in La Chaux-de-Fonds (NE).
Schluss mit den Papierbergen und den unzähligen E-Mails und Telefonaten! Seit dem 1. Mai 2024 ist Prezius (rätoromanisch für edel/kostbar) die einzige Plattform, die für die Bearbeitung von Aufträgen auf amtliche Prüfung und Stempelung von Edelmetallwaren verwendet wird.
Auf der Pulvermühlestrasse in Chur ist es zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Personenwagen und einem Motorrad gekommen.
Der Motorradlenker verletzte sich dabei.
Am Donnerstagabend, 27. Juni 2024, um 19.15 Uhr, ereignete sich auf der Bärenmattstrasse in Hölstein BL ein Verkehrsunfall zwischen einem Lieferwagen und einem Motorfahrrad.
Die Motorfahrradlenkerin wurde dabei verletzt.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.