Am Mittwoch (19.06.2024), kurz nach 18:10 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung von einer Auseinandersetzung an der Johannes-Brasselstrasse sowie kurz darauf die Meldung von einer verletzten Person vor der Polizeistation St. Margrethen erhalten.
Gemäss jetzigem Kenntnisstand kam es zu einer gewalttätigen Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen, wobei eine Person unbestimmt und weitere leicht verletzt wurden. Der genaue Hergang ist Gegenstand von Ermittlungen.
Am Mittwoch (19.06.2024), kurz vor 14:10 Uhr, ist es in Schmerikon zu einem Arbeitsunfall gekommen.
Ein 39-jähriger Mann wurde durch einen abgeplatzten Hydraulikschlauch unbestimmt verletzt. Die Rega flog ihn ins Spital.
Am Mittwoch (19.06.2024), um 14:35 Uhr, ist es auf der Husenstrasse zu einer Auffahrkollision zwischen einem Motorrad und einem Auto gekommen.
Eine beim 45-jährigen Motorradfahrer durchgeführte Atemalkoholmessung zeigte einen zu hohen Wert. Der Mann wurde durch die Kollision leicht verletzt.
Am Mittwoch (19.06.2024), um 16 Uhr, ist es auf der Simmistrasse zu einem Selbstunfall eines Velofahrers gekommen.
Der 38-jährige Velofahrer wurde dabei unbestimmt verletzt. Er wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Am Mittwoch (19.06.2024), kurz vor 19:20 Uhr, ist es auf der Georg-Rennerstrasse auf dem Kreisverkehrsplatz zu einem Unfall zwischen einem Auto und einem Lastwagen gekommen.
Der Beifahrer des Autofahrers, ein 47-jähriger Mann, wurde leicht verletzt. Es entstand Sachschaden von rund 13'000 Franken.
Am Mittwoch, 19.06.2024, ca. 20:30 Uhr, ereignete sich auf der Autobahn A3, kurz vor dem Kerenzerbergtunnel, Fahrtrichtung Chur, ein Verkehrsunfall.
Ein 26-jähriger Autolenker war mit seinem Personenwagen von Chur herkommend auf der Autobahn unterwegs.
Die Kantonspolizei Zürich hat am Mittwoch (19.06.2024) am Flughafen Zürich eine Frau festgenommen, die in ihrem Gepäck rund drei Kilogramm Kokain mit sich führte.
Die Passagierin reiste von São Paulo nach Zürich und beabsichtigte weiter nach Berlin (D) zu fliegen.
In seiner Sitzung vom 19. Juni 2024 hat der Bundesrat einen umfangreichen Bericht zur Cyberkriminalität in der Schweiz gutgeheissen.
Der Bericht zeigt die umgesetzten Massnahmen und die bestehenden Herausforderungen in der Bekämpfung der Cyberkriminalität in der Schweiz.
Am Donnerstagmorgen, 20. Juni 2024, kam es im Kreis 3 zu einer Kollision zwischen einem Tram und einem Velofahrer.
Der Mann erlitt mittelschwere Verletzungen. Die Stadtpolizei Zürich sucht Zeug/innen.
Aus noch unbekannten Gründen geriet eine Fritteuse in Brand und steckte das Gebäude in Flammen.
Verletzt wurde niemand es entstand jedoch grosser Sachschaden.
Die Kantonspolizei Zürich hat in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit am Montag (17.06.2024) am Flughafen Zürich einen Drogenkurier verhaftet und mehrere Kilogramm Marihuana sichergestellt.
Der 26-jährige Amerikaner befand sich auf der Rückreise von Bangkok.
Im Rahmen des SBB-Projektes Entflechtung Basel–Muttenz wird im Juni/Juli 2024 die bestehende Passerelle Hagnau in Muttenz mittels 1'000-Tonnen-Kran demontiert.
Dies bedingt mehrere Sperrungen der Birsfelderstrasse, zwischen Hagnaustrasse und Hofackerstrasse/Schanzweg, sowie der Autobahneinfahrt A18 Muttenz Nord Fahrtrichtung Basel/Bern/Luzern/Zürich und der Autobahnausfahrt A18 Muttenz Nord Fahrtrichtung Delémont.
Am 13. Juni kam es in einer Tiefgarage in Nussbaumen zu einer grossen Explosion und im Anschluss auch zu Bränden vor Ort.
Zwei Personen verloren bei dem Unfall ihr Leben. Die Sachschäden und Auswirkungen für die Anwohner sind gross. Aufgrund der besonderen Lage werden die ersten Erkenntnisse aus der Untersuchung der Staatsanwaltschaft Baden veröffentlicht.
Am frühen Mittwochnachmittag (19.06.2024) hat sich in Neuhausen am Rheinfall eine Kollision zwischen einer Person und einem Zug ereignet.
Die Person kam bei dieser Kollision ums Leben. Der Unfallhergang ist Gegenstand laufender Ermittlungen. Rund 200 Personen mussten aus dem Unfallzug evakuiert werden und konnten ihre Reise in einem Ersatzzug fortsetzen.
Am Mittwoch, 19. Juni 2024, kurz nach 19.30 Uhr, ereignete sich auf Höhe Zürcherstrasse 95 beim Fussgängerstreifen ein Verkehrsunfall zwischen einem Tram der Linie 3 und einem Kind.
Das Kind rannte aus noch ungeklärten Gründen über den Fussgängerstreifen und prallte seitlich gegen das stadteinwärts fahrende Tram.
Am Mittwoch (19.06.2024), kurz nach 16:10 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung erhalten, wonach im Bodensee vor dem Strandbad Rorschach eine jüngere Person von einem Floss in den See gesprungen und nicht mehr aufgetaucht sei.
Eine Suchaktion mit einem Rega-Helikopter, Polizei-Drohnen sowie Tauchern der Kantonspolizei St.Gallen und der Seerettung ergab kein Resultat.
Der durch Hagel verursachte Schaden hängt vom Durchmesser der einzelnen Hagelkörner ab, die auf ein bestimmtes Objekt treffen.
Grössere Hagelkörner verursachen natürlich grössere Schäden. Aber wie viel grösser ist grösser?
Berichten zufolge nimmt der Betrug mit Debit- und Kreditkarten zu. Vor allem beim Online-Shopping sollten Nutzer auf die Sicherheit ihrer Daten achten. Auch die Kapo St. Gallen warnt mit verschiedenen Kampagnen immer wieder vor Debitkartendelikten.
Wie Sie Betrugsmaschen erkennen und sich vor Phishing-Attacken schützen, erfahren Sie im folgenden Artikel.
Letzten Freitag endete der erste von zwei kombinierten Wiederholungskursen.
Rund 100 Angehörige der Zivilschutzorganisation ZSO Bern plus übten erfolgreich die Zusammenarbeit über alle Fachbereiche hinweg.
In Lostorf ist am Samstag, 24. Februar 2024, ein Mann Opfer eines Raubdelikts geworden.
In der Zwischenzeit ist es der Polizei und der Staatsanwaltschaft Kanton Solothurn gelungen, zwei Algerier als mutmassliche Täter zu ermitteln.
Die Vorbereitungen für die 5. CISM Winter-Militärweltspiele, die vom 23.-30. März 2025 in Luzern ausgetragen werden, laufen auf Hochtouren.
Mit bisher 46 gemeldeten Nationen und insgesamt 1'309 teilnehmenden Athletinnen und Athleten sowie 134 Para-Athletinnen und Athleten, sind die Spiele ein bedeutender Meilenstein im weltweiten militärischen Sportkalender.
Am Mittwoch (19.06.2024), kurz nach 9 Uhr, ist es auf der Autobahn A13 zu einem Autobrand gekommen.
Als Brandursache steht ein technischer Defekt im Vordergrund. Am Auto entstand Totalschaden. Da die Autobahn aufgrund des Autobrand kurzzeitig gesperrt werden musste, kam es zu einer Auffahrkollision zwischen zwei Lastwagen und einer weiteren zwischen zwei Autos.
Vom Dienstagabend auf den Mittwochmorgen (19.06.2024), in der Zeit zwischen 19:15 Uhr und 05:15 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in eine Bäckerei an der St.Gallerstrasse eingebrochen.
Sie versuchte über das Fenster und die Seiteneingangstür in die Liegenschaft einzubrechen, was ihr nicht gelang.
Bei einer Kollision zwischen einem Auto und einem Lieferwagen in Sulgen verletzte sich am Dienstagabend eine Person.
Ein Fahrer war stark alkoholisiert.
Am Dienstagnachmittag ist es auf Zuger Strassen zu mehreren Verkehrsunfällen gekommen.
Weiter wurden eine Autofahrerin, die unnötig Lärm verursachte, sowie ein Autofahrer ohne Ausweis gestoppt.
Am Mittwochmittag, 19.06.2024, ereignete sich auf der Gaiserstrasse in Appenzell ein Verkehrsunfall.
Ein 5-jähriges Kind lief unvorsichtig auf die Strasse und kollidierte mit einem Personenwagen. Glücklicherweise wurde das Kind dabei nur leicht verletzt.
Am Mittwochmorgen, 19.06.2024, ereignete sich ein Unfall in einem Industriebetrieb in Oberegg.
Ein 16-jähriger Lernender verletzte sich während Arbeiten an einer Drehbank am Unterarm. Er ist mit der Rega aufgrund mittelschwerer Verletzungen in ein Zentrumsspital überflogen worden.
Am Dienstagnachmittag ist es in Soazza und in Buchen zu jeweils einer Kollision mit Beteiligung von Radfahrerinnen gekommen.
Beide wurden in ein Spital transportiert.
Eine Autofahrerin fuhr am Dienstag (18. Juni 2024, ca. 13:30 Uhr) auf der Luzernerstrasse in Richtung Hochdorf-Zentrum.
Auf der Höhe Luzernerstrasse 23 verlangsamte sie ihr Tempo, weil das Auto vor ihr bei einem Fussgängerstreifen anhielt.
Auf der Hochdorferstrasse in Römerswil geriet am Dienstag (18. Juni 2024, kurz vor 17:45 Uhr) ein Autofahrer aus noch ungeklärten Gründen auf die Gegenfahrbahn.
Dabei kam es zur Frontalkollision mit einem entgegenkommenden Personenwagen.
Ein Autofahrer verliess am Dienstag (18. Juni 2024, ca. 20:00 Uhr) die Autobahn A14 bei der Ausfahrt Emmen-Süd und beabsichtigte anschliessend nach rechts auf die Reusseggstrasse einzumünden.
Dabei kam es aus noch ungeklärten Gründen zu einer seitlich frontalen Kollision mit einem von links kommenden Auto.
Ein Junge überquerte am Mittwoch (19. Juni 2024, ca. 07:45 Uhr) mit einem Kickboard bei der Liegenschaft Dorf 48 in Entlebuch einen Fussgängerstreifen.
Dabei wurde er von einem Auto erfasst und verletzt.
In einem Mehrfamilienhaus in Niedergösgen kam es am 13. Juni 2024 zu einem Brand in einer Wohnung.
Unterdessen haben die Brandursachenabklärungen ergeben, dass ein technischer Defekt eines Akkus zum Brand geführt haben dürfte.
Heute Mittwochmorgen, den 19. Juni 2024, hat sich auf der Autobahn A2, im Seelisbergtunnel ein Verkehrsunfall ereignet. Eine Person wurde verletzt.
Die Autobahn A2 blieb in beide Richtungen rund eine Stunde gesperrt.
Der Stadtrat hat für Werkleitungs- und Strassenbauarbeiten in der Kornhausstrasse gebundene Ausgaben von 4,08 Millionen Franken und neue Ausgaben von 584 000 Franken bewilligt.
In der Kornhausstrasse müssen im Abschnitt Schindler- bis Rotbuchstrasse die Fahrbahn- und Trottoirbeläge, die alte Mischabwasserleitung sowie die Fahrleitungen für den Bus erneuert werden.
Die von der Regionalwache der Stadtpolizei genutzten Räume an der Militärstrasse 105 sollen ab 2025 für weitere fünf Jahre gemietet werden.
Der jährliche Nettomietzins beträgt rund 520 000 Franken.
Am Dienstag ist in Conters im Prättigau ein Helikopter bei einem Transportflug ausser Kontrolle geraten und abgestürzt.
Der Pilot wurde dabei verletzt.
Am Samstag, 29. Juni, findet von 10 bis 17 Uhr auf dem Gelände des Verkehrsstützpunkts Bülach ein Tag der offenen Tür statt.
Dieser wird von der Kantonspolizei Zürich in Zusammenarbeit mit dem Tiefbauamt des Kantons Zürich organisiert.
Gestern kurz vor 18:30 Uhr rückte die Berufsfeuerwehr ins Lorraine-Quartier aus. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte drang bereits Rauch aus einem Fenster.
Nachdem sich die Berufsfeuerwehr mit einer Rettungssäge Zugang zur Wohnung verschafft hatte, löschte sie den Brand mit einer Druckleitung vom Tanklöschfahrzeug.
Die Kantonspolizei Zürich hat am Montag (17.6.2024) in Weiningen eine Frau und ein Mann verhaftet, die international zur Verhaftung ausgeschrieben sind.
Fahndern der Kantonspolizei Zürich fiel auf der Zürcherstrasse ein Fahrzeug mit italienischen Kontrollschildern auf.
Am Montag wurde in Arbon der Versuch einer Entführung eines 7-jährigen Mädchens gemeldet.
Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen sowie eine Frau, die dem Mädchen geholfen haben soll.
Vorgestern Mittag fuhr ein 18-jähriger Motorradfahrer auf der Glaubenbergstrasse in Richtung Sarnen.
Aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit kam er kurz vor dem Rischi Rank von der Strasse ab, fuhr über das abfallende Gelände und kam mit einem Sturz ca. 35 m unterhalb der Strasse zum Stillstand.
Zurzeit gibt es viele betrügerische Online-Anlagen-Inserate oder vermeintliche Berichterstattungen zu Online-Anlagen mit Promis.
Die Prominenten wissen nichts davon.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.