Heute Freitag, 26. Juli 2024, kam es im Seelisbergtunnel zu einem Lastwagenbrand. Polizei.news berichtete.
Das Sattelmotorfahrzeug mit niederländischen Kontrollschildern war in Fahrtrichtung Nord unterwegs. Rund drei Kilometer nach dem Tunnelportal geriet das Fahrzeug in Brand. Dieser konnte durch die aufgebotenen Feuerwehren rasch gelöscht werden. Verletzt wurde niemand.
Am Donnerstag (25.07.2024) wurde der Schaffhauser Polizei gemeldet, dass sich zwei männliche Personen als Dachdecker ausgegeben hätten, um sich so Zutritt in ein Einfamilienhaus zu verschaffen.
Am Donnerstagnachmittag (25.07.2024) sprachen zwei männliche Personen in Beringen bei einer Liegenschaft vor und gaben sich dabei als Dachdecker aus.
Am Donnerstag, 25. Juli 2024, ist es in Herisau zu einem Selbstunfall mit einem Mountainbike gekommen. Der Velofahrer erlitt schwere unbestimmte Verletzungen.
Er wurde mit dem Rettungshelikopter ins Spital geflogen.
In der Nacht von Donnerstag, 25.07.2024, auf Freitag, 26.07.2024, wurde in einen Geschäftsbetrieb an der Hauptstrasse in Niederurnen eingebrochen.
Die unbekannten Täter verschafften sich durch das Einschlagen eines Fensters Zugang zum Gebäude.
Der Lenker eines Personenwagens hat sich am frühen Freitagmorgen (26.7.2024) auf der A1 bei Tagelswangen einer Polizeikontrolle entzogen und anschliessend in Henggart einen Selbstunfall verursacht.
Verletzt wurde niemand.
Am Sonntag, 28. Juli 2024, schliessen die Tiefbauämter von Kanton und Stadt St.Gallen mit dem Deckbelagseinbau die Bauarbeiten an der Zürcher Strasse in St.Gallen ab.
An diesem Tag muss die Zürcher Strasse zwischen der Kreuzung Feldlistrasse (Stahl) und der Kreuzung Rechenstrasse für den Verkehr gesperrt werden.
Auch dieses Jahr wird am kommenden Mittwoch die Bundesfeier am Rhein stattfinden. An den Feierlichkeiten werden Tausende Besucherinnen und Besucher erwartet, was polizeiliche Verkehrsmassnahmen unumgänglich macht. Die Kantonspolizei Basel-Stadt bittet auswärtige Besucher/innen und Besucher dringend, mit dem öffentlichen Verkehr anzureisen.
Zudem hat die Kantonspolizei ihre Dispositive zu möglichen Gefährdungen überprüft und ist am 31. Juli im Festperimeter der Bundesfeier am Rhein präsent.
Von Montag, 5. August 2024, bis Freitag, 27. September 2024, werden die Bauarbeiten mittels einer Lichtsignalanlage geregelt.
Ab Montag, 30. September 2024, bis Freitag, 4. Oktober 2024, ist die Strasse für sämtlichen Verkehr gesperrt. Der Strassenverkehr wird umgeleitet.
Ihr wolltet wissen, welche Erwartungen unsere Aspiranten an die Polizeischule hatten und wie sich nun die Realität zeigt.
Andy lässt euch an seinen Gedanken teilhaben.
Von Montag, 5. August 2024, bis voraussichtlich Mitte September 2024 ist die Strasse zwischen dem Abzweiger Hackborn und der Kantonsgrenze Thurgau / St. Gallen in Bischofszell Gloggershaus wegen Bauarbeiten gesperrt.
Der motorisierte Verkehr wird umgeleitet.
Vom 5. August 2024 bis 9. August 2024, ist die Sirnacherstrasse, im Bereich Wängistrasse bis Bachdurchlass Löhrenbächli, für den Verkehr gesperrt.
Der Verkehr wird umgeleitet.
Spaziergänger fanden in Rheinfelden eine Bartagame.
Weil die Herkunft der exotischen Echse unbekannt ist, sucht die Kantonspolizei Personen, welche dazu Angaben machen können.
Das Tiefbauamt Graubünden gibt die Kantonsstrasse H13 bei Sorte ab Freitag, 26. Juli 2024, 18 Uhr wieder einspurig für den Verkehr frei.
Die Einschränkungen für den Transitverkehr werden aufgehoben.
Vom Montag, 29. Juli 2024 bis Donnerstag, 1. August 2024 ist die Verbindung von der Brüglingerstrasse in die Münchensteinerstrasse gesperrt. Grund dafür sind Belagsarbeiten der laufenden Erneuerung des Dreispitzknotens.
Umleitungen sind vor Ort signalisiert. Verkehrsteilnehmende müssen mit Verkehrsbehinderungen rechnen.
Am Donnerstag (25.07.2024), kurz vor 20:40 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in eine Wohnung eines Mehrfamilienhauses an der Ruhsitzstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich über eine Tür gewaltsam Zutritt in die Wohnung. Im Inneren durchsuchte sie die Räumlichkeiten und stahl eine geringe Menge Bargeld.
Am Donnerstag (25.07.2024), um 13:50 Uhr, ist es in einem Mehrfamilienhaus an der Loobachstrasse zu einem Akkubrand in einem Kellerabteil gekommen. Der Mottbrand konnte von der örtlichen Feuerwehr rasch unter Kontrolle gebracht werden.
Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken. Als Brandursache steht ein technischer Defekt im Vordergrund.
Am Donnerstag (25.07.2024), kurz vor 12:45 Uhr, ist es auf der Schwarzackerstrasse zu einem Selbstunfall einer Autofahrerin gekommen. Sie wurde dabei leicht verletzt.
Die 32-jährige Autofahrerin war in fahrunfähigem Zustand unterwegs. Ihr wurde der Führerausweis auf der Stelle abgenommen. Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.
Am Donnerstag (25.07.2024), kurz nach 20:10 Uhr, ist es auf der Murgstrasse zu einem Selbstunfall einer Motorradfahrerin gekommen. Die 18-jährige Motorradfahrerin wurde dabei leicht verletzt.
Der Rettungsdienst brachte sie ins Spital. Es entstand Sachschaden von rund 15'000 Franken.
Am Donnerstag, 25. Juli 2024, circa 20.50 Uhr, hat die Berufsfeuerwehr der Rettung Basel-Stadt zu einem Brand an der Mülhauserstrasse ausrücken müssen. Sie konnte das Feuer rasch löschen.
Die Sanität der Rettung Basel-Stadt brachte zwei Personen wegen Verdachts auf Rauchgasvergiftung ins Spital.
Am Donnerstagabend (25.07.2024) kam es im Empfangsgebäude des Psychiatriezentrums Breitenau in Schaffhausen zu einer starken Rauchentwicklung. Als Ursache konnte ein Brand in einer Toilette festgestellt werden.
Dabei wurde eine Person verletzt und musste sich in Spitalpflege begeben.
Heute Freitag, 26. Juli 2024, kurz nach 6.00 Uhr, geriet ein Lastwagen, der in Fahrtrichtung Nord unterwegs war, im Seelisbergtunnel in Brand.
In der Zwischenzeit konnte der Brand durch die im Einsatz stehenden Feuerwehren gelöscht werden. Personen kamen keine zu Schaden.
Anlässlich der Schwerverkehrskontrollen vom 20. und 23. Juli 2024 wurden durch die Kantonspolizei Uri im Schwerverkehrszentrum in Erstfeld auch ein Anhängerzug und zwei Sattelschlepper mit Schweizer Kontrollschildern überprüft.
Die Kontrollen der Schwerfahrzeuge ergaben bei den Fahrzeugen folgende, teilweise gravierende Mängel.
Am frühen Donnerstagnachmittag ist auf der Lukmanierstrasse in Disentis/Mustér ein Motorrad in einer Kurve mit einem Auto kollidiert.
Dabei wurde der Motorradfahrer verletzt.
Vermisst wird seit Dienstag, 23. Juli 2024, in Binningen BL: Ruf Urs, 24.12.1940, ca. 165 cm gross, gebückte Haltung, magere Statur, graue/weisse schüttere Haare. Der Vermisste trägt eine Brille und eventuell ein blaues Cap mit der Aufschrift Alinghi.
Urs Ruf ist auf Medikamente angewiesen, spricht zeitweise undeutlich und fällt durch seinen unsicheren Gang auf. Er benutzt eine Krücke als Gehhilfe.
Auch dieses Jahr wird am kommenden Mittwoch die Bundesfeier am Rhein stattfinden. An den Feierlichkeiten werden Tausende Besucherinnen und Besucher erwartet, was polizeiliche Verkehrsmassnahmen unumgänglich macht.
Die Kantonspolizei Basel-Stadt bittet auswärtige Besucherinnen und Besucher dringend, mit dem öffentlichen Verkehr anzureisen. Zudem hat die Kantonspolizei ihre Dispositive zu möglichen Gefährdungen überprüft und ist am 31. Juli im Festperimeter der Bundesfeier am Rhein präsent.
Ab Freitag, den 26. Juli um 11 Uhr wird die provisorische Militärbrücke bei Visletto für den Verkehr freigegeben.
Damit ist das obere Maggiatal wieder für jedermann und ohne zeitliche Einschränkungen mit Fahrzeugen zugänglich.
Auf der A6 zwischen Thun-Süd und Spiez beginnen die Hauptarbeiten des Gesamterneuerungsprojekts Rubigen – Thun – Spiez (RUTS). Von 2015 bis 2022 wurde der Abschnitt Rubigen bis Thun-Süd der Autobahn A6 bereits umfassend saniert.
Ab diesem Sommer bis voraussichtlich im Herbst 2027 wird nun noch der Abschnitt Thun-Süd bis Spiez/Wimmis erneuert. Die Hauptarbeiten dazu starten Ende Juli.
Am Mittwochmorgen ist ein Mann von einer Person auf der Grossen Schanze tätlich angegriffen worden und wurde mit Verletzungen ins Spital gebracht. Die Kantonspolizei Bern hat Ermittlungen aufgenommen und sucht zur Klärung der Umstände Zeugen.
Am Mittwoch, 24. Juli 2024, kurz nach 6.00 Uhr, wurde der Kantonspolizei Bern ein versuchter Raub in Bern gemeldet, wobei ein Mann von einer Person angegriffen worden sei.
Heute Donnerstag, 25. Juli 2024, kurz nach 09.00 Uhr, fuhr die Lenkerin eines Personenwagens mit Urner Kontrollschildern auf der Riedstrasse talwärts in Richtung Amsteg.
Um das Kreuzen mit einem entgegenkommenden Personenwagen zu ermöglichen, fuhr die 31-jährige Lenkerin rückwärts.
Heute Morgen ist es auf einem Firmengelände in Sursee zu einer Explosion eines Rohstoffsilos gekommen. Der Deckel des Silos wurde dabei über 70 Meter auf das Dach eines Nebengebäudes geschleudert. Verletzt wurde niemand. Die Umgebung in einem Radius von 50 Meter wurde mit Gips verschmutzt.
Die Ermittlungen zur Ursache der Explosion sind am Laufen.
In der Nacht auf Donnerstag haben zwei Frauen in Alvaneu Bad eine Suchaktion ausgelöst. Die beiden konnten wohlbehalten aufgefunden werden.
Kurz vor 22.30 Uhr erreichte die Einsatzleitzentrale der Kantonspolizei Graubünden die Meldung über zwei vermisste Frauen.
Gestern ist es am Xylophonweg in der Stadt Luzern zu einem Zusammenprall zwischen einem überholenden Rennradfahrer und einer 12-jährigen Radfahrerin gekommen. Diese verletzte sich beim Sturz. Der unbekannte Rennradfahrer fuhr weiter, ohne sich um das verletzte Mädchen zu kümmern.
Die Polizei sucht Zeugen.
Mitten am Tag drangen zwei Männer in ein parkiertes Auto ein und entwendeten daraus eine Sonnenbrille. Auf der Fahndung nahm die Kantonspolizei die mutmasslichen Diebe fest.
Der Wagen war am Donnerstagmorgen, 25. Juli 2024, auf einem öffentlichen Parkplatz in der Nähe des Bahnhofs Frick abgestellt.
Ein alkoholisierter Rollerfahrer verursachte in der Nacht auf Donnerstag in Horn einen Selbstunfall. Er wurde verletzt und ins Spital gebracht.
Nach bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau war ein 43-jähriger Rollerfahrer kurz vor 1 Uhr auf der Seestrasse in Richtung Rorschach unterwegs.
Ein alkoholisierter Autofahrer wurde in der Nacht auf Donnerstag in Bürglen aus dem Verkehr gezogen.
Gegen 1.45 Uhr kontrollierten Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau an der Sulgerstrasse einen Autofahrer.
Am 25. Juli 2024 ist eine Bergsteigerin am Matterhorn etwa 100 Meter in die Tiefe gestürzt. Sie zog sich dabei tödliche Verletzungen zu.
Am frühen Morgen verliess eine Bergsteigerin die Hörnlihütte in Zermatt mit dem Ziel, im Alleingang das Matterhorn über den Hörnilgrat zu besteigen.
Am Donnerstag, 25.07.2024. ca. 9:15 Uhr, ereignete sich auf der Autobahn A3 bei Filzbach ein Verkehrsunfall.
Ein 62-jähriger Autolenker fuhr auf der Autobahn A3 in Fahrtrichtung Chur. Aufgrund stockendem Verkehrs bremste er ab.
Am Dienstagmorgen (23.07.2024) fuhren zwei Autofahrende auf der Schönbüelstrasse. Bei einem Spurwechsel touchierte ein unbekannter Automobilist ein anderes Fahrzeug.
Die Polizei sucht Zeugen.
Am Mittwochnachmittag, 24. Juli 2024, ist es auf der Umfahrungsstrasse in Teufen zu einem Selbstunfall eines Personenwagenlenkers gekommen. Der Mann musste seinen Führerausweis abgeben.
Kurz vor 16.00 Uhr fuhr ein 69-jähriger Automobilist auf der Umfahrungsstrasse in Richtung Teufen.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.