Im Rahmen von Profiluntersuchungen des Eggflue Tunnels wird ein Tunnelscan durchgeführt.
Dieser Scan bedingt eine Nachtsperrung der Röhren in Fahrtrichtung Basel und in Fahrtrichtung Delémont.
Am heutigen Donnerstag, 13. Juni 2024, ereignete sich in Bilten ein Fahrzeugbrand mit Sachschadenfolge.
Ein 78-jähriger Lenker war mit seinem Personenwagen von Bilten in Richtung Fennen (Niederurnen) unterwegs.
Gestern Morgen ist in einer Scheune in Dagmersellen ein Feuer ausgebrochen.
Menschen oder Tiere kamen nicht zu Schaden (Polizei.news berichtete). Die Brandursache konnte geklärt werden.
Kriminelle versuchen mit neuen Methoden an Wertsachen oder sensible Informationen zu kommen.
Mit speziellen Techniken versuchen Betrüger Ihr Vertrauen zu gewinnen, in dem auf dem Display falsche Telefonnummern angeziegt werden oder sich die Betrüger mit dem Namen von tatsächlich existierenden Polizistinnen und Polizisten ausgeben.
Am 28. Februar 2024 kam es an der Wolfgangstrasse zu einem tödlichen Verkehrsunfall.
Trotz umfangreicher Ermittlungen konnte der Hergang noch nicht in allen Details geklärt werden, weshalb im Auftrag der Staatsanwaltschaft weitere Auskunftspersonen gesucht werden.
In einem Mehrfamilienhaus in Niedergösgen hat es am Donnerstagmorgen gebrannt. Die Feuerwehr konnte den Brand, welcher sich auf eine Wohnung im 4. Stock beschränkte, rasch löschen.
Eine Person wurde erheblich verletzt und musste mit einer Ambulanz in ein Spital gebracht werden. Abklärungen zur Brandursache sind eingeleitet worden.
Von Freitag (14.06.2024) bis Donnerstag (20.06.2024) führt die Schaffhauser Polizei im Breitequartier in der Stadt Schaffhausen Radfahrerprüfungen durch.
Wir bitten diesbezüglich die VerkehrsteilnehmerInnen um Rücksicht und erhöhte Aufmerksamkeit.
Am Mittwochabend, 12. Juni 2024, um 17.15 Uhr, ereignete sich auf der Ettingerstrasse in Aesch BL ein Verkehrsunfall zwischen einem Motorrad und einem Traktor.
Eine Person wurde beim Unfall verletzt.
Hundert Jahre nach der ersten Spielzeit wird 2024 das Welttheater Einsiedeln zum 17. Mal als Freilichttheater vor der barocken Klosterkirche aufgeführt.
An den 36 Aufführungen bis im September sind auch wir zusammen mit weiteren Partnern hier für euch da und sorgen für Sicherheit!
Am gestrigen Mittwoch, 12. Juni 2024, ca. um 16.20 Uhr, ereignete sich in Mitlödi ein Verkehrsunfall mit Verletzungsfolge.
Ein 17-Jähriger war mit seinem Mofa von Schwändi herkommend auf der Schwändistrasse in Richtung Glarus unterwegs.
Am Donnerstag, 13. Juni 2024, um 07.10 Uhr ereignete sich auf der St. Jakobs-Strasse auf Höhe der Liegenschaft 351 ein Verkehrsunfall.
Dabei stürzte eine Lenkerin mit ihrem Elektrotrottinett zu Boden und verletzte sich.
Heute Donnerstag, 13. Juni 2024, kurz vor 09.30 Uhr, ging bei der Einsatzleitzentrale der Kantonspolizei Uri die Meldung über einen Brand eines Gebäudes an der Gurtenmundstrasse in Altdorf ein.
Als die ersten Einsatzkräfte vor Ort eintrafen, stellten sie im Dachstock einer Asylunterkunft eine starke Rauchentwicklung fest.
Am Mittwochnachmittag ist auf einer Weide in Tarasp eine Frau mit Hunden von einer Kuhherde angegriffen worden.
Die Spaziergängerin wurde schwer verletzt.
Vorgestern Abend rückte die Berufsfeuerwehr von Schutz und Rettung Bern ins Gemeindegebiet Rüschegg aus, um eine Kuh aus ihrer misslichen Lage zu befreien.
Dank der hervorragenden Vorarbeit durch die Feuerwehr Rüschegg-Guggisberg und die Besitzer konnte Neira schnell und schonend gerettet werden.
In der Nacht vom Freitag, 21. Juni 2024, auf Samstag, 22. Juni 2024, führt das Strassenkreisinspektorat Gossau die Deckbelagsarbeiten auf der St.Gallerstrasse in Flawil aus.
Die St.Gallerstrasse ist in dieser Zeit im Abschnitt Oberglatt und Feld gesperrt. Mit dem Einbau des Deckbelags im Abschnitt Oberglatt bis Feld schliesst das Strassenkreisinspektorat die Bauarbeiten ab.
Am Mittwochnachmittag ist auf der Oberalpstrasse bei Waltensburg ein Motorrad mehrmals mit einer Leitplanke kollidiert.
Der Fahrzeuglenker wie auch seine Sozia wurden dabei schwer verletzt.
Der ab Aarau vermisst gemeldete junge Mann konnte betroffen werden.
Gestern Abend konnte der vermisst gemeldete 25-jährige Mann unversehrt in Aarau betroffen werden.
Am Mittwoch (12.06.2024), kurz nach 18:10 Uhr, ist es auf der Niederbürerstrasse zu einer Auffahrkollision zwischen zwei Autos gekommen.
Beide Autofahrer wurden dabei leicht verletzt. Ein 56-jähriger Autofahrer wurde mit der Rettung ins Spital gebracht. Es entstand Sachschaden von rund 25'000 Franken.
Der Tross der Tour de Suisse durchquerte gestern Nachmittag einen Teil des Kantons Schwyz.
Auch mit unserer Unterstützung konnte die Strecke von Küssnacht über Immensee, Arth-Goldau, Lauerz, Seewen und Brunnen unfallfrei passiert werden.
950 Kilometer und knapp 19’000 Höhenmeter. Das ist die Tour de Suisse in diesem Jahr.
Zwei Etappen führten die Athleten dabei auch durch den Kanton Luzern.
In der Nacht auf den vergangenen Freitag, 7. Juni 2024, wurden Kunstgalerien und Kulturinstitutionen in der Stadt Zürich mit antiisraelischen Parolen verschmiert.
Aufgrund der Wahl der Örtlichkeiten mit jüdischem Bezug sind die Schmierereien klar als antisemitisch zu werten.
Am Mittwoch, 12. Juni 2024, gegen 06:30, fuhr ein Roller, der von einem 18-jährigen Einwohner von Le Locle gelenkt wurde, auf der Avenue Léopold-Robert in La Chaux-de-Fonds in westlicher Richtung.
Auf der erwähnten Avenue stürzte der Fahrer zunächst, bevor er seine Fahrt fortsetzen konnte.
Heute gegen 13:15 Uhr fuhr eine Autofahrerin mit einem Bus, der einen Anhänger zog, auf der Autobahn A16 von Courgenay in Richtung Porrentruy (Fahrbahn Frankreich).
Kurz nach der Auffahrt Courgenay geriet der Anhänger ins Schlingern und der Fahrer verlor die Kontrolle über den Bus. Er prallte gegen die Mittelleitplanke und einen Schwerlastzug, der auf der langsamen Fahrspur fuhr.
Am Samstag, den 8. Juni 2024, gegen 3.30 Uhr wurde die Polizei benachrichtigt, dass eine am Rücken verletzte Frau, die sich nicht mehr bewegen konnte, auf einem Bürgersteig in der Stadt Renens lag.
Die Polizei bittet um Zeugenhinweise, um die Umstände des Vorfalls zu klären.
Die Kantonspolizei gibt die Sicherheitsvorkehrungen bekannt, die im Rahmen der Begegnungen der Eurofoot 2024 vorgesehen sind.
Die Kantonspolizei und die Gemeindepolizeien werden Vorkehrungen treffen, um die öffentliche Sicherheit während dieses Turniers zu gewährleisten. Die Polizei wird Fahrzeugkorsos während einer Stunde nach Ende der Begegnungen tolerieren. Missbräuche und schwere Verkehrsdelikte werden zur Anzeige gebracht.
Seit Montag, dem 10. Juni 2024, in den frühen Morgenstunden waren die Abonnenten der Gemeinde Blonay - Saint-Légier von einer Panne des Swisscom-Netzes betroffen [Polizei.news berichtete hier und hier].
Seitdem waren Spezialisten im Einsatz, um das gesamte Netz (Mobil- und Festnetztelefonie, Internet und TV) wiederherzustellen. Diese grössere Störung wurde schliesslich am Mittwoch, 12. Juni, am Vormittag behoben.
Am Dienstag, 11. Juni, um 23:45 Uhr, fuhr ein Motorrad, das von einem 18-jährigen Einwohner von Boudry gesteuert wurde, auf der rechten Spur auf der Fahrbahn Lausanne.
Auf der Höhe des gedeckten Grabens von Les Falaises, in einer Linkskurve, prallte das Vorderrad seiner Maschine gegen den Gehsteig, wodurch der Fahrer stürzte.
Wie die Kantonspolizei mitteilt, ereignete sich gestern kurz nach 15:30 Uhr im Gebiet von Iragna ein Verkehrsunfall.
Gemäss einer ersten Rekonstruktion war ein 78-jähriger Schweizer Automobilist aus dem Raum Bellinzona auf der Via della Pietra in Richtung Bellinzona unterwegs. Aus noch zu klärenden Gründen, möglicherweise aufgrund einer Erkrankung, geriet er auf die Gegenfahrbahn, prallte zunächst gegen die Mauer einer kleinen Kapelle am Strassenrand und kam dann mitten auf der Strasse zum Liegen.
Am Dienstag, 11. Juni 2024, um 12:50, fuhr ein unbekannter Lenker mit einem schwarzen Audi Q5, der im Kanton Appenzell Innerrhoden (AI) immatrikuliert war, auf dem Chemin des Maladières in östlicher Richtung.
Im Kreisel von Treytel hielt der Audi an und fuhr weiter, ohne einem schwarzen Fiat Panda aus Neuenburg den Vortritt zu lassen, der normalerweise in diesem Kreisel fuhr.
Heute Morgen ist in einer Scheune in Dagmersellen ein Brand ausgebrochen. Menschen oder Tiere kamen nicht zu Schaden.
Die Brandursache ist derzeit unbekannt und Gegenstand der laufenden Ermittlungen.
Am, 11.06.2024, ca. 15.00 Uhr, kam es in Näfels zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Personenwagen.
Eine 81-jährige Lenkerin fuhr in Näfels auf der Bahnhofstrasse Richtung Dorfkern und wollte in die Hauptstrasse Richtung Niederurnen einbiegen.
Die Kantonspolizei Zürich hat am Dienstagmorgen (11.06.2024) am Flughafen Zürich eine Frau festgenommen, die in ihrem Gepäck rund drei Kilogramm Kokain mit sich führte.
Die Passagierin reiste von São Paulo nach Zürich und beabsichtigte weiter nach Nantes (F) zu fliegen.
Am Mittwochvormittag ist in Li Curt eine Fahrleitung der Rhätischen Bahn (RhB) durch einen Lastwagen mit einem Ladekran heruntergerissen worden.
Es entstand grosser Sachschaden.
Am Mittwoch (12.06.2024), kurz nach 11:40 Uhr, ist es auf der Autobahn A1 zu einem Verkehrsunfall gekommen.
Ein 32-jähriger Mann prallte mit seinem Auto in den Anpralldämpfer eines Signalisations-Anhängers. Er wurde dabei unbestimmt verletzt. Der Rettungsdienst brachte ihn ins Spital. Es entstand Sachschaden von rund 25'000 Franken.
In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch ist in Saanen ein Zweifamilienhaus in Brand geraten. Die ausgerückten Feuerwehren konnten das Feuer löschen.
Es wurden keine Personen verletzt. Ermittlungen zur Brandursache und der Höhe des Sachschadens sind im Gang.
Am Grenzübergang Diessenhofen kontrollierten Mitarbeitende des Bundesamts für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) Ende April einen Personenwagen, der sich zuvor der Kontrolle zu entziehen versuchte.
Sie stellten dabei über 200 Kilogramm unangemeldetes und ungekühltes Fleisch fest. Das BAZG hat eine Strafuntersuchung eingeleitet.
Am Dienstag (11.06.2024) kam es zu einer Kollision zwischen einem Velofahrer und einem Auto.
Der Unfall ereignete sich auf der Fürstenlandstrasse bei der Verzweigung Erlachstrasse. Der 33-jährige Velofahrer wurde dabei leicht verletzt und mit dem Rettungswagen ins Spital gebracht.
Am Wochenende vom Freitag, 21. Juni, bis Sonntag, 23. Juni 2024, findet im Kanton Uri das SOC Supercar Owners Circle Weekend Switzerland statt. An diesen Tagen wird je eine Ausflugsfahrt am Susten-, Oberalp- und Furkapass durchgeführt.
Damit die Ausfahrten sicher durchgeführt werden können, muss an den folgenden Tagen mit kurzzeitigen Strassensperrungen und Verkehrsbehinderungen gerechnet werden:
Am Dienstag, den 11. Juni 2024 um 16:41 Uhr ereignete sich auf der Autobahn A2 bei Kilometer 3,4 in Fahrtrichtung Deutschland ein Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Motorrad.
Bei dem Unfall stürzte der Motorradfahrer und zog sich leichte Verletzungen zu.
In der Nacht auf Dienstag, 11. Juni 2024, sind Unbekannte in ein Edelmetallgeschäft in Teufen eingebrochen.
Die Täterschaft entwendete diverse Wertgegenstände und einen Personenwagen.
Am Dienstagnachmittag ist in Weinfelden ein Kind beim Sturz aus einem Fenster schwer verletzt worden.
Das Mädchen musste durch die Rega ins Spital geflogen werden.
Bei einer Kollision zwischen einem Personenwagen und einer E-Bike-Fahrerin ist am Mittwochmorgen (12.6.2024) in Trüllikon die Velofahrerin schwer verletzt worden.
Kurz nach 5 Uhr wollte eine 45-jährige Elektrovelofahrerin die Diessenhoferstrasse von Steig herkommend in Richtung Andelfingen überqueren.
Um die mit der TWINT-App verknüpfte Mobiltelefonnummer zu verifizieren, soll das hinterlege Bankkonto bestätigt werden.
Hierfür versenden Cyberkriminelle E-Mails, die angeblich von TWINT stammen, um potenzielle Opfer in eine Phishing-Falle zu locken.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.