Fühlst du dich auch wohler, wenn dein Geld in Krypto angelegt ist statt auf der Bank zu versauern?
So dachte auch eine Geschädigter, der auf dem Polizeistützpunkt vorstellig wurde.
Photo Dump vom Februar: Im Februar waren unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an allen Fronten im Einsatz.
Von Kontrollen an der Grenze bis zu Paketsendungen in Sortierzentren – sie teilen mit euch einige Eindrücke aus ihrem Arbeitsalltag.
Im Seelisbergtunnel startet ab Montag, 2. März 2026, die nächste Etappe zur Erneuerung des Löschwassersystems.
Dafür wird die Südröhre (Richtung Süden/Chiasso) während der Nacht gesperrt.
Photo Dump am Flughafen Zürich: Am Flughafen Zürich sind unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter täglich im Einsatz und übernehmen verschiedene Aufgaben – unter anderem die Kontrolle von Paketsendungen.
Diese Kontrollen sind wichtig: Sie helfen sicherzustellen, dass Sendungen, die in die Schweiz gelangen, die geltenden Vorschriften einhalten.
Die defekte Abwasserdruckleitung in Winterthur-Sennhof ist repariert und der Abwasseraustritt gestoppt.
Der Einsatz dauerte mehrere Stunden. Das Trinkwasser war zu keiner Zeit gefährdet.
Bei einem schweren Tram-Unglück im Zentrum von Mailand sind am Freitagnachmittag (27.02.2026) zwei Menschen ums Leben gekommen und Dutzende weitere verletzt worden.
Das Tram der Linie 9 war kurz nach 16 Uhr auf der Via Vittorio Veneto in der Nähe von Porta Venezia unterwegs, als es aus noch ungeklärten Gründen entgleiste.
Eine Hochdruckbrücke erstreckt sich vom nahen Atlantik über Südwest- und Mitteleuropa hinweg bis nach Westrussland. Mit einer schwachen südwestlichen Höhenströmung gelangt trockene und sehr milde Luft zum Alpenraum.
Am Samstag zieht ein Tief unter Auffüllung von den Britischen Inseln über die Nordsee nach Südskandinavien. Es lenkt gegen Abend eine schwache Kaltfront von Westen her zur Schweiz. Am Sonntag setzt eine zögerliche Stabilisierung und Abtrocknung ein.
Bereit für Neues?
Der Kriminaldienst ist zuständig für die kriminalpolizeiliche Grundversorgung und die entsprechenden Ermittlungen in der Stadt St.Gallen.
Der Polizeiberuf bringt täglich neue und anspruchsvolle Situationen mit sich.
Eine davon ist die enge Zusammenarbeit mit unseren Partnerorganisationen aus der Luft.
Die Kantonspolizei St. Gallen hat ein weiteres Einsatzfahrzeug mit moderner Sicherheitsbeschriftung in Betrieb genommen.
Beim betreffenden Fahrzeug handelt es sich um einen Mercedes-Benz Vito, der von einem spezialisierten Beschriftungsbetrieb mit hochreflektierender Folie und sogenannter Level-2.1-Technik ausgestattet wurde.
Hier sind Detektive aus dem Jahr 1932 zu sehen.
Als Detektive bezeichnete man früher die Landjäger, welche ihren Dienst in Zivil leisteten und kriminalpolizeiliche Aufgaben übernahmen.
Achtung vor falschen Bankanrufen!
In der Zentralschweiz haben Betrüger erneut eine perfide Masche angewendet: Sie geben sich am Telefon als Bankangestellte aus und warnen vor angeblichen Virusbefällen oder unrechtmässigen Buchungen.
Achtung: Derzeit mehren sich wieder Meldungen über betrügerische Anrufe von angeblichen Bankmitarbeitenden.
Cyberkriminelle versuchen, dich in ein vertrauliches Gespräch zu verwickeln und dich dazu zu bringen, ein sogenanntes Support-Tool zu installieren.
Am Freitag, 27. Februar 2026, circa 00.38 Uhr, ist es an der Inselstrasse zu einem Todesfall gekommen.
Den bisherigen Ermittlungen der Kriminalpolizei der Staatsanwaltschaft Basel-Stadt zufolge war ein Mann aus dem Fenster im fünften Stock einer Liegenschaft gestürzt.
#Radar Wir wünschen euch ein schönes und sicheres Wochenende.
Egal was passiert, wir sind rund um die Uhr für euch da. In Notfällen erreicht ihr uns jederzeit unter 117.
Am Freitag, 27. Februar 2026, ereignete sich auf der Strasse von Lutry nach Savigny ein tödlicher Verkehrsunfall.
Aus einem Grund, den die Ermittlungen klären müssen, verlor ein Motorradfahrer die Kontrolle über sein Fahrzeug und stürzte auf die Fahrbahn. Er verstarb noch am Unfallort. Die Staatsanwaltschaft eröffnete eine Strafuntersuchung.
Mit dem Einsatz der SWISSCOY trägt die Schweizer Armee zur Sicherheit und Stabilität auf dem Westbalkan bei.
Mit ihren operationellen Leistungen zugunsten der Kosovo Force (KFOR) erbringt sie einen direkten Beitrag zur Gewährleistung eines sicheren und stabilen Umfelds in Kosovo und stärkt im internationalen Einsatz zugleich ihre eigenen Fähigkeiten zugunsten der nationalen Verteidigungsfähigkeit.
Nummernfälschung, auch bekannt als Telefonfälschung, ist eine Betrugstechnik, bei der die während eines Anrufs angezeigte Nummer verfälscht wird, um den Anschein zu erwecken, als käme der Anruf von einer vertrauenswürdigen Organisation oder einem vertrauenswürdigen Gesprächspartner.
Diese Praxis nimmt zu. Aktuell wird die Telefonnummer der Polizeizentrale von Kriminellen missbraucht. Seien Sie wachsam: Geben Sie niemals persönliche oder sensible Informationen am Telefon preis!
Nummernfälschung, auch bekannt als Telefonfälschung, ist eine Betrugstechnik, bei der die während eines Anrufs angezeigte Nummer verfälscht wird, um den Anschein zu erwecken, als käme der Anruf von einer vertrauenswürdigen Organisation oder einem vertrauenswürdigen Gesprächspartner.
Diese Praxis nimmt zu. Aktuell wird die Telefonnummer der Polizeizentrale von Kriminellen missbraucht.
Die Kantonspolizei und die Gemeindepolizeien weisen im Rahmen der Verkehrssicherheitsprävention darauf hin, dass überhöhte Geschwindigkeit eine der Hauptursachen für Verkehrsunfälle mit teilweise schweren oder gar tödlichen Folgen ist.
Die Fahrzeuglenkenden werden erneut aufgefordert, die Tempolimiten zum Schutz der eigenen Sicherheit sowie jener der anderen Verkehrsteilnehmenden einzuhalten. In diesem Zusammenhang werden in der Woche 10 vom 02.03.2026 bis 08.03.2026 mobile Geschwindigkeitskontrollen in folgenden Ortschaften durchgeführt:
Zwischen Donnerstagmittag und Freitagmorgen (27.02.2026) wurden im Kanton St.Gallen fünf Autofahrer angehalten, die alkoholisiert oder fahrunfähig unterwegs waren.
Sie mussten alle ihre Führerausweise abgeben.
Während einer Geschwindigkeitskontrolle stoppte die Kantonspolizei Aargau an der Surbtalstrasse in Ehrendingen fünf Fahrzeuglenkende, die deutlich zu schnell unterwegs waren.
Mit einem Lasermessgerät führte die Kantonspolizei Aargau am Donnerstag, 26. Februar 2026, auf der Surbtalstrasse in Ehrendingen eine Geschwindigkeitskontrolle durch.
Nach der Beschädigung von mindestens einer Abwasserdruckleitung ist es am Freitag, 27. Februar 2026, in Winterthur-Sennhof zu einem Abwasseraustritt in einer Gewässerschutzzone gekommen.
Die Gemeinden Wila, Turbenthal, Zell, Weisslingen sowie Winterthur-Sennhof werden gebeten, bis auf Weiteres den Wasserverbrauch zu reduzieren. Die Reparaturarbeiten laufen.
In der Nacht auf Freitag (27.02.2026) hat eine unbekannte Täterschaft mehrere Einbruchsdelikte in der Stadt Schaffhausen begangen.
Diese sind Gegenstand laufender Ermittlungen. Die Schaffhauser Polizei bittet hierzu die Bevölkerung um sachdienliche Hinweise.
In Mümliswil überschlug sich am Freitagmorgen, 27. Februar 2026, ein Auto nach einem Selbstunfall.
Als Unfallursache steht eine Sichteinschränkung aufgrund beschlagener Frontscheibe im Vordergrund.
An der Bielstrasse in Grenchen wurde ein in der blauen Zone korrekt parkiertes Fahrzeug stark beschädigt.
Zur Ermittlung der verursachenden Person sucht die Polizei Zeugen.
Am 2. März 2026 startet die SBB mit den Bauarbeiten für das neue elektronische Stellwerk in Gümligen.
Die Arbeiten sind Teil des Gesamtprojekts «Entflechtung Gümligen Süd». Das Bundesamt für Verkehr BAV hat der SBB für den Stellwerkersatz eine Teilverfügung erteilt; die Bewilligung für das Hauptprojekt steht noch aus.
Wegen Unterhaltsarbeiten ist der Zugverkehr von Freitagnacht, 6. März, bis Montag früh, 16. März 2026, eingeschränkt.
Weitere Arbeiten werden von Montagnacht, 16. März, bis Samstag früh, 21. März 2026, jeweils nachts von 23.50 bis 5.20 Uhr ausgeführt. Die Arbeiten haben Zugausfälle und geänderte Fahrzeiten zur Folge. Die SBB empfiehlt, vor jeder Reise den Online-Fahrplan zu konsultieren.
Nach einem Selbstunfall in Esslingen (Gemeindegebiet Egg) hat sich der Lenker Verletzungen zugezogen.
Weitere Mitfahrende entfernen sich vor dem Eintreffen der Polizei von der Unfallstelle.
Bei einem Zusammenstoss mit einem Auto wurde am Donnerstagnachmittag in Münsterlingen eine Velofahrerin schwer verletzt.
Der Rettungsdienst brachte sie ins Spital.
Bei einem Verkehrsunfall mit anschliessender Führerflucht ist am Donnerstagnachmittag, 26. Februar 2026, ein 65-jähriger Motorradlenker verletzt worden.
Am Donnerstag, um ca. 17.00 Uhr, fuhr ein 65-jähriger Motorradlenker gegen 17.00 Uhr auf der Frauenfelderstrasse stadtauswärts.
Am Donnerstag (26.02.2026) ist es in Rorschacherberg, Weite, Thal, Wil und Salez auf den Autobahnen A1 und A13 zu fünf Verkehrsunfällen gekommen.
In Weite sucht die Kantonspolizei St.Gallen Zeugen, welche Angaben zu einem rotes Motorrad mit Seitenkoffern machen können.
Am Donnertag (26. Februar 2026, kurz vor 22.45 Uhr) stellte eine Patrouille der Luzerner Polizei einen Lieferwagen fest, der nur mit Standlicht unterwegs war.
Das Fahrzeug war teilweise mit übersetzter Geschwindigkeit unterwegs und fuhr zeitweise Schlangenlinien.
Am Donnerstag (26. Februar 2026, kurz nach 17.45 Uhr) fuhr ein Chauffeur mit einem Gelenkbus der vbl an der Pilatusstrasse in Luzern stadtauswärts los, nachdem er die Haltestelle Kantonalbank bedient hatte.
Zur gleichen Zeit war ein Autofahrer auf der Pilatusstrasse unterwegs und bog nach rechts in die Hirschmattstrasse ab.
Am Donnerstag ist es auf der Hauptstrasse H3 zu einer Kollision zwischen zwei Fahrzeugen gekommen.
Drei Personen wurden verletzt und mussten in Spitalpflege gebracht werden.
Am Donnerstagabend ist in Wünnewil ein Brand in einem Haus ausgebrochen, das sich im Umbau befindet.
Mehrere Explosionen wurden gemeldet. Rund ein Dutzend Personen aus benachbarten Gebäuden mussten vorsorglich evakuiert werden. Keine Personen verletzt. Brandursache ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen.
Eine Hochdruckbrücke erstreckt sich vom nahen Atlantik über Südwest- und Mitteleuropa hinweg bis ins westliche Russland.
Mit einer schwachen südwestlichen Höhenströmung gelangt trockene und sehr milde Luft zum Alpenraum. Am Samstag zieht ein kleines Tief unter Auffüllung von der Nordsee nach Südskandinavien.
Am Donnerstag, dem 26. Februar 2026, gegen 17:20 Uhr, fuhr der Fahrer eines landwirtschaftlichen Konvois von Le Prédame in Richtung Les Genevez.
Etwa 250 Meter vor dem Ortseingang signalisierte er durch Betätigen des Blinkers seine Absicht, links abzubiegen.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.