Nachdem gestern verbreitet, teils mit Gewittern begleitete Niederschläge niedergingen, beruhigte sich heute allmählich das Wetter.
Die Restbewölkung der Kaltfront blieb jedoch noch lange am Alpennordhang „hängen“. Wir zeigen den Ablauf der Gewitter- und der Kaltfrontphase, die Bilanz der Regenmengen und wie sich das stabilere Wetter durchsetzen konnte.
Am Mittwoch, 12. Juni 2024, durchquert die Tour de Suisse während der vierten Etappe mehrere Ortschaften des Kantons Schwyz.
Der Tour-Tross fährt vom Kanton Luzern via Küssnacht, Arth, Lauerz, Seewen und Brunnen auf die Axenstrasse in den Kanton Uri.
In der Nacht auf Montag, 10. Juni 2024 musste die Feuerwehr Gemeinde Arth um 00.30 Uhr wegen eines Fahrzeugbrandes ausrücken.
Ein 35-jähriger Mann war auf der Rufibergstrasse unterwegs, als er eine Rauchentwicklung und Flammen im Motorenraum feststellte und umgehend anhielt.
Am Sonntagmittag führte die Kantonspolizei eine Geschwindigkeitskontrolle im Bereich der Staffelegg durch.
Ein Motorradfahrer leistete sich nach Geschwindigkeitsübersetzung noch gefährliche Manöver, widersetzte sich der Anhaltung und musste schlussendlich arretiert werden.
In Jegenstorf hat eine unbekannte Täterschaft in der Nacht auf Montag einen Geldautomaten aufgesprengt und ist anschliessend geflüchtet. Sofort wurden umfassende Fahndungsmassnahmen eingeleitet.
Im Rahmen der Ermittlungen werden Zeugen gesucht.
Am Sonntag (09.06.2024) kam es auf der Zürcher Strasse zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto und Velofahrer.
Der 50-jährige Velofahrer wurde dabei leicht verletzt und mithilfe eines Rettungswagens ins Spital gebracht.
Am frühen Montagmorgen, 10. Juni 2024, nahm die Stadtpolizei Zürich zwei mutmassliche Einbrecher im Kreis 6 fest.
Kurz nach 4.45 Uhr wurde ein Anwohner der Wehntalerstrasse aus dem Schlaf gerissen, weil er laute Geräusche bei der Nachbarsliegenschaft wahrnahm.
In den letzten zwei Wochen wurden Hochbeete im Hof aufgestellt und mit Kräutern bepflanzt.
Die Köchinnen und Köche des Personalrestaurants verwenden diese nun zum Verfeinern der Menus.
Ab kommendem Mittwoch bis Dienstag nächster Woche bleibt der Grossteil der Wachen der Kantonspolizei Bern geschlossen.
Grund dafür ist ein interkantonaler Polizeieinsatz für die Ukraine Konferenz auf dem Bürgenstock sowie weitere Veranstaltungen und offizielle Besuche in der Stadt Bern. Die Kantonspolizei Bern wird mit einem sichtbaren Dispositiv im Einsatz stehen.
Fast jeder Betrug mit Debit- oder Kreditkarten beginnt mit einer Phishing-Nachricht. Dabei gehen die Täter/innen sehr geschickt vor.
Wer nicht auf der Hut ist, verliert rasch sehr viel Geld. Der beste Schutz vor Phishing-Angriffen ist, sämtliche Nachrichten zu prüfen und kritisch zu hinterfragen.
Für den gestrigen SlowUp im Schwyzer Talkessel standen auch wir im Einsatz und waren für euch da, wenn ihr uns gebraucht habt.
Hier ein paar Einblicke.
Am Montag, 10. Juni 2024, ist es in Gais zu einer seitlichen Frontalkollision zwischen zwei Personenwagen ohne Verletzte Personen gekommen.
An beiden Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden.
Der Bahnhof Zug erhält im Sommer 2025 ein modernisiertes Reisezentrum.
Für die Dauer der Bauarbeiten steht den Kundinnen und Kunden ab dem 3. Juli 2024 ein Provisorium zur Verfügung.
Für die Schüler/innen der 5. Klassen findet in der Stadt Zürich von Montag, 17. Juni bis Freitag, 28. Juni 2024, wieder die Veloprüfung statt.
Das Sicherheitsdepartement sowie das Schul- und Sportdepartement danken allen Verkehrsteilnehmenden im Voraus für ihre Rücksichtnahme.
Zusammen mit den Zürcher Blaulichtorganisationen sowie den Gemeinden Adliswil, Rüschlikon, Thalwil und Horgen hat die SBB in der Nacht vom 9./10. Juni 2024 den Ernstfall im Zimmerberg-Basistunnel geübt.
Die Einsatz- und Evakuationsprozesse konnten im simulierten Ereignis mit rund 120 Figurantinnen und Figuranten erfolgreich überprüft werden.
Am frühen Montagmorgen, 10. Juni 2024, kurz nach 03.30 Uhr, sprengte eine unbekannte Täterschaft an der Zugerstrasse in Küssnacht am Rigi einen Geldautomaten.
Durch die Detonation wurden der an einem Tankstellen-Shop angebaute Automat zerstört und das betroffene Gebäude beschädigt.
Am Samstagmorgen, 8. Juni 2024, gegen 07.00 Uhr, ereignete sich auf der Känerkinderstrasse in Wittinsburg BL ein Selbstunfall mit einem Personenwagen.
Eine Person wurde leicht verletzt.
Am Mittwoch, 12. Juni 2024, rollt die Tour de Suisse durch den Kanton Uri. Die 4. Etappe führt von Rüschlikon über die Axenstrasse via Gotthardstrasse und Schöllenen auf den Gotthardpass.
Das Teilnehmerfeld umfasste beim Tourstart rund 160 Berufsfahrer. Neben den Begleitfahrzeugen befährt der Reklametross (ca. 20 Fahrzeuge) rund eine Stunde vor dem Rennen die Strecke.
Am Sonntagnachmittag (09.06.2024) ist es an der Rheinhaldenstrasse in 8200 Schaffhausen zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Personenwagen und zwei Fussgängern gekommen.
Die beiden Fussgänger wurden durch die Kollision schwer verletzt.
Am Sonntagnachmittag ist auf dem Umbrailpass ein Motorradfahrer gestürzt und hat sich dabei verletzt.
Ein 41-jähriger Motorradlenker fuhr um 14.10 Uhr vom Umbrailpass talwärts in Richtung Sta. Maria. Bei der Örtlichkeit Alp Muraunza geriet sein Motorrad auf der leicht nassen Fahrbahn in einer langgezogenen Rechtskurve ins Schleudern.
Planen Sie, Ihr Badezimmer zu renovieren? Möchten Sie es altersgerecht modernisieren, um mehr Komfort und Sicherheit zu gewährleisten? Oder benötigt Ihre in die Jahre gekommene Heizung ein Upgrade, um effizienter und umweltfreundlicher zu arbeiten? Egal, ob es sich um einen Neubau oder eine Sanierung handelt, Remo-Haustechnik Jevremovic steht Ihnen als kompetenter Ansprechpartner bei Ihrem Projekt zur Seite.
Es gibt viele Gründe, warum neue Sanitäranlagen oder Heizungen erforderlich werden können. Vielleicht wollen Sie den Wert Ihrer Immobilie steigern, Energie und Kosten sparen, oder einfach den Komfort in Ihrem Zuhause verbessern. Alte Heizsysteme können ineffizient und teuer im Betrieb sein. Moderne Anlagen dagegen arbeiten in der Regel energieeffizienter und sparen langfristig Kosten. Neue Sanitärinstallationen sind nicht nur funktionaler, sondern auch optisch ansprechender. Eine Modernisierung kann die Lebensqualität der Hausbewohner erheblich erhöhen.
Eine fahrunfähige Autofahrerin verursachte am Sonntagmorgen in Herrenhof einen Selbstunfall und überschlug sich mit ihrem Fahrzeug.
Sie wurde verletzt und musste ins Spital gebracht werden.
Eine Frage, die sich besonders während den Sommermonaten immer wieder stellt: Wie wird das Gewitterrisiko anhand unserer Prognoseprodukte auf der Website und in der App interpretiert?
In diesem Blog erklären wir Ihnen unsere verschiedenen Applikationen, um das Risiko besser einzuschätzen und Missverständnisse möglichst zu vermeiden.
Unsere Hockeyaner bleiben weiterhin die unangefochtenen Champions auf dem Eis.
Das Turnier in Herisau mit Beteiligung von Blaulichtmannschaften aus der Schweiz und Österreich fand gestern bereits zum siebten Mal statt.
Bei mehreren Infoveranstaltungen zur Cyberkriminalität hat die Kapo Solothurn im Frühjahr 2024 und 2023 die häufigsten Betrugsphänomene in allen Regionen des Kantons vorgestellt.
Rund 500 Personen im Alter von unter 30 bis über 75 Jahren haben teilgenommen - vielen herzlichen Dank für das grosse Interesse!
Dass unsere Polizeischiffe sowas von cool aussehen, wisst ihr als Gäste auf unseren Kanälen ja schon längst.
Unsere TG 2 hat sich jetzt extra für euch in Pose geworfen und zeigt einen aussergewöhnlichen Einblick aus der Vogelperspektive.
Am frühen Samstagabend wurde ein Motorradfahrer in der Gemeinde Greyerz mit einer Geschwindigkeit von 165 km/h gemessen.
Sein Führerausweis wurde ihm abgenommen.
Ein Neulenker verlor beim Abbiegen die Kontrolle über seinen Wagen. Dieser kam schleudernd von der Strasse ab und rutschte die Böschung hinunter.
Demoliert kam der Wagen auf dem Vorplatz des Gemeindehauses zum Stillstand.
In der Nacht auf Sonntag ist es in Guttannen zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen. Ein Auto geriet dabei in Vollbrand. Ein Mann verstarb noch auf der Unfallstelle.
Der Unfall wird untersucht, es werden Zeugen gesucht.
Am Samstagnachmittag, 8. Juni 2024, kurz vor 16.00 Uhr, ereignete sich in Arisdorf BL, auf der Autobahn A2, Fahrtrichtung Bern/Luzern, ein Selbstunfall mit einem Personenwagen.
Eine Person wurde leicht verletzt.
In der vergangenen Nacht wurde ein junger Mann bei einem Streit in Wohlen tödlich verletzt. Die Kantonspolizei hat drei Beteiligte festgenommen.
Die Umstände sind noch unklar.
Am Samstagabend hat sich in Sutz ein schwerer Verkehrsunfall ereignet.
Ein Velolenker wurde dabei schwer verletzt und mit einem Helikopter der Rega in ein Spital geflogen. Der Unfall wird untersucht.
Am Samstagabend und in der Nacht zum Sonntag haben Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau an mehreren Orten insgesamt vier Personen aus dem Verkehr gezogen.
Sie waren alkoholisiert mit dem Auto unterwegs.
Bei sommerlichen Temperaturen suchen viele die Abkühlung im oder auf dem Fluss. Passiert dabei ein Unfall oder gerät jemand in Not, muss es schnell gehen: Dafür haben am Samstag, 8. Juni, verschiedene Einsatzkräfte am Rhein bei Oberriet (SG) gemeinsam trainiert.
Für die Rettung von Personen aus dem Rhein wurden die Einsatzkräfte mit dem Rega-Helikopter eingeflogen.
Gestern Nachmittag meldeten Passanten der Feuerwehrnotrufzentrale schwarzen Rauch an einem Gebäude neben dem Bahngleis in Ostermundigen.
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte brannte die Gebäudehülle.
Auf der Bielstrasse in Selzach ist am Samstag, 8. Juni 2024, eine Fussgängerin beim Überqueren eines Fussgängerstreifens von einem Auto erfasst und dabei erheblich verletzt worden.
Am Samstag, 8. Juni 2024, um 10.10 Uhr, kam es auf der Bielstrasse in Selzach im Bereich eines Fussgängerstreifens zu einem Verkehrsunfall.
In Herisau ist es am Samstag, 9. Juni 2024, zu einer Auffahrkollision zwischen zwei Personenwagen ohne Verletzte gekommen.
An den Personenwagen entstand leichter Sachschaden.
Im Bereich der Bushaltestelle „Postplatz“ in Olten ist in der Nacht auf Sonntag ein Mann tätlich angegangen und beraubt worden.
Im Zuge einer umgehend eingeleiteten Nahfahndung konnten zwei Tatverdächtige angehalten werden. Die beiden Algerier wurden für weitere Ermittlungen vorläufig festgenommen.
Im „Birchitunnel“ der Autobahn A5 bei Zuchwil hat sich am Samstagnachmittag, 8. Juni 2024, ein Selbstunfall mit einem Motorrad ereignet.
Dabei hat sich der Motorradlenker Verletzungen zugezogen, die eine Einweisung in ein Spital erforderlich machten. Der „Birchitunnel“ musste kurzzeitig gesperrt werden.
Am Samstag (08.06.2024), um 17:15 Uhr, ist es an der Auerstrasse zu einer Rauchentwicklung in einer Firma gekommen.
Die örtliche Feuerwerhr konnte mehrere defekte Akkumulatoren als Ursache der Rauchentwicklung feststellen und ins Freie bringen.
Am Sonntag (09.06.2024), kurz nach 2 Uhr, ist es auf der Gemperenstrasse zu einem Selbstunfall eines Autofahrers gekommen.
Ein 50-jähriger Autofahrer war in alkoholisiertem Zustand unterwegs und kollidierte mit einer Verkehrsinsel.
Der Fahrradfahrer, der am Donnerstag auf einem Feldweg in Sevgein gestürzt und verletzt wurde (Polizei.news berichtete), ist am Freitagabend im Spital verstorben.
Der 76-Jährige welcher auf einem Feldweg von Sevgein in Richtung Valserstrasse hinunterfuhr und vor dem Kreuzen mit einem landwirtschaftlichen Fahrzeug abstieg und stürzte, hatte sich dabei schwere Verletzungen zugezogen.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.