In der Nacht auf Dienstag (30.04.2024) hat eine unbekannte Täterschaft in einen Autogaragenbetrieb in der Stadt Schaffhausen eingebrochen.
Die Schaffhauser Polizei bittet die Bevölkerung um sachdienliche Hinweise zu diesem Vorfall.
Gestern war Ordnungsdienst-Trainingstag im ostpol-Sicherheitspolizeikurs in Neuchlen SG mit Schaffhauser Beteiligung und Polizeischülern als Figuranten.
Hier ein paar Einblicke.
Am kommenden Samstag, 4. Mai 2024, ist es soweit. An unserem Camperday habt Ihr die Möglichkeit, Euren Caravan, Wohnwagen oder Campervan von 10:00 bis 14:00 Uhr gratis einem Sicherheitscheck zu unterziehen.
Unsere Experten prüfen Euer Gefährt hinsichtlich Gewicht, Abmessung, technischem Zustand (z.B. Bremsen) und Ausstattung.
Wolltest du schon immer einmal einen Blick „hinter das Absperrband“ erhalten? Am kommenden Samstag, 4. Mai 2024, hast du die Möglichkeit!
Dann findet der Besuchstag der IPH (Interkantonale Polizeischule Hitzkirch) statt.
Am Dienstagnachmittag, 30. April 2024, ist auf dem Dach einer Baustelle an der Wylenstrasse in Brunnen um 14.40 Uhr ein Brand ausgebrochen.
Dank des schnellen Eingreifens der Feuerwehr Ingenbohl und der Feuerwehr Stützpunkt Schwyz konnten die Flammen rasch gelöscht werden.
Am Dienstag, 30. April 2024, kam es am Wettsteinplatz zu einer Kollision zwischen einem Tram und einer Fussgängerin.
Die 85-jährige Frau verstarb trotz Reanimation noch auf der Unfallstelle.
Am Donnerstag, 25. April 2024, hat ein vorerst unbekannter Hund in Dornach ein Reh gejagt und dieses mehrmals gebissen (Polizei.news berichtete).
In der Zwischenzeit hat sich die Besitzerin des Hundes bei der Polizei gemeldet.
Die Zuger Sicherheitsdirektorin, Regierungsrätin Laura Dittli, wird ab dem 1. Mai 2024 die Zentralschweizer Polizeidirektorinnen- und -direktorenkonferenz (ZPDK) präsidieren.
Sie übernimmt das Amt turnusgemäss vom Obwaldner Vorsteher des Sicherheits- und Sozialdepartements, Regierungsrat Christoph Amstad, der die ZPDK seit dem 1. Januar 2023 präsidierte. Gleichzeitig und ebenfalls turnusgemäss wechselt das Präsidium der Zentralschweizer Polizeikommandantenkonferenz (ZPKK) vom Obwaldner Polizeikommandanten Stefan Küchler zum Zuger Polizeikommandanten Thomas Armbruster.
Bruno Zanga, der Kommandant der Kantonspolizei St.Gallen, geht heute in Pension.
Die Arbeit, welche er in dieser Funktion während den letzten 12 ½ Jahren zugunsten der Bevölkerung des Kantons St.Gallen geleistet hat, lässt sich unmöglich in einem kurzen Fokusbericht-Artikel zusammenfassen.
Am vergangenen Sonntag kontrollierten Mitarbeitende des Bundesamts für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) am Flughafen Zürich einen Reisenden.
Bei der Beschau des Gepäcks stellte sich heraus, dass seine beiden Koffer mit Marihuana gefüllt waren – insgesamt knapp 24 Kilogramm.
Die Kantonspolizei Zürich hat am Montag (29.04.2024) am Flughafen Zürich zwei Personen festgenommen und über ein Kilogramm Kokain sichergestellt.
Ein 74-jähriger Ungare reiste am Montagvormittag von São Paulo über Zürich, um nach Paris zu gelangen.
Am Montagmittag ist es in Mulegns zu einem tödlichen Bergunfall gekommen. Ein Mann stürzte rund 250 Meter ab.
Der 61-jähriger Schweizer war mit drei weiteren Personen kurz vor 12.30 Uhr auf einer Skitour im Gebiet Piz Platta.
Die Luzerner Polizei hat gestern in Luzern einen Mann festgenommen. Er wurde in flagranti bei einem Einbruchdiebstahl in ein parkiertes Wohnmobil ertappt.
Die Untersuchung führt die Staatsanwaltschaft Luzern.
Betrüger versenden E-Mails im Design von Facebook, mit der Warnung, es sei gegen Richtlinien verstossen worden.
Ihr Ziel ist es, den Account zu übernehmen.
Im Rahmen eines Strafverfahrens wurden durch die Kantonspolizei Thurgau hunderte Schmuckstücke und Uhren sichergestellt und suchen nun die rechtmässigen Eigentümerinnen und Eigentümer.
Schaut euch die Fotos auf www.kapo.tg.ch/schmuck an und meldet euch, wenn ihr etwas wiedererkennt.
Gestern Abend ereignete sich in Stalden auf der Glaubenbergstrasse, talwärts, ein Selbstunfall eines 18-jährigen Motorradfahrers.
Aus noch unbekannten Gründen stürzte der Lenker mit seinem Motorrad und schlitterte 35 Meter über das steil abfallende Wiesland bis er zum Stillstand kam.
Der neue Cyber Security Threat Radar von Swisscom zeigt die Angriffsmethoden und das Vorgehen von Cyberkriminellen in der Schweiz auf.
Er beleuchtet insbesondere die Entwicklungen in den Bereichen „Disinformation & Destabilisation“, „Manipulated Generative AI“ und „Unsecure IoT/OT-Devices“.
In Dornach hat am Donnerstag, 25. April 2024, ein unbeaufsichtigter Hund ein Reh gejagt und dieses mehrfach gebissen. Es ist verletzt geflüchtet.
Die Polizei sucht den oder die Hundehalter/in oder Personen, die entsprechende Auskünfte geben können.
Im Rahmen eines Ermittlungsverfahrens wurden einige hundert Schmuckstücke und Armbanduhren sichergestellt.
Eigentümerinnen und Eigentümer sollen sich bei der Kantonspolizei Thurgau melden.
Bei einer Frontalkollision wurden am Montagabend in Münchwilen zwei Autofahrerinnen verletzt. Sie mussten vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Eine Autofahrerin fuhr gegen 17.45 Uhr auf der Frauenfelderstrasse in Richtung Wängi.
Vor zehn Jahren hat die Schweizerische Kriminalprävention (SKP) ihre Broschüre „Bitte misch dich ein!“ erstmals publiziert.
Zivilcourage bleibt für die Gesellschaft wichtig, wie die Kantonspolizei Basel-Stadt in Erinnerung ruft. So konnte sie unlängst dank dem beherzten Eingreifen von Jugendlichen eine Person, die einer sexuellen Belästigung verdächtigt wird, anhalten und kontrollieren und in der Nacht auf Montag drei Einbrecher festnehmen.
Am Donnerstag, 25. April 2024, um 01.00 Uhr kam es in Riehen an der Grenzacherstrasse zu einem Verkehrsunfall.
Der Lenker eines Lieferwagens fuhr dabei in einen Steinzaun, wobei ein Sachschaden von ca. 20'000 Franken entstand.
Am Dienstagmorgen, 30. April 2024, entzog sich ein Fahrzeuglenker im Kreis 6 einer Polizeikontrolle.
Kurze Zeit später hatte er einen Verkehrsunfall im Kreis 4. Die Stadtpolizei Zürich sucht Zeug/innen.
Im Zeitraum zwischen Freitag, 26. April bis Montag, 29. April 2024 wurde in zwei Geschäftsbetriebe an der Rutlenstrasse in Oberegg eingebrochen.
Die Täterschaft verschaffte sich gewaltsam Zutritt und durchsuchte die Räumlichkeiten.
Bei der Kantonspolizei Aargau wurden Graffiti-Schriftzüge mit Bekundung zum Fussball gemeldet.
In Teufenthal sind unter anderem gleich zwei Geschäftslokale betroffen. Die Kantonspolizei sucht nach Zeugen.
Zwischen dem 6. Mai 2024 und dem 19. Juli 2024 saniert das Bundesamt für Strassen ASTRA das Entwässerungssystem auf der A4 zwischen Herblingen und Thayngen.
Die Arbeiten erfordern Voll- und Teilsperrungen der Fahrspuren. Entsprechende Umleitungen werden signalisiert.
Im Rahmen der Erneuerung der Betriebs- und Sicherheitsausrüstung werden im Tunnel Spitalhof die integralen Gesamttests der neuen Anlagen durchgeführt.
Dazu wird eine nächtliche Totalsperrung vom Anschluss 30 Grenchen bis Anschluss 31 Solothurn-West benötigt.
Im Januar ist eine 60-jährige Frau bei einem Brand in einer Wohnung in der Stadt Luzern verstorben.
Die Brandursache ist auf eine glühende Zigarette zurückzuführen.
Am Montag, 29. April 2024, ist es in Grub zu einem Arbeitsunfall auf dem Landwirtschaftsbetrieb gekommen. Ein Mann erlitt schwere Verletzungen.
Er wurde mit dem Helikopter ins Spital geflogen.
Bei der Kantonspolizei Aargau ging am Montagabend die Meldung ein, dass ein Holzschopf in Flammen geriet.
Die Brandursache ist noch unklar, der Sachschaden ist beträchtlich.
Am späten Freitagabend des 16. Februars 2024 kam es an der Argovia Tankstelle in Nussbaumen zu einem Raubüberfall durch einen Unbekannten.
Eine Mitarbeiterin des Verkaufsgeschäfts wurde in der Tankstelle von einem Mann mit einem Messer bedroht. Er konnte mehrere tausend Franken erbeuten und anschliessend fliehen. Da der Unbekannte bislang nicht identifiziert werden konnte, bezieht die Staatsanwaltschaft die Öffentlichkeit mit ein.
Am Sonntagnachmittag intervenierte die Kantonspolizei in Wünnewil wegen zwei Mädchen, die von einem Hund gebissen worden waren.
Sie wurden verletzte und mit einer Ambulanz in ein Spital gebracht. Der Hund wurde am Montag eingeschläfert.
Am Montag (29.04.2024), kurz vor 17:30 Uhr, ist es auf der Autobahn A1 von Oberbüren in Richtung Zürich zu einer Auffahrkollision gekommen.
Vier Personen wurden leicht verletzt. Zwei davon wurden vom Rettungsdienst ins Spital gebracht. Es entstand Sachschaden von mehreren zehntausend Franken.
Am Montag (29.04.2024), kurz vor 17:15 Uhr, ist es in einer Entsorgungsanlage an der Zwizachstrasse zu einer Rauchentwicklung gekommen.
Die Rauchentwicklung konnte rasch unter Kontrolle gebracht werden. Als Brandursache steht eine unsachgemässe Entsorgung von Chemiestoffen im Vordergrund. Es entstand kein Sachschaden.
Am Dienstag (30.04.2024), kurz nach 2:30 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Geschäft an der Unteren Bahnhofstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich gewaltsam über eine Tür Zutritt in das Geschäft.
Am Sonntagmorgen, 28. April 2024, ereignete sich in der Schmelzistrasse in Grenchen ein Selbstunfall mit einem Elektro-Roller (Polizei.news berichtete).
Die 57-Fahrzeuglenkerin wurde verletzt in ein Spital gebracht. Dort ist sie inzwischen verstorben.
Von Samstag, 4. Mai 2024, 1 Uhr, bis Montag, 6. Mai 2024, 5 Uhr, ist die Forchstrasse im Abschnitt Hegibachplatz bis Kreuzplatz durchgehend in beide Richtungen gesperrt.
Die Umleitung erfolgt stadtauswärts via Zollikerstrasse, Höschgasse und Drahtzugstrasse.
Im Rahmen einer Auseinandersetzung ist am Sonntagmorgen in Bern ein Mann im Gesicht verletzt worden.
Die Kantonspolizei Bern hat Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeuginnen und Zeugen.
Am Freitagabend durften unsere ehemaligen Studierenden nach dem dreijährigen Studium ihre Diplome feierlich entgegennehmen.
Wir wünschen den frisch diplomierten Rettungssanitäterinnen HF allzeit gute Einsätze und gratulieren herzlich!
Über das vergangene Wochenende vom Samstag bis Montag, 27. bis 29. April 2024, ist es in Herisau zu mehreren Autoaufbrüchen und Diebstählen aus Fahrzeugen gekommen sei.
Es wurden zum Teil Wertgegenstände und Bargeld gestohlen.
Am Montag, 29. April 2024, kurz vor 02.00 Uhr, haben drei Unbekannte in einer Liegenschaft am Schorenweg mehrere Einbruchdiebstähle verübt.
Die Kantonspolizei Basel-Stadt konnte die Tatverdächtigen dank einer aufmerksamen Drittperson während einer umgehend eingeleiteten Fahndung anhalten und im Auftrag der Staatsanwaltschaft Basel-Stadt festnehmen.
In Marly und Freiburg wurde dieses Wochenende aus unverschlossenen Fahrzeuge gestohlen.
Dank Meldungen von Drittpersonen konnte die Polizei rasch intervenieren und drei mutmassliche Täter verhaften. Erinnerung: Bitte schliessen Sie Ihre Fahrzeuge ab!
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.