Schweiz

Siebnen SZ: Auffahrunfall mit vier Fahrzeugen – zwei Personen verletzt

Am Montagmittag, 29. April 2024, kam es in Siebnen zu einer Auffahrkollision mit vier Fahrzeugen. Verkehrsbedingt musste eine 32-jährige Autolenkerin um 12.50 Uhr auf der Glarnerstrasse in Siebnen ihr Fahrzeug anhalten. Ein 53-jähriger Mann und eine 36-jährige Frau stoppten ihre Autos ebenfalls.

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Stadt Winterthur ZH: Ausschreitungen nach Cup-Spiel FC Winterthur - Servette FC

Im Anschluss an das Fussballspiel zwischen dem FC Winterthur und dem Servette FC ist es am Sonntagabend (28.04.2024) am Hauptbahnhof Winterthur zu massiven Angriffen gegen die Einsatzkräfte sowie zu erheblichen Sachbeschädigungen gekommen. Ein Polizist wurde dabei leicht verletzt.

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Stadt Luzern LU: Drei Personen bei Auffahrkollision verletzt

Aufgrund von stockendem Verkehr mussten am Freitag (26. April 2024, kurz nach 17:30 Uhr) eine Arbeitsmaschine und ein Auto im Bereich der Thorenbergbrücke in Richtung Seetalplatz bremsen. Der nachfolgende Autofahrer bemerkte dies aus noch ungeklärten Gründen zu spät und es kam zur Auffahrkollision.

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A3 / Einbau einer Photovoltaikanlage beim Tunnel Blatt in Wollerau SZ

Westlich des Blatttunnels in Wollerau plant das Bundesamt für Strassen ASTRA die Installation einer Photovoltaikanlage. In diesem Zusammenhang wird vorgängig die an das Tunnelportal angrenzende Stützmauer instandgesetzt. Die Bauarbeiten werden nachts ausgeführt. Sie starten in der Woche vom 6. Mai und dauern voraussichtlich bis 19. Juli 2024.

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Unfall in Hildisrieden LU: Autofahrer (61) auf Drogen tötet E-Bike-Fahrer (†40)

Am frühen Sonntagmorgen ist es auf der Luzernerstrasse in Hildisrieden zu einer Kollision zwischen einem Auto und einem E-Bike gekommen. Der 40-jährige Radfahrer verstarb noch auf der Unfallstelle. Ein Drogenschnelltest beim Autofahrer fiel positiv aus.

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Herisau AR: Verdächtige für Diebstähle und Sachbeschädigungen festgenommen

Am Sonntag, 28. April 2024, ist es in Herisau zu diversen Sachbeschädigungen und Diebstählen gekommen. Drei junge Männer konnten durch die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden mit den Delikten in Zusammenhang gebracht werden. Aufgrund des Verdachts wurden sie festgenommen.

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Stadt Basel BS: Verletzter nach Unfall wegen Vortrittsmissachtung - Zeugenaufruf

Am Sonntag, 28. April 2024, um 00.30 Uhr, ereignete sich in Basel an der Verzweigung Spitalstrasse / Schanzenstrasse ein Verkehrsunfall zwischen zwei Autos. Ein unbekannter Autolenker missachtete das Signal „Kein Vortritt“ und fuhr ungebremst in die Verzweigung ein.

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A13 / Anschluss Chur Süd GR: Belagssanierung

Im Bereich des Anschluss Chur Süd wird auf der Hauptachse der A13 eine Belagssanierung durchgeführt und bei der Unterführung Sommerau der zweite Teil der Sanierung umgesetzt. Im Zusammenhang mit der Sanierung und dem Unterhalt der Nationalstrassen muss auf der Hauptachse der A13 im Bereich des Anschlusses Chur Süd der Strassenbelag saniert werden.

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Kanton St.Gallen: Diverse Verstösse im Strassenverkehr

In der Zeit zwischen Freitagabend und Sonntagabend (28.04.2024), wurden im Kanton St. Gallen diverse Kontrollen im Strassenverkehr durchgeführt. Dabei wurden Verstösse im Bereich Geschwindigkeit und Lärm sowie technische Abänderungen festgestellt. Die fehlbaren Verkehrsteilnehmenden wurden bei der Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen angezeigt.

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Wil SG: Nach Unfall mit Fussgängerin (29) geflüchtet – Zeugenaufruf

Am Sonntag (28.04.2024), um 20 Uhr, ist es auf der Grabenstrasse zu einem Unfall zwischen einem Auto und einer Fussgängerin gekommen. Die 29-jährige Fussgängerin wurde dabei leicht verletzt. Die Person im Auto entfernte sich von der Unfallstelle ohne sich um die 29-Jährige und die Schadenregulierung zu kümmern. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.

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Wohlen AG: Verkehrsposten angefahren - Zeugenaufruf

Am Samstagnachmittag prallte in Wohlen ein Lieferwagen gegen einen Verkehrsposten und verletzte diesen. Der Wagen fuhr in der Folge ohne anzuhalten weiter und wird gesucht. Der Unfall ereignete sich am Samstag, 27. April 2024, etwa um 16 Uhr auf der Bremgartenstrasse in Wohlen. Rund um eine Ausstellung bei einem nahen Autohaus konnten Besucher ihre Autos auf dem Radstreifen entlang der Strasse abstellen.

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Basel BS / Autobahn A3: Autofahrer entfernt sich nach Streifkollision auf Autobahn

Am Samstag, 27.04.2024 um 07.19 Uhr ereignete sich in Basel auf der Autobahn A3 im Horburgtunnel kurz vor der Ausfahrt Wiesenkreisel ein Verkehrsunfall. Dabei kollidierte der Lenker des unfallverursachenden Autos mit übersetzter Geschwindigkeit seitlich mit mindestens einem anderen Auto.

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Sicherheit für Neulenker: WAB-Kurse bei der ASSR Antischleuderschule Regensdorf

Nach Angaben des Bundesamts für Statistik besitzen 83 Prozent der erwachsenen Schweizerinnen und Schweizer einen Führerausweis. Neulenkende erhalten im Rahmen der Zweiphasenausbildung für die ersten drei Jahre einen Führerausweis auf Probe. Nach der praktischen Prüfung ist innerhalb der ersten 12 Monate ein Weiterbildungskurs zu absolvieren. Wie ein WAB-Kurs abläuft, welche Inhalte vermittelt werden und was die Ziele der Weiterbildung sind, haben wir in Zusammenarbeit mit der im folgenden Artikel zusammengestellt.

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Ellikon am Rhein ZH: Mountainbiker (74) verletzt sich bei Selbstunfall schwer

Bei einem Selbstunfall eines E-Mountainbike-Lenkers hat sich dieser am Samstagnachmittag (27.04.2024) in Ellikon am Rhein (Gemeindegebiet Marthalen) schwer verletzt. Kurz vor 16 Uhr fuhren zwei Männer mit E-Mountainbikes auf dem schmalen Pontonierweg Richtung Marthalen dem Rhein entlang.

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Wappen der Schweiz



Die Polizei in der Schweiz

In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.

Polizeihoheit der Kantone

Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.


In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. (Bildquelle: Philipp Ochsner)

Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz

Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.

Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.

Die Aufgaben von fedpol

Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:

  • gerichtspolizeiliche Aufgaben
  • sicherheitspolizeiliche Aufgaben
  • verwaltungspolizeiliche Aufgaben
  • koordinative Aufgaben

Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.

Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.

Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.

Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.

Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.


Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen. (Bildquelle: Polizei ZH)

Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei

Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:

  • weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
  • bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
  • europäische Zusammenarbeit über EUROPOL

Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.

Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone

Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.

Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.

Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.

Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps

Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.

Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.

Die kommunale Polizei in der Schweiz

Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.



Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz

In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.

Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.

Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.

Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.

Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei

Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.

Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.