Der Regierungsrat hat den Auftrag für die Tiefbau- und Belagsarbeiten im Rahmen der Sanierung der Bahnhofstrasse in Egnach an die Alder-Zani AG aus Gossau SG vergeben.
Die Vergabesumme beträgt total 4'607'039 Franken, der Anteil des Kantons Thurgau beläuft sich auf 4'328'761 Franken.
Damit dein Ausgang gut ausgeht, ist es wichtig, auch mal nachzudenken.
Mit den Tipps, ganz nach dem Motto "You better think!" "Stay together!" und "Help if you can!", endet deine Partynacht ohne Schrecken.
Am Freitagnachmittag (10.05.2024), kurz nach 15.30 Uhr, wurde die Feuerwehr zum Brand in einem Gastrobetrieb an der Marktgasse in Appenzell gerufen.
Im dortigen Keller brannte es im Bereich einer elektrischen Abzweigdose.
Auf der Kasernenstrasse in Chur ist es Höhe Stadthallenplatz zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Kind und einem Personenwagen gekommen.
Das Kind verletzte sich dabei.
Am Donnerstag, 9. Mai 2024 erkannte eine Streifenwagenpatrouille der Stadtpolizei im Kreis 4 einen Mann wieder, der wegen eines Raubdelikts gesucht wurde. Er wurde verhaftet.
Während seines regulären Streifendienstes fiel einem Polizisten im Kreis 4 ein Mann auf, der grosse Ähnlichkeit mit einer gesuchten Person hatte.
In der Nacht auf Freitag, 10. Mai 2024, kollidierte ein PW-Lenker auf der Schlagstrasse beim Erlirank in Sattel mit einem Leitpfosten und einer Signalisationstafel.
Die unbekannte Person entfernte sich von der Unfallstelle, ohne den Schaden zu melden.
Am Freitag (10.05.2024), um 11:10 Uhr, ist es auf der Autobahn A13 von St.Gallen in Richtung Buchs zu einer Auffahrkollision mit drei beteiligten Fahrzeugen gekommen.
Eine 42-jährige Frau wurde dabei unbestimmt verletzt. Sie wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht. Es entstand Sachschaden von mehreren zehntausend Franken.
Auf der Dorfstrasse in Wangen bei Olten kam es am Freitagmorgen, 10. Mai 2024, zu einer Kollision zwischen einem Auto und einem Seniorenmobil.
Dabei zog sich die 91-jährige Lenkerin des Seniorenmobils schwere Verletzungen zu.
Am Freitag, 10.05.2024, ca. 09.15 Uhr, kam es in Glarus zu einem Auffahrunfall.
Eine Autolenkerin fuhr auf der Hauptstrasse und bemerkte bei der Spielhofkurve zu spät, dass ein vor ihr fahrendes Auto vor dem Fussgängerstreifen anhielt, um einer Fussgängerin den Vortritt zu gewähren.
Beim Bahnhof Richterswil ist es am Donnerstagabend (9.5.2024) zu einer gewalttätigen Auseinandersetzung zwischen mehreren minderjährigen Asylsuchenden gekommen.
Eine Person wurde dabei mit einem Messer verletzt.
Am Freitagmorgen ist in Biel ein Studio in einem Mehrfamilienhaus in Brand geraten.
Die ausgerückte Feuerwehr konnte das Feuer löschen. Trotz umgehender Rettungsmassnahmen ist ein Mann beim Brand verstorben. Ermittlungen zur Brandursache und zur Höhe des Sachschadens sind im Gang.
Bei einem Selbstunfall mit einem Personenwagen hat sich am Freitagmorgen (10.05.2024) in Dietlikon eine Personenwagenlenkerin zur Zeit unbekannte Verletzungen zugezogen.
Kurz nach 10 Uhr fuhr eine 70-jährige Frau mit ihrem Personenwagen in Richtung Einmündung Riedener/Loorenstrasse.
Am Mittwoch (8. Mai 2024, ca. 16:30 Uhr) geriet der Verkehr auf der Autobahn A2 im Tunnel Mariazell in Fahrtrichtung Süden ins Stocken.
Eine Autofahrerin konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und kollidierte mit dem Lieferwagen vor ihr, welcher wiederum in das Auto davor geschoben wurde.
Auf der Mühlestrasse in Ermensee geriet am Mittwoch (8. Mai 2024, kurz vor Mitternacht) ein Autofahrer ins rechtsseitige Wiesland und kollidierte frontal mit einem Baum.
Der 20-jährige Lenker blieb unverletzt.
Ein Autofahrer fuhr am Donnerstag (9. Mai 2024, ca. 15:00 Uhr) auf der Autobahn A2 in Richtung Süden.
Bei der Ausfahrt Rothenburg verliess er die Autobahn.
Ein Autofahrer fuhr am Freitag (10. Mai 2024, ca. 08:45 Uhr) auf der Hellbühlerstrasse von Ruswil in Richtung Ziswil.
Im Bereich Inner Moos beabsichtigte er nach links in Richtung Breitweid abzubiegen.
Am Donnerstag (09.05.2024) ereignete sich an der Zürcher Strasse ein Verkehrsunfall.
Ein Autofahrer fuhr von der Autobahnausfahrt Winkeln in Richtung Zentrum. Bei einer Linkskurve kam das Fahrzeug ins Schleudern, und prallte gegen einen Elektroverteilkasten.
Bei einer Geschwindigkeitskontrolle in Mönchaltorf hat die Kantonspolizei Zürich am Donnerstagabend (9.5.2024) einen Raser festgenommen.
Der Mann war mit seinem Motorrad auf der Usterstrasse 71 km/h zu schnell unterwegs.
Dank mehreren Bürgermeldungen konnten zwei Männer festgenommen werden. Sie haben zuvor diverse Gegenstände aus unverschlossenen Autos entwendet.
In der Nacht auf Donnerstag (9. Mai 2024), um 04:00 Uhr, meldeten mehrere aufmerksame Bürgerinnen und Bürger der Einsatzleitzentrale der Zuger Polizei, dass bei der Weinbergstrasse in der Stadt Zug ein Fahrzeugalarm zu hören sei.
Eine Fussgängerin wurde am Donnerstag in Amriswil von einem Motorradfahrer angefahren.
Sie wurde mittelschwer verletzt und musste ins Spital gebracht werden.
Ein alkoholisierter Autofahrer musste am Donnerstagabend in Romanshorn seinen Führerausweis abgeben.
Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau kontrollierten kurz vor 18.15 Uhr am Haldenweg einen Autofahrer.
Schon seit 70 Jahren absolvieren im Kanton Solothurn jährlich Tausende Kinder die Veloprüfung – durchgeführt von der Verkehrsinstruktion der Kapo Solothurn.
Wir wünschen allen Kindern der 4. Klasse gutes Gelingen und danken den Verkehrsteilnehmenden für ihre Rücksicht, wenn Kinder mit dem Velo unterwegs sind.
Aufgrund der hohen Nachfrage wurden seit drei Jahren kontinuierlich neue Parkplätze für die Zweiräder geschaffen.
Nicht weitergeführt wird hingegen das Pilotprojekt mit der Erhebung von Parkgebühren für Motos am Löwengraben.
Am frühen Freitagmorgen, 10. Mai 2024, kurz nach 02.30 Uhr, wurde durch eine unbekannte Täterschaft ein Geldautomat an der Witterswilerstrasse in Ettingen BL gesprengt.
Personen wurden dabei keine verletzt. Die Polizei sucht Zeugen.
Am Donnerstag 9. Mai 2024 kurz vor 10:00 Uhr, ereignete sich auf der Belalp auf dem Gemeindegebiet Naters ein Tourenskiunfall.
Dabei kam eine Person ums Leben.
Ab Montag, 27. Mai 2024, bis Donnerstag, 30. Mai 2024, bleibt die Kreuzung im Zentrum von Matzingen komplett gesperrt.
Der Strassenverkehr wird umgeleitet.
Am Donnerstagnachmittag, 9. Mai 2024, fuhr ein 30-jähriger Motorradlenker kurz vor 15 Uhr in Siebnen auf der Zürcherstrasse in Richtung Galgenen.
Kurz nach dem Grosskreisel kam ihm ein PW entgegen, der eine Gruppe von etwa 15 Radfahrern überholte.
Unbestimmte Verletzungen hat sich am Donnerstag, 9. Mai 2024, eine Motorradlenkerin bei einer Kollision mit einem Personenwagen in Trogen zugezogen.
Eine 54-jährige Lenkerin fuhr um 12.30 Uhr mit ihrem Motorrad von Trogen kommend auf der Nebenstrasse bergwärts in Richtung Bühler.
Am Donnerstag (09.05.2024), wurden im Kanton St.Gallen im Verlaufe des Tages diverse Kontrollen im Strassenverkehr durchgeführt.
Dabei wurden Verstösse im Bereich Geschwindigkeit sowie technische Abänderungen festgestellt. Die fehlbaren Verkehrsteilnehmenden wurden bei der Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen angezeigt.
Am Donnerstag (09.05.2024), kurz vor 16:15 Uhr, ist es auf der Hölzlisbergstrasse zu einem Selbstunfall von einem Motorradfahrer gekommen.
Der 48-jährige Motorradfahrer wurde dabei unbestimmt verletzt. Er wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Am Donnerstagnachmittag ist es in Kandersteg zu Nassschneelawinenniedergängen gekommen. Ein Mann verstarb noch auf der Unfallstelle.
Vier Personen wurden verletzt und in ein Spital gebracht.
Bei einer Carkontrolle wurde ein Fahrzeug wegen grober Mängel stillgelegt.
Die beiden Fahrer des betroffenen Cars mussten ein Bussendepositum hinterlegen und wurden verzeigt. Für die Weiterfahrt wurde ein Ersatzunternehmen organisiert.
Die Abschlussprüfungen stehen an. Bis dahin, wird nochmals jeder Handgriff wiederholt, wie hier während eines PSI Trainings (PSI = Persönliche Sicherheit), sowie während einer nachgestellten Verkehrskontrolle.
Wir drücken Duyen und dem ganzen Lehrgang sämtliche Daumen und wünschen allen gutes Gelingen!
In der vergangenen Nacht wurde ein Lamm getötet, vermutlich von einem oder mehreren Unbekannten, die sich illegal Zutritt zur Domaine Notre-Dame de la Route in Villars-sur-Glâne verschafft hatten. Es wurde Strafanzeige erstattet und die Ermittlungen laufen.
Es handelt sich um den vierten Fall von Misshandlung, der seit Anfang März 2024 festgestellt wurde.
In der Nacht zum Donnerstag kam es in Weinfelden zu zwei Verkehrsunfällen. Die unbekannten Autofahrenden entfernten sich von den Unfallstellen.
Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
Am Dienstagabend, 7. Mai 2024, lief eine 19-jährige Frau um 19 Uhr auf der Breitenstrasse in Wilen bei Wollerau. Kurz nach dem Bahnübergang versuchte ein unkannter Mann der jungen Frau die Handtasche zu entreissen. Weil dies misslang, entfernte sich der Täter in unbestimmte Richtung.
Kurz danach hielt eine blonde Autolenkerin mit ihrem schwarzen PW an und erkundigte sich bei der Frau nach ihrem Wohlbefinden.
Am Donnerstagmorgen, 9. Mai 2024, kollidierte ein E-Bike-Fahrer um 10.20 Uhr auf der Etzelstrasse in Altendorf mit einem Hund, welcher die Strasse überquerte. Der 61-jährige Zweiradfahrer zog sich beim Sturz erhebliche Verletzungen zu.
Nach der Erstversorgung durch den Rettungsdienst wurde der Mann von der Rega in ein ausserkantonales Spital geflogen.
Am Donnerstagmittag, 9. Mai 2024, war ein 63-jähriger Mann mit zwei weiteren Personen im Gebiet Urmiberg oberhalb von Brunnen unterwegs.
Beim Aufstieg vom Gottertli in Richtung Rigi Hochflue stürzte der Berggänger im Gebiet Spitz um 12.15 Uhr aus bisher unbekannten Gründen rund 20 Meter in die Tiefe und blieb mit unbestimmten Verletzungen liegen.
Heute am 09. Mai 2024 gegen 11:30 Uhr, erhielt die Einsatzzentrale der Kantonspolizei Uri die Meldung, dass sich Personen auf der Fahrbahn der Autobahn A2, auf der Reussbrücke, zwischen dem Rastplatz Dieden und der Ausfahrt Wassen, befänden.
Innert kurzer Zeit waren mehrere Patrouillen der Kantonspolizei Uri vor Ort.
Jährlich sterben in der ganzen Schweiz viele Rehkitze infolge von Mäharbeiten.
Die Jäger und einige Freiwillige aus Obwalden haben sich zum Ziel gesetzt, diese Zahl massiv zu minimieren. Dazu verwenden sie modernste Drohnen mit Wärmebildkameras. Durch diese Massnahme werden viele Rehkitze vor dem sicheren Tod gerettet.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.