Einblick hinter die Kulissen. Die letzten Vorbereitungen für die Brevetierung sind im Gang.
Bald werden die angehenden Polizist/innen feierlich vereidigt.
In den letzten Wochen gingen bei der Kantonspolizei Bern vermehrt Meldungen betreffend Anrufe mit einer meist englischen Bandansage ein.
Die Kantonspolizei Bern warnt in diesem Zusammenhang allgemein vor Telefonbetrug und gibt Tipps.
Gestern Mittag ist es auf der Autobahn A2 bei Buochs (NW) zu einem tödlichen Verkehrsunfall gekommen.
Ein Rekrut kollidierte mit seinem Motorrad mit der Mittelleitplanke und stürzte. Die Rettungskräfte konnten den Rekruten nicht mehr reanimieren. Weitere Fahrzeuge waren nicht am Unfall beteiligt.
Die Luzerner Polizei hat gestern in Escholzmatt einen mutmasslichen Opferstockdieb festgenommen.
Der Mann trug mutmassliches Deliktsgut und präpariertes Werkzeug auf sich. Die Untersuchung führt die Staatsanwaltschaft Sursee.
Am Mittwoch ist es auf der Hauptstrasse in Schmitten während eines Überholmanövers zu einer Kollision zweier Fahrzeuge gekommen.
Eine der beiden beteiligten Personen fuhr weiter.
Im Schulhaus Giacometti in Chur ist es am Donnerstagmorgen zu einem Polizeieinsatz wegen einer Amokdrohung gekommen.
Das Schulhaus wurde grossräumig abgesperrt, gesichert und durchsucht. Am Mittag konnte die Polizei entwarnen.
Am Mittwochmittag, 20. März 2024, ist in Olten ein Schüler beim Überqueren der Aarauerstrasse von einem Auto erfasst und dabei leicht verletzt worden.
Der am Unfall beteiligte Autofahrer erkundigte sich beim verunfallten Knaben zwar nach dessen Gesundheitszustand, entfernte sich danach aber vom Unfallort, ohne die Polizei zu avisieren. Diese hat Ermittlungen zu dessen Identität aufgenommen und sucht in diesem Zusammenhang Zeugen.
Mehrfachtäter von Ladendiebstählen wurden von der Kantonspolizei angehalten. Die Ermittlung ermöglichte es, sie in zirka einem Dutzend Fällen zu überführen.
Sie werden bei der Staatsanwaltschaft angezeigt.
Der Fahrer eines Pannendienstfahrzeuges prallte mit der rechten Frontecke massiv gegen das Heck eines Personenwagens.
Die fünf Autoinsassen wurden beim Unfall verletzt.
Am Mittwoch (20. März 2024, kurz nach 13:15 Uhr) fuhr ein Autofahrer auf der Autobahn A2 in Neuenkirch in Fahrtrichtung Süden.
Aus noch ungeklärten Gründen prallte er dabei mit der rechten Frontecke gegen den Anpralldämpfer eines Unterhaltsfahrzeuges des zentras.
Ein Autofahrer wurde in der Nacht auf Donnerstag in Eschlikon als fahrunfähig beurteilt. Er wird bei der Staatsanwaltschaft zur Anzeige gebracht.
Eine Patrouille der Kantonspolizei Thurgau kontrollierte kurz nach Mitternacht an der Bahnhofstrasse einen 19-jährigen Autofahrer.
Ein Autofahrer verursachte am Mittwochabend auf der Autobahn A7 bei Engwilen einen Selbstunfall.
Drei Personen wurden leicht verletzt, die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
Am Mittwoch (20.03.2024), kurz nach 14 Uhr, ist es auf der Rütistrasse zu einem Unfall zwischen einem Auto und einem Motorrad gekommen.
Der 75-jährige Motorradfahrer wurde leicht verletzt. Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.
Der Frühling kommt und die Zweiradlenkenden - ob mit oder ohne Motor - sind in den Startlöchern.
Damit der Start in eine unfallfreie Saison gelingt, gilt es einige Punkte zu beachten.
Auf der Expressstrasse in Egerkingen hat sich am Mittwochnachmittag, 20. März 2024, ein Verkehrsunfall mit zwei beteiligten Fahrzeugen ereignet.
Dabei wurden zwei Personen leicht verletzt. Aufgrund dieses Ereignisses kam es zu Verkehrsbehinderungen.
Ein Strafgefangener grub sich aus einer Zelle des Kantonalen Polizeigebäudes im Mai 1907.
Leider existieren keine Unterlagen mehr, die den Ausbruch genauer beschreiben.
Doch bevor du dich auf dein Fahrrad oder E-Bike setzt, gilt es, dich selbst und dein Fahrzeug wieder fit zu machen.
Dabei solltest du folgende Punkte beachten:
Leichter Anstieg bei den verletzten Verkehrsteilnehmern und grosser Rückgang der Unfallzahlen im Kanton Appenzell Ausserrhoden.
Im Vergleich zum Vorjahr sank die Zahl der polizeilich registrierten Verkehrsunfälle gegenüber 2022 im Statistikjahr 2023 stark. Die Unfallzahlen mit Personenschaden stiegen im Statistikjahr gegenüber dem Jahr 2022 leicht an. Leider mussten durch die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden drei Unfälle mit Todesfolge bearbeitet werden.
Am Mittwoch, 20. März 2024, gegen 07.45 Uhr kollidierte in der Grellingerstrasse ein Lieferwagen mit einem entgegenkommenden Auto.
Ohne sich um den entstandenen Schaden zu kümmern, entfernte sich der Lenker oder die Lenkerin des Lieferwagens von der Unfallstelle.
Die Ermittlungen zum Brand eines Schopfes, in dem auch eine Räucherei untergebracht war, von Mitte Oktober in Burgistein sind abgeschlossen.
Im Vordergrund steht ein technischer Defekt an einer elektrischen Installation einer Kühlzelle.
Die Organisation des Kantonsgerichts Nidwalden wird im Auftrag der Justizkommission des Landrats überprüft.
Die Untersuchung soll Aufschluss über mögliche Optimierungen der Gerichtsorganisation und den Personalbedarf geben. Als externer Experte wurde der Berner Rechtsanwalt, Verwaltungswissenschaftler und Justizforscher Daniel Kettiger eingesetzt.
Seit August 2023 laufen die Instandsetzungsarbeiten auf dem rund 2,3 Kilometer langen Abschnitt der A2 zwischen Büel und Seedorf, unmittelbar nach dem Südportal des Seelisbergtunnels.
Aus Sicherheitsgründen muss die orange Leitlinie zwischen den beiden Fahrspuren in Fahrtrichtung Süden erneuert werden. Dazu wird die A2 in Fahrtrichtung Süden in der Nacht gesperrt.
Gestern, kurz vor Mittag, wurde die Einsatz- und Alarmzentrale der Kantonspolizei über einen Brand in Freiburg an der Route François-Arsent informiert.
Niemand wurde verletzt und drei Familien mussten umquartiert werden. Eine Ermittlung ist im Gange.
Ein alkoholisierter Autofahrer musste am Mittwochabend in Affeltrangen seinen Führerausweis abgeben.
Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau kontrollierten um 21.45 Uhr an der Märwilerstrasse einen Autofahrer.
Am Mittwoch (20.03.2024), um 18:10 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen zunächst die Meldung von einer Sachbeschädigung an zwei Autos in einer Tiefgarage eines Mehrfamilienhauses an der Sarganserstrasse erhalten.
Während der Tatbestandsaufnahme durch eine Patrouille der Kantonspolizei St.Gallen ereignete sich im Innern des Mehrfamilienhauses, auf dem Flur mehrerer Wohnungen, eine Gewalttat.
Am Mittwoch, 20. März 2024, ist auf einer Baustelle an der Bahnhofstrasse in Altendorf kurz vor 16 Uhr ein Brand ausgebrochen.
Bei Abdichtungsarbeiten auf dem Dach fing Isolationsmaterial Feuer und verursachte eine grosse Rauchentwicklung.
Bei einer Kollision zwischen zwei Autos wurden am Mittwoch in Friltschen zwei Personen leicht verletzt.
Eine Frau musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Gestern Mittwoch, 20. März 2024, erhielt die Kantonspolizei von einer besorgten Hundehalterin die Meldung, dass sie auf dem Fussweg im Bereich Halten in Erstfeld möglicherweise einen vergifteten Tierköder gefunden habe.
Der verdächtige Tierköder wurde in der Zwischenzeit zur Prüfung an das Laboratorium der Urkantone übergeben. Weitere Verdachtsfälle sind der Kantonspolizei derzeit nicht bekannt.
Am Mittwochnachmittag, 20. März 2024, kam es in Wülflingen zu einem Brand in einer Wohnung.
Die Brandursache ist ein technischer Defekt. Verletzt wurde niemand.
Zwischen gestern Dienstag, 19. März 2024, 23.00 Uhr und heute Mittwoch, 20. März 2024, 08.30 Uhr, ereigneten sich im Kanton Uri mehrere Einbrüche.
Bei verschiedenen Lokalitäten und Fahrzeugen in den Gemeinden Altdorf, Flüelen und Bürglen wurden jeweils Einbrüche begangen.
Gemeinsam mit dem ACS Sektion Zürich, DriveZ - Das Zürcher Fahrtrainings-Center und dem Zürcher Fahrlehrer Verband organisieren wir für ältere Personen den Fahrkurs „Prüfung gestern - Fahren heute“.
Wir bringen euch in Theorie und Praxis auf den neusten Stand.
Am Freitag, 15. März 2024, circa 19.40 Uhr, hat die Kantonspolizei Basel-Stadt einen mutmasslichen Betrüger angehalten und im Auftrag der Staatsanwaltschaft Basel-Stadt festgenommen.
Der 51-Jährige hatte nach einem so genannten „Schocktelefon“ von seinem Opfer Bargeld im Wert von rund 18'000 Franken entgegengenommen. Das Zwangsmassnahmengericht hat gegen den serbischen Staatsbürger eine Untersuchungshaft von zwei Monaten angeordnet.
Am Dienstagabend (19.03.2024), in der Zeit zwischen 18:30 Uhr und 20:30 Uhr, hat die Kantonspolizei St.Gallen zusammen mit dem TCS und der LIGA Wil eine Lichtkontrolle durchgeführt.
Insgesamt wurden 46 Fahrzeuge kontrolliert. Wo nötig, wurden die Einstellungen der Lichteinheit korrigiert oder defekte Leuchtmittel repariert.
Am Mittwoch (20.03.2024), kurz vor 9:40 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen eine Meldung über einen geplatzten Jaucheschlauch erhalten.
Gemäss aktuellen Erkenntnissen gelangten mehrere tausend Liter Jauche in den Stegbach und anschliessend in die Thur.
Die Betrüger verschicken angebliche E-Mails im Namen der CSS-Krankenkasse und behaupten, dass ein Anspruch auf eine finanzielle Rückerstattung besteht.
Neben dem Login zum persönlichen Krankenkassen-Portal haben es die Cyberkriminellen vor allem auf die Kreditkartendaten abgesehen.
Am Dienstagnachmittag stürzte in Alpnach bei Forstarbeiten ein Mitarbeiter über ein Felsband.
Er erlag kurz darauf im Spital seinen lebensbedrohlichen Verletzungen.
Gestern um die Mittagszeit um ca. 11:40 Uhr beabsichtigte ein 84-jähriger Autolenker auf der Kleinteilerstrasse im Bereich der Abzweigung Alte Chilche rückwärts auf den Waldweg zu fahren.
Aus noch unbekannten Gründen kam er links von der Strasse ab und in der Folge seitlich neben dem Waldweg in einem Graben zum Stillstand.
Grüsse aus Bern, von der Ausbildung der Polizeilichen Sicherheitsassistenten/-innen (Pol SiAss).
Bereits in den letzten Wochen durften wir Duyen im Unterricht begleiten und erhielten diverse Einblicke.
Immer wieder kommt es durch Sekundenschlaf zu Unfällen und gefährlichen Situationen. Jährlich gibt es im Schweizer Strassenverkehr rund 30‘000 Verletzten und 600 getötete Personen. In den meisten Fällen ist die Ursache auf ein Fehlverhalten des Lenkers zurückzuführen.
Wissenswertes rund um den Sekundenschlaf und Tipps zum sicheren Fahren präsentiert Polizei.news in Zusammenarbeit mit der Kantonspolizei St. Gallen.
Am Dienstagnachmittag (19. März 2024, kurz nach 16:00 Uhr) fuhr ein Auto auf der Surseestrasse von Nottwil in Richtung Sempach Station und beabsichtigte bei der Liegenschaft Büezwil sein Fahrzeug zu wenden, um wieder zurückzufahren.
Beim Wendemanöver kam es zur Kollision mit einem Auto, welches in Richtung Nottwil fuhr.
Ein Autofahrer fuhr am Dienstagabend (19. März 2024, kurz vor 20:00 Uhr) auf der Obernauerstrasse in Kriens in Richtung Obernau.
Auf der Höhe des Schappe-Centers beabsichtigte dieser nach links in Richtung St. Niklausengasse abzubiegen.
Wie in der Medienmitteilung vom 14. Juni 2023 erstmals kommuniziert, werden im Abschnitt zwischen Beckenried und Hergiswil verschiedene Verkehrsmanagementmassnahmen umgesetzt, um die Staubildung zu verhindern und den Ausweichverkehr zu reduzieren.
Nachdem im vergangenen Jahr die geplanten Tiefbauarbeiten mehrheitlich ausgeführt wurden, folgen ab dem 18. März 2024 im Wesentlichen das Stellen von neuen Signalportalen, diverse Kabeleinzugsarbeiten und die Montage der neuen Verkehrssignale.
Am frühen Morgen ist an der Perlenstrasse in Root ein Kleinkaliber-Schiessstand in Brand geraten.
Das Gebäude wurde vollständig zerstört. Verletzt wurde niemand. Zur Klärung der Brandursache sucht die Polizei Zeugen.
Die Kantonspolizei Zürich hat am Dienstagabend (19.03.2024) in Lipperschwendi (Gemeindegebiet Bauma) eine Geschwindigkeitskontrolle durchgeführt und dabei einen Motoradlenker angehalten, welcher massiv zu schnell unterwegs war.
Kurz vor 18 Uhr passierte ein 23-jähriger Motorradlenker die Messtelle an der Stegstrasse bei Lipperschwendi mit einer Geschwindigkeit von 144 km/h. Er überschritt die erlaubte Höchstgeschwindigkeit, nach Abzug der Toleranz, um 60 km/h.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.