Schweiz

Brand in Langendorf SO: Mann erheblich verletzt und ins Spital geflogen

In der Nacht auf Dienstag brannte es in einer Attikawohnung an der Industriestrasse in Langendorf. Der Bewohner zog sich dabei erhebliche Verletzungen zu und musste mit einem Helikopter in ein Spital geflogen werden. Abklärungen zur Brandursache wurden umgehend eingeleitet.

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Uzwil SG / Autobahn A1: Autofahrerin (67) nickt ein und prallt gegen Randleitplanke

Am Montag (11.03.2024), um 17:30 Uhr, ist es auf der Autobahn A1 zu einem Selbstunfall gekommen. Eine 67-jährige Frau nickte gemäss eigenen Aussagen kurz ein und prallte mit ihrem Auto in die Randleitplanke. Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.

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Unfall in Rorschach SG: BMW-Fahrer (36) schläft am Steuer ein und kracht in Mauer

Am Dienstag (12.03.2024), um 2:15 Uhr, ist es auf der Promenadenstrasse zu einem Selbstunfall gekommen. Ein 36-jähriger Mann nickte gemäss eigenen Aussagen kurz ein und prallte mit seinem Auto gegen eine Mauer. Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.

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Grosses Fischsterben in Bächen bei Wittenbach SG - Jauche hineingelangt

Am Montag (11.03.2024), kurz vor 19 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen eine Meldung über eine Gewässerverschmutzung im Chrobel- und Hofenbach erhalten. Gemäss aktuellen Erkenntnissen gelangten mehreren tausend Liter Jauche aus einem Jauchesilo eines Landwirtschaftsbetriebes in die Bäche. Es kam zu geringem Fischsterben.

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Bülach ZH: Schwer verletzte Person (50) bei Velo-Crash - ins Spital gebracht

Bei einer Kollision zwischen einem Rennradfahrer und einer Mountainbikerin in Bülach ist am Montagnachmittag (11.03.2024) ein Mann schwer und eine Frau leicht verletzt worden. Kurz vor 17.30 Uhr fuhr ein Ehepaar mit ihren Mountainbikes auf dem Fuss- und Radweg der Weiacherstrasse von Rohrbas herkommend in Richtung Glattfelden.

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Die Luzerner Kantonspolizei stoppt mehrere Schnellfahrer in Reussbühl LU

In der Nacht von Freitag auf Samstag hat die Polizei bei einer Geschwindigkeitskontrolle in Reussbühl mehrere Schnellfahrer gestoppt. Zwei Autofahrer waren 46 bzw. 37 km/h zu schnell unterwegs. Beiden wurde der Führerausweis auf der Stelle abgenommen. Sechs weitere Männer wurden mit Übertretungen von 16 bis 28 km/h gemessen. Auch sie werden entsprechend bei der Staatsanwaltschaft angezeigt.

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Netstal GL: Einbruchdiebstahl in Werkstatt - Zeugenaufruf

Zwischen Samstag, 9. März 2024, ca. 17.00h und Montag, 11. März 2024, 7.00h, wurde in eine Werkstatt im Lerchengutquartier in Netstal eingebrochen. Die unbekannte Täterschaft drang mit Gewalt über die Eingangstüre ins Gebäude ein und brach auf der Suche nach Deliktsgut mehrere weitere Türen zu Lagern und Werkstätten auf.

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Glarner Erfolge an der Polizei-Skimeisterschaft in Davos GR

Gute Platzierungen an den 35. Polizei-Skimeisterschaften in Davos: Eine zehnköpfige Delegation der Kantonspolizei Glarus konnte am Mittwoch, 6. März 2024, und Donnerstag, 7. März 2024, in verschiedenen Wettkämpfen ihre Leistungen zeigen. Aufgrund der schlechten Wettervorhersagen für Mittwoch passten die Veranstalter das Rennprogramm kurzfristig an, und nach leichtem Schneefall wurde auf einer perfekt präparierten Loipe der Einzellanglauf mit 5 km für die Frauen und 10 km für die Männer ausgetragen. Die Glarner Teilnehmenden erreichten ihre persönlichen Ziele und konnten wertvolle Erfahrungen für den Patrouillenlauf vom Donnerstag sammeln.

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Erfolgreiche Kantonspolizei Uri an den 35. Schweizerischen Polizeiskimeisterschaften

Am Mittwoch, 6. und Donnerstag, 7. März 2024, fanden in Davos die 35. Schweizerischen Polizei-Skimeisterschaften statt. Organisiert wurden diese durch die Kantonspolizei Graubünden. Zahlreiche Schweizer Polizistinnen und Polizisten gingen in den Disziplinen Riesenslalom, Langlauf und Langlauf-Patrouillenlauf an den Start.

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Unfall in Walkringen BE: Mann (†) überschlägt sich mit Elektromobil – tot

Am Sonntagabend ist ein Mann in Walkringen mit seinem Elektromobil verunfallt und schwer verletzt worden. Er wurde mit einem Helikopter der Rega ins Spital gebracht, wo er später am Abend seinen schweren Verletzungen erlag. Der Unfall wird untersucht.

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Schutz & Rettung Zürich: Piloteinführung von „Präklinischen Fachspezialist/innen“

Schutz & Rettung Zürich führt im Rahmen eines Pilots Präklinische Fachspezialist/innen ein. Diese behandeln Patient/innen nach Möglichkeit vor Ort. Schutz & Rettung Zürich trägt damit zur Weiterentwicklung der Berufsbilder im Rettungsdienst und zur zeitgemässen präklinischen Notfallversorgung bei.

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Suhr AG: Polizeilicher Schusswaffeneinsatz – Untersuchungen abgeschlossen

Nach einer tödlichen Schussabgabe eines Aargauer Kantonspolizisten auf einen 68-Jährigen während eines gefährlichen Polizeieinsatzes in Suhr, hat die zuständige Staatsanwaltschaft das Ende der Untersuchung und die Einstellung des Verfahrens bekanntgegeben. Im November 2020 erhielt die Kantonspolizei einen Notruf, wonach in Suhr ein Mann mit Suizid drohe.

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Appenzell AI/Gontenstrasse: Anhänger vom Wind weggeblasen

Während dem Föhnsturm vom Samstag auf Sonntag (9./10. März 2024) wurde ein Anhänger vom Vorplatz eines Gewerbebetriebes an der Gontenstrasse weggeblasen und fiel rund 3 Meter tief in die angrenzende Wiese. Beim Anhänger handelt es sich um eine mobile Oelheizung, weshalb rund 50 Liter Heizöl ausflossen.

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Schwende AI: Elektroverteildose in Brand

Am Sonntagabend (10.03.2024) bemerkte das Wirtepaar eines Hotels in Schwende Rauch und konnte ein kleines Feuer im Bereich eines Klimagerätes mit einem Feuerlöscher erfolgreich bekämpfen. Trotzdem breitete sich im Hotel Rauch aus und die alarmierten Feuerwehren Schwende und Rüte konnten das ganze Gebäude mittels Ventilatoren lüften und die Brandstelle sichern.

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Wappen der Schweiz



Die Polizei in der Schweiz

In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.

Polizeihoheit der Kantone

Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.


In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. (Bildquelle: Philipp Ochsner)

Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz

Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.

Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.

Die Aufgaben von fedpol

Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:

  • gerichtspolizeiliche Aufgaben
  • sicherheitspolizeiliche Aufgaben
  • verwaltungspolizeiliche Aufgaben
  • koordinative Aufgaben

Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.

Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.

Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.

Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.

Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.


Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen. (Bildquelle: Polizei ZH)

Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei

Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:

  • weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
  • bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
  • europäische Zusammenarbeit über EUROPOL

Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.

Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone

Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.

Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.

Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.

Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps

Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.

Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.

Die kommunale Polizei in der Schweiz

Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.



Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz

In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.

Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.

Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.

Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.

Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei

Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.

Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.