Die jährliche Verkehrsstatistik 2023 zeigt, wo die Verkehrsbelastung im Kanton Thurgau am höchsten ist. Spitzenreiter sind Strassen im Raum Kreuzlingen.
Insgesamt liegen die Verkehrsmengen immer noch tiefer als vor der Corona-Pandemie.
Der Abschnitt der A22 zwischen den Anschlüssen Liestal-Nord und Liestal-Süd muss wegen Zustandsuntersuchungen in beiden Fahrtrichtungen gesperrt werden.
Um den Verkehr möglichst wenig zu beeinträchtigen, werden die Arbeiten und Sperrungen in den Nachtstunden durchgeführt.
Eine alkoholisierte Autofahrerin musste am Sonntagnachmittag in Scherzingen ihren Führerausweis abgeben.
Kurz nach 13 Uhr wurde der Kantonalen Notrufzentrale die unsichere Fahrweise einer Autofahrerin auf der Hauptstrasse von Bottighofen in Richtung Scherzingen gemeldet.
Jede vernichtete Waffe trägt zur Gefahrenabwehr, zur Unfallverhütung und somit zur Erhöhung der öffentlichen Sicherheit bei.
Der Kantonspolizei Solothurn ist es ein Anliegen, der Bevölkerung Gelegenheit zu bieten, nicht mehr gebrauchte Waffen unkompliziert abgeben zu können und führt zu diesem Zweck am 15. und 16. März 2024 in Oensingen eine gezielte Waffenabgabeaktion durch.
Der Polizei wurden Schüsse in einem Gebäude an der Feldbergstrasse gemeldet. Eine Schussabgabe mit scharfer Munition konnte ausgeschlossen werden.
Es wurde niemand verletzt.
Weiterbildungen sind das A und O, um immer auf dem neusten Stand zu bleiben.
Dies gilt auch für unsere Alpine Einsatzgruppe, welche regelmässig Übungen absolviert, um die Einsatzbereitschaft jederzeit zu garantieren Ende Februar fand im Stoos-/Lidernengebiet eine Winterausbildung statt.
Die Umfahrungsstrasse Ebnat-Kappel ist am Mittwoch, 13. März 2024, und Donnerstag, 14. März 2024, tagsüber für den Verkehr gesperrt.
Das Strassenkreisinspektorat Wattwil nimmt während den Sperrung Holzer- und diverse Strassenunterhaltsarbeiten vor.
Am Samstagabend (9.03.2024) um zirka 21.00 Uhr fuhr ein 27-jähriger Mann mit seinem Auto auf der Kaustrasse in Gontenbad.
Während dieser Fahrt geriet das Fahrzeug aus nicht vollständig geklärten Gründen in das Wiesland und kurz später wieder auf die Strasse, wo es abhob und mit einem Kandelaber kollidierte.
Gestern Sonntag, 10. März 2024, 15.50 Uhr fuhr der Lenker eines Personenwagens mit Basler Kontrollschildern von Norden kommend in den Kreisel Podium in Andermatt und kollidierte dort, mit einer Signaltafel.
Verletzt wurde dabei niemand. Es entstand ein Sachschaden in der Höhe von mehreren tausend Franken.
Gestern Sonntag, 10. März 2024, 14.30 Uhr fuhr der Lenker eines Personenwagens mit Tessiner Kontrollschildern vom Kreisel Podium in Richtung Andermatt Dorf.
Gemäss aktuellem Ermittlungsstand verlor der Fahrzeuglenker bei der Ausfahrt Andermatt Dorf bei winterlichen Strassenverhältnissen die Kontrolle über sein Fahrzeug und kollidierte mit einem korrekt entgegenkommenden Personenwagen mit Urner Kontrollschildern.
Im Kreisel Ring-/Wiesentalstrasse in Chur ist es zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Personenwagen und einer Fahrradfahrerin gekommen. Die Fahrradfahrerin verletzte sich dabei.
Die Stadtpolizei Chur sucht Zeugen.
Fünf der sechs Personen, nach denen seit dem 9. März auf der Route Zermatt-Arolla aktiv gesucht worden war, wurden am Abend gefunden.
Die Gruppe war am Samstagmorgen in Zermatt aufgebrochen und galt in der Region Tête Blanche als vermisst (Polizei.news berichtete).
Heute Sonntag, 10. März 2024, kurz nach 16:10 Uhr ist eine Lawine vor dem Weiler Zumdorf in der Gemeinde Hospental auf die Furkastrasse niedergegangen.
Dabei ist ein Personenwagen mit Deutschen Kontrollschildern auf die Lawine aufgefahren und musste durch den Strassenunterhaltsdienst der Baudirektion Uri geborgen werden. Verletzt wurde dabei niemand.
Seit dem Samstag, 9. März 2024 wird auf der Skitourenroute zwischen Zermatt und Arolla aktiv nach sechs vermissten Personen gesucht. Die Gruppe war am Samstagmorgen in Zermatt aufgebrochen und wird seither im Gebiet Tête Blanche vermisst.
Überblick zu den durchgeführten Massnahmen.
Am Samstag (09.03.2024), kurz vor 12:00 Uhr, hat ein 15-Jähriger auf der Ernetschwilerstrasse einen Selbstunfall verursacht.
Dabei entstand erheblicher Sachschaden.
Auf dem Rastplatz Würenlos hat eine Autofahrerin beim Parkmanöver das Gas- mit dem Bremspedal verwechselt. Ihr Auto durchbrach ein Geländer und kam auf einem darunter abgestellten Fahrzeug zum Stillstand.
Herbei geeilte Passanten konnten die Frau aus ihrer misslichen Lage befreien. Verletzt wurde niemand.
Heute Sonntag, 10. März 2024, 03.30 Uhr, ist der Patrouille der Kantonspolizei Uri ein Fahrzeuglenker aufgefallen, welcher in unsicherer Fahrweise unterwegs war.
In der Folge konnte das Fahrzeug mit Schwyzer Kontrollschildern auf einem Parkplatz in Altdorf gesichtet werden.
In der Zeit zwischen Samstagabend und Sonntagmorgen (10.03.2024) hat die Kantonspolizei St.Gallen sechs Personen wegen Fahrunfähigkeit zur Anzeige gebracht. Vier Personen wurde der Führerausweis auf der Stelle abgenommen, zwei weiteren Person wurde die Weiterfahrt untersagt. Eine Person hatte bereits einen gültigen Führerausweisentzug.
Bei vier Personen wurde eine Blut- und Urinprobe angeordnet. Bei einer Person konnte eine Kleinmenge Amphetamin aufgefunden werden. Eine Person fuhr ein Mofa ohne Versicherungsschutz.
Am Sonntag (10.03.2024), um 03:00 Uhr, ist ein zunächst unbekannter Mann in ein Einfamilienhaus an der Brauerstrasse eingeschlichen. Als er vom anwesenden Bewohner überrascht wurde, flüchtete der Mann in unbekannte Richtung.
Im Zuge der eingeleiteten Fahndung konnte ein 43-jähriger tatverdächtiger Ungare angehalten und festgenommen werden. Er wird bei der Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen zur Anzeige gebracht.
Am Sonntag (10.03.2024), kurz vor 03:15 Uhr, ist ein 24-Jähriger auf der Neulandenstrasse am Steuer seines Autos eingeschlafen.
Das Auto prallte daraufhin in eine Mauer. Der Sachschaden beträgt mehrere tausend Franken.
Am Samstagnachmittag ist ein Mann auf dem Vorplatz der Reithalle in Bern mit schweren Verletzungen aufgefunden und ins Spital gebracht worden.
Gemäss Aussagen könnte es vorgängig zu einer tätlichen Auseinandersetzung gekommen sein. Die Kantonspolizei Bern hat Ermittlungen aufgenommen und sucht zur Klärung der Umstände Zeugen.
Zwei Brände haben in Winterthur in der Nacht von Samstag auf Sonntag (9./10.3.2024) hohen Sachschaden gefordert.
Zwei Frauen sind hospitalisiert worden.
Gestern Nachmittag ereignete sich während eines Überholmanövers auf der Hauptstrasse in Jaun ein Verkehrsunfall zwischen zwei Fahrzeugen.
Ein Mann wurde verletzt, nachdem er sich mit seinem Auto mehrmals überschlagen hatte. Er wurde ins Krankenhaus gebracht.
Die Seepolizei ist eine Sondergruppe im Milizsystem, die aus Mitarbeitenden der Kriminalpolizei und der Verkehrs- und Sicherheitspolizei besteht.
Am Weiterbildungskurs vom 04.03.2024 fand eine nicht alltägliche Übung statt.
Ein alkoholisierter Autofahrer verursachte am Samstagabend in Aadorf einen Selbstunfall.
Verletzt wurde niemand, der Fahrer musste seinen Führerausweis abgeben.
Der Kantonspolizei Solothurn ist es am Sonntagmorgen, 10. März 2024, an der Jurastrasse in Olten gelungen, einen mutmasslichen Dieb anzuhalten. Vorgängig konnte beobachtet werden, wie dieser versucht hat, ein Auto zu öffnen.
Zudem kam bei ihm mutmassliches Deliktsgut zum Vorschein. Er wurde für weitere Ermittlungen vorläufig festgenommen.
Seit dem Samstag, den 09. März 2024 wird auf der Skitourenroute zwischen Zermatt und Arolla aktiv nach sechs vermissten Personen gesucht.
Die Gruppe startete am Samstag in Zermatt und wird seither im Gebiet Tête Blanche vermisst.
Am Sonntag, 10. März 2024, circa 02.50 Uhr, hat ein Unbekannter im Klingental einen Mann verletzt. Die Sanität der Rettung Basel-Stadt brachten den 44-Jährigen ins Spital.
Eine umgehend eingeleitete Fahndung nach dem Tatverdächtigen durch die Kantonspolizei Basel-Stadt verlief bislang erfolglos.
Am Samstag, 09. März 2024, ca, 11:40 Uhr, kam es auf der Hauptstrasse in Netstal zu einem Auffahrunfall mit Sachschadenfolge.
Ein 67-jähriger Lenker eines Personenwagens war von Näfels herkommend in Richtung Glarus unterwegs.
Am Sonntag (10.03.2024), um 00:30 Uhr, ist es am Sonnenberg zum Brand eines Mehrfamilienhauses gekommen. Dabei brannte der Dachstock komplett aus.
Personen wurden keine verletzt. Es entstand Sachschaden von mehreren hundert tausend Franken.
Am Sonntag (10.03.2024), 01:35 Uhr, ist es an der Gerenstrasse zum Brand eines Sichtschutzes und eines Lieferwagens gekommen.
Dabei entstand Sachschaden von rund 100'000 Franken.
Am Samstag (09.03.2024), um 17:30 Uhr, ist es an der Escherstrasse zu einem Brand auf einem Balkon gekommen.
Dabei entstand Sachschaden von rund 20'000 Franken.
Am Samstag (09.03.2024), um 16:40 Uhr, ist es auf der Bischofszellerstrasse zur Auffahrkollision zwischen zwei Motorrädern gekommen.
Dabei verletzte sich ein 17-Jähriger unbestimmt. Er wurde durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Am Samstag (09.03.2024), nachmittags, ist es am Selun zu einem tödlichen Bergunfall gekommen. Ein 34-jähriger Mann stürzte auf einer Schneeschuh-Wanderung in ein Karstloch.
Er konnte nur noch tot geborgen werden.
Am Samstagnachmittag (09.03.2023) ereignete sich auf der Zürcher Strasse, Höhe Liegenschaft 257, eine Streifkollision zwischen einem Bus und einer unbekannten Person.
Bei der umgehend durch den Buschauffeur eingeleiteten Vollbremsung verletzte sich eine 59-jährige Passagierin.
In der Nacht auf Sonntag ereignete sich gegen 01.45 Uhr an der Kreuzung Allschwilerstrasse/Morgartenring ein schwerer Verkehrsunfall, bei dem ein 16-jähriger Motorradfahrer verletzt wurde.
Der Jugendliche war am 10. März 2024 gegen 01.45 Uhr auf der Allschwilerstrasse in Richtung Allschwil unterwegs, als er mit einem Auto kollidierte, das von einem 64-jährigen Mann auf dem Morgartenring in Richtung Im langen Loh gelenkt wurde. Zum Zeitpunkt des Unfalls war die Ampel an der Kreuzung ausser Betrieb.
Am heutigen Samstag, 09. März 2024, ca. 12:00 Uhr, kam es zwischen der Glärnischhütte und dem Glärnischfirn zu einem Lawinenniedergang und verschüttete zwei Skitourenfahrer.
Die beiden Skitourenfahrer im Alter von 32-Jahren waren zusammen in Richtung Ruchen unterwegs.
Auf der Passwangstrasse in Breitenbach hat sich in der Nacht auf Sonntag, 10. März 2024, ein Selbstunfall mit einem Auto ereignet. Verletzt wurde niemand.
Gemäss ersten Erkenntnissen dürfte der Unfallverursacher sein Auto in alkoholisiertem Zustand gelenkt haben.
Heute Sonntag, 10. März 2024, 01.30 Uhr, konnte anlässlich einer Verkehrskontrolle im Umfahrungstunnel Flüelen ein Personenwagen mit Urner Kontrollschildern angehalten werden.
Mit Verdacht auf Einnahme von Betäubungsmittel wurde ein entsprechender Test durchgeführt, welcher positiv auf Kokain verlief.
Heute Nachmittag gegen 15:20 Uhr ereignete sich auf der Kantonsstrasse zwischen Fey und Les Condémines ein Erdrutsch. Der Verkehr wurde unterbrochen und ein Gebäude wurde stark beschädigt.
Personen kamen keine zu Schaden.
Am Samstagnachmittag, 9. März 2024, nahmen Stadt- und Kantonspolizei Zürich einen Mann fest, der zuvor mit einem Küchenmesser in einem Lebensmittelgeschäft im Kreis 2 eine Angestellte bedroht hatte.
Kurz vor 15 Uhr meldete eine Passantin, dass soeben ein nackter Mann das Lebensmittelgeschäft an der alten Kalchbühlstrasse betreten habe, mit einem Küchenmesser herumfuchteln und das Personal bedrohen würde.
Am Samstagnachmittag, 9. März 2024, kam es zu einer unbewilligten Demonstration, die vom Kreis 1 in den Kreis 4 führte.
Auf der Umzugsroute wurden diverse Sprayereien angebracht. Die Stadtpolizei Zürich nahm eine Person fest.
Am Freitagabend, 8. März 2024, wurde im Kreis 1 eine Frau während eines Streits von einem Auto mitgeschleift und schwer verletzt.
Der Fahrer des Autos wurde festgenommen. Die Polizei sucht Zeug/innen.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.