Während zwei Tagen hatten wir das Vergnügen, beim Teddybär Spital der Kinderklink dabei zu sein.
Unsere Sano-Crew hat den rund 200 Kindergartenkindern einen Einblick in unsere Arbeit gewährt, während sie gespannt den Rettungswagen inspizierten.
Gestern Abend rückte die Berufsfeuerwehr Bern ins Lorraine-Quartier aus. Bereits beim Eintreffen drangen Flammen aus dem Fenster. Die Einsatzkräfte löschten den Brand rasch mit einer Druckleitung durchs Treppenhaus und konnten ein Ausbreiten des Feuers verhindern.
Verletzt wurde niemand.
In der Justizvollzugsanstalt (JVA) Lenzburg sollen die Bäckerei und die Joghurterie erneuert und der 5*-Laden erweitert werden. Damit werden neue Arbeitsplätze für Gefangene geschaffen, was dem gesetzlichen Resozialisierungsauftrag entspricht. Gleichzeitig wird auch die Wirtschaftlichkeit verbessert sowie die Nachhaltigkeit der Produktionsketten gesteigert. Zur Umsetzung der Weiterentwicklung und Optimierung der Gewerbebetriebe in der JVA Lenzburg beantragt der Regierungsrat einen Verpflichtungskredit in der Höhe von 11,82 Millionen Franken.
Die gesetzlich geforderte Gefangenenarbeit im Strafvollzug steht im Spannungsfeld von Sicherheit, Resozialisierung und Wirtschaftlichkeit. Bei Überlegungen zur Steigerung der Ertragskraft muss diesem Zielkonflikt immer Rechnung getragen werden.
Am Samstagmorgen ist in Lanzenhäusern ein Auto bei einem Selbstunfall mit einer Bahnschranke kollidiert und anschliessend in Vollbrand geraten.
Der Lenker wurde schwer verletzt. Ermittlungen zum Unfall sind im Gang.
Am Samstag (09.03.2024), um 05:20 Uhr, ist es auf der Autobahn A23 zum Brand eines Autos gekommen.
Es entstand Sachschaden von rund 15'000 Franken. Als Brandursache steht ein technischer Defekt im Vordergrund.
Am Freitagabend ist es auf der Standstrasse in Bern zu einem schweren Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Fussgänger gekommen.
Der Fussgänger wurde schwer verletzt ins Spital gebracht. Der Unfall wird untersucht.
Ein 26-jähriger Mann hat am Freitagabend (8.3.2024) in Urdorf einen zwölfjährigen Buben angegriffen und ihn schwer am Kopf verletzt.
Das Opfer wurde in ein Spital transportiert.
Der Velofahrer, der am 8. März 2024, im Kreis 5 bei einer Kollision mit einem Tram schwer verletzt worden war, ist im Spital verstorben (Polizei.news berichtete).
Die Stadtpolizei Zürich teilte am Freitagabend, 8. März 2024 mit, dass es im Kreis 5 zu einem Unfall zwischen einem Tram und einem Velofahrer gekommen war.
Am Freitag (08.03.2024) ist es in Vaduz zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Personenwagen und einem Linienbus gekommen.
Der Lenker eines Linienbuses fuhr gegen 16:15 Uhr auf der Wuhrstrasse in südliche Richtung, als ein Personenwagen von der Zollstrasse in die Wuhrstrasse einbog.
Am Freitag, 8. März 2024, kurz nach 17.30 Uhr, geriet ein parkierter Personenwagen in einer Einstellhalle am Bergmattenweg in Pfeffingen in Brand.
Personen wurden keine verletzt. Zwei Fahrzeuge erlitten Totalschaden.
Am Freitag (08.03.2024), um 20:15 Uhr, hat ein 55-jähriger Mann mit seinem Lieferwagen an der Seegartenstrasse eine Laterne touchiert. Danach verliess er den Unfallort ohne den Schaden zu melden.
Er konnte durch die Kantonspolizei St.Gallen ermittelt werden und wurde für fahrunfähig befunden. Die Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen ordnete eine Blut- und Urinprobe bei ihm an.
In Gais hat sich am Freitag, 8. März 2024, auf einem Bahnübergang eine Kollision zwischen einem Auto und einer Zugskomposition ereignet.
Personen wurden nicht verletzt. Es entstand Sachschaden.
Die Kantonspolizei und die Gemeindepolizei geben bekannt, dass in der Woche 11 vom 11.03.2024 bis zum 17.03.2024 an folgenden Orten mobile und halbstationäre Geschwindigkeitskontrollen im Sinne der Strassenverkehrsprävention durchgeführt werden:
Am Freitag, den 8. März 2024, gegen 16:25 Uhr, fuhr ein Autofahrer auf der Autobahn A16 von Bassecourt in Richtung Cornol. Bei der Autobahnausfahrt Cornol, an der Kreuzung mit der Route de Courgenay, fuhr er am Zebrastreifen in Richtung Cornol.
Er übersah einen Motorradfahrer, der korrekt von Cornol in Richtung Courgenay fuhr, und es kam zu einem Zusammenstoss zwischen der linken Vorderseite des Autos und der Vorderseite des Motorrads, das den Zusammenstoss nicht vermeiden konnte.
Das Staatsministerium und die Kantonspolizei teilen mit, dass am 03.06.2024 im Rahmen einer in Zusammenarbeit mit den Drogenbekämpfungsdiensten der Interkommunalen Polizei eingeleiteten und durchgeführten Untersuchung ein 20-Jähriger und ein 18-Jähriger betroffen sind -Alte Schweizer Staatsbürger mit Wohnsitz im Raum Locarno wurden festgenommen.
Die Festnahme der beiden Männer erfolgte im Rahmen einer Aktion in Zusammenarbeit mit der Stadtpolizei von Locarno, der Stadtpolizei von Ascona und der Interkommunalen Polizei von Piano.
Am Freitag, 8. März 2024, gegen 02:35, fuhr ein von einem 59-jährigen Einwohner des Kantons Bern gelenktes Auto auf der AR A5 in Cressier in Richtung Biel.
Nach einem Überholmanöver rutschte das Fahrzeug nach links und kollidierte mehrmals mit der Leitplanke.
Am frühen Freitagabend, 8. März 2024, ereigneten sich innerhalb von einer Stunde zwei schwere Verkehrsunfälle in Zürich. Zwischen Central und Bahnhofplatz im Kreis 1 geriet ein Fussgänger unter ein Tram und zog sich dabei tödliche Verletzungen zu. Kurz vorher wurde ein Velofahrer bei einer Kollision mit einem Tram im Kreis 5 lebensgefährlich verletzt.
Die Stadtpolizei Zürich sucht Zeug/innen.
Am Freitagabend, 8. März 2024, kam es in der Innerstadt zu einer unbewilligten Demonstration.
Die Stadtpolizei Winterthur stoppte den Umzug und sprach mehrere Wegweisungen aus.
Am späten Donnerstagabend ist in Burgistein ein Auto von der Strasse abgekommen und in der Folge zirka 60 Meter eine Waldböschung hinuntergestürzt.
Das Auto kam in einem Bach zum Stillstand. Der Lenker und der Beifahrer wurden verletzt. Der Unfall wird untersucht.
Am frühen Freitagmorgen (08.03.2024) hat eine unbekannte Täterschaft versucht in eine Bijouterie in der Stadt Schaffhausen einzubrechen.
Die Schaffhauser Polizei bittet die Bevölkerung um sachdienliche Hinweise zu diesem Vorfall.
Die 35. Schweizer Polizei-Skimeisterschaft ist am Donnerstag erfolgreich beendet worden.
Die Polizei-Skimeisterin kommt aus dem Kanton Uri und der Polizei-Skimeister aus der Stadt Zürich.
Am Freitag (08.03.2024), um 2:30 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung erhalten, wonach sich zwei zunächst unbekannte Männer in ein Haus an der Sonnenbühlstrasse eingeschlichen hätten. Die Bewohner des Hauses konnten einen der beiden Männer bis zum Eintreffen von Patrouillen der Kantonspolizei St.Gallen zurückhalten. Er wurde festgenommen. Der andere Mann flüchtete. Im Zuge einer sofort eingeleiteten Fahndung durch die Kantonspolizei St.Gallen konnte er angehalten und ebenfalls festgenommen werden. Bei den Männern handelt es sich um zwei 21-jährige Asylbewerber aus Algerien.
Sie werden bei der Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen zur Anzeige gebracht.
Am Freitagmorgen (07.03.2024), um 6 Uhr, ist es auf der Wilerstrasse zu einem Unfall zwischen einem Auto und einem Fussgänger gekommen.
Der 71-jährige Fussgänger wurde dabei unbestimmt verletzt. Es entstand Sachschaden von rund 1'500 Franken.
Im Rahmen der 8. Fachtagung zum Polizeirecht vom 8. März 2024 haben sich mehr als 100 Teilnehmende mit dem Thema Hate Crime befasst.
Die Tagung war gemeinsam von der Universität Bern, dem Schweizerischen Polizei-Institut (SPI) sowie der Kantonspolizei Bern organisiert worden.
Die Stadtpolizei Winterthur hat am Montagmorgen, 4. März 2024, in Winterthur zwei Jugendliche festgenommen. Die beiden hatten sich mutmasslich Zugang zu einem fremden Fahrzeug verschafft, sich dabei gefilmt und das Video im Internet veröffentlicht.
Aufgrund eines im Internet veröffentlichten Videos, indem sich zwei Jugendliche Zugang zu einem Fahrzeug verschaffen, um dieses zu entwenden, nahm die Stadtpolizei Winterthur Ermittlungen auf.
Die Stadtpolizei Winterthur hat am Donnerstagabend, 7. März 2024, in Winterthur zahlreiche Waffen, Munition und Waffenzubehör sichergestellt und den Besitzer festgenommen.
Am Donnerstagnachmittag, kurz vor 16.00 Uhr, ging bei der Einsatzzentrale der Stadtpolizei Winterthur die Meldung über Benzingeruch aus dem Keller einer Liegenschaft ein.
Aufgrund eingehender Meldungen aus der Bevölkerung hat die Kantonspolizei Zürich am Donnerstagnachmittag (7.3.2024) in Wallisellen eine Verkehrskontrolle durchgeführt und dabei rund 40 Widerhandlungen gegen das Strassenverkehrsgesetz festgestellt.
Bei der Kantonspolizei Zürich sind mehrere Meldungen eingegangen, wonach auf der A1 in Fahrtrichtung Bern bei der Ausfahrt Wallisellen immer wieder der Stau umfahren wird.
Am Freitag, 8. März 2024, fanden Drittpersonen im Skigebiet von Saas-Fee eine bewusstlose Person.
Kurz nach 10:15 Uhr fanden Drittpersonen beim Funpark «Morenia» im Skigebiet von Saas-Fee einen bewusstlosen Skifahrer.
Ein Autofahrer hat die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren und ist in einen stehenden Lieferwagen geprallt. Dieser wiederum wurde in eine grosse Fensterfront geschoben.
Drei Personen mussten zur Kontrolle ins Spital eingeliefert werden.
Die Kantonspolizei Zürich hat am Donnerstag (8.3.2024) einen Mann verhaftet, der zirka 44 Kilogramm Khat über den Flughafen Zürich einführen wollte.
Der 34-jährige Mann aus Somalia befand sich auf der Reise von Johannesburg über Zürich nach London.
Letzte Nacht hat die Kantonspolizei in Murten eine Person angehalten, die einen Warenautomaten aufgebrochen und Waren gestohlen hat.
Sie wird bei der zuständigen Behörde angezeigt.
Damit ein Polizeihund seinen Dienst erfüllen kann, bedarf eines gründlichen Trainings.
Wie ein solches Training aussieht, zeigen die folgenden Impressionen.
Die Kantonspolizei Basel-Stadt führt im unteren Kleinbasel eine weitere Serie von Schwerpunktkontrollen durch. Ziel ist es, kriminelle Aktivitäten im Bereich von Gewalt-, Vermögens- und Betäubungsmitteldelikten zu reduzieren.
Die Massnahme erfolgt in Kooperation mit der Staatsanwaltschaft Basel-Stadt und dem Migrationsamt Basel-Stadt.
Die durch die Kantonspolizei getätigten Ermittlungen führten zur Identifizierung und Anhaltung des mutmasslichen Täters des Raubüberfalls, welcher am 27. Oktober 2023 auf eine Tankstelle in Villars- sur-Glâne verübt worden war.
Der Mann wird bei der zuständigen Behörde angezeigt.
Mitte Januar gab in Watt (Gemeinde Regensdorf) ein Unbekannter mehrere Schüsse ab und flüchtete vor der Polizei (Polizei.news berichtete). Nun ist es gelungen, einen Tatverdächtigen zu verhaften.
Die intensiven Ermittlungen der Kantonspolizei Zürich in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft I des Kantons Zürich führten zur Verhaftung eines dringend der Tat verdächtigten 48-jährigen Nordmazedoniers in Deutschland.
Am Freitagmorgen, 8. März 2024, haben Patrouillen der Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden je zwei Autofahrer und Autofahrerinnen mit vereisten Fahrzeugscheiben festgestellt.
Sie werden bei der Staatsanwaltschaft zur Anzeige gebracht.
Heute stehen wir Ihnen für all Ihre Fragen rund um das Thema Telefonbetrug zur Verfügung. Besuchen Sie uns in der UVE des Glattzentrums in Wallisellen.
Die Spezialistinnen und Spezialisten der Präventionsabteilung der Kantonspolizei Zürich informieren Sie über die fiese Betrugsform des Telefonbetrugs - Damit Ihnen und Ihrem Umfeld dies nicht passiert!
Die Staatsanwaltschaft II des Kantons Zürich hat in den letzten Wochen beim Bezirksgericht Dietikon Anklage gegen zwei Clubbetreiber erhoben.
Den beiden Männern wird vorgeworfen, in den Jahren 2017 bis 2020 in einem Club im Kanton Zürich systematisch rund 60 Frauen aus Ost- und Südosteuropa unrechtmässig beschäftigt und beherbergt zu haben.
Am Sonntag findet in Bern das Fussballspiel zwischen dem BSC Young Boys und dem FC Basel statt. Es ist daher mit Verkehrseinschränkungen zu rechnen.
Die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln wird empfohlen.
Am Donnerstagnachmittag ist es in Rüti b. Riggisberg zu einem Verkehrsunfall gekommen. Ein Auto kam von der Strasse ab und kollidierte mit einem Baum.
Beim Unfall wurde ein Lenker schwer verletzt und mit einem Helikopter der Rega in ein Spital geflogen. Die Gurnigelbad-Strasse war für mehrere Stunden gesperrt.
Am Mittwochabend (06.03.2024), in der Zeit zwischen 18:30 Uhr und 20:30 Uhr, hat die Kantonspolizei St.Gallen zusammen mit dem TCS und der City Garage Goldach eine Lichtkontrolle durchgeführt.
Insgesamt wurden 70 Fahrzeuge kontrolliert. Wo nötig, wurden die Einstellungen der Lichteinheit korrigiert oder defekte Leuchtmittel repariert.
Am Donnerstag (07.03.2024), kurz vor 15:30 Uhr, ist es auf der Heidenerstrasse zu einem Unfall zwischen einem Mofa und einem Auto gekommen.
Der 14-jährige Mofafahrer wurde leicht verletzt. Es entstand Sachschaden in der Höhe von mehreren tausend Franken.
Ein Lieferwagenfahrer wurde am Donnerstagmittag in Bottighofen bei einer Verkehrskontrolle als fahrunfähig beurteilt.
Er wird bei der Staatsanwaltschaft zur Anzeige gebracht.
Ein Autofahrer hat am frühen Freitagmorgen auf der Seetalstrasse in Emmen einen Selbstunfall verursacht. Der Fahrer verletzte sich dabei leicht.
Ein Atemalkoholtest sowie ein Drogenschnelltest fielen positiv aus.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.