Ein Autofahrer hat am frühen Freitagmorgen auf der Seetalstrasse in Emmen einen Selbstunfall verursacht. Der Fahrer verletzte sich dabei leicht.
Ein Atemalkoholtest sowie ein Drogenschnelltest fielen positiv aus.
Ein Traktorfahrer hat die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren und ist auf der Gegenfahrbahn in ein Auto geprallt.
Verletzt wurde niemand. Der Unfall führte zu Verkehrsbehinderungen im Feier-abendverkehr.
Am Donnerstag (07.03.2024), kurz vor 23:20 Uhr, ist es auf Wasserfluhstrasse zu einem Unfall zwischen einem Auto und einem Fussgänger gekommen.
Der 58-jährige Fussgänger wurde schwer verletzt. Die Rega flog ihn ins Spital. Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.
Die Balmberg-Passstrasse war am Donnerstag Nachmittag gesperrt.
Grund war ein Lastwagen mit Anhänger, der auf der Nordseite in einer Kurve stecken blieb.
Die Alpine Einsatzgruppe ist eine Sonderfunktion der Kantonspolizei St.Gallen. Sie sind spezialisiert auf die Tatbestandsaufnahme im alpinen Gelände. Zu ihren Aufgaben gehört auch die Suche von Vermissten bei Wanderunfällen im Sommer sowie bei Lawinenunfällen im Winter.
Sie ist für eine reibungslose Gewährleistung der Kommunikation vor Ort und für die Ermittlung und Dokumentation der Unfallursache zuständig.
Derzeit werden betrügerische SMS-Nachrichten verschickt, in denen sich die Absender als Logistikunternehmen UPS ausgeben. In diesen Textnachrichten wird fälschlicherweise behauptet, dass die Lieferoptionen für ein versendetes Paket bestätigt werden müssen.
Das Ziel der Täuschung besteht darin, die gutgläubigen Empfänger dazu zu verleiten, ihre Kreditkartendaten preiszugeben.
Am Donnerstagnachmittag, 7. März 2023, musste die Stadtpolizei Winterthur wegen eines entlaufenen Pferdes ausrücken, das mit einem Baum im Schlepptau durch die Stadt galoppierte.
Glücklicherweise wurde niemand verletzt.
Die Kantonspolizei Zürich hat am Montagmorgen (04.03.2024) in Zollikerberg einen mutmasslichen Betäubungsmittelhändler verhaftet und über 9500 Dosen Ecstasy sowie mehrere tausend Franken Bargeld sichergestellt.
Den Ermittlungen zufolge wird ein in Zollikerberg wohnhafter Mann verdächtigt, unter anderem über das Internet mit Ecstasy zu handeln.
In der Zeit zwischen Samstag um 15 Uhr und Mittwoch (06.03.2024), um 9 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Einfamilienhaus an der Sonnenbergstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich gewaltsam Zutritt über eine Tür.
Am Donnerstag (07.03.2024), in der Zeit zwischen 2:40 Uhr und 3:05 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in einen Gastronomiebetrieb an der Grabenstrasse sowie an der Toggenburgerstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich in beiden Fällen gewaltsam Zutritt über eine Tür.
Ein jugendlicher Autofahrer war am Mittwochmorgen (6.3.2024) in Winterthur in einem entwendeten Auto unterwegs. Nach kurzer Flucht vor der Polizei ist er verunfallt und festgenommen worden.
Am Mittwochvormittag meldete ein Mann der Einsatzzentrale der Stadtpolizei Winterthur, dass sein Auto in der Nacht aus der Tiefgarage entwendet worden sei.
Am Mittwochmorgen, 6. März 2024, kurz nach 08.45 Uhr, kam es auf der Autobahn A2 in Pratteln BL in Fahrtrichtung Basel zu einer Kollision zwischen einem Lastwagen und einem Lieferwagen.
Eine Person wurde dabei verletzt.
Am Mittwochabend kam es auf der Autobahn A1 in Fahrtrichtung Bern auf der Höhe Birrhard zu einer Auffahrkollision. In der Folge geriet der auffahrende PW in Brand. Verletzt wurde dabei niemand.
Am Mittwoch, 06. März 2024 herrschte kurz vor 18.30 Uhr auf der A1 stockender Kolonnenverkehr. Ein 23-jähriger Lenker befuhr die Autobahn in Fahrtrichtung Bern und konnte auf Höhe Birrhard nicht mehr rechtzeitig bremsen. Folglich kollidierte der VW-Lenker mit einem vorausfahrenden Audi.
Grösserer Sachschaden ist am Mittwoch, 6. März 2024, bei einem Verkehrsunfall in Teufen entstanden.
Die Hauptstrasse zwischen Speicher und Teufen musste für rund zwei Stunden gesperrt werden.
Sachschaden ist am Mittwoch, 6. März 2024, bei einem Selbstunfall mit einem Personenwagen in Schwellbrunn entstanden.
Eine 33-jährige Lenkerin fuhr um 18.30 Uhr mit ihrem Personenwagen vom Dorf Schwellbrunn auf einer Nebenstrasse in Richtung Dicken.
Im Kreisel Rhein-/Ringstrasse in Chur ist es zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem E-Scooter gekommen.
Dabei verletzte sich der E-Scooterfahrer.
Auf der Kreuzung Sedelstrasse und Reusseggstrasse bei der Autobahnausfahrt Emmen Süd ist es am Mittwochabend zu einer Kollision mit drei beteiligten Fahrzeugen gekommen. Drei Personen wurden verletzt.
Die Luzerner Polizei sucht Zeugen.
Am heutigen Donnerstag, 7. März 2024, kurz nach 02:30 Uhr, kam es in Mollis zu einem Verkehrsunfall mit Sachschadenfolge.
Eine 26-jährige Lenkerin war mit ihrem Personenwagen von Näfels herkommend auf der Schwärzistrasse in Mollis unterwegs. Im Bereich „Gatzenbachwis“ touchierte sie rechtsseitig einen Zaun und überfuhr daraufhin mehrere Zaunpfosten.
Manchmal hat es die Polizei auch mit kleineren Fellnasen zu tun und nicht nur mit grossen Polizeihunden.
Letzte Woche wurde ein Chihuahua am Bahnhof St.Gallen am Kiosk vergessen. Der Besitzer bemerkte das Fehlen seines vierbeinigen Freundes schnell.
Ein Autofahrer, der alkoholisiert und trotz Entzug des Führerausweises unterwegs war, verursachte am Mittwochabend in Sitterdorf einen Selbstunfall.
Verletzt wurde niemand.
Ein Autofahrer verursachte am Mittwoch in Güttingen einen Selbstunfall und kam mit seinem Fahrzeug im Bach zum Stillstand.
Der Mann wurde mittelschwer verletzt und musste ins Spital gebracht werden.
Am Mittwoch ist es auf einer Kreuzung in Trin zu einer Kollision zweier Personenwagen gekommen. Ein Autolenker wurde leicht verletzt.
Wenige Stunden später brannte in der Nähe ein Auto aus.
Am Mittwoch (28.02.2024) kam es an der Wolfgangstrasse zu einem tragischen Verkehrsunfall, wobei ein Knabe verstorben ist. Im Rahmen einer Quartierveranstaltung wurde gestern Mittwoch über die Verkehrssicherheit informiert und Bedürfnisse der Eltern und Bewohnenden entgegengenommen.
Die Stadtpolizei St.Gallen hat bereits erste Massnahmen getroffen, welche sofort umgesetzt werden, weitere sind bei Polizei und Schule noch in Abklärung.
Ein Autofahrer hat auf der Ratenstrasse in der Gemeinde Oberägeri in einer Kurve die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren, ist von der Strasse abgekommen und rund 15 Meter eine Böschung hinuntergerutscht.
Der Fahrzeuglenker konnte das Fahrzeug unverletzt verlassen.
Eine 42-jährige Autofahrerin war am Mittwochnachmittag auf der Baarerstrasse von Uerzlikon in Richtung Baar unterwegs.
Zur selben Zeit wollte ein 22-jähriger Lieferwagenfahrer die Kreuzung von Kappel am Albis in Richtung Industriegebiet Gulmmatt überqueren.
Am Freitagabend (01.03.2024) kam es auf der H13 zwischen Neunkirch und Neuhausen am Rheinfall zu mehreren Gefährdungen im Strassenverkehr durch eine 82-jährige Autofahrerin.
Die gefährdeten Fahrzeuglenkenden werden gebeten, sich bei der Schaffhauser Polizei zu melden. Die Schaffhauser Polizei hat der 82-jährigen Autofahrerin den Führerausweis vorläufig abgenommen.
Am Mittwochabend (06.03.2024) hat sich auf einem Fussgängerstreifen in der Stadt Schaffhausen eine Kollision zwischen einem Auto und einer 88-jährigen Fussgängerin ereignet.
Dabei wurde die Fussgängerin verletzt. Am Unfallauto entstand Sachschaden.
Heute Morgen um 08:45 Uhr fuhr ein 38-jähriger Autolenker in Alpnachstad auf der A8 von Luzern her in Richtung Sarnen.
Kurz nach dem Portal des Loppertunnel, im Bereich des Spurabbaus, verlor er beim Spurwechsel von der Überholspur auf die Normalspur die Beherrschung über sein Auto, kam rechts von der Strasse ab und fuhr das rechtsseitige Strassenbord hinauf.
Pro Jahr erfolgen in Appenzell Ausserrhoden rund 100 Notrufe mit den Stichworten "bewusstlos" oder "Reanimation". Solche Notrufe stehen oft im Zusammenhang mit einem Herz-Kreislauf-Stillstand. Mit sogenannten "First Respondern" – ehrenamtliche Ersthelferinnen und Ersthelfer – kann die kritische Frist bis zum Eintreffen der professionellen Rettungskräfte überbrückt werden.
Appenzell Ausserrhoden hat nun mit der Alpinen Rettung Schweiz (ARS) eine Leistungsvereinbarung für den Aufbau und Betrieb eines solchen "First Responder Plus"-Systems abgeschlossen. Zudem wurde die Vereinbarung mit der ARS zur Sicherstellung der Bergrettung erneuert.
An einer Kreuzung ist es am Mittwoch zu einer Kollision zwischen einem Lieferwagen und einem Auto gekommen.
Dabei wurden die Autofahrerin und zwei Kinder verletzt.
Am Mittwochmorgen, 6. März 2024, ist es auf Ausserhoden Strassen nach dem erneuten Wintereinbruch zu drei Verkehrsunfällen gekommen. Eine Frau erlitt ein Schleudertrauma. Es entstand Sachschaden von mehreren Tausend Franken.
Um 06.20 Uhr fuhr ein 42-jähriger Mann mit einem Lastwagen von Gais in Richtung Bühler. Im Abschnitt Strahlholz brach ausgangs einer Linkskurve, auf der mit Schnee bedeckten Fahrbahn, das Heck des Lastwagens aus und geriet nach links auf die Gegenfahrbahn. Dabei kam es mit einem entgegenkommenden Personenwagen zu einer Kollision. Das Auto stiess gegen den Unterfahrschutz des Lastwagens (siehe Titelbild).
Ein Auto ist in einer Kurve von der Strasse abgekommen und eine Böschung hinuntergerutscht.
Der Fahrzeuglenker konnte das Fahrzeug unverletzt verlassen.
Ein Autofahrer verursachte am Dienstagabend in Stettfurt einen Selbstunfall und verliess den Unfallort.
Verletzt wurde niemand, der Fahrer musste seinen Führerausweis abgeben.
Am Mittwochmorgen ist es im Kanton Luzern aufgrund der winterlichen Verhältnisse zu mehreren Verkehrsunfällen gekommen. Fünf Personen wurden verletzt. Auf diversen Strassen kam es zu Verkehrsbehinderungen.
In der Gemeinde Schlierbach liefen ausserdem mehrere tausend Liter Molke aus.
Die Basler Rega-Crew kam gestern einem Förster zu Hilfe, der bei Waldarbeiten von einem Baum getroffen worden war und schwere Beinverletzungen erlitten hatte.
Mit der Unterstützung eines Bergretters des Schweizer Alpen-Club SAC konnte der Mann an der Rettungswinde aus dem unwegsamen Wald geflogen werden.
Am späten Dienstagabend (05.03.2024) wurde auf der Rorschacher Strasse, Höhe Verzweigung Schönbühlstrasse, ein E-Bike-Fahrer von einem Auto touchiert. Der oder die Autolenkerin fuhr weiter.
Die Stadtpolizei St.Gallen sucht daher Zeugen.
In einer Wohnung eines Doppeleinfamilienhauses in Hauenstein hat es am Dienstagabend, 5. März 2024, gebrannt.
Ein Bewohner ist dabei gestorben. Abklärungen zur Brand- und Todesursache sind umgehend eingeleitet worden.
Die Präsidien des Kantonsgerichtes, des Verwaltungsgerichtes und des Versicherungsgerichtes haben heute anlässlich ihrer dritten gemeinsamen Medienkonferenz über das Geschäftsjahr 2023 berichtet.
Nebst der sehr hohen Geschäftslast im Bereich der Zivil- und Strafjustiz beschäftigen sich die Gerichte aktuell vor allem mit dem Thema „Digitalisierung“.
Am Dienstag (05.03.2024), um 11:15 Uhr, ist ein Mann mit seinem Auto in ein geparktes Auto an der Bühlstrasse geprallt. Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.
Der 66-Jährige wurde als fahrunfähig eingestuft.
Am Dienstag (05.03.2024), kurz nach 17:40, ist es auf der Autobahn A3 im Murgwaldtunnel zu einem Selbstunfall gekommen.
Ein 22-jähriger Autofahrer nickte gemäss eigenen Aussagen kurz ein und prallte mehrfach in die rechte und linke Tunnelwand. Es entstand Sachschaden von rund 20'000 Franken.
Die Kantonspolizei Bern hat vergangene Woche einen Mann angehalten, der mutmasslich in mindestens einen Fall des „Wash-Wash-Tricks“ involviert gewesen ist. Die Kantonspolizei Bern warnt vor solchen Trickdieben.
Im Februar 2024 erhielt die Kantonspolizei Bern Kenntnis, wonach sich ein Interessent aus dem Ausland auf ein Verkaufsinserat eines in der Schweiz lebenden Mannes gemeldet habe.
Seit einigen Monaten verzeichnet die Kantonspolizei Bern im ganzen Kantonsgebiet einen massiven Anstieg an Diebstählen. Aus diesem Grund wurden im vergangenen Monat gezielte Aktionen im Bereich Vermögensdelikte durchgeführt.
Dabei wurden insgesamt 147 Personen in der Regionen Bern und Mittelland-Emmental-Oberaargau angehalten.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.