Ein Autofahrer ist von der Strasse abgekommen und in einen Baum geprallt. Der Lenker musste mit erheblichen Verletzungen ins Spital eingeliefert werden.
Am Auto entstand Totalschaden.
Die 35-jährige Frau, die seit Samstag, den 17. Februar 2024, um 10:10 Uhr vermisst wurde, wurde am Sonntag, den 18. Februar 2024 im Rahmen des Suchdispositivs in der Region Marsens bei guter Gesundheit aufgefunden.
Die Polizei widerruft die am gestrigen Tag veröffentlichte Vermisstenanzeige.
Seit Freitagvormittag wurden vier Jugendliche aus dem Raum Klettgau vermisst.
Diese konnten heute Abend nach intensi-ver Suche im Kanton Neuenburg angehalten werden.
Nahe des Flughafens Grenchen ist am Sonntag, 18. Februar 2024, ein Flugzeug abgestürzt.
Eine Person ist dabei gestorben. Die Unfallursache wird untersucht.
Kurz nach Mitternacht erreichten die Notrufzentralen zahlreiche Anrufe aus dem Holligen-Quartier.
Die Meldung: Ein Feuer ist im Aussenbereich einer Liegenschaft ausgebrochen!
Im Flachland fühlt es sich ja eher frühlingshaft als winterlich an, die milden Temperaturen und die bereits spriessende Vegetation tragen dazu bei.
Doch eigentlich ist ja erst Mitte Februar, und Schnee ist definitiv noch ein Thema.
Dieses schöne Bild entstand an einer Diensthundeübung.
„Rowdy von MaKeRa“ hat die Suche nach vermissten Personen im Wald geübt - und er machte dies mit grosser Motivation.
Die Kantonspolizei Zürich hat gemeinsam mit der Stadtpolizei Illnau – Effretikon und der Gemeindepolizei Volketswil in der Nacht auf Sonntag (18.2.2024) in Effretikon zwei Fahrzeugeinbrecher festgenommen.
Ein aufmerksamer Anwohner hatte die Polizei alarmiert.
Die Kantonspolizei Zürich hat in Zusammenarbeit mit der Stadtpolizei Uster und der Gemeindepolizei Meilen von Donnerstag bis Samstag (15. bis 17.2.2024) an verschiedenen Orten in den Bezirken Meilen, Uster und Hinwil kriminal- und verkehrspolizeiliche Kontrollen durchgeführt und dabei zwölf Fahrzeuglenkenden den Führerausweis abgenommen.
An drei Tagen wurden an verschiedenen Orten Kontrollen durchgeführt. Dabei kontrollierten die Polizistinnen und Polizisten Fahrzeuge und deren Insassen.
Am Sonntag, 18. Februar 2024, ist es in Schwellbrunn zu einem Unfall während eines Fastnachtsumzug gekommen.
7 Personen wurden verletzt, 2 davon schwer.
Am Sonntagmorgen (18.02.2024) hat sich in Buch ein Alleinunfall mit einem Auto ereignet. Durch den Unfall entstand hoher Sachschaden.
Verletzt wurde niemand.
In der Nacht auf Sonntag, 18. Februar 2024, brach eine unbekannte Täterschaft an der Wiesenstrasse in Bilten in ein Verkaufsgeschäft ein.
Die Täterschaft brach die Haupteingangstüre auf.
In der Nacht auf Sonntag, 18. Februar 2024, wurde am Leuzingerweg in Netstal bei einem verlassenen, unbewohnten Haus die Haupteingangstüre aufgebrochen.
Unklar ist, ob die Täterschaft in das von Unrat überstellte Haus eintrat und etwas entwendete.
Am Sonntag (18.02.2024), kurz vor 2 Uhr, hat die Notrufzentrale der Stadtpolizei St.Gallen die Meldung erhalten, wonach in einem Restaurant an der Spitalgasse eine Person verletzt sei.
Die ausgerückten Rettungskräfte trafen einen schwer verletzten 24-jährigen Schweizer an.
In der Nacht auf Samstag, 17. Februar 2024, ist es der Kantonspolizei Solothurn gelungen, in Olten einen mutmasslichen Einbrecher anzuhalten.
Er steht in Verdacht, in Zuchwil Einbruchdiebstähle begangen zu haben.
Am Samstagnachmittag ist es auf der Julierstrasse in Bivio zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Personenwagen gekommen.
Dabei wurde eine Lenkerin verletzt.
Am Samstag (17.02.2024) hat ein Brand einer Scheune am Sonnenberg ein Todesopfer gefordert.
(Polizei.news berichtete) Das bislang unbekannte Todesopfer konnte mittlerweile identifiziert werden. Die Ermittlungen zu den Hintergründen des Brandes laufen nach wie vor.
Am Sonntag, 18. Februar 2024, ist es in Trogen zu einem Selbstunfall mit einem Lieferwagen gekommen. Der Lenker blieb unverletzt.
Am Fahrzeug entstand Totalschaden.
Dank dem Hinweis eines aufmerksamen Bürgers ist es der Kantonspolizei Solothurn am frühen Sonntagmorgen gelungen, in Bellach drei mutmassliche Einbrecher anzuhalten.
Die drei Georgier wurden für weitere Ermittlungen vorläufig festgenommen.
Bei einer Kollision zwischen einem Personenwagen und einem Linienbus ist am Freitagnachmittag (16.2.2024) in Kloten eine Frau als Fahrgast im Bus schwer verletzt worden (Polizei.news berichtete).
Die Frau erlag am Samstagabend im Spital ihren Verletzungen.
Am Samstagabend, 17. Februar 2024, wurde ein älteres Wohnhaus in Brunnen durch einen Brand zerstört. Der Bewohner des Hauses und sieben Anwohner mussten evakuiert werden. Verletzt wurde niemand.
Zur Klärung der Brandursache wurde das Forensische Institut Zürich beigezogen.
Am Samstag (17.02.2024), um 18:35 Uhr, ist es zu einer Kollision auf einem Fussgängerstreifen der Bahnhofstrasse gekommen. Eine 66-jährige Frau wurde dabei eher leicht verletzt.
Es entstand geringer Sachschaden.
Am Samstag (17.02.2024), um 19:20 Uhr, ist es zu einem Selbstunfall auf der Rietstrasse gekommen.
Der 56-jähriger Mann wurde als fahrunfähig eingestuft. Es entstand Sachschaden von über 2'000 Franken.
Ein 34-jähriger Mann wurde in der Nacht zum Sonntag in Kreuzlingen festgenommen, nachdem er Passanten mit einem Messer bedroht hatte.
Kurz nach 0.30 Uhr ging bei der Kantonalen Notrufzentrale die Meldung ein, dass ein Mann am Bahnhof Passanten mit einem Messer bedrohe.
In der Nacht von Samstag auf Sonntag kam ein Fahrzeuglenker mit seinem Personenwagen von der Strasse ab.
Das Fahrzeug kippte auf die Seite und blieb im Wiesland liegen. Die Insassen entfernten sich, vor dem Eintreffen der Polizei, von der Unfallstelle. Die Kantonspolizei sucht Augenzeugen.
Am Samstagnachmittag ist es in Lenk zu einem Arbeitsunfall gekommen. Ein Mann fiel auf einem landwirtschaftlichen Transporter ein Bord hinunter und wurde bei diesem Sturz tödlich verletzt.
Ermittlungen zum Unfall sind im Gang.
Die schwache Kaltfront von gestern blieb zunächst auf der Alpennordseite liegen.
Im Tagesverlauf sorgte die aufkommende Subsidenz in den Hochalpen für eine Abtrocknung. Subsidenz ist in der Meteorologie ein wichtiges Phänomen, auf welches im heutigen Meteoblog näher eingegangen wird.
Am Samstagmorgen wurde die Kantonspolizei über eine grössere Versammlung von Personen eritreischer Herkunft in Villars-sur-Glâne informiert.
Diese befürchteten die Ankunft von Landsleuten, die gegen ihre friedliche Versammlung waren. In Abstimmung mit den zuständigen Behörden musste präventiv ein großes Polizeiaufgebot eingesetzt werden. Es gab keine Verletzten.
Zwischen Unterlunkhofen und Oberwil-Lieli überholte ein Automobilist trotz Gegenverkehr.
Sowohl die PW-Lenkerin, welche überholt wurde, wie auch das entgegenkommende Fahrzeug mussten eine Vollbremsung einleiten, um eine Kollision zu verhindern. Der Fahrzeuglenker konnte in der Folge angehalten werden. Die Polizei sucht Augenzeugen.
In Fläsch ist es am Freitag zu einem Arbeitsunfall gekommen. Ein Mann wurde verletzt.
Ein 53-Jähriger spaltete am Freitagnachmittag zirka um 13.45 Uhr mit einer hydraulischen Keilspaltmaschine Holz.
Am Samstag (17.02.2024), kurz nach 7 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung von einer brennenden Scheune am Sonnenberg erhalten. Die Feuerwehr konnte die mittlerweile in Vollbrand stehende Scheune löschen. Kurz nach 11 Uhr musste im Brandobjekt eine tote Person festgestellt werden.
An der Scheune entstand Totalschaden im Wert von mehreren zehntausend Franken.
Auf der Oensingerstrasse zwischen Kestenholz und Oensingen hat sich am Freitag, 16. Februar 2024, eine Auffahrkollision mit zwei beteiligten Autos ereignet.
Zwei Personen wurden in Spitäler gebracht.
Am 16.02.2024, um 18.30 Uhr, wurde im A3-Horburgtunnel in der Nähe des Riehenrings ein alkoholisierter 64-jähriger Deutscher durch die Kantonspolizei Basel-Stadt festgenommen, nachdem er Verkehrsdelikte begangen und mehrere Personen dabei gefährdet hatte.
Die bisherigen Abklärungen der Kantonspolizei und Ermittlungen der Kriminalpolizei der Staatsanwaltschaft ergaben, dass der Lenker eines grauen Personenwagens, Marke Honda Jazz, in der Klingentalstrasse nach einem Verkehrsunfall mit einem Polizeifahrzeug, flüchtete.
Am Freitagabend (16.02.2024) kollidierte auf der Lukasstrasse, Höhe Brauerstrasse, eine Velofahrerin mit einem Fussgänger.
Der Fussgänger war eine von drei Personen, welche vor einem Fussgängerstreifen unvermittelt die Fahrbahn betrat. Aufgrund dessen kam es zur Kollision. Die drei unbekannten Fussgänger flüchteten zu Fuss.
In der Nacht von Freitag auf Samstag, 16./17. Februar 2024, kurz nach 24.00 Uhr, ereignete sich auf der Rheinfelderstrasse in Sissach ein Selbstunfall mit einem Personenwagen.
Verletzt wurde niemand.
Nach einem Einbruch in ein Einfamilienhaus in Frauenfeld konnte am Freitagabend der Täter kurz nach der Tat festgenommen werden.
Der 19-Jährige wurde inhaftiert.
Ein Autofahrer wurde am späten Freitagabend in Eschlikon bei einer Verkehrskontrolle als fahrunfähig beurteilt.
Er wird bei der Staatsanwaltschaft zur Anzeige gebracht.
Bei der Kollision zwischen zwei Autos wurde am Freitag in Frauenfeld eine Fahrerin mittelschwer verletzt.
Sie musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Unsere Aspirantinnen und Aspiranten werden in der Zürcher Polizeischule ZHPS mit praxisnahen Übungen auf ihre zukünftigen Aufgaben vorbereitet.
Das Situaitionstraining findet im eigens dafür eingerichteten Lehrrevier im modernen Polizei- und Justizzentrum PJZ statt.
Am Freitag, 16. Februar 2024, kurz nach 19.00 Uhr, fuhr die Lenkerin eines Rollers mit Urner Kontrollschild auf der Axenstrasse in Richtung Gruonbach.
Aus noch nicht restlos geklärten Gründen kam es zu einer Berührung mit dem rechtsseitigen Randstein des Gehweges, worauf die 37-jährige Frau auf die Strasse stürzte.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.