Am Samstag, 16. März 2024, stürzte auf einem Übungsgelände in Vétroz ein Helikopter ab.
Einer der beiden Insassen wurde bei dem Absturz leicht verletzt.
Ab wann wurden die ersten Wetterbeobachtungen in unserem Land durchgeführt?
Wie entstand die Idee eines nationalen Wetterdienstes? Wie sahen die allerersten Vorhersagen aus? Machen wir uns auf die Spurensuche und erforschen die Ursprünge der Meteorologie in der Schweiz.
Die Kantonspolizei Zürich hat am Freitagnachmittag (15.3.2024) am Flughafen Zürich zwei Personen verhaftet, die mehrere Kilogramm Kokain geschmuggelt haben.
Zwei Polen im Alter von 25 und 51 Jahren landeten auf der Durchreise von Jamaika herkommend am Flughafen Zürich.
Gestern Freitag, 15. März 2024, kurz nach 20.15 Uhr, fuhr ein Lenker eines Personenwagens mit Urner Kontrollschilder auf der Autobahn A2 von Wassen herkommend in Richtung Erstfeld.
Ausgangs des Teiftaltunnels verlor er aus ungeklärten Gründen die Kontrolle über sein Fahrzeug und geriet ins Schleudern.
Zur Verhinderung und Aufklärung von Delikten, führte die Kantonspolizei Aargau in Zusammenarbeit mit der Luzerner Polizei, der Kantonspolizei Bern und der Kantonspolizei Solothurn, eine koordinierte Grosskontrolle durch.
Gemeinsam mit den Polizeikorps Bern, Luzern und Solothurn, wurden am Freitag, dem 15. März, mehrere Schwerpunktkontrollen auf den jeweiligen Kantonsgebieten durchgeführt.
Ein alkoholisierter Autofahrer verursachte in der Nacht auf Samstag in Schlatt einen Selbstunfall.
Es wurde niemand verletzt, der Führerausweis des 27-Jährigen wurde aberkannt.
Ein fahrunfähiger Autofahrer verursachte am Freitagnachmittag in Bonau einen Selbstunfall.
Er wurde nicht verletzt und musste seinen Führerausweis abgeben.
Heute Samstag, 16. März 2024, kurz vor 07.00 Uhr, ging bei der Einsatzzentrale der Kantonspolizei Uri die Meldung über einen Brand eines Wohnhauses an der Kirchstrasse in Flüelen ein.
Als die ersten Einsatzkräfte vor Ort eintrafen, stand das Mehrfamilienhaus bereits in Vollbrand.
Im Rahmen der Museumsnacht präsentierte sich die Sanitätspolizei, der Rettungsdienst von Schutz und Rettung Bern, der Bevölkerung.
Nebst einem Rettungswagen konnte ein Notarztfahrzeug inspiziert und die Notärztin mit Fragen gelöchert werden.
Mitte März 2024 startet die SBB die Bauarbeiten am Bahnhof Eschenz. Der Bahnhof wird ausgebaut, damit Reisende künftig stufenfrei ein- und aussteigen können.
Die heutige Anlage im Bahnhof Eschenz wird auf zwei Durchgangsgleise aufgeweitet.
Am Freitagabend, 15. März 2024, kurz nach 20.00 Uhr, ereignete sich auf der Hauptstrasse in Niederdorf BL ein Selbstunfall mit einem Personenwagen.
Verletzt wurde niemand. Es entstand grosser Sachschaden am Fahrzeug.
In der vergangenen Nacht ist in Weggis ein Industriegebäude in Brand geraten. Verletzt wurde niemand.
Das Gebäude erlitt durch den Brand Totalschaden. Die Brandursache ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen.
Am Freitagnachmittag, 15. März 2024, ist auf der Autobahn A1 bei Oberbipp, in Richtung Zürich, ein Auto vollständig ausgebrannt.
Dies führte zu Verkehrsbehinderungen. Verletzt wurde niemand.
Am Freitag (15.03.2024), in der Zeit zwischen 18:00 Uhr und 22:45 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Einfamilienhaus an der Haggenstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich über ein Fenster gewaltsam Zutritt zum Haus.
Am Freitag (15.03.2024), um 13:25 Uhr, ist es auf der Industriestrasse zu einer Kollision zwischen einem Auto und einem Kind gekommen.
Das 9-jährige Mädchen wurde dabei eher leicht verletzt. Es entstand geringer Sachschaden.
In der Nacht auf Samstag (16.3.2024) hat ein Brand in Elgg an mehreren Gebäuden grossen Sachschaden verursacht.
Mehrere Personen mussten evakuiert werden. Verletzt wurde niemand.
Am Freitagnachmittag ist es in Wimmis zu einer Frontalkollision zwischen zwei Autos gekommen.
Ein Lenker und eine Lenkerin sowie zwei weitere Insassen wurden dabei verletzt. Der Verkehr wurde während den Unfallarbeiten wechselseitig geführt.
Der Kommandant, der Stab sowie alle Mitglieder der grossen Familie der Kantonspolizei Wallis haben die schmerzliche Pflicht, Sie über den Tod von Hauptmann Marc Moix, Stellvertreter des Chefs der Einheit Logistik, in Kenntnis zu setzen.
Dieser hochrangige Offizier mit grossen menschlichen und beruflichen Qualitäten ist am vergangenen Wochenende auf tragische Weise von uns gegangen, während er in unseren Bergen seiner Leidenschaft nachging.
Dafür sorgen unsere rund 50 hochqualifizierten Spezialistinnen und Spezialisten, die sich um die Wartung unserer Luftfahrzeuge kümmern.
Wusstest du, dass der Airbus Helicopters H145 mindestens alle 400 Flugstunden oder alle 12 Monate gewartet werden muss?
Die Stadtpolizei Wetzikon sorgt für Sicherheit und Ordnung in Wetzikon.
Die engagierten Mitarbeitenden übernehmen verkehrspolizeiliche Aufgaben, sind bei Straftaten wie Ladendiebstählen oder Sachbeschädigungen zur Stelle und erledigen zudem verwaltungspolizeiliche Aufgaben.
In der Nacht von Donnerstag auf Freitag brach in einem Industriegebäude an der Erlenstrasse in Brügg einen Brand aus. Dabei wurde niemand verletzt.
Ermittlungen zur Brandursache sowie zur Höhe des Sachschadens wurden aufgenommen.
Hören Sie aus Ihrer Nachbarwohnung oft lautes Streiten und haben Sie dabei ein ungutes Gefühl?
Oder haben Sie andere Anzeichen von häuslicher Gewalt in Ihrem Umfeld, bei wahrgenommen?
Am 15. März 2023, kurz nach 09.30 Uhr, kam es in einer Garage eines Mehrfamilienhauses in Rothenthurm zu einer Rauchentwicklung.
Die ausgerückten Einsatzkräfte der Feuerwehr Rothenthurm konnten das Feuer rasch unter Kontrolle bringen und ein Übergreifen in den Wohnbereich verhindern.
Ihr kennt eine Person, die…
jemand anderem in einer gefährlichen Situation geholfen hat?
einer Person in Not erste Hilfe geleistet hat?
in einer Notsituation umgehend den Polizeinotruf 117 gewählt hat?
In der Zeit zwischen Donnerstagabend um 17:15 Uhr und Freitag (15.03.2024), um 8:45 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in einen Kiosk am Lidoplatz eingebrochen.
Sie verschaffte sich gewaltsam über eine Tür Zutritt.
Am Freitag (15.03.2024), um 9:10 Uhr, ist es auf der Trogenerstrasse zu einem Unfall zwischen einem Auto und einem Motorrad gekommen.
Eine 16-jährige Motorradfahrerin wurde dabei unbestimmt verletzt. Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.
Eine Frau hat am Freitagmorgen einen Papagei im Werkhof in Bischofszell gefunden.
Die Kantonspolizei Thurgau sucht nach dem Halter oder der Halterin des Vogels.
Heute morgen um kurz nach 9 Uhr kam es in einem Industriegebäude zu einer Verpuffung von Chemikalien in einem Technikraum.
Dabei wurden zwei Personen leicht verletzt und vom Rettungsdienst betreut und in ein nahe gelegenes Spital gebracht.
Wer von der Schweiz aus an einem ausländischen Zivilverfahren teilnimmt, soll künftig ohne behördliche Genehmigung per Telefon- oder Videokonferenz befragt oder angehört werden können.
Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 15. März 2024 die Vernehmlassungsergebnisse zur geplanten Änderung der Rechtsgrundlagen zur Kenntnis genommen und die Botschaft zuhanden des Parlaments verabschiedet.
Der Bundesrat will, dass die Schweiz sich am State Partnership Program (SPP) der Nationalgarde der Vereinigten Staaten von Amerika beteiligt.
Dies hat er an seiner Sitzung vom 15. März 2024 beschlossen. Die Beteiligung am SPP bietet der Schweizer Armee die Möglichkeit, die internationale Zusammenarbeit weiter auszubauen und die eigene Verteidigungsfähigkeit weiter zu stärken.
Die Standeskommission spricht sich gegen die Aufnahme von in der Schweiz inhaftierten Personen ohne hiesigen Wohnsitz in die obligatorische Krankenpflegeversicherung aus.
Sie befürchtet, dass mit dem entsprechenden Vorschlag des Bundes für eine Änderung des Krankenversicherungsgesetzes ein unverhältnismässiger administrativer Aufwand entsteht.
Gestern Nachmittag wurde eine Frau, die mit einem Kinderwagen unterwegs war, auf einem Fussgängerstreifen von einem Auto angefahren.
Die Fussgängerin und das Kind im Kinderwagen wurden verletzt und in ein Krankenhaus gebracht. Eine Ermittlung ist im Gange. Die Kantonspolizei startet einen Zeugenaufruf.
Die als Versuch eingeführten Verkehrsmassnahmen am rechten Thunerseeufer verringern Staus und verbessern die Verkehrssituation.
Deshalb sollen sie nun endgültig umgesetzt werden. Der Regierungsrat hat dafür einen Kredit von 1,85 Millionen Franken bewilligt.
In der Nacht auf Freitag ist ein Zweifamilienhaus in Lützelflüh- Goldbach in Brand geraten. Das Gebäude ist nicht mehr bewohnbar. Verletzt wurde niemand.
Ermittlungen zur Brandursache sind im Gang.
Am Donnerstagabend, 14. März 2024, kam es im Kreis 4 zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Personen.
Dabei wurde ein Mann mit einer Stichwaffe verletzt und musste hospitalisiert werden.
Auf der Oltnerstrasse in Egerkingen hat sich am Donnerstagnachmittag, 14. März 2024, eine Kollision zwischen einem Fahrrad und einem Auto ereignet.
Dabei wurde der Fahrradlenker nach ersten Erkenntnissen leicht verletzt.
Die Seepolizei der Kantonspolizei hat ein eher ruhiges Jahr hinter sich. Bei 21 Unfällen verloren vier Personen ihr Leben, zwei wurden verletzt.
Die Gesamtzahl der registrierten Unfälle auf dem Thurgauer Teil des Bodensees und Hochrheins sowie den restlichen Thurgauer Gewässern hat sich im Vergleich zum Vorjahr auf 21 reduziert (2022: 25 Unfälle).
Die Kantonspolizei Thurgau hat am Donnerstagabend in Amriswil eine stark alkoholisierte Autofahrerin aus dem Verkehr gezogen.
Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau kontrollierten um 23.10 Uhr eine Autofahrerin, die zuvor durch ihre Fahrweise aufgefallen war.
Immer wieder gehen bei der Kantonspolizei Uri Anzeigen wegen Online-Anlagebetrug ein.
Allein in den letzten zwei Wochen gingen vier Anzeigen ein. Die Deliktssumme beläuft sich dabei auf über 500'000 Schweizer Franken.
In der Zeit zwischen Mittwoch um 20 Uhr und Donnerstag (14.03.2024), um 3:15 Uhr, ist es in Oberuzwil zu mehreren Sprayereien gekommen.
Zwei Jugendliche konnten als mutmassliche Täter ermittelt werden.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.