Am Sonntagabend ist es auf der Autostrasse in San Bernardino zu einer Streifkollision gekommen.
Voraus gingen eine Vollbremsung und ein Ausweichmanöver, was eine Frontalkollision verhinderte.
Am Sonntagnachmittag, 17. März 2024, kurz nach 14.15 Uhr, kam es auf der Luzernerstrasse in Arth zu einem Verkehrsunfall zwischen einem 67-jährigen Autofahrer und einer 22-jährigen E-Bike Lenkerin.
Die Kantonspolizei Schwyz suchte in diesem Zusammenhang eine Frau und ein Mann, welche zum Unfallzeitpunkt mit zwei Hunden auf der Luzernerstrasse unterwegs waren.
Heute Montag, 18. März 2024 um 07.15 Uhr kam es in der Güterstrasse zu einem Verkehrsunfall.
Die Sanität der Rettung Basel-Stadt brachte den Fussgänger mit schweren Verletzungen ins Universitätsspital Basel. Der Tram- sowie der Individualverkehr musste für zwei Stunden gesperrt werden.
Am Sonntagabend ist in Meinisberg der Dachstock eines Mehrfamilienhauses in Brand geraten.
Die ausgerückten Feuerwehren konnten das Feuer löschen. Es wurden keine Personen verletzt. Ermittlungen zur Brandursache und der Höhe des Sachschadens sind im Gang.
Eine Drohung hat am Donnerstagmorgen (14.03.2024) einen Grosseinsatz der Rettungskräfte ausgelöst.
Kurz vor 2 Uhr ging in den Einsatzzentralen der Kantonspolizei Zürich und der Stadtpolizei Winterthur eine Drohung ein, wonach in einem Fahrzeug ein gefährlicher Gegenstand deponiert worden sei.
Vertreterinnen und Vertreter von Bund, Kantonen, Regionen und Gemeinden haben sich am Donnerstag, 14. März 2024, zum fünften Runden Tisch zum Thema Ausweichverkehr entlang der A13 und A28 getroffen.
Die bisherigen Massnahmen haben sich bewährt und werden im gleichen Rahmen fortgeführt.
Am Sonntag (17.03.2024), kurz nach 7:20 Uhr, hat es in einem Einfamilienhaus an der Bischofszellerstrasse gebrannt.
Die Feuerwehr konnte den Brand rasch löschen. Es entstand Sachschaden von rund 100'000 Franken.
Am Sonntag (17.03.2024), um 15:30 Uhr, hat ein 76-jähriger Mann einen Selbstunfall mit seinem Auto verursacht und danach die Unfallstelle verlassen, ohne sich um die Schadenregelung zu kümmern.
Es entstand Sachschaden von rund 2'500 Franken. Beim Mann wurde ein zu hoher Atemalkoholwert festgestellt.
Am Montag (18.03.2024), um 00:25 Uhr, ist eine 52-jährige Frau an der Zürcher Strasse von zwei Personen ausgeraubt worden.
Zwei Polizisten der Kantonspolizei St.Gallen konnten den Raub beobachten und die flüchtende Täterschaft, eine 41-jährige Frau und einen 32-jähriger Mann, festnehmen.
Am Montagmorgen (18.03.2024), kurz nach 6 Uhr, ist es auf der Autobahn A1 zu mehreren Kollisionen mit sechs beteiligten Fahrzeugen gekommen.
Drei Personen wurden verletzt. Es entstand Sachschaden von mehreren zehntausend Franken.
Die Ermittlungen zum Brand einer Alphütte in Schwenden im Diemtigtal von Ende Juli des letzten Jahres sind abgeschlossen.
Als Brandursache können sowohl ein Funkenflug aus dem Kamin, als auch ein technischer Defekt am Kamin nicht ausgeschlossen werden.
Am Samstagnachmittag ist es in der Gemeinde Belp zu einem tödlichen Arbeitsunfall eines Schulkindes gekommen.
Im Vordergrund der laufenden Ermittlungen steht ein Unfallgeschehen.
Bei einem Raubüberfall auf einen Tankstellenshop haben zwei unbekannte Täter am Sonntagabend (17.3.2024) in Langnau am Albis Bargeld erbeutet.
Gegen 21.45 Uhr überfielen zwei Männer den Tankstellenshop an der Sihltalstrasse 91 in Langnau am Albis.
Nachdem der Geschäftsbericht das letzte Jahr das erste Mal veröffentlicht wurde, erscheint er dieses Jahr im neuen Format, nämlich digital.
Im Vergleich zu den Geschäftsberichten aus den Vorjahren, die sich vor allem in Zahlen, Statistiken und Inspektionsergebnissen erschöpften, liefert der neue Geschäftsbericht ein Blick hinter die Kulissen der Staatsanwaltschaft St. Gallen. Im Rahmen von Einblicken, Rückblicken und Ausblicken soll die Arbeit der Staatsanwaltschaft der Öffentlichkeit nähergebracht werden.
Im Jahr 2023 nahmen die Verkehrsunfälle gegenüber dem Vorjahr um 22 Ereignisse (+11.7%) auf insgesamt 210 Unfälle zu.
Trotz dieser Zunahme liegt der Wert immer noch unter dem Durchschnitt der vergangenen 10 Jahre (225.8 Unfälle). Die Zahl der verletzten und getöteten Personen stieg um 11 auf insgesamt 111. Auf den Strassen des Kantons Nidwalden verloren ein Mann und eine Frau bei Verkehrsunfällen ihr Leben.
Vom 18. bis 24. März findet die Aktionswoche gegen Rassismus 2024 statt.
Informieren Sie sich auf der Seite der Eidgenössischen Kommission gegen Rassismus EKR, welche Veranstaltungen in Ihrem Kanton durchgeführt werden.
Ein alkoholisierter Autofahrer musste am Sonntagabend in Attikon seinen Führerausweis abgeben.
Kurz vor 21.30 Uhr fiel einer Patrouille der Kantonspolizei Thurgau auf der Autobahn A7 in Fahrtrichtung Zürich die unsichere Fahrweise eines Autofahrers auf.
Am Sonntag, 17. März 2024, ist es in Reute zu einem Selbstunfall mit einem Lieferwagen gekommen.
Die beiden Fahrzeuginsassen erlitten Verletzungen und wurden ins Spital überführt. Die Strasse musste während der Dauer der Rettungs- und Bergungsmassnahmen gesperrt werden.
Die Rettungshelikopter der Rega waren am Wochenende über 60 Mal für Menschen in Not in der Luft.
Am Sonntag waren die Crews der Einsatzbasen Zweisimmen, Sion und Zürich bei besonders anspruchsvollen Einsätzen in Jaun (FR) und Wald (ZH) im schwierigen Gelände gefordert.
Auf der Luzerner Allmend haben am Sonntagnachmittag zwei grössere Events stattgefunden.
Dies führte zu grösseren Verkehrsbehinderungen in der Stadt Luzern.
In der Nacht auf Montag (18.3.2024) ist es in Niederhasli zu zwei Brandereignissen an derselben Örtlichkeit gekommen.
Verletzt wurde niemand. Der Sachschaden ist hoch.
Am 1. und 9. März besuchte unsere Seepolizei den Ausbildungstag und die Übung Ereignisdienste Vierwaldstättersee in Luzern.
Mit dabei waren neben allen Seepolizeien rund um den Vierwaldstättersee die folgenden Partnerorganisationen: Seerettungsdienste, Rettungsdienst und Feuerwehr.
Am Sonntagnachmittag, 17. März 2024, kurz nach 14.15 Uhr, kam es auf der Luzernerstrasse in Arth zu einem Verkehrsunfall zwischen einem 67-jährigen Autofahrer und einer 22-jährigen E-Bike-Lenkerin.
Beide Verkehrsteilnehmenden fuhren auf der Luzernerstrasse in Richtung Küssnacht. Durch den Sturz wurde die E-Bike Lenkerin leicht verletzt.
Diese Frage stellte sich dem Blogger beim Blick auf das Titelbild: Nach farblich eintönigen Wintermonaten mit im Flachland dominierenden Grau- oder Brauntönen kommt sprichwörtlich Farbe ins Spiel:
In den tieferen Lagen hat der farbenreiche Frühling 2024 Einzug gehalten.
Diese Woche befassten sich die Einsatzleiter der Berufs- und Milizfeuerwehr mit dem Entlastungsstollen Sihl-Zürichsee.
Wie verändert sich dadurch die Ausgangslage bei in einer Hochwassersituation?
Igor lernt in der Ausbildung zum Sprengstoffspürhund unter anderem den Flughafen kennen.
Spielerisch wird er an verschiedene Geräusche, Untergründe, Höhen oder Menschenansammlungen gewöhnt.
Am Sonntagnachmittag ist in Bern ein Auto bei einem Selbstunfall mit einem Baum kollidiert. Der Lenker und die Beifahrerin wurden mit je einer Ambulanz ins Spital gebracht.
Beide sind beim Unfall verletzt worden. Der Unfallhergang wird untersucht.
Gestern Samstag, 16. März 2024, kurz vor 21.30 Uhr erhielt die Kantonspolizei Uri die Meldung, wonach der Lenker eines Personenwagens mit italienischen Kontrollschildern auf der Axenstrasse in Fahrtrichtung Süden mehrere Überholmanöver durchführte und eine unsichere Fahrweise aufwies.
Ausgangs des Flüelertunnels durchbrach der Lenker des beschriebenen Personenwagens eine aufgezogene Kontrollstelle der Polizei mit erhöhter Geschwindigkeit und flüchtete in Richtung Autobahn A2.
Am Samstagnachmittag (17.3.2024) hat die Kantonspolizei Zürich in Herrliberg zwei Motorradfahrer gestoppt, die mit stark überhöhter Geschwindigkeit unterwegs waren.
Im Rahmen einer Verkehrskontrolle überprüfte die Kantonspolizei Zürich die Einhaltung der signalisierten Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h auf der Forchstrasse zwischen den Siedlungen Rütihof und Neuweid.
Eine anonyme, telefonische Drohung hat zu einem Polizeieinsatz beim Pflegezentrum Baar geführt. In diesem Zusammenhang wurde vor Ort ein verdächtiger Gegenstand gefunden.
Dieser wurde durch Spezialisten des Forensischen Instituts Zürich gesichert und untersucht.
Am Samstag kam es im Nachgang an das Spiel zwischen FC Aarau und FC Baden zu Sachbeschädigungen an Polizeifahrzeugen und Provokationen zwischen den zwei Fanlagern.
Die Kantonspolizei Aargau setzte Zwangsmittel ein.
Am Samstag, 16. März 2024, ist es in Bühler zu einem Unfall mit drei Personenwagen gekommen.
Drei Personen wurden leicht verletzt. Es entstand hoher Sachschaden.
Ein alleine lebender Mann aus der Stadt Schaffhausen wurde beinahe Opfer eines Betrugs.
Durch einen aufmerksamen und sorgsamen Nachbarn des Mannes wurde die Schaffhauser Polizei informiert, dass der Mann eine sehr junge Dame kennengelernt habe, welche ab und zu bei ihm auftauchen würde.
Am Samstag 16.03.2024, ca. 23.45 Uhr, brannte in Rüti an der Dorfstrasse ein Gartenunterstand.
Eine Anwohnerin sah den Brand im Garten der Nachbarschaft und verständigte die Polizei.
Am Sonntag (17.03.2024), um 04:35 Uhr, sind bei der Kantonalen Notrufzentrale St.Gallen mehrere Meldungen von einem Brand an der Oberdorfstrasse eingegangen.
Das Einfamilienhaus mit einer angebauten Scheune ist aus bisher unbekannten Gründen in Brand geraten. Ein 35-jähriger Bewohner wurde dabei verletzt. Die Löscharbeiten dauern zum Zeitpunkt der Berichterstattung noch an.
Am Sonntag (17.03.2024), um 02:35 Uhr, ist es auf der Hauptstrasse zu einer Kollision eines Autos mit einem Gartenzaun gekommen.
Der 29-jährige Autofahrer war alkoholisiert. Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.
Am Samstag (16.03.2024), um 10:30 Uhr, ist es am Sagenwald zu einem Arbeitsunfall gekommen.
Ein 34-jähriger Mann stürzte bei Bauarbeiten auf dem Dach einer Scheune und zog sich dabei Verletzungen zu.
Am Samstag (16.03.2024), um 15:50 Uhr, ist es auf der Lerchenstrasse zu einem Fahrzeugbrand gekommen.
Es entstand Sachschaden von rund 7'500 Franken. Als Brandursache steht ein technischer Defekt im Vordergrund.
Am Samstag (16.03.2024), um 18:20 Uhr, ist es auf der Balgacherstrasse, bei der Ausfahrt aus dem Kreisverkehr, zu einer Streifkollision eines Autos mit einer Steinmauer gekommen.
Die 43-jährige Autofahrerin war alkoholisiert. Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.
Am Samstag (16.03.2024), kurz vor 22:00 Uhr, ist in einer Garage eines Einfamilienhauses an der Schickstrasse ein Brand entdeckt worden. Es entstand Sachschaden in der Höhe von über hunderttausend Franken.
Die Brandursache ist unbekannt. Es wurde niemand verletzt.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.