Am Dienstag (23.01.2024), kurz vor 17 Uhr, ist es auf der Schulstrasse bei der Einmündung zur Rorschacherstrasse zu einer Kollision mit zwei beteiligten Autos gekommen.
Eine Person wurde unbestimmt verletzt. Der Unfallverursachende 33-jährige Fahrer wurde als fahrunfähig eingestuft. Der Sachschaden beträgt mehrere tausend Franken.
Am Sonntag (21.01.2024), um 16:15 Uhr, ist es auf der Autobahn A1 von Gossau in Richtung St.Gallen zu einem Unfall mit mutmasslich mehreren beteiligten Autos und einem Twike gekommen. Der genaue Unfallhergang ist unklar.
Die Kantonspolizei St.Gallen sucht nach Zeugen.
Was passiert eigentlich mit den „vierbeinigen Polizisten“ der Stadtpolizei Zürich, wenn sie während eines Einsatzes einen medizinischen Notfall haben?
Wir von der notfallmedizinischen Abteilung des Universitären Tierspitals haben uns dieser Frage angenommen und zusammen mit dem Diensthunde-Kompetenz-Zentrum der Stadtpolizei Zürich ein Konzept für eine Erste-Hilfe-Tasche, speziell für Diensthunde, entwickelt.
Zurzeit sind angebliche E-Mails von Blockchain.com im Umlauf, die von eingefrorenen Konten berichten.
Das Ziel der Betrüger ist es, einen Termin für eine telefonische Kontaktaufnahme mit den potenziellen Opfern zu vereinbaren, um so an sensible Daten zu gelangen.
Der Regierungsrat hat lic. iur. David Zogg per 1. Juli 2024 zum Oberstaatsanwalt ernannt.
Er wird bei der Oberstaatsanwaltschaft unter anderem für die drei Kantonalen Staatsanwaltschaften zuständig sein.
In der Stadt Zug ist eine Autofahrerin ist von der Strasse abgekommen und in eine Strommast geprallte.
In der Gemeinde Menzingen prallte ein Auto in einen Motorfahrrad und in der Gemeinde Cham ereignete sich ein Arbeitsunfall.
Weil bei zwei Fahrzeugen plötzlich die Alarmanlagen aufheulten, konnten zwei mutmassliche Diebe angehalten und festgenommen werden.
Die zwei Männer zerschlugen Autoscheiben und entwendeten Deliktsgut.
Am Dienstagnachmittag (23.01.2023) um zirka 13:30 Uhr, traten bei der Bahnhaltestelle Hirschberg in 9050 Appenzell drei unbekannte Männer an einen 14-jährigen Schüler heran.
Dabei waren die schwarz bekleideten Männer mit Messer bewaffnet und mit Sturmhauben maskiert.
Gestern Montag, 22. Januar 2023, kurz vor 17.00 Uhr, konnte bei einer allgemeinen Verkehrskontrolle der Kantonspolizei Uri der Lenker eines Personenwagens mit Tessiner Kontrollschildern sowie zwei Mitfahrer kontrolliert werden.
Der 35-jährige Lenker wies Symptome eines möglichen Drogenkonsums auf.
Der Kantonspolizei wurde ein erneuter Fall von CEO-Betrug im Wallis gemeldet. Einem Unternehmen im Mittelwallis wurden rund 300'000 Schweizer Franken entwendet. Eine Untersuchung wurde eingeleitet.
Erinnerung an das Phänomen und die Vorgehensweise der Betrüger:
Die Kantonspolizei Zürich registrierte im Jahr 2023 über 190 vollendete Telefonbetrugsfälle. Daraus entstand ein Schaden von gegen CHF 5.8 Millionen Franken.
Im Vergleich zum Vorjahr ergab sich ein markanter Anstieg bei den vollendeten Straftaten. Der daraus entstandene Schaden liegt unter dem Wert des Vorjahres.
Im Rahmen des Erhaltungsprojektes Hagnau-Augst muss im Zuge der Vorbereitungsarbeiten für den Neubau der Betriebszentrale Süd-Ost zwischen dem Schweizerhalletunnel und dem Anschluss Pratteln ein provisorisches Signalportal über sämtliche Fahrstreifen der A2 montiert werden.
Für die Montage des horizontalen Trägers des Signalportals muss aus Gründen der Sicherheit und des Montageablaufes die A2 in beide Fahrtrichtungen gesperrt werden.
Am Dienstag konnten zivile Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau in Islikon einen Sprayer festnehmen.
Gegen 16 Uhr beobachteten zivile Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau, wie ein Sprayer am Bahnhof diverse "Tags" mit blauer Farbe übersprayte.
Am Dienstagabend wurde in Sulgen ein Mann nach einem Diebstahl aus einem Auto vom Fahrzeughalter überrascht.
Der Marokkaner wurde festgenommen und inhaftiert.
Am Dienstag (23.01.2024) kam es auf der Rosenbergstrasse, auf der Höhe der Autobahneinfahrt Kreuzbleiche, zu einer Streifkollision zwischen zwei Fahrzeugen.
Ein Auto fuhr dabei angeblich auf der falschen Strassenseite und entfernte sich vom Unfallort. Die Stadtpolizei St.Gallen sucht Zeugen.
In der Nacht auf Mittwoch versuchten verdächtige Personen Diebesgut aus einem Fahrzeug zu entwenden.
Anlässlich der Fahndung wurden zwei mutmassliche Täter angehalten.
In der zweiten Januarwoche sind in Lostallo und Sorte mehrere Diebstähle aus unverschlossenen Fahrzeuge verübt worden.
In diesem Zusammenhang konnten drei Männer festgenommen werden.
Am Dienstag, 23. Januar 2024, circa 16.30 Uhr, hat die Berufsfeuerwehr der Rettung Basel-Stadt zu einem Brand in einem Warenhaus an der Greifengasse ausrücken müssen.
Das Feuer ist vor ihrem Eintreffen durch die Sprinkleranlage gelöscht worden. Verletzt wurde niemand.
Seit rund einem Monat häufen sich Beschädigungen an Bussen der RVBW. Die unbekannte Täterschaft bewirft Linienbusse mit Gegenständen.
Im Zuge einer Überwachung konnten am Mittag des 23. Januar 2024 drei Jugendliche in flagranti angehalten werden.
Haben Sie die Autobahnvignette für dieses Jahr schon besorgt?
Ab dem 1. Februar ist die Vignette 2024 Pflicht, egal ob man ganz traditionell bei einer Klebevignette bleibt oder auf eine E-Vignette umsteigt.
Aktuell wird das Wetter durch atlantische Tiefdruckgebiete bestimmt, die über Nordeuropa ziehen. Doch was beeinflusst die Grosswetterlage die gegenwärtig für windige und für die Jahreszeit milde und wechselhafte Verhältnisse sorgt?
Eine Erklärung liefert die Nordatlantische Oszillation (NAO): Sie beeinflusst entscheidend Wetter- und Klima in Europa.
Heute Dienstag, 23. Januar 2024, gegen 12.30 Uhr, befand sich die 14-jährige Lenkerin eines E-Bikes auf dem Nachhauseweg.
Aus noch nicht abschliessend geklärten Gründen griff ein 14-jähriger Jugendlicher nach dem Rucksack der Erstgenannten und zog daran.
Am Montag (22.01.2024) stürzte ein Mann an der Lindenstrasse aus einem Fenster im 2. Stock. Der Mann stand mutmasslich unter Drogeneinfluss und zog sich mittelschwere Verletzungen zu.
Die genauen Hintergründe sind noch unklar.
Am Montag (22.01.2024) konnte eine Patrouille der Stadtpolizei St.Gallen zwei Sprayer auf frischer Tat ertappen.
Die Patrouille konnte die zwei Männer an der Flucht hindern, wobei sie heftigen Widerstand leisteten. Sie werden angezeigt.
Am Montag (22.01.2024) wurde bei einer Kontrolle ein Lieferwagen in nicht betriebssicherem Zustand aus dem Verkehr gezogen. Das Fahrzeug wies diverse Mängel auf.
Der Lenker wird wegen der fehlenden Betriebssicherheit angezeigt.
In der Nacht auf Dienstag ist ein Autolenker mit seinem Auto gegen eine Mauer kollidiert.
Dabei wurde der Lenker verletzt, musste aus dem Fahrzeug geborgen und mit einem Helikopter ins Spital geflogen werden.
Am Montagabend ist in Studen eine Fussgängerin von einem Auto erfasst und schwer verletzt worden. Sie musste in kritischem Zustand ins Spital gebracht werden.
Der betroffene Strassenabschnitt war für mehrere Stunden gesperrt. Die Ermittlungen zum Unfallhergang wurden aufgenommen.
Dank einem aufmerksamen Bürger ist es der Kantonspolizei Solothurn in der Nacht auf Dienstag, 23. Januar 2024 gelungen, in Zuchwil drei mutmassliche Einbrecher anzuhalten.
Diese wurden für weitere Ermittlungen vorläufig festgenommen.
Am Montag (22. Januar 2024, ca. 22:00 Uhr) fuhr ein Autofahrer auf der Mettlenstrasse von Emmen in Richtung Inwil.
Aus noch ungeklärten Gründen geriet das Auto auf der mutmasslich vereisten Strasse ins Schleudern, rutschte ins Wiesland und kippte dann aufs Dach.
Auf der Meggerstrasse in Adligenswil gerieten am Dienstagmorgen (ca. 06:45 Uhr) nacheinander zwei Autos ins Rutschen, kamen von der Strasse und kollidierten mit einer Mauer.
Verletzt wurde niemand.
Eine Velofahrerin fuhr am Dienstagmorgen (ca. 07:10 Uhr) auf der Maihofstrasse in Luzern.
Höhe Maihofstrasse 5 stürzte sie aus noch ungeklärten Gründen auf dem mutmasslich vereisten Radstreifen.
Ein Autofahrer geriet am Dienstagmorgen (ca. 07:45 Uhr) auf der Eberseckerstrasse in Schötz ins Schleudern.
In der Folge geriet das Fahrzeug auf die Leitplanke, überschlug sich und kam auf dem Dach liegend im Bach zum Stillstand.
Auf der Wetzwilerstrasse in Schlierbach geriet am Dienstag (ca. 08:00 Uhr) ein Auto mit Anhänger aus noch ungeklärten Gründen ins Schleudern.
Die Fahrzeugkombination drehte sich daraufhin und der Anhänger kippte zur Seite.
Am Dienstag (23. Januar 2024, ca. 08:30 Uhr) geriet ein Autofahrer auf der Thorenbergstrasse im Luzerner Ortsteil Littau ins Rutschen und kollidierte mit einer Stützmauer.
Verletzt wurde beim Unfall niemand.
Am Sonntagmorgen, 21. Januar 2024, kam eine Person bei einem Fahrzeugbrand auf dem Areal Betti in Tuggen ums Leben.
Inzwischen konnte die Identität des Verstorbenen geklärt werden.
Am Dienstag (23.01.2024), um 05:30 Uhr, ist auf der Magdenauerstrasse ein Postauto verunfallt. Eine Person wurde unbestimmt verletzt.
Der Rettungsdienst brachte sie ins Spital.
Am Dienstagmorgen (23.01.2024), kurz nach 5:00 Uhr, ist es auf der Umfahrung H16 zu einer Kollision zwischen zwei Autos gekommen. Die beiden Autofahrer wurden unbestimmt verletzt.
Der Sachschaden beläuft sich auf mehrere zehntausend Franken.
Am Montagabend, 22. Januar 2024, kurz vor 23.00 Uhr, ereignete sich auf der Muttenzerstrasse in Pratteln eine Kollision zwischen zwei Personenwagen.
Zwei Personen mussten sich zur Kontrolle in ein Spital begeben.
Jedes Jahr verletzen sich 90 000 ältere Personen bei einem Sturz. Dies verursacht Kosten in der Höhe von 1,7 Milliarden Franken.
Eine wirksame Massnahme zur Prävention von Stürzen ist das richtige Training, das mit zunehmendem Alter immer wichtiger wird.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.