Am 10.01.2024 fand der Weiterbildungskurs der Alpinen Einsatzgruppe statt.
Die Alpine Einsatzgruppe, kurz AEG, ist eine Sondergruppe im Milizsystem. Sie setzt sich aus Mitgliedern der Luzerner Polizei, der Kantonspolizei Nidwalden und der Kantonspolizei Obwalden zusammen.
Immer wieder kommt es vor, dass Unberechtigte ihr Fahrzeug auf einem privaten Parkplatz abstellen.
Das ist für die betroffenen Mieter oder Eigentümer sehr ärgerlich.
Kurz nach Weihnachten 2023 konnte im Kanton Schaffhausen einer geschädigten Person - dank erfolgreicher Ermittlungsarbeit in der Schweiz und in Deutschland - sichergestelltes Deliktsgut im Wert von mehreren zehntausend Franken zurückgegeben werden.
Der Täter des vorangegangenen Betrugsdelikts wurde zu einer langjährigen Haftstrafe verurteilt.
Häufig werden Fotos von Promis für Online-Betrugsmaschen missbraucht.
Mit einem bekannten Gesicht und einem reisserischen Titel wird Neugierde geweckt.
Heute Vormittag ereignete sich an der Zürichstrasse in der Stadt Luzern eine Kollision zwischen einem Motorradfahrer und einem Auto.
Der 45-jährige Motorradfahrer verletzte sich beim Unfall und wurde durch den Rettungsdienst ins Spital gefahren.
Am Mittwochmorgen, 17.01.2024, ca. 06:45 Uhr, hat sich auf dem Rad- und Gehweg von Ennetmoos in Richtung St. Jakob ein Verkehrsunfall zwischen einer Joggerin und einem Motorfahrrad ereignet.
Diese verletzte sich dabei. Der verantwortliche Fahrzeuglenker fuhr nach der Kollision weiter, ohne sich um die verletzte Frau zu kümmern.
Die Kantonspolizei Zürich hat in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) am Flughafen Zürich im Jahr 2023 erhebliche Mengen Betäubungsmittel sichergestellt und mehrere Personen verhaftet.
Bei den Kontrollen der Reisenden am Flughafen Zürich stellte die Kantonspolizei Zürich im Jahr 2023 rund 64 kg Kokain, 10 kg Heroin, 566 kg Khat, 64 kg Marihuana und 20 kg Haschisch sicher.
In der Nacht auf Mittwoch verlor ein Automobilist aufgrund der vereisten Fahrbahn die Kontrolle über sein Fahrzeug, überschlug sich und blieb auf dem Dach liegen.
Ein unbekanntes Fahrzeug touchierte danach das Unfallfahrzeug und fuhr ohne Weiteres davon.
Am Samstagvormittag (13.01.2024) beschädigte eine unbekannte Täterschaft ein auf dem Parkplatz vor Verkaufsgeschäften an der Fulacherhalde in Schaffhausen abgestelltes Fahrzeug mutwillig.
Die Schaffhauser Polizei bittet die Bevölkerung um sachdienliche Hinweise.
Die Staatsanwaltschaft II des Kantons Zürich hat am 20. Dezember 2023 beim Bezirksgericht Zürich Anklage gegen einen mutmasslichen Geldwäscher erhoben.
Dem Beschuldigten wird unter anderem vorgeworfen, Gelder in der Höhe von über 10 Millionen Franken gewaschen und dadurch die verbrecherische Herkunft der Gelder verschleiert zu haben.
In der Zeit zwischen Dienstagnacht und Mittwochmorgen (17.01.2023) ist eine unbekannte Täterschaft in ein Hallenbad an der Martinsbruggstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich über ein Fenster gewaltsam Zutritt ins Gebäude.
Am Dienstag (16.01.2024), kurz vor 13:00 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale eine Meldung über eine Gewässerverschmutzung im Mehlbach erhalten.
Ersten Erkenntnissen zufolge verendeten keine Fische.
Am Mittwoch (17.01.2024), kurz nach 01:00 Uhr, ist es auf der Hauptstrasse zu einem Selbstunfall eines Autofahrers gekommen.
Der 38-jährige Mann entfernte sich von der Unfallstelle, ohne sich um die Schadensregulierung zu kümmern. Bei ihm wurde eine Blut und Urinprobe verfügt sowie sein Führerausweis abgenommen.
Am Mittwoch, 13. Dezember 2023, ging in Appenzell I.Rh. die Jagdsaison auf das Rotwild zu Ende.
Damit konnte die Jagdsaison für Schalenwild abgeschlossen werden. Für dieses kehrt in den kommenden Monaten die für sie wichtige Ruhe ein.
Anlässlich des Jahresrapportes vom 10. Januar 2024 wurde durch Polizeichef Oblt Werner Bertschi auf das vergangene Jahr zurückgeschaut.
Höhepunkt des Jahresrapportes waren die Beförderungen, welche durch den Laufenburger Stadtammann Herbert Weiss vorgenommen werden durften.
Ein Ladendetektiv hat am Dienstagnachmittag, 16. Januar 2024, in einem Verkaufsgeschäft in Solothurn beobachtet, wie zwei Männer einer Rentnerin deren Portemonnaie entwendet haben.
Beim Versuch, die beiden Männer anzuhalten, wurden diese sowohl gegen den Detektiv wie auch gegen ihm zu Hilfe eilende Passanten handgreiflich.
Am Dienstag, 16. Januar 2024, wurde festgestellt, dass Unbekannte in Herisau in ein Einfamilienhaus eingeschlichen sind.
Die Täterschaft entwendete Schmuck und Bargeld.
In der Gemeinde Kriens konnten vergangene Woche durch Diensthund Rusty drei mutmassliche Diebe gestellt und festgenommen werden.
Sie befinden sich in Untersuchungshaft.
Am Montag (15.01.2024), kurz vor 11:00 Uhr, ist an der Grenzstrasse eine tote 48-jährige Ukrainerin aufgefunden worden (Polizei.news berichtete).
Die Obduktion der Frau am Institut für Rechtsmedizin am Kantonsspital St.Gallen ergab, dass sie an einer Kohlenmonoxid-Vergiftung starb.
Die Autobahn A4 zwischen Kleinandelfingen und Winterthur-Nord wird auf vier Fahrstreifen mit definitiver Richtungstrennung und Pannenstreifen ausgebaut.
Anfang Jahr wurde das Projekt rechtskräftig und kann somit umgesetzt werden. Ende 2024 starten die ersten Vorbereitungsarbeiten, die Hauptarbeiten beginnen voraussichtlich im Mai 2025. Ende 2028 sollen die vier Spuren dem Betrieb übergeben werden.
Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau haben in der Nacht auf Mittwoch in Weinfelden einen 30-jährigen Algerier festgenommen, der ein Auto durchsucht hatte.
Der Mann wurde inhaftiert.
In dieser Woche steht die Kantonspolizei Zürich rund um das WEF im Einsatz: Wie in den vergangenen Jahren ist sie unter anderem für den Schutz der WEF-Teilnehmenden, primär der völkerrechtlich geschützten Personen, auf dem Gebiet des Kantons Zürich verantwortlich.
Dabei steht der Flughafen Zürich im Zentrum. Zudem unterstützt sie die Kantonspolizei Graubünden im Rahmen eines interkantonalen Polizeieinsatzes.
In der Nacht von heute auf Morgen ist Schneeregen angesagt.
Verbunden mit den weiter anhaltenden Minustemperaturen kann es auf den Strasse aalglatt werden.
Die Stützpunktfeuerwehr Pfäffikon musste am Dienstag, 16. Januar 2024, wegen eines Fahrzeugbrandes nach Bäch ausrücken.
Eine 59-jährige Autolenkerin fuhr kurz nach 17 Uhr auf der Seestrasse in Richtung Richterswil, als sie eine starke Rauchentwicklung und Stichflammen aus dem Motorenraum feststellte.
Achtung! Heute Nacht wird es regnen. Durch die kalten Temperaturen der letzten Tage kann das Wasser auf den Strassen gefrieren.
Bitte seid vorsichtig und passt eure Geschwindigkeit den Strassenverhältnissen an.
Bei einer Kollision mit einem Tram ist am Dienstagabend, 16. Januar 2024, ein Velofahrer schwer verletzt worden.
Die Kantonspolizei Basel-Stadt sucht Zeugen des Unfalls.
Am Dienstag, 16. Januar 2024, gegen 08:00, fuhr eine 59-jährige Autofahrerin aus La Chaux-de-Fonds auf der linken Spur durch den Tunnel der Gorges du Seyon in Richtung Neuenburg.
Auf der Höhe des Intertubiums prallte die Front ihres Fahrzeugs auf das Heck des vorausfahrenden Fahrzeugs, das verkehrsbedingt angehalten hatte.
Am Dienstag, den 16. Januar 2024, gegen 08:10, werden der Fahrer des weissen Fahrzeugs der Marke Ford, das vom Kurs abkam und mit der vorderen Stossstange seines Autos gegen die Mittelleitplanke auf der Brücke von Valangin in Richtung La Chaux-de-Fonds prallte, sowie Zeugen dieses Unfalls gebeten, sich mit der Neuenburger Polizei unter 032/8899231 in Verbindung zu setzen.
In den Niederungen des zentralen und östlichen Mittellandes und Teilen der Nordwestschweiz wird ab dem späten Abend und bis am Mittwochmorgen markante Glättegefahr erwartet.
Wetterlage
Die Ausbildung zur Polizistin oder zum Polizisten gliedert sich in drei Phasen. 2023 haben insgesamt 69 Frauen und Männer ihre Ausbildung entweder angefangen, fortgesetzt oder abgeschlossen.
Sie alle setzen sich in ihrer jeweiligen Ausbildungsphase mit verschiedenen Herausforderungen, Fragen oder Erfolgen auseinander.
Am Montagnachmittag, 15. Januar 2024, versuchten zwei Männer einen anderen Mann im Kreis 4 auszurauben.
Die Stadtpolizei Zürich nahm die beiden Tatverdächtigen fest.
Am Dienstagmittag sind im Silsersee innerhalb einer Stunde zwei Personen im Eis eingebrochen. Sie wurden aus dem Wasser gerettet.
Die erste Meldung ging kurz nach 13 Uhr bei der Einsatzleitzentrale der Kantonspolizei Graubünden ein. In der Folge wurde die Wasserrettung der Feuerwehr Trais Lejs aufgeboten.
Am Mittag ging die Meldung eines brennenden Linienbusses ein. Zum Zeitpunkt des Brandes befanden sich keine Personen mehr im Fahrzeug.
Die Feuerwehr konnte den Brand schnell löschen und so Schlimmeres verhindern.
Am Montag (15.01.2024), um 07:45 Uhr, ist es auf der Bahnhofstrasse zu einem Unfall zwischen zwei Autos gekommen.
Eine 64-jährige Frau und ein 32-jähriger Mann wurden dabei leicht verletzt. Der Rettungsdienst brachte sie ins Spital. An den Autos entstand Sachschaden im Wert von mehreren zehntausend Franken.
Am Dienstag (16.01.2024), kurz nach 07:50 Uhr, ist es an der Rietbergstrasse mutmasslich zu einem Unfall zwischen einem Auto und einem 12-jährigen Knaben auf einem Fussgängerstreifen an der Rietbergstrasse gekommen. Der Knabe wurde dabei leicht verletzt.
Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Am Montag haben Spezialisten der Verkehrspolizei in Kefikon einen Lastwagenfahrer angehalten, der in den vergangenen Wochen die Lenk- und Ruhezeiten mehrfach missachtet hat.
Er wird bei der Staatsanwaltschaft zur Anzeige gebracht.
Gestern fand der erste Infoanlass zum Polizeiberuf im Jahr 2024 statt.
Rund 30 Interessierte erhielten spannende Einblicke in den Polizeialltag, konnten Fragen stellen und das erste Mal ein wenig Polizeiluft schnuppern.
Am Dienstagmorgen, 16. Januar 2024, fuhr eine Autofahrerin auf der Autobahn A2 im Schwarzwaldtunnel in die falsche Richtung.
Eine Patrouille der Verkehrspolizei konnte die Geisterfahrerin schliesslich stoppen.
Die Kantonspolizei konnte eine Serie von Einbrüchen in Bremgarten klären und drei Jugendliche als mutmassliche Täter ermitteln.
Seit anfangs November 2023 wurden der Kantonspolizei Aargau diverse Einbrüche in der Region Bremgarten gemeldet. Verkaufsgeschäfte, Lagerräume, ein Tattoo Studio und sogar eine Gesundheitspraxis wurden vom Vorhaben dieser Einbrecher nicht verschont.
Am frühen Dienstagmorgen stellten Drittpersonen fest, dass aus einem Lastwagen hohe Flammen schlagen.
Die sofort ausgerückte Feuerwehr konnte Schlimmeres verhindern, sodass die Flammen nicht auf das Gebäude übergreifen konnten.
Am Montag, 15. Januar 2024, kurz vor 17.00 Uhr, wurde der Kantonspolizei Uri gemeldet, dass eine Autofahrerin in unsicherer Fahrweise unterwegs sei.
Eine Patrouille konnte das beschriebene Auto anschliessend kontrollieren.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.