Am Mittwoch, 21. Februar 2024, um 10.30 Uhr, ereignete sich auf der Hauptstrasse von Oberurnen Richtung Niederurnen ein Selbstunfall mit Sachschadenfolge.
Ein 56-jähriger Lenker kam auf Höhe Abzweiger Eternit infolge Sekundenschlaf von der Fahrbahn ab und fuhr gerade aus.
Am Montagabend ist ein Autofahrer mit 63 km/h zu schnell auf der Neuenkirchstrasse in Emmenbrücke gefahren.
Der 21-Jährige konnte angehalten und festgenommen werden. Ein Drogenschnelltest fiel positiv aus.
Unter dem Deckmantel der Migros versenden Betrüger E-Mails, in denen behauptet wird, dass die Sicherheit des Migros-Accounts gefährdet sei.
Das Ziel der Täuschung besteht darin, die ahnungslosen Empfänger dazu zu bringen, ihre Kreditkartendaten preiszugeben.
Bei herrlichem Wetter hatte am Fasnachtsdsischdig vor allem die Sanität viel zu tun.
Die Kinderfasnacht und das Guggenkonzert verliefen derweil friedlich und die Fasnächtlerinnen und Fasnächtler erlebten einen Tag mit viel Publikum und grossartiger Stimmung.
Das Obergericht des Kantons Zürich hat mit Beschluss vom 25. Januar 2024 im Strafverfahren gegen den ehemaligen Verwaltungsrats-Präsidenten der Aduno und ehemaligen CEO der Raiffeisen, gegen einen ehemaligen CEO und Verwaltungsrat der Aduno sowie gegen fünf Mitbeschuldigte die Urteile des Bezirksgerichts Zürich aufgehoben und das Verfahren an die Staatsanwaltschaft III des Kantons Zürich zurückgewiesen.
Die Staatsanwaltschaft III des Kantons Zürich entnimmt dies der Medienmitteilung des Obergerichts vom 20. Februar 2024.
Am Samstag (17.02.2024), ist nach einem Brand in einer Scheune ein toter Mann aufgefunden worden.
Die Kantonspolizei St.Gallen berichtete darüber. Seit Sommer 2021, ist dies der vierte Brand in der Gemeinde Oberhelfenschwil (25.7.2021, 23.12.2021, 02.11.2023 und 17.2.2024).
In der zweiten Januarhälfte ist in Grüsch ein gewilderter Hirsch aufgefunden worden.
Dem für den Abschuss Verantwortlichen werden weitere widerrechtlich erlegte Wildtiere angelastet.
In der Nacht auf Mittwoch hat die Kantonspolizei Solothurn in Lostorf zwei mutmassliche Diebe angehalten.
Vorausgegangen war ein Hinweis aus der Bevölkerung. Die beiden Algerier wurden für weitere Ermittlungen vorläufig festgenommen.
In einer Welt, die ständig im Wandel ist, wird die Sicherheit unserer Gemeinschaft zu einer immer komplexeren Herausforderung.
Um immer für euch da zu sein, sind Zusammenarbeiten mit Partnerorganisationen wie dem Rettungsdienst Lachen enorm wichtig.
Nach einem erfolgten Einbruchdiebstahl in Nottwil wurde von der Polizei beabsichtigt, ein verdächtiges Fahrzeug zu kontrollieren.
Der Fahrzeuglenker entzog sich einer Kontrolle, indem er mit dem Fahrzeug in die allgemeine Richtung Sursee flüchtete.
Am Dienstagabend, 20. Februar 2024, wurde ein Mann im Kreis 11 bei einem Streit durch eine Stichwaffe mittelschwer verletzt.
Die Stadtpolizei Zürich nahm in diesem Zusammenhang eine Person fest.
In der Zeit zwischen Montagabend und Dienstagmittag (20.02.2024), um 13:10 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in eine Wohnung eines Mehrfamilienhauses an der Reitbahnstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich auf gewaltsame Art und Weise Zutritt in die Räumlichkeiten der Wohnung.
Am Mittwoch (21.02.2024), kurz nach 2:15 Uhr, hat ein zunächst unbekannter Mann eine Fensterverglasung eines Einfamilienhauses in der Umgebung Brunnenwis mit einem Stein beschädigt.
Eine eingeleitete Fahndung führte zur Festnahme eines 31-jährigen Mannes. Er wird bei der Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen zur Anzeige gebracht.
Am 20.02.2024, gegen 16.45 Uhr, kam es an der Austrasse gegenüber der Socinstrasse in einem Mehrfamilienhaus zu einem Brandfall.
Zwei Personen wurden dabei verletzt.
Am 21.02.2024, ca. 00.45 Uhr, wurde ein 29-jähriger Mann an der Markgräflerstrasse/Hammerstrasse Opfer eines Raubes.
Es wurden keine Personen verletzt.
In Lustmühle ist am Dienstag, 20. Februar 2024, ein Personenwagen angehalten worden, bei welchem die Sicht durch die Ladung eingeschränkt und keine Ladungssicherung vorhanden war.
Der Autofahrer wird angezeigt.
Gestern Mittag erreichte die Feuerwehrnotrufzentrale 118 die Meldung, wonach an der Reichenbachstrasse in Bern eine Wasserleitung geborsten sei.
Bei Ankunft unserer Einsatzkräfte stand ein grosser Teil der Strasse unter Wasser. Mittels Schliessen von mehreren Schiebern konnte der Wasseraustritt gestoppt werden.
Einfache Passwörter verwenden oder bei allen Konten dasselbe Passwort einzusetzen, ist zwar sehr simpel und einfach, leider aber auch sehr nachlässig.
Denn solche Konten bieten sich geradezu an, um von Betrügerinnen und Betrügern missbraucht zu werden.
Doch aufgepasst! Auch Langfinger nützen die Gunst der Stunde um unbemerkt potentiellen Opfern in die Tasche zu greifen.
Also Wertsachen sicher verstauen und nicht blind vertrauen.
Danke für das wunderbare Sujet liebi Schuggerey.
Übrigens: Mir sind immer uf dr Suechi nach coole Hünd… und es git mehr als nur Läggerli, wenn ihr bi uns aföhn.
Zu einem heiklen Zwischenfall kam es am Dienstagnachmittag, 20. Februar 2024 gegen 15.25 Uhr im Bereich der Schwarzwaldbrücke/Zürcherstrasse, als ein mit Methanolresten beladener Lastwagen die Fahrleitungsaufhängung des Trams herunterriss und für erhebliche Verkehrsbehinderungen sorgte.
Der 57-jährige Schweizer Lastwagenchauffeur fuhr von der Schwarzwaldbrücke nach links in Richtung Birsfelden.
Phishing steht an erster Stelle, ist aber bei weitem nicht das einzige Betrugsphänomen.
Auch wenn Angebote im Internet erstaunlich verlockend erscheinen, eingehende E-Mails seltsam wirken oder Sie eine Nachricht erhalten, dass für die Zustellung eines Pakets noch ein kleiner Betrag (z.B. CHF 4.35) zu bezahlen ist, handelt es sich höchstwahrscheinlich um Betrug.
Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte in Strassburg beurteilt die Personenkontrolle von Mohamed Wa Baile im Jahr 2015 durch die Stadtpolizei als diskriminierend.
Die Stadtpolizei reagierte auf die Rassismusvorwürfe und setzte bereits 2017 neue Standards in Kraft, nach denen eine Person kontrolliert werden darf.
Am Dienstag (20.02.2024), um 10:10 Uhr, ist es auf der Hauptstrasse bei einem Fussgängerstreifen zu einem Unfall zwischen einem Auto und einer Fussgängerin gekommen.
Die 74-jährige Fussgängerin wurde unbestimmt verletzt.
Am Dienstag (20.02.2024), kurz nach 7:20 Uhr, ist es auf der Autobahn A13 in Fahrtrichtung Sargans zu einem Fahrzeugbrand gekommen.
Es entstand ein Sachschaden von rund 14'000 Franken. Als Brandursache steht ein technischer Defekt im Vordergrund.
Am letzten Donnerstag ist es im Gebiet Bruggmatte in Reiden zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Männern gekommen.
Eine Person wurde erheblich, mindestens zwei Personen leicht verletzt. Zur Klärung des Sachverhalts sucht die Luzerner Polizei Zeugen.
Am Montagmorgen (19.02.2024) hat ein Buschauffeur in der Stadt Schaffhausen (nach Aussagen des Buschauffeurs und einer weiteren Person) - wegen einer Vortrittsmissachtung eines Autofahrers – eine Vollbremsung ausführen müssen.
Aufgrund dieser stürzte eine Buspassagierin und verletzte sich beim Aufprall. Die Schafhauser Polizei bitte die Bevölkerung (insbesondere weitere Buspassagiere) um sachdienliche Hinweise zu diesem Vorfall.
In der Nacht auf Sonntag haben in Bern ein Motor- und Fahrradunterstand sowie vier Fahrzeuge gebrannt.
Die Feuerwehr konnte den Brand rasch löschen. Ermittlungen zur Brandursache wurden aufgenommen. Aktuell wird von Brandstiftung ausgegangen. Die Kantonspolizei Bern sucht Zeuginnen und Zeugen.
Heute Dienstag, 20. Februar 2024, gegen 13.00 Uhr, fuhr der Lenker eines Personenwagens mit Anhänger mit Urner Kontrollschildern auf der Reussstrasse in Fahrtrichtung Süd.
Der 46-Jährige beabsichtigte von der Reussstrasse in die Seedorferstrasse einzubiegen.
Weil er die Alarmanlage bei einem Auto ausgelöst hat, konnte er in der Nähe des Tatortes angehalten werden.
In der Nacht auf Dienstag versuchte ein Mann in Zofingen Deliktsgut aus einem Fahrzeug zu entwenden.
Am späteren Montagnachmittag (19.02.2024) wurde der Schaffhauser Polizei eine mutmassliche Unfallstelle in Schleitheim gemeldet.
Die Schaffhauser Polizei bittet die Bevölkerung um sachdienliche Hinweise zu diesem Unfallereignis bzw. zu beteiligten Personen oder Unfallfahrzeugen.
Im Rahmen des Erhaltungsprojekts Sissach–Eptingen beginnen Ende Februar die diesjährigen Bauarbeiten.
Die Baustelleneinrichtung macht Sperrungen von Fahrbahnen, Fahrspuren und Anschlüssen nötig.
Wegen Baumschnittarbeiten an der Signalstrasse oberhalb der Autobahn A2 in Basel, muss am Montag, 26. Februar 2024 die Autobahneinfahrt Nr. 1a Basel-Kleinhüningen (Freiburgerstrasse) von 21.30 bis 5.00 Uhr total gesperrt werden.
Die Stadtgärtnerei Basel führt ab Montag, 26. Februar 2024 während voraussichtlich 2-3 Nächten Baumschnittarbeiten an der Signalstrasse in Basel durch.
Ein Taxifahrer musste einem entgegenkommenden Fahrzeug ausweichen und kollidierte dabei mit einem parkierten Fahrzeug.
Am Montag, 19. Februar 2024, gegen 22.15 Uhr, ereignete sich in der Metzerstrasse ein Verkehrsunfall.
Liebe Stapo, stimmt es, dass man für eine Strassenmusikerbewilligung bei euch erst vorspielen muss?
Ja, wenn du zum allerersten Mal bei uns eine Tagesbewilligung beantragst, kann das zwecks Qualitätssicherung durchaus vorkommen.
Der Fasnachtsmäntig hat die Basler Blaulichtorganisationen beschäftigt.
Die Sanität der Rettung Basel-Stadt hatte im Verlauf des Nachmittags und in der Nacht auf Dienstag 15 Einsätze zu leisten, welche mit der Fasnacht zusammenhingen. Bei Streitigkeiten kam es in zwei Fällen zu Gewalt gegen Polizisten.
Im Feierabendverkehr ist es vor einem Fussgängerstreifen zu einem Auffahrunfall gekommen. Eines der Autos prallte daraufhin in eine Fussgängerin.
Die Frau musste mit erheblichen Verletzungen ins Spital eingeliefert werden.
Am 19.02.2024, um 21.30 Uhr, wurde an der Eisengasse / Tanzgässlein ein 15-jähriges Mädchen angegriffen und verletzt.
Der mutmassliche Täter konnte festgenommen werden.
Im Gedränge, an der Supermarktkasse oder im Zug, Diebe sind überall dort unterwegs, wo sich viele Menschen aufhalten. Doch auch zu Hause schlagen Kriminelle zu, vor allem bei längerer Abwesenheit ist der Schutz vor einem Einbruch sehr wichtig.
Der folgende Ratgeber zeigt, wie Sie Diebstähle am besten vorbeugen und wie Sie sich im Schadenfall verhalten sollten.
Am Montag, 19. Februar 2024, ist es in Teufen zu einem Selbstunfall mit einem Personenwagen gekommen.
Die Lenkerin wurde leicht verletzt, die beiden mitfahrenden Kinder blieben unverletzt.
Der Gedanke klingt erschreckend: Während Ihrer Abwesenheit steigt ein Einbrecher in Ihr Haus ein, macht sich an Ihrem Eigentum zu schaffen und stiehlt wertvolle Gegenstände. In der Schweiz sind die Einbruchszahlen im Jahr 2022 im Vergleich zu den Vorjahren gestiegen. Insgesamt verzeichnet die Polizeiliche Kriminalstatistik mehr als 35.700 Einbruch- und Einschleichdiebstähle.
Der folgende Artikel zeigt verschiedene Tipps, wie Sie Ihr Zuhause effektiv schützen.
Am Mittwoch (31.01.2024) hat eine zunächst unbekannte Täterschaft einen Papierhandtuchspender in einer Toilette in der Tiefgarage des Einkaufszentrums Säntispark in Brand gesetzt.
Dabei entstand Sachschaden in der Höhe von mehreren zehntausend Franken (Polizei.news berichtete).
Am Montag (19.02.2024), um 18:55 Uhr, ist es auf der Rietstrasse zu einem Selbstunfall gekommen.
Ein 58-jähriger Mann kam mit seinem Auto von der Fahrbahn ab und befuhr eine Böschung.
Polizistinnen und Polizisten übernehmen mit ihrem Beruf Verantwortung für die Sicherheit.
Sie leisten Einsätze im Dienste der Bevölkerung und stehen für die Gesetze ein.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.