In der Nacht auf Dienstag mussten in Frauenfeld zwei Personen ihren Führerausweis abgeben, da sie alkoholisiert ein Auto lenkten.
Einem alkoholisierten Autofahrer wurde die Weiterfahrt verweigert. Sie werden bei der Staatsanwaltschaft zur Anzeige gebracht.
Einbrecherinnen und Einbrecher dringen meist in Wohnungen und Häuser ein, wenn die Leute unterwegs sind. Aber nicht immer!
Manchmal schleichen sie sich auch herein, wenn jemand anwesend ist.
Mit verschiedenen Massnahmen soll der Hochwasserschutz am Wiesenbach West verbessert werden.
Bis 23. Februar 2024 läuft für dieses Wasserbauprojekt im Grenzgebiet zwischen St.Gallen und Gossau das Mitwirkungsverfahren.
Neu habt ihr die Qual der Wahl: Entweder ihr holt euch die traditionellen Aufkleber und bringt sie hinter der Windschutzscheibe an oder ihr löst online eine E-Vignette (www.e-vignette.ch).
Vorteil der E-Vignette: Sie ist auf das Kontrollschild registriert.
Am vergangenen Wochenende herrschte reger Verkehr auf den Strassen im Kanton Obwalden.
Parkplätze, insbesondere in den sonnigen Höhen waren schon früh besetzt.
Schaden ist über das vergangene Wochenende bei einem Einbruchdiebstahl in ein Baustellenmagazin in Herisau entstanden.
Die unbekannte Täterschaft verschaffte sich in der Zeit zwischen Freitag, 12. Januar 2024, 16.45 Uhr und Montag, 15. Januar 2024, 08.30 Uhr auf einer Baustelle in Herisau gewaltsam Zutritt zum Magazin und behändigte aus diesem Werkzeuge und Maschinen im Wert von mehreren Hundert Franken.
Euch erwartet ein gut eingespieltes und familiäres Team.
Dein neuer Arbeitsplatz ist im Frontdienst entweder als Ermittler bei der Kriminalpolizei oder als Sachbearbeiter bei der Verkehrs- und Sicherheitspolizei.
Die Kantonspolizei Zürich hat am Dienstagabend (09.01.2024) in Rafz eine Indoor-Hanfanlage mit über 5000 Pflanzen ausgehoben und zwei Männer festgenommen.
Das Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit BAZG kontrollierte ein verdächtiges Fahrzeug mit zwei Insassen.
Am Montag (15.01.2024), kurz vor 11:00 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen eine Meldung über eine leblose Frau in einem mit Rauch gefüllten Solariumsbetrieb an der Grenzstrasse erhalten.
Die Einsatzkräfte konnten nur noch den Tod der Frau feststellen. Es handelte sich um eine 48-jährige Ukrainerin, welche im Rheintal wohnhaft war.
Am Samstagabend, 13. Januar 2024, übersah ein Autofahrer einen Fussgänger auf dem Fussgängerstreifen und fuhr diesen an.
Kurz vor 23.00 Uhr fuhr ein Mann mit seinem Auto auf der Technikumstrasse stadteinwärts.
Ein 81-jähriger Mann ist am Sonntagabend, 14. Januar 2024, mutmasslich in Wangen an der Aare, mit seinem Auto falsch auf die Autobahn A1 gefahren und hat kurz darauf eine Streifkollision mit einem entgegenkommenden Lieferwagen verursacht.
Beide Fahrzeuglenker sind dabei leicht verletzt worden.
Am Montagabend, 8. Januar 2024, konnte die Kantonspolizei Schwyz dank eines Hinweises aus der Bevölkerung um 20 Uhr an der Seestrasse in Altendorf einen mutmasslichen Einbrecher festnehmen.
Beim 63-jährigen rumänischen Staatsangehörigen konnten Deliktsgut und Einbruchswerkzeug sichergestellt werden. Der Beschuldigte ist geständig am Freitag, 22. Dezember 2023 in Altendorf einen Einbruch verübt zu haben.
Am vergangenen Wochenende ist es zu mehreren Einbruchdiebstählen gekommen.
Die unbekannte Täterschaft erbeutete Schmuck und Bargeld im Wert von mehreren zehntausend Franken.
Aktuell warnt die Kantonspolizei St. Gallen vor Betrugsfällen mit Domain-Rechnungen. Oper erhalten Rechnungen für eine angebliche Domainregistrierung und werden aufgefordert, Geld ins Ausland zu bezahlen.
Im folgenden Artikel haben wir in Zusammenarbeit mit der Kapo St. Gallen zusammengestellt, wie Sie gefälschte Rechnungen erkennen und was bei einem Verdacht auf Cybercrime zu tun ist.
Am 01. Januar 2024 hat Gfr Cyrill Birrer seinen Dienst bei der Polizei Oberes Fricktal angetreten.
Ausserdem hat der Gemeinderat Frick, mit Stellenantritt am 01. April 2024, Florian Meier zum Polizeiaspiranten gewählt. Mit diesen Anstellungen wird die im vergangenen Jahr beschlossene personelle Aufstockung des Korps abgeschlossen.
In einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses an der Milchgasse in Wolfwil kam es am Montagmorgen, 15. Januar 2024, aus noch zu klärenden Gründen zu einem Brand.
Ein Hausbewohner wurde dabei erheblich verletzt.
Kurz vor dem Cholfirsttunnel in Fahrtrichtung Schaffhausen kollidierte heute Vormittag ein Lastwagen mit dem Anpralldämpfer auf Höhe der Ausfahrt Flurlingen / Feuerthalen.
Verletzt wurde niemand.
Die Pfäffiker- und Wagerenstrasse in Uster waren heute Morgen wegen einer Lehmschicht nur beschränkt befahrbar.
Der Lehm fiel von einem Lastwagen auf die Strasse und deckte die Fahrbahn in Richtung Wermatswil auf rund 200 Metern zu.
In der Stadt St.Gallen ist aktuell mit diversen winterlichen Gefahren zu rechnen. Teils liegen auf den Hausdächern viel Schnee und Eis.
Die Massen könnten herunterfallen. Zudem sollen gefrorene Gewässer keinesfalls betreten werden.
Die Stadtpolizei Zürich hat in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Zürich-Sihl vier Männer ermittelt, die im September 2023, nach dem Eishockeyspiel zwischen den ZSC Lions und dem EHC Kloten, Einsatzkräfte der Polizei mit Gegenständen beworfen hatten.
Am Freitagabend, 29. September 2023, nach dem Zürcher Eishockeyderby in Altstetten, kam es nach dem Spiel zu Angriffen auf die Polizei durch Eishockey-Fans.
Am Montagmorgen ist in Maienfeld aufgrund eines Ausweichmanövers ein Lieferwagen von der Strasse abgekommen.
Die Kantonspolizei Graubünden sucht Zeugen.
In Luterbach hat die Kantonspolizei Solothurn am Sonntagabend einen Mann festgenommen. Er steht in Verdacht, Diebstähle aus Fahrzeugen verübt zu haben.
Am Sonntag, 14. Januar 2024, gegen 19 Uhr, ist einer Patrouille der Kantonspolizei Solothurn in Luterbach ein Mann verdächtig aufgefallen.
Ein Auffahrunfall mit vier involvierten Autos ereignete sich am Samstagmorgen (13. Januar 2024, nach 08:00 Uhr) im Spiertunnel auf der Autobahn A2 in Fahrtrichtung Süden.
Es wurden mehrere Personen leicht verletzt und von zwei Ambulanzen zur Kontrolle in das Spital gefahren.
Anlässlich regulärer Patrouillentätigkeit ist der Regionalpolizei in der Nacht auf Montag eine verdächtige Person in einem Quartier aufgefallen, welche beim Erblicken des Patrouillenfahrzeuges geflüchtet ist.
Nach kurzer Verfolgung konnte er und im Anschluss noch ein weiterer Verdächtiger festgenommen werden. Sie trugen mutmassliches Deliktsgut auf sich.
Die Staatsanwaltschaft Emmen hat die Untersuchung gegen einen 41-jährigen Mann aus Kosovo abgeschlossen.
Er wurde unter anderem des mehrfachen Diebstahls schuldig gesprochen und zu einer Freiheitsstrafe verurteilt. Das Urteil ist rechtskräftig.
Ein 21-jähriger Autofahrer verursachte am Sonntagabend (14. Januar 2024, 21:00 Uhr) auf der Autobahn A2 in Fahrtrichtung Süden einen Selbstunfall.
Verletzt wurde niemand.
Am Montag (15.01.2024), um 03:00 Uhr, erhielt die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen eine Meldung über einen Mann, der angeblich versucht habe, Diebstähle aus Autos an der Lindenstrasse zu begehen.
Eine eingeleitete Fahndung führte zur Festnahme eines 29-jährigen Mannes, der verdächtigt wird, die Autos durchsucht zu haben. Er wird bei der Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen zur Anzeige gebracht.
In der Zeit zwischen Samstagnacht und Sonntagmorgen (14.01.2024) ist eine unbekannte Täterschaft in fünf Autos in einer Tiefgarage im Bereich des Bahnhofpark eingebrochen.
In allen Fällen schlug sie Fensterscheiben ein, um Zugang ins Innere der Autos zu erhalten.
In der Zeit zwischen Samstagnachmittag und Sonntagmorgen (14.01.2024) ist eine unbekannte Täterschaft in ein Kellerabteil eines Mehrfamilienhauses am Dreilindenhang eingebrochen.
Über eine Tür verschaffte sie sich gewaltsam Zutritt zu einem Kellerabteil.
In der Zeit zwischen Montagmittag (01.01.2024) und Sonntagmittag (14.01.2024) ist eine unbekannte Täterschaft in acht Wohnwagen in einem Campingplatz im Bereich des Bruggerhorn eingebrochen.
Sie verschaffte sich gewaltsam Zutritt in die Wohnwagen.
Hier einige Impressionen von der gestrigen Gala-Vorstellung der Patrouille Suisse am Lauberhornrennen 2024 in Wengen BE.
Die Bilder inklusive Video wurden zur Verfügung gestellt von René Stüdeli, der die Aufnahmen live vor Ort gemacht hat.
Sachschaden ist am Samstagabend, 13. Januar 2024, bei einem Selbstunfall mit einem Personenwagen in Walzenhausen entstanden.
Ein 19-jähriger Lenker fuhr um 19.20 Uhr mit seinem Personenwagen von Rheineck kommend in Richtung Dorf Walzenhausen.
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Ab Montag, 29. Januar 2024, bis im Sommer 2025 wird die Schaffhauserstrasse in Frauenfeld ab dem Kreisel Schaffhauserplatz bis zur Sonnenhofstrasse unter Verkehr saniert.
Die Verkehrsführung wird als Einbahn stadteinwärts signalisiert. Der stadtauswärtsfahrende Verkehr wird über die Thur- und Weststrasse umgeleitet.
Letzte Nacht konnte die Wildhut im Taminatal einen weiblichen Wolf erlegen.
Die neue Jagdverordnung des Bundes ist am 1. Dezember in Kraft getreten und ermöglicht die Regulation von Wolfsrudeln.
Gestern Nachmittag wurde in Granges-Paccot ein Autofahrer, der in einer 30 km/h-Zone fuhr, mit einer Geschwindigkeit von 73 km/h gemessen.
Der Führerschein wurde ihm entzogen und das Fahrzeug beschlagnahmt.
Nicht ganz! Bereits vor 50 Jahren waren wir mit Polizeiautos unterwegs.
Beim anschauen von solchen Bildern werden wir fast etwas nostalgisch - Wie ergeht es euch dabei?
Eine fahrunfähige Autofahrerin entzog sich am Samstagabend auf der Autobahn A7 einer Polizeikontrolle.
Sie konnte wenig später in Tägerwilen angehalten und festgenommen werden.
Ein alkoholisierter Autofahrer musste in der Nacht auf Sonntag in Münchwilen seinen Führerausweis abgeben.
Eine Patrouille der Kantonspolizei Thurgau hielt kurz nach 1.15 Uhr in Münchwilen einen Autofahrer zur Kontrolle an.
Das Ressort Prävention gegen Gewalt der Kapo Basel-Stadt bietet spezielle Präventionsangebote für Schulen.
Im Folgenden finden sich Fragen und Antworten zum Thema.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.