Am Donnerstagnachmittag wurde in Matzingen ein Mann von einem Auto erfasst. Der Mann wurde dabei so schwer verletzt, dass er noch auf der Unfallstelle verstarb.
Kurz vor 17 Uhr fuhr ein 32-jähriger Autofahrer von der Ristenbühlstrasse kommend auf einer Nebenstrasse in Richtung Schützenhaus.
Im Entsorgungszentrum in Bubendorf sind gestern Nachmittag rund 200 Liter Triethylamin ausgelaufen, was zu einem grösseren Aufgebot an Einsatzkräften führte.
Zehn Mitarbeitende des Zentrums, die den Stoff eingeatmet hatten, wurden zur Abklärung in ein Spital gebracht.
Die Kantonspolizei Thurgau an der Frauenfelder Fasnacht 2024.
In diesem Jahr ist unser geschätzter Kollege Romi Küng, zugeteilter Adjudant der Kantonalen Notrufzentrale, der Obernarr von Frauenfeld.
Am Freitagmorgen (09.02.2024), kurz vor 9 Uhr, ist es in einer Liegenschaft an der Thalerstrasse zu einem Arbeitsunfall gekommen.
Bei Arbeiten mit einem Anschlusskabel ist es aus bislang unbekannten Gründen zu einem Stromkurzschluss gekommen.
Am Freitagmorgen (09.02.2024), um 7 Uhr, ist es auf einem Fussgängerstreifen auf der Toggenburgerstrasse zu einer Kollision zwischen einem Auto und einem 16-jährigen Jugendlichen auf einem E-Scooter gekommen.
Der 16-Jährige wurde dabei leicht verletzt. Es entstand ein Sachschaden von über 2'000 Franken.
Am Freitagvormittag, 9. Februar 2024, ist es in Wald/AR zu einem Selbstunfall eines Milchtransporters gekommen.
Der Lenker blieb unverletzt, am Fahrzeug entstand jedoch hoher Sachschaden.
Die Calancastrasse muss ab Freitag, 9. Februar um 18 Uhr aus Sicherheitsgründen zwischen dem Abzweiger Castaneda und dem Abzweiger Buseno für jeglichen Verkehr gesperrt werden.
Grund dafür sind die anhaltenden Niederschläge, die zu einem erhöhten Steinschlagrisiko führen. Das Tiefbauamt Graubünden rechnet damit, die Strasse am Sonntag, 11. Februar um 12 Uhr wieder freigeben zu können.
In Basel kollidierte am Freitagmorgen ein dunkles Auto mit einem Lastwagen der Stadtreinigung und flüchtete.
Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.
An verschiedenen Orten im Kleinbasel wurde die öffentliche Beleuchtung verstärkt, um die Sicherheit zu erhöhen. Weitere Beleuchtungskonzepte sind in Entwicklung.
Seit 2021 arbeitet die Kantonspolizei Basel-Stadt zusammen mit IWB an verschiedenen Beleuchtungskonzepten. Diese sollen sowohl die objektive als auch die subjektive Sicherheit der Bevölkerung erhöhen.
Im November 2022 hat das kantonale Hochbauamt einen Studienauftrag für die Erweiterung des Kantonalgefängnisses und des Polizeigebäudes ausgeschrieben.
Nun liegen die Ergebnisse vor. Das Planerteam der Arbeitsgemeinschaft Bearth + Deplazes AG / Marques Architekten AG aus Chur und Luzern hat die Anforderungen am besten umgesetzt.
Am Sonntag, 11. Februar 2024, findet ab 14 Uhr der St.Galler Fasnachtsumzug statt.
Auf der Umzugsroute müssen teils Parkplätze aufgehoben und Strassen gesperrt werden.
Am Donnerstag (08.02.2024) wurde ein 31-jähriger Mann bei einer Geschwindigkeitsmessung an der Rorschacher Strasse bei erlaubten 50km/h mit 92 km/h erfasst.
Der 31-jährige musste den Führerausweis vorläufig abgeben und wird angezeigt.
Am Freitag, 9. Februar 2024, circa 05.00 Uhr, hat ein Mann am Steinenberg eine Person während einer Auseinandersetzung verletzt.
Die Kantonspolizei Basel-Stadt konnte während einer sofort eingeleiteten Fahndung den Tatverdächtigen anhalten und im Auftrag der Staatsanwaltschaft Basel-Stadt festnehmen.
In einem Mehrfamilienhaus in Wolfwil kam es am Montag, 15. Januar 2024, zu einem Brand.
Dabei wurde ein 73-jähriger Hausbewohner erheblich verletzt und die gesamte Liegenschaft weitgehend zerstört.
Die Kantonsstrasse (K474) zwischen Passbeizli Staffelegg und Thalheim wird ab dem 26. Februar 2024 bis voraussichtlich Mitte September 2024 gesperrt.
Die Strasse wird in dieser Zeit umfassend erneuert.
Am Donnerstagnachmittag ist in Diessenhofen ein Kind beim Sturz aus einem Fenster schwer verletzt worden.
Das Mädchen musste durch die Rega ins Spital geflogen werden.
Vorsicht bei lukrativen Jobangeboten mit raschen Verdienstmöglichkeiten ohne entsprechenden Arbeitsaufwand!
Mit attraktiven Stellenangeboten rekrutieren Kriminelle Personen als Finanzagenten/innen, auch „Money Mules“ genannt, um „schmutziges“ Geld zu verschieben.
Ab dem 12. Februar bis voraussichtlich am 22. Februar 2024 finden zwischen Thun-Nord und Thun-Süd Sicherheitsholzereiarbeiten statt.
Die Geschwindigkeit wird für den Verkehr reduziert und eine Spur gesperrt.
Mit dem Ziel, die Anwohnerinnen und Anwohner besser vor Motorenlärm zu schützen und die Verkehrssicherheit zu erhöhen, hat die Kantonspolizei Zürich unter Einbezug der Standortgemeinden am 3. April 2023 auf der Strecke über den Albispass versuchsweise ein Tempolimit von 60 km/h eingeführt.
Die nun vorliegenden Ergebnisse zeigen, dass eine dauerhafte Geschwindigkeitsbeschränkung auf dieser Strecke angezeigt ist.
Fasnachtszeit ist Guggenmusik-Zeit. Damit nach dem festlichen Treiben nur freudige Erinnerungen bleiben und kein Tinnitus, gilt es das Gehör zu schützen.
Denn Schäden am Gehör sind meist irreversibel und können dramatische Folgen haben.
Die vermeintliche Anonymität im Netz, die immense Reichweite und das hohe Tempo bei der Verbreitung von Beiträgen lassen Hassverbrechen heutzutage sehr schnell sehr gross werden.Hier erfahren Sie, wie Sie sich zur Wehr setzen können.
Am Mittwoch (07.02.2024), kurz vor 18:05 Uhr, ist ein 54-jähriger Mann mit seinem Auto an der Grenzstrasse in ein anderes Auto geprallt. Es entstand Sachschaden von mehreren hundert Franken.
Der 54-Jährige war alkoholisiert.
Am Donnerstag (08.02.2024), kurz vor 09:30 Uhr, ist es in einer Küche eines Einfamilienhauses an der Hauptstrasse zu einem Brand gekommen.
Es entstand Sachschaden von mehreren zehntausend Franken. Als Brandursache steht ein nicht sachgemässer Umgang mit einer Gasflasche im Vordergrund.
Am Donnerstag (08.02.2024), kurz nach 9:50 Uhr, ist auf der Bischofszellerstrasse ein Tank aufgrund ungenügender Ladungssicherung aus einem Anhänger auf die Strasse gefallen.
Anschliessend floss das darin enthaltenen Schmutzwasser in einen Schacht und den darunterliegenden Bach.
Am Donnerstag (08.02.2024), kurz vor 17 Uhr, ist im Werdenberger Binnenkanal an der Langäulistrasse ein Ölfilm festgestellt worden.
Die unbekannte Menge Öl floss zuvor aus einem Meteorschacht in den Binnenkanal. Die Ursache konnte noch nicht geklärt werden.
In der Nacht auf Freitag wurden in Seengen mehrere Fahrzeuge durchsucht und Gegenstände entwendet.
Zwei tatverdächtige Personen konnten festgenommen werden.
Nach einem Diebstahl in der Nacht auf Donnerstag konnte gestern ein 23-jähriger Tatverdächtiger festgenommen werden.
Am Donnerstag, 08. Februar 2024, 06:55 Uhr, ging bei der Kantonalen Notrufzentrale die Meldung über den Diebstahl aus einem Fahrzeug an der Bruggerstrasse in Baden ein.
Die Äste von Bäumen, Hecken und Sträuchern aus Vorgärten wachsen oftmals in das Strassengebiet. Dies kann die Verkehrssicherheit erheblich beeinträchtigen.
Zudem können die Pflanzen die Durchfahrten der Rettungskräfte, die Arbeiten des Strassenunterhalts bei der Reinigung und beim Winterdienst behindern.
Nach den Ereignissen in Pramont am vergangenen Wochenende wurde letzte Nacht ein weiterer entflohener Sträfling festgenommen.
Die von der Staatsanwaltschaft, dem Jugendgericht und der Kantonspolizei in Zusammenarbeit mit anderen Kantonspolizeien durchgeführten Ermittlungen und Untersuchungen führten zu einer weiteren Festnahme.
Ende Januar führte die Polizei Oberes Fricktal in Wölflinswil, im Innerortsbereich, während einer Woche eine Geschwindigkeitskontrolle durch.
Insgesamt fuhren 170 Fahrzeuglenkende zu schnell.
Am Donnerstagabend, 8. Februar 2024, brach in einem Einfamilienhaus in Neuhausen am Rheinfall ein Brand aus.
Dieser konnte von der ausgerückten Feuerwehr rasch unter Kontrolle gebracht werden. Eine Person musste mit Verdacht auf Rauchvergiftung hospitalisiert werden.
Fahnder der Kantonspolizei Zürich haben am Dienstagabend (06.02.2024) in Dübendorf zwei mutmassliche Betäubungsmittelhändler verhaftet und eine grössere Menge Betäubungsmittel sichergestellt.
Kurz nach 19 Uhr beobachteten Fahnder zwei verdächtige Personen in Dübendorf bei einer mutmasslichen Drogenübergabe.
Der Beginn der Fasnacht im Kanton Luzern am schmutzigen Donnerstag ist positiv verlaufen. Fasnächtlerinnen und Fasnächtler starteten friedlich und ausgelassen in die fünfte Jahreszeit.
Die Tagwache am Morgen, wie auch der Umzug am Nachmittag in der Stadt Luzern waren gut besucht. Bisher verlief der Schmutzige Donnerstag friedlich und ohne grössere Zwischenfälle.
Am Mittwochabend wurden mehrere Einsatzkräfte der Kantonspolizei Bern nach einer Personenkontrolle auf der Schützenmatte mit Pfefferspray angegriffen.
Der Angreifer sowie zwei weitere Personen konnten angehalten werden. Die Kantonspolizei Bern hat Ermittlungen aufgenommen.
Am Donnerstagabend baut sich eine Südstaulage auf, welche bis am Sonntag andauert. Sie bringt auf der Alpensüdseite oberhalb von 2000 Metern 50 bis 90 cm Neuschnee.
Auf der Alpennordseite dagegen kommt mässiger Föhn auf.
Am Mittwoch (07.02.2024), kurz vor 18 Uhr, hat das ehemalige Hotel Acker in Wildhaus gebrannt (Polizei.news berichtete).
Mit dieser Meldung wird die Berichterstattung geschlossen.
Die Schaffhauser Polizei hat am frühen Dienstagabend (06.02.2024) in der Stadt Schaffhausen einen 35-jährigen Schweizer festgenommen, der sich einer Verkehrskontrolle verweigert und sich anschliessend in seinem Fahrzeug verbarrikadiert hatte.
Eine Patrouille der Schaffhauser Polizei führte um 18.30 Uhr am Dienstagabend (06.02.2024) beim Parkplatz Dreispitz in der Stadt Schaffhausen eine Verkehrskontrolle durch.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.