Die Kantonspolizei Zürich hat am frühen Freitagmorgen (22.12.2023) am Flughafen Zürich zwei Drogenkuriere verhaftet und über 20 Kilogramm Kokain sichergestellt.
Ein 41-jähriger Tansanier und eine 37-jährige Landsfrau reisten mit dem Flugzeug von Johannesburg nach Zürich.
Am Samstag, 23. Dezember 2023, kurz vor 17.30 Uhr, fuhr der Lenker eines Personenwagens mit einem Sachentransportanhänger und deutschen Kontrollschildern auf der Autobahn A2 in Richtung Norden.
Dieser Fahrzeugkombination folgte ein Personenwagen mit italienischen Kontrollschildern.
Am Mittwochabend, 20. Dezember 2023, wurde ein junger Mann im Kreis 11 angegriffen, verletzt und beraubt.
Die Täterschaft ist flüchtig. Die Stadtpolizei Zürich sucht Zeug/innen.
Bei einem Selbstunfall eines Sportwagen-Lenkers ist am Samstagnachmittag (23.12.2023) in Dietlikon Sach- und Drittschaden entstanden.
Verletzt wurde niemand.
Am Samstagnachmittag ist es auf der Hauptstrasse in Valbella zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Mädchen gekommen.
Dieses wurde leicht verletzt.
Sofort bis auf unbestimmte Zeit ist die Trichtenhausenstrasse ab Hausnummer 275 bis zur Trichtenhauser-Strasse 57 in Zollikerberg für den Verkehr in beide Fahrtrichtungen gesperrt.
Grund ist die Gefahr eines Hangrutsches.
Am Samstagmorgen, 23. Dezember 2023, ereignete sich oberhalb der Engadinerstrasse ein Felssturz. Als Folge der Starkniederschläge der letzten Tage haben sich mehrere tausend Kubikmeter Gesteinsmaterial gelöst, wovon zwischen 50 und 100 Kubikmeter die Engadinerstrasse im Bereich zwischen Val Spelunca und Vestmezza verschüttet haben.
Aufgrund der erforderlichen Sicherungs- und Räumungsarbeiten sowie der Instandsetzung der Strasse und Stützmauern bleibt die Engadinerstrasse zwischen Martina und der Landesgrenze voraussichtlich für mehrere Wochen gesperrt.
Der Stau, der keiner ist: Wenn sich im Winter eine Nordstaulage anbahnt, dann sind Schneefälle in den Alpen vorprogrammiert. Wobei das Wort "Stau" eigentlich falsch ist. Bei einer Staulage steht die Luft nicht still wie bei einem Verkehrstau, sondern sie überströmt die Alpen.
Dieses Überströmen und die damit verbundene Abkühlung resp. das Auskondensieren der Luftfeuchtigkeit ist dafür verantwortlich, dass am Alpennordhang am meisten Niederschlag fällt. Weil das Niederschlagsgebiet am Alpennordhang stationär bleibt, sieht es so aus, als ob sich die Wolken stauen würden.
Am 23.12.2023, kurz nach 09.00 Uhr, kam es in Riehen am Holzmühleweg im Clubhaus eines Sportvereins zu einem Brandfall.
Eine Person wurde dabei verletzt.
In der Zeit zwischen Freitagabend und Samstagmorgen (23.12.2023) ist es an der St.Gallerstrasse zu zwei Einbrüchen gekommen.
Es wurde Bargeld im Wert von mehreren tausend Franken gestohlen. Zudem entstand hoher Sachschaden. Die Kantonspolizei St.Gallen klärt nun ab, ob ein Zusammenhang zwischen den beiden Einbrüchen besteht.
Am Samstag (23.12.2023), um 3 Uhr, ist es auf der Flawilerstrasse zu einem Selbstunfall eines Autos gekommen.
Der vorerst unbekannte Fahrer entfernte sich anschliessend vom Ereignisort, ohne sich um die Schadenregulierung zu kümmern. Der 37-jährige Autofahrer konnte später alkoholisiert angetroffen werden.
Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 22. Dezember 2023 Dr. Markus Mäder zum Staatssekretär für Sicherheitspolitik im VBS ernannt.
Der heutige Chef Internationale Beziehungen Verteidigung übernimmt per 1. Januar 2024 die Leitung des neuen Staatssekretariats SEPOS. Zudem wurde der Bundesrat darüber informiert, dass die Chefin VBS, Bundesrätin Viola Amherd, Pälvi Pulli per 1. Januar 2024 zur Stellvertreterin des Staatssekretärs ernannt hat. Für diese Funktion verleiht ihr der Bundesrat den Botschaftertitel.
Im Zusammenhang mit zwei Raubdelikten auf Verkaufsgeschäfte in Horgen und Oberrieden (siehe Mitteilungen vom 22.9.2023 und 27.11.2023) hat die Kantonspolizei Zürich am Donnerstagmorgen (21.12.2023) in Glattfelden und Oberrieden zwei tatverdächtige Männer verhaftet.
Nach den beiden bewaffneten Überfällen führte die Kantonspolizei Zürich zusammen mit der Staatsanwaltschaft Limmattal/Albis umfangreiche Ermittlungen durch. Diese führten zu einem tatverdächtigen 23-jährigen Schweizer und einem ebenfalls 23-jährigen Türken.
In Grenchen kam es am Freitagabend zu einer tätlichen Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen. Dabei wurden mindestens zwei Männer verletzt und mussten in ein Spital gebracht werden.
Eine Person wurde vorläufig festgenommen. Die Polizei hat Ermittlungen eingeleitet und sucht in diesem Zusammenhang Zeugen.
Bei einem Selbstunfall eines Automobilisten in Hinwil in der Nacht auf Samstag (23.12.2023) ist der Unfallverursacher verletzt worden.
Sein Beifahrer blieb unverletzt.
Am Freitagabend, 22. Dezember 2023, kurz vor 22.30 Uhr, wurde eine Frau in der Landkronstrasse in Aesch BL Opfer eines Raubes.
Sie wurde dabei leicht verletzt. Die Polizei Basel-Landschaft konnte den mutmasslichen Täter festnehmen.
Am Freitag, 22. Dezember 2023, um 16:05, fuhr ein Auto, gelenkt von einem 54-jährigen Einwohner von Prêles/BE, auf der A5, Fahrbahn Biel.
Als er die Ausfahrt Le Landeron/La Neuveville nahm, kam es zu einer Kollision mit einem Fahrzeug, das von einem 27-jährigen Einwohner von La Neuveville gelenkt wurde und auf der Ausfahrt fuhr.
Die Kantonspolizei und die Gemeindepolizei geben bekannt, dass in der Woche 52 vom 25.12.2023 bis zum 31.12.2023 an folgenden Orten mobile und halbstationäre Geschwindigkeitskontrollen im Sinne der Strassenverkehrsprävention durchgeführt werden:
Am Freitag, 22. Dezember 2023, um 11:10 Uhr, fuhr ein Auto, das von einer 41-jährigen Frau aus Neuenburg gesteuert wurde, auf der Dorfmitte von Boudry in Richtung Neuenburg.
Im Kreisel von Areuse kam es zu einem Zusammenstoss mit einem Auto, das von einem 32-jährigen Mann aus Villers-le-Lac gesteuert wurde und im Kreisel fuhr.
Die Staatsanwaltschaft und die Kantonspolizei geben bekannt, dass am 19.12.2023 im Rahmen einer Untersuchung, die in Zusammenarbeit mit Beamten der Stadtpolizei Locarno, der Gemeindepolizei Ascona und der interkommunalen Polizei des Klaviers durchgeführt wurde, ein 31-jähriger Schweizer, der in der Region Locarno wohnt, und ein 19-jähriger kubanischer Staatsbürger, der in der Region wohnt, festgenommen wurden.
Sie werden verdächtigt, an einem umfangreichen Handel mit Kokain, Heroin und Haschisch beteiligt gewesen zu sein.
Weniger als einen Monat nach dem aussergewöhnlichen Hochwasser der Arve im November erlebte der Fluss am 13. Dezember auf Genfer Gebiet ein weiteres grosses Hochwasserereignis. Der Scheitelpunkt dieses Ereignisses lag zwar unter dem Rekordabfluss von 1010 m3/s vom 15. November, erreichte aber dennoch einen Abfluss von 793 m3/s, der alle jemals im Dezember gemessenen Abflüsse übertraf.
Das Überwachungssystem und die bewährte Koordination zwischen den zuständigen Behörden ermöglichten die rasche Umsetzung von Sicherheitsmassnahmen für Güter und Personen. Grössere Schäden oder Verletzungen waren nicht zu beklagen.
Am gestrigen Freitag, 22. Dezember 2023, ca. 18.30 Uhr, kam es auf der Landstrasse in Netstal GL zu einem Verkehrsunfall mit Verletzungsfolge.
Ein 17-Jähriger war vom Quartier Risi zu Fuss in Richtung Bushaltestelle beim Alterszentrum Bruggli unterwegs und wollte auf Höhe des "Fridolin’s Pub" den Zebrastreifen überqueren. Als er schon beinahe auf der anderen Strassenseite war, bemerkte er die Scheinwerfer eines Personenwagens, der von Glarus in Richtung Näfels unterwegs war.
In der Zeit zwischen Donnerstagnacht und Freitagmorgen (22.12.2023) hat eine unbekannte Täterschaft einen Verkaufsautomaten in einem Solarium an der Staatsstrasse aufgebrochen.
Sie stahl wenig Münzgeld und flüchtete in unbekannte Richtung.
Am Freitag (22.12.2023), in der Zeit zwischen 14:00 Uhr und 18:30 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Einfamilienhaus an der Steinackerstrasse eingebrochen.
Die unbekannte Täterschaft gelangte über ein Fenster gewaltsam in das Haus.
Am Freitag (22.12.2023), in der Zeit zwischen 09:30 Uhr und 19 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Haus an der Moosstrasse eingebrochen.
Die unbekannte Täterschaft gelangte über die Terrassentür gewaltsam in das Haus.
Am Freitag (22.12.2023), um 10:25 Uhr, ist auf der Allmeindstrasse auf einem Fussgängerstreifen ein Auto in einen 69-jährigen Fussgänger geprallt.
Dieser zog sich leichte Verletzungen zu.
Am Freitag (22.12.2023), kurz vor 22:15 Uhr, ist ein Auto bei der Autobahneinfahrt in einen Kandelaber geprallt.
Der 31-jährige Autofahrer war in alkoholisiertem Zustand unterwegs. Er musste seinen Führerausweis auf der Stelle abgeben.
In Freiburg blockieren am Freitagabend Aktivisten der Organisation Renovate den Verkehr in der Innenstadt.
Die Polizei musste eingreifen. Sämtliche Personen wurden identifiziert und werden nun bei der zuständigen Behörde angezeigt.
Die Stadtpolizei Winterthur hat am Donnerstagabend, 21. Dezember 2023, einen mutmasslichen Drogenhändler verhaftet.
Der Mann wird verdächtigt, über einen Briefkasten mit Amphetaminen gehandelt zu haben.
Am Freitagabend, 22. Dezember 2023, wurde ein 59-jähriger Mann bei einem Verkehrsunfall erheblich verletzt.
Der Betroffene fuhr um 17 Uhr auf der Eisenburgstrasse talwärts in Richtung Siebnen.
Bei einer Auffahrkollision zwischen zwei Autos wurde am Freitagabend in Amriswil ein Autofahrer verletzt.
Er musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Die Schweiz liegt in einer stürmischen Nordwestströmung. Diese führt noch bis Samstagmorgen feuchte Luft zu den Alpen.
Die bisher gefallenen sowie die vorhergesagten Niederschläge sind tiefer als erwartet, deshalb wurden die Regenwarnung und Teile der Schneewarnungen heruntergestuft.
Nach 35 Jahren bei der Sanitätspolizei von Schutz und Rettung Bern verabschiedete sich Frank Zbinden heute Morgen in den wohlverdienten Ruhestand.
Umrahmt von einem Blaulichtmeer, durfte er Glückwünsche seiner Kolleginnen und Kollegen entgegennehmen.
Ein Lastwagenfahrer wurde am Freitag bei einem Selbstunfall in Leimbach leicht verletzt und musste ins Spital gebracht werden.
Der 20-jährige Fahrer eines Betonmischers war gegen 9.20 Uhr auf der Hauptstrasse in Richtung Mattwil unterwegs.
Am Sonntag, 17. Dezember 2023, ereignete sich im Oasis-Kreisel an der Route de Sous-Géronde in Siders ein Verkehrsunfall zwischen einem Personenwagen und einem Fahrradfahrer.
Letzterer wurde dabei verletzt.
Um Bevölkerung, Unternehmen und Infrastruktur im Reusstal künftig vor einem Hochwasserereignis wie jenem vom August 2005 zu schützen, hat der Regierungsrat im Mai 2022 das Projekt „Hochwasserschutz und Renaturierung Reuss“ bewilligt.
Gegen diesen Entscheid sind sechs Beschwerden beim Kantonsgericht eingereicht worden. Nun liegen zwei Urteile des Kantonsgerichts vor. Die Beschwerden der Umweltverbände wurden vollumfänglich abgewiesen. Noch hängig sind unter anderem Beschwerden von betroffenen Grundeigentümern.
Die Stadtpolizei Winterthur hat am Donnerstagabend, 21. Dezember 2023, einen mutmasslichen Drogenhändler verhaftet.
Der Mann wird verdächtigt, über einen Briefkasten mit Amphetaminen gehandelt zu haben.
Am Freitagvormittag, 22. Dezember 2023, um 08.45 Uhr, kam es auf einer Baustelle an der Dornacherstrasse in Reinach BL zu einem Brandausbruch.
Personen wurden keine verletzt.
Auf der schneebedeckten Fahrbahn der Oberalpstrasse ist es am Freitagmorgen zu einer Kollision zwischen einem Lieferwagen und einem Fussgänger gekommen.
Der Mann wurde leicht verletzt.
Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 22. Dezember 2023 Dr. Markus Mäder (siehe Titelbild) zum Staatssekretär für Sicherheitspolitik im VBS ernannt.
Der heutige Chef Internationale Beziehungen Verteidigung übernimmt per 1. Januar 2024 die Leitung des neuen Staatssekretariats SEPOS. Zudem wurde der Bundesrat darüber informiert, dass die Chefin VBS, Bundesrätin Viola Amherd, Pälvi Pulli per 1. Januar 2024 zur Stellvertreterin des Staatssekretärs ernannt hat. Für diese Funktion verleiht ihr der Bundesrat den Botschaftertitel.
Auf dem Hirschengraben in der Stadt Luzern ist es heute Vormittag zu einer Kollision zwischen zwei Autos gekommen.
Eines der beteiligten Fahrzeuge fuhr anschliessend weiter, ohne sich um den entstandenen Schaden zu kümmern. Die Luzerner Polizei sucht Zeugen.
Einsatzorganisationen müssen im Alltag und in Krisenlagen mobil kommunizieren und grosse Datenmengen austauschen können.
Der Bundesrat will daher ein neues zukunftsgerichtetes, mobiles, breitbandiges Sicherheitskommunikationssystem (MSK) einführen.
Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 22. Dezember 2023 verbesserte Sicherheitsstandards für Fahrzeuge beschlossen.
Im Einklang mit den europäischen Zulassungsbestimmungen müssen neue Fahrzeuge mit einem Unfalldatenschreiber und neuen Fahrassistenzsystemen ausgerüstet werden.
An seiner Sitzung vom 22. Dezember 2023 hat der Bundesrat die Bundeskanzlei beauftragt, zusammen mit dem Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) sowie den Kantonen eine Integrierte Übung 2025 (IU 25) zu organisieren.
Mit der IU 25 will der Bundesrat die Strategische Führungsübung (SFU) und die Sicherheitsverbundsübung (SVU) kombinieren.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.